
Videospiele machen dumm. Denkt zumindest 20th Century Fox. Anders ist der zynische, und völlig missglückte Versuch mit dem Trailer für Grandma’s Boy die “Gamer”-Demographie anzusprechen wohl nicht zu deuten. Ich kann mir die Besprechung sehr gut vorstellen:
“Hey Ted, warum kann der Protagonist nicht Videospieletester sein. Das findet die Zielgruppe sicher total hip und so.”
“Du bist ein Genie, Bob!”
“Danke, Ted. Ich weiß!”
Na, liebe Videospieler, freut ihr euch schon auf den Film? Dass ihr dort als hässliche, ungeduschte Loser, die nie in ihrem Leben Sex hatten dargestellt werden stört euch doch nicht, oder? Das ist doch voll authentisch und so!
Seh’s positiv: Die Gamer werden nicht als Killer dargestellt ;)
Meine Güte. Da fühlt sich aber jemand ertappt. Der Film ist nicht zynisch, sondern eine einfache Klamotte, die dieses mal halt in einer überzeichneten Gamer-szene spielt. Genauso bescheuert und flach, wie jede andere Highschool/College/Teeny/Sex/Homo-Comedy aus Amerika. Wie kann man sich so künstlich darüber aufregen?
Ich glaube, dem Film sollte man trotzdem eine Chance geben. Wer weiß, in wievielen Punkten man sich vielleicht doch wiederfindet…
Da hast du mich mißverstanden. Mich stört ehrlich gesagt viel eher der missglückte Anbiederungsversuch an die Zielgruppe, als die Klischees. Damit kann ich leben. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass der Film irgendwie beides versucht. Und das kann kaum funktionieren. Schließlich kann ich nicht erwarten, dass der Durchschnittschwule große Freude an den Tuntenklischess in solchen Filmen findet.
Noch so ein Kandidat zum Thema Anbiederung: XXX, wo Vin Diesel am Anfang einen Politiker ärgert, weil er “Videospiele verbieten wollte” oder so.