
Es wird mal wieder Zeit, die Dinosaurier-Quote auf Antigames zu erhöhen. Diesmal kümmern wir uns um die kurzfristige und wenig fruchtbare Ehe zwischen Jurassic Park 3 und Konami. Jurassic Park – Survivor ist zwar eingestellt worden, es gab aber trotzdem Videospiele zu Jurassic Park 3. Und zwar gleich drei Stück. Alle für den GBA. Alle von Konami. Alle schlecht.
Jurassic Park – Park Builder: In diesem Zusammenhang muss ich übrigens schon wieder eine Gegendarstellung drucken. Ich hatte vor kurzem behauptet, dass Operation Genesis der erste Parkbau Simulator mit Jurassic Park Lizenz war. Das stimmt nicht. Eins der drei GBA Spiele zu JP3 hieß nämlich (sehr einfallsreich) Jurassic Park: Park Builder. Ja, das ist ein Wiederholungsfehler. Aber wir wollen ja nicht pingelig sein. Das Spiel ist schließlich schlecht genug. Da hat man genug andere Dinge über die man lästern kann und man muss sich nicht am Titel festklammern. Eigentlich muss man sich nur vorstellen, wie gut sich so ein Parkbau-Spiel auf dem Futzelbildschirm und mit dem Steuerkreuz eines GBAs spielen lässt, und man weiß sofort warum man den Kauf besser spart. Also, auf zum nächsten Spiel.
Jurassic Park – The DNA Factor: ist ein ganz, ganz schlechtes Jump’n'Run. Wenn Stefan jetzt hier wäre, dann würde er sagen “Da muss man bestimmt blaue Leuchtedinger einsammeln.“ Und er hätte damit Recht. Allerdings hätte er auch Recht gehabt, wenn er rote, grüne oder gelbe Leuchtedinger geraten hätte. Die muss man nämlich ebenfalls einsammeln. Die Begründung dafür hätte Stefan als Biologen auch in große Verzückung versetzt. Angeblich sind das nämlich Teile von Dinosaurier DNA, die auf der Insel verstreut worden ist. You so crazy, Konami! Wie auch immer. Am Ende des Levels darf man daraus dann einen Dinosaurier basteln. Das macht man solange bis einen die Langeweile überkommt. Also genau einmal. Schnell zum dritten und letzten Spiel.
Jurassic Park – Island Attack: Das Spiel ist mancherorts auch als Jurassic Park: Dino Attack bekannt und da ich persönlich lieber ein Spiel spielen möchte bei dem man von Dinosauriern angegriffen wird, als eins bei dem einen Inseln attackieren, bleiben wir mal bei Dino Attack. Das Ding lässt sich eigentlich gar nicht so schlecht an. Gute Grafik, Iso-Perspektive und man läuft vor Dinosauriern davon. Dummerweise kriegt man dann irgendwann eine Waffe. Und mit der kann man überhaupt nicht zielen. Und deswegen stirbt man alle Nase lang. Bis man das Spiel irgendwann ausmacht. Und nie wieder an.
Ich habe noch immer haufenweise Dinosaurier aus der Spielzeugserie »Dinoriders« auf dem Dachboden liegen. Dazu gesellen sich, im Zuge der alles verschlingenden »Jurassic Park«-Hysterie anno ’93, diverse Heftchen, auf denen jeweils Teile für einen Dino zum Selberbauen draufgepappt wurden. Ich warte nämlich
a) auf die Rückkehr der Viecher in echt, un
b) auf die Rückkehr der Viecher in einem guten Film. »Jurassic Park« 2 und 3 waren nämlich dolle scheiße.
Was das mit Spielen zu tun hat? Nichts. Wollte es nur mal anmerken.
Moment, diese bunten Leuchtdinger, mit denen ich hier täglich rumhantiere, sind gar keine DNA-Fragmente? Verflixt, ich habe die letzten zwei Jahre meines Lebens verschwendet. Und es würde auch erklären, warum der Geiger-Zähler immer so aufgeregt tickt wenn ich daran vorbeilaufe.
Sorry, dass ich dir deine Illusionen genommen habe. Ist jetzt die Doktorarbeit in Gefahr?
Und Fallout_Boy, du musst dich nicht rechtfertigen, wenn deine Kommentare nichts mit Spielen zu tun haben. Dinosaurier sind auch ganz für sich genommen ein völlig akzeptables Diskussionsthema. Sei aber vorsichtig was du dir wünschst. Das letzte Drehbuch für Jurassic Park 4 involvierte ein Söldnerteam aus genmutierten Dinos mit aufgeschnalltem Raketenwerfer. (Kein Scherz.)
Hurra!
Hallo Fallout Boy…
Was hälst du denn davon wenn du mir ein paar deiner dino riders verkaufst?
Bei dir liegen sie ja eh nur auf dem Dachboden rum?
bitte schreib zurück : tobias.golisch@t-online.de
Gruß Tobi