Archiv für November 2005

Reisebericht: Final Fantasy 1&2 – Dawn of Souls


Neulich im Saturn. Für eine längere Zugfahrt brauchte ich ein neues GBA-Spiel, logisch. Ich hatte mich schon für eines entschieden (das aktuelle Fire Emblem), aber als ich dann so vorm Regal stand ist mal wieder der Final Fantasy Fanboy mit mir durchgegangen. Obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, diese absurde Remake-Politik nicht auch noch zu subventionieren. Asche auf mein Haupt. Ja, äh, nun, zwei 18 respektive 17 Jahre alte Rollenspiele auf einem Modul, was kann man da erwarten?

Erstaunlicherweise eine ganze Menge! Das zugrundeliegende Spielprinzip ist verblüffend gut gealtert, man stellt eine Gruppe aus generischen Charakteren zusammen und schon kann die Level-Schinderei beginnen. Die Kämpfe gehen flott von der Hand, die Dungeons gehen einem nicht durch Überlange auf die Nerven und gerade am Anfang regnet es Erfahrungspunkte. Überhaupt ist Dawn of Souls optimal für die schnelle Viertelstunde auf dem Bahnsteig. Keine lange Vorgeschichte, einfach Hack&Slay-Vergnügen der alten Schule. Klar, auf einer Heimkonsole wäre dieses Simpelkonzept einfach nicht mehr zeitgemäss, aber für einen Handheld ist es ideal. Ausserdem war ich als langjähriger Fan von Brian Clevingers 8-bit Theater (aus dem übrigens das obige Panel stammt) hocherfreut, die Abenteuer von Black Mage et al annähernd eins zu eins nachspielen zu können.

Wer die Final Fantasy Serie kennt, der weiss, dass kein Titel dem anderen gleicht. Na ja, zumindest galt das bis Final Fantasy X-2, ansonsten aber hat es nie einen direkten Nachfolger zu einem der Spiele gegeben. Square ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hat jedem Final Fantasy ein neues Kampfsystem, neue Charaktere und eine neue Welt verpasst. Natürlich wurden einige Elemente wie etwa viele der Monster in den folgenden Teilen recycelt, aber dennoch muss man den Entwicklern hoch anrechnen, dass sie sich niemals auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben, sondern mit jedem neuen Spiel ein grosses Risiko eingegangen sind. So ist dann das Gemaule vor jedem neuen Final Fantasy gross, viele Leute wollen halt lieber mehr vom gleichen statt öfter mal was Neues.

Jetzt habe ich aber wirklich verdammt weit ausgeholt, dabei wollte ich eigentlich nur auf eines hinaus: obwohl ich das alles weiss, hat Final Fantasy II selbst mich massiv überrascht. Es gibt keine feste Party, Charakterklassen wurden abgeschafft, Erfahrungslevel sind Schnee von gestern. Stattdessen ist learning by doing angesagt, ähnlich wie in Morrowind. Ich möchte einen funky Ninja, der Feuerbälle wirft? Kein Problem, einfach mit blossen Fäusten kämpfen und das entsprechende Zauberbuch lesen. Einen Kensai mit zwei Schwertern und Heilmagie? Nichts leichter als das, alle Charaktere können eine beliebige Kombination aus Waffen und Schilden verwenden, sowie nach eigenem Gusto Zauber lernen. Hinzu kommt ein Dialogsystem, das man am ehesten mit dem der Ultima-Serie vergleichen kann. Bei Gesprächen mit wichtigen NPCs kann man sich gelegentlich Stichworte notieren, auf die man dann nach Belieben andere Leute ansprechen kann. Das ist zwar verglichen mit Ultima sehr rudimentär implementiert, aber dennoch ein Novum für japanische Rollenspiele. Ausserdem hat die Grafik durch das Design von Squenix-Hofzeichner Yoshitaka Amano einen ganz eigenen, ungewöhnlichen Stil, den ich so nicht in einem Final Fantasy Titel erwartet hätte.

Also, wenn ihr eine längere Reise geplant habt und Rollenspiele mögt, gibt es sicher schlechtere Zugbegleiter als Dawn of Souls. Zumal es auch bei wechselnden Lichtverhältnissen gut spielbar bleibt und man jederzeit speichern kann. Solange man nicht allzu viel von diesen alten Schinken erwartet, kriegt man verdammt viel kurzweilige Unterhaltung für sein Geld. Empfehlenswert.

8 Kommentare Autor: Stefan
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Komplettlösung: Cranberry-Vanille-Würfel

Level 1: Vorbereitung

Sorgt dafür, dass ihr gut ausgerüstet anfangt. Im Inventar sollte folgendes sein: 150g Mehl, 5 EL Puderzucker, 200g Butter, 2 TL Vanilleessenz oder -aroma und 120g getrocknete Cranberries. Außerdem sollte der Backofen auf 180°C vorgeheizt sein. Schließlich braucht ihr eine 20 x 20 cm große Backform. Einen Backofen findet ihr in eurem eigenen Haus, die anderen Sachen kann man in jeder Hauptstadt kaufen. (Die Cranberries sind aber in Ogrimmar besonders gut.)

Level 2: Der Teig

Kombiniert Mehl und Puderzucker in einer Schüssel. Wer volle Erfahrungspunkte will, der sollte dazu ein Sieb verwenden. Benutzt dann die Butter und das Vanillearoma mit dem halb fertigen Teig. Setzt euren “Kneten”-Skill ein, bis der Teig schön krümelig ist. Dann noch die Cranberries verwenden (vorher per Rechtsklick aus der Tüte holen) und nochmal “Kneten” bis ihr einen “weichen Teig” habt.

Level 3: Backen

Die Backform einfetten oder mit Backpapier (gibt es beim “Baking Goods Vendor” im Valley of Wisdom) auslegen und den Teig mit der Backform verwenden. Dann die Backform in den Backofen-Container packen. Achtung: Da die Kirsch-Vanille-Würfel ein Highlevel-Item sind, dauert das Crafting so ca. 30 bis 35 Minuten. Das wäre ein guter Zeitpunkt endlich Phoenix Wright auf eurem DS weiter zu spielen.

Level 4: Servieren

Nach ca 30 Minuten holt ihr die Backform dann aus dem Ofen und benutzt euer Schwert, um daraus ungefähr 16 Stück zu machen. Fertig! Die Cranberry-Vanille-Würfel erhöhen eure Loot-Würfe um durchschnittlich 10, also am besten vor einer Instanz essen. Der Vanillegeruch gibt außerdem einen Angriffsbonus gegen Untote.

Bonus Level: Wer etwas konventionelleres Gameplay will, der kann die Cranberries auch mit getrockneten Kirschen ersetzen.

Viel Spaß beim Crafting!

12 Kommentare Autor: Richard
Über die seltsamen Arten, in Videospielen Türen zu öffnen


Zwei Rätsel. Im ersten zieht man am Griff eines Einarmigen Banditen, worauf am Billardtisch eine Klappe aufgeht, hinter der eine Kristallameise liegt, die als Schlüssel für eine Sicherheitstür dient. Gefunden in Resident Evil: Code Veronica. Im zweiten zieht und schiebt man eine Reihe von Kisten auf eine gleiche Anzahl von druckempfindlichen Bodenplatten, woraufhin sich eine Tür öffnet. Als ein Beispiel von vielen: Tomb Raider. Preisfrage: welches der beiden Puzzle ist logischer?

Klarer Fall, das aus Resident Evil natürlich. Wenn ich ein reicher, schrulliger Biowaffenfabrikant bin kann ich meine Türen schliesslich sichern wie es mir gefällt. Dass hingegen ein antiker Tempelbaumeister eine Grabkammer mit einem komplexen Physikrätsel verschliesst, das auch nach Hunderten von Jahren noch einwandfrei funktioniert, statt einfach eine schwere Steinplatte in den Weg zu räumen, ist historisch nicht belegt. Warum sind dann die Puzzles aus Resident Evil so für ihre Dämlichkeit berüchtigt, und weshalb fängt der durchschnittliche Spieler bei der Kombination Tür+Kisten+Bodenplatten sofort mit dem Umdekorieren an? Ganz einfach, weil wir von Videospielen bestimmte Konventionen verlangen. Wenn eine Tür verschlossen ist und sich im Raum davor eine Reihe von klassischen Puzzleelementen befindet, dann muss sich besagte Tür von einer einzelnen Person in einem überschaubaren Zeitrahmen durch Manipulation des Rauminhaltes öffnen lassen. Andernfalls ist der Spieler beleidigt und stellt die DVD zurück ins Regal.

Schuld sind -wie immer- die Medien, die uns für unlogische Logik trainiert haben. Hat sich schon mal irgendjemand gefragt, warum bei den Goonies eine Tür aufgeht, wenn man auf einer Orgel ein bestimmtes Stück spielt? Oder warum immer ein Stück vom Boden wegbricht, wenn man mal daneben greift? Geschweige denn, wie eine Bande von gammeligen Piraten diese technische Meisterleistung zustande gebracht hat? Natürlich nicht, im Gegenteil, es erscheint einem in dem Moment wo man es sieht absolut einleuchtend. Warum auch sonst sollte man eine riesige Orgel in einer muffigen feuchten Höhle unterstellen? Beispiele wie dieses sind natürlich extrem, aber dass man einem Filmemacher sowas klaglos abnimmt lässt finde ich tief blicken.

Da ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, wenn man in Silent Hill mit Flinte, Axt und Motorsäge rumläuft, aber zum Öffnen eines windschiefen Bretterverschlages die gesammelten Werke von Shakespeare richtig ins Regal sortieren muss. Glaubwürdiger sind da schon hochtechnische Agentenspiele Marke Splinter Cell. Türen mit Zahlenschloss, Fingerabdruck- oder Retinascanner sowie Stimmkontrolle kennt man zu Genüge aus dem Kino, wobei die Originale aber höchstwahrscheinlich weniger leicht zu foppen sind als uns die Spiele das glauben machen wollen. Dennoch, zumindest findet man hier eine Abwandlung des altbewährten Schlüssel/Schloss-Prinzips, was ja beileibe nicht mehr selbstverständlich ist.

Worauf wollte ich eigentlich schon wieder hinaus? Äh, nichts besonderes eigentlich, nur dass ich gestern wieder unheimlich viele virtuelle Türen geöffnet habe, ohne einen einzigen Schlüssel zu benutzen. Was mir im Nachhinein dann doch ziemlich seltsam vorkam.

14 Kommentare Autor: Stefan
Der AntiGames™ AntiTipp™ des Tages, Folge 5

Heute: Resident Evil 4.

Konfuzius sagst: Wenn du von einer großen Menge Gegner angegriffen wirst, dann versuche sie nicht alle mit der Pistole zu erledigen, nur weil du eine coole Sau sein willst. Sonst beißen sie sich in dir fest und du bist tot. Dann kommst du dir sehr doof vor.

9 Kommentare Autor: Richard
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Winter DS

Was macht man, wenn man eingeschneit ist? Genau, man spielt WoW. Und macht Fotos. In beiden Bildern ist ein DS versteckt. Wer im linken mein Fahrrad findet, bekommt Bonuspunkte.

12 Kommentare Autor: Richard
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Dinosauriermusik

Ubisoft hat 35 Minuten Musik zum King Kong Spiel ins Netz gestellt, inklusive Kommentaren von von Komponist Chance Thomas und einem Video von den Aufnahmen. Thomas wurde bekannt durch Quest for Glory V, einem der ersten Spiele für das die Musik mit Orchester aufgenommen wurde und hat es außerdem geschafft, dass Videospielmusik technisch gesehen für die Grammys qualifiziert ist. (Praktisch gesehen wurde sie einfach in die Kategorien für Filmmusik mit aufgenommen und wird seitdem geflissentlich ignoriert, aber immerhin.)

Highlights der Musik sind das tragische Thema für Kong selber und die Musik für diverse Dinosaurier, insbesondere die majestätische Klänge für die Brontosaurier und das Stück für die Ankunft des ersten T-Rex.

Der Score leidet allerdings unter einer wenig präzisen Einspielung und einem etwas matschigen Mix. Alles klingt etwas dünn und zum Teil fast schon wie auf Samples gespielt. Das verwundert schon etwas, hat die Northwest Sinfonia doch schon einige sehr gut Aufnahmen für Videospiele gemacht, ganz spezifisch für diverse Scores von Michael Giacchino. Da gerade King Kong ein größeren epischen Sound gebraucht hätte, zieht das die Musik schon etwas runter.

Ich möchte außerdem noch mal die Gelegenheit nutzen mich öffentlich darüber zu freuen, dass Howard Shore rausgeschmissen wurde und die Musik zum Film jetzt von James Newton Howard geschrieben wird. Das hat meine Vorfreude auf den Film gleich verdoppelt.

3 Kommentare Autor: Richard
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www.bloedespielseiten.com

Liebe Spieleseiten. Ihr geht mir auf den Sack. Warum ist jede einzelne von euch der Meinung, dass sie eine eigene Seite für jedes verdammte Spiel haben muss, das jemals auf den Markt gekommen ist? An sich ist ja nichts falsch daran Infos zu so vielen Spielen wie möglich zu haben. Aber dann sollte man zu den Spielen bitteschön auch tatsächlich Infos haben! Was soll der Mist eine Seite zu bauen, den Namen des Spiels drauf zu klatschen und dann zu schreiben “noch keine Previews, “noch keine Kritiken”, “noch keine Cheats”, “noch keine Lesermeinungen”, etc? Nutzloser geht es wirklich nicht. Wenn ihr eure Datenbanken nicht füllen könnt, dann fangt bitte gar nicht erst an sie zu bauen und überlasst das doch bitte den Profis!

Ihr Blödmänner!

Ganz schlimm daran ist, dass Google offenbar nicht in der Lage ist zwischen “Kritiken” und “keine Kritiken” zu unterscheiden. Es indiziert also fröhlich alle diese Seiten auf denen absolut gar nichts steht und spuckt sie wieder aus, wenn man nach “spielename review” sucht. Absolut frustrierend. Wie soll ich so bitteschön rausfinden, ob “Battle Construction Vehicles” 8 Pfund wert ist?

Dass es das Spiel gibt, weiß ich nämlich schon. Das hat mir eine gute Spieleseite gesagt. Aber trotzdem danke für die Info.

Ihr Blödmänner!

14 Kommentare Autor: Richard
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Im Land der verschollenen Spiele


Wenn man auf der Suche nach Veröffentlichungsterminen bizarrer japanischer Spiele ist, hat man manchmal echte Aha-Erlebnisse. So ist beispielsweise Shin Megami Tensei: Lucifer’s Call hierzulande von Ubisoft auf den Markt gebracht worden. Publisher ist allerdings die kleine englische Firma Ghostlight Ltd. Ghost wer? Gute Frage, nach kurzer Recherche kam jedoch zum Vorschein, dass es sich um ein Subunternehmen von Midas Interactive handelt. Und bei Midas scheinen all die Spiele ein Zuhause zu finden, die sonst keiner haben will. Von Titeln wie B.C.V. : Battle Construction Vehicles, Hard Hitter 2 oder Steel Dragon EX haben sicher selbst Hardcore-Spieler noch nie gehört, und ehrlich gesagt habe ich keines der Spiele von Midas je (bewusst) in einem Spieleladen hängen sehen.

Ähnlich obskur ist 505 Game Street, ein weiterer Publisher dessen Spiele kaum ein Mensch kennt. Dabei sind durchaus einige namhafte Titel dabei, etwa Armored Core: Nine Breaker oder die PS2-Version von Harvest Moon. Aber selbst bekannten Spielen wird es wahrscheinlich so ergehen wie offensichtlichen Gurken Marke Katana Action oder Fighting Fury. Keiner wird sie zur Kenntnis nehmen da Geld fürs Marketing fehlt, und die grossen Elektronikmärkte werden sie nicht führen weil vor lauter Blockbustern einfach kein Platz im Regal ist. Das ist eigentlich sehr schade, denn das Engagement der kleinen Publisher im Low Budget Segment ist meiner Meinung nach absolut zu begrüssen. Manchmal sind es halt die kleinen, wenig bekannten Spiele, an denen ich heutzutage die meiste Freude habe. Daher stelle ich im folgenden mal ein paar PS2-Titel vor, die ansonsten zu Unrecht in Vergessenheit geraten würden.

  • Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga (Ghostlight, erscheint Frühjahr 2006). Um ehrlich zu sein mochte ich Nocturne / Lucifer’s Call nicht besonders. Dungeon-Design aus den frühen 80er Jahren, knallharte Kämpfe, massenweise Zufallsbegegnungen und praktisch keine Charaktere. Ein Rollenspiel der alten Schule halt. Um so überraschter war ich daher, dass sich der Quasi-Nachfolger DDS als eines der besten Spiele dieses Jahres entpuppte. Interessante Charaktere, eine fesselnde Story und zu meiner grossen Freude wirklich durchdachte Dungeons zeichnen das Spiel aus. Ausserdem wurde die durchwachsene Musik des Vorgängers durch einige wirklich gute Kompositionen ersetzt. Wer Spass an intelligenten, kurzweiligen Rollenspielen hat, kommt an Digital Devil Saga nicht vorbei.
  • A-Train 6 (Midas, erhältlich). Die A-Train Serie von ArtDink ist seit Jahren eine Institution in Japan, und spricht dort die gleiche “Kind im Mann” Zielgruppe an wie hierzulande Railroad Tycoon. Meine Erfahrungen mit der Serie sind zwar begrenzt (ein paar Stunden mit einer älteren Version), aber Leute die Spass an Wirtschafts- und Eisenbahnsimulationen haben liegen mit diesem Spiel sicherlich richtig.
  • Stella Deus: The Gate of Eternity (505, erscheint im Februar Update: März). Eines dieser seltsamen japanischen Strategie-Rollenspiele im Stil von Vandal Hearts / Final Fantasy Tactics. Es erreicht nicht ganz die Qualität von FFT, dafür steht es auf der PS2 so ziemlich ohne Konkurrenz da. Ein sehr kurzweiliges Spiel, dem es ein wenig an epischer Breite fehlt. Dafür ist das Kampfsystem grundsolide und die Grafik ist für dieses Genre extrem gut. Genau das richtige für lange Winterabende.
  • Raiden III (505, ebenfalls Februar). Ich bin nun beileibe kein grosser Shoot-em-up Fan, aber Raiden ist selbst mir ein Begriff. Und es sieht so aus, als würde 505 Game Street diesen und noch einige ähnliche Titel (Homura, Sol Divide, Gigawing Generations) hier in Europa vertreiben. Eine kurze Google-Suche hat ergeben, dass Raiden III wohl nur okay sein soll, aber für 20€ kann man sicherlich ein paar Stunden Spass damit haben.
  • Ich habe keine Ahnung, ob das Spiel was taugt (höchstwahrscheinlich nicht), aber es musste einfach mit in die Liste. He-Man: Defender of Grayskull (Midas, offensichtlich schon längst erschienen). Ich meine, man reitet auf Battle Cat und kämpft gegen Skeletor! Das ist fast so gut, als hätte das Spiel Ninjas oder Dinosaurier! Mal sehen, ob man es irgendwo günstig bekommen kann…
28 Kommentare Autor: Stefan
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Videospiele und die Werbung

Mal eine Frage an alle Kinogänger. Ist das inzwischen üblich, dass so viel Werbung für Videospiele im Kino kommt? Ich gehe zwar an sich ziemlich häufig ins Kino, allerdings meistens in die Sneak, wo nur Trailer laufen aber keine Werbung.

Um mein bereits vorhandenes Schlafdefizit weiter auszubauen, bin ich gestern allerdings in die Spätvorstellung von Harry Potter gegangen und war überrascht, dass ich vor dem Film gleich mehrfach genötigt wurde ein aufregendes Videospiel zu kaufen.

Klar, dass EA vor dem Harry Potter Film Werbung für ihr neues Harry Potter Spiel schaltet, dürfte niemanden schockieren. Aber es gab zudem auch noch einen Spot für Need for Speed: Most Wanted und sogar einen für ein PC Spiel, nämlich Age of Empires 3.

Das bringt mich übrigens gleich zum nächsten Thema. Es lief keine Werbung für die 360. Ich habe auch sonst noch keine gesehen. Keine Plakate, nichts im Radio und Fernsehspots habe ich auch nicht entdecken können. Letzteres könnte allerdings wiederum daran liegen, dass ich jenseits der Tagesschau kein Fernsehen gucke. Spätestens seit Fernsehserien auf DVD rauskommen, gibt es dafür wirklich keinen Grund mehr. Läuft doch Werbung und entgeht sie mir nur, oder denkt sich Microsoft, dass sie die drei Konsolen die sie für Deutschland reserviert haben auch ohne Werbung loswerden?

Klärt mich auf, liebe Antileser!

Und wenn ihr schon dabei seid, dann könnt ihr mir vielleicht auch erklären warum Videospielwerbung grundsätzlich niemals Bilder aus dem eigentlichen Spiel enthält? Die Harry Potter Werbung ist dafür ein gutes Beispiel. Eigentlich ist sie total gut gemacht. Man sieht Dumbledore in seinem Büro und er versucht dem Zuschauer einen Wasserzauber beizubringen, während der Hungarian Horntail Drache aus dem Film anfängt alles in Brand zu setzen. Sehr professionell, sehr cool. Aber vom Spiel selber sieht man nichts. Was soll das? Spiele sehen inzwischen gut genug aus, dass man sie nicht mehr verstecken muss. Zu 8 oder 16-bit Zeiten konnte ich das noch nachvollziehen. Der Klötzchengrafik sah man selten an, wieviel Spaß so ein Videospiel machte. Aber heute ist das unnötig, denn man kann so ziemlich aus jedem Spiel einen coolen und professionellen Trailer schneiden. Sogar bei Spielen die ganz besonders gut dafür geeignet sind, machen sie es nicht. Ihr erinnere mich noch an die Fernsehwerbung für Prince of Persia: Sands of Time. Das Spiel sah fantastisch und zu der Zeit auch absolut einzigartig aus. Zudem hatte es noch eine gute Geschichte. Haben sie also aus dem Spiel einen coolen Trailer geschnitten? Nein, sie haben jemanden gefilmt, wie er von einem Baukran gesprungen ist.

Ganz toll. Woran liegt das? Ist es eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Werbeagenturen und ihre Regisseure? Das Schneiden eines Trailers ist ja schließlich auch noch wesentlich günstiger, als teuer einen Spot zu drehen. Insofern müsste das doch eigentlich sogar sehr attraktiv sein, oder?

Obwohl: Der Need for Speed Trailer bestand aus Spielgrafik und war wesentlich weniger cool, als der Potter Spot. Vielleicht ist da doch was dran? Diskutiert!

15 Kommentare Autor: Richard
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Achtung, Aufruf!

/winken

Ein Beitrag in eigener Sache: ich möchte ein kleines Projekt ins Leben rufen, genannt “World of a Touristguy” (Arbeitstitel). Der Inhalt dieses Onlineprojekts sollte sich mit dem obigen Bild eigentlich von allein erklären; es soll eine Screenshot-Sammlung von Winkern bei allen möglichen und unmöglichen Orten und Situationen werden. Persönliche Favouriten wären da zum Beispiel Winkereien direkt vor Bossen oder ähnlich. Da ich aber noch nicht sooo lange WoW zocke, fehlt es mir leider noch an Bildmaterial.

Hier also meine Bitte. Sollte es sich bei all euch WoW-Fanatikern (ja, das seid ihr, streitet es nicht ab) ergeben, dass ein solches Bild gemacht werden kann, dann wäre ich euch sehr verbunden, wenn ihr mir dieses mit eurem (Nick-)Namen und vielleicht noch einem kleinen Einzeiler für die Bildunterschrift via Email mit dem Betreff “WoaT” zukommen lassen könntet.

Solltet ihr bei Flickr angemeldet sein, oder ihr dies sowieso vorhattet, dann könnt ihr eure Schnappschüsse auch in unsere Flickr-Group laden.

Danke im Voraus!

12 Kommentare Autor: Michl
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