
Ubisoft hat 35 Minuten Musik zum King Kong Spiel ins Netz gestellt, inklusive Kommentaren von von Komponist Chance Thomas und einem Video von den Aufnahmen. Thomas wurde bekannt durch Quest for Glory V, einem der ersten Spiele für das die Musik mit Orchester aufgenommen wurde und hat es außerdem geschafft, dass Videospielmusik technisch gesehen für die Grammys qualifiziert ist. (Praktisch gesehen wurde sie einfach in die Kategorien für Filmmusik mit aufgenommen und wird seitdem geflissentlich ignoriert, aber immerhin.)
Highlights der Musik sind das tragische Thema für Kong selber und die Musik für diverse Dinosaurier, insbesondere die majestätische Klänge für die Brontosaurier und das Stück für die Ankunft des ersten T-Rex.
Der Score leidet allerdings unter einer wenig präzisen Einspielung und einem etwas matschigen Mix. Alles klingt etwas dünn und zum Teil fast schon wie auf Samples gespielt. Das verwundert schon etwas, hat die Northwest Sinfonia doch schon einige sehr gut Aufnahmen für Videospiele gemacht, ganz spezifisch für diverse Scores von Michael Giacchino. Da gerade King Kong ein größeren epischen Sound gebraucht hätte, zieht das die Musik schon etwas runter.
Ich möchte außerdem noch mal die Gelegenheit nutzen mich öffentlich darüber zu freuen, dass Howard Shore rausgeschmissen wurde und die Musik zum Film jetzt von James Newton Howard geschrieben wird. Das hat meine Vorfreude auf den Film gleich verdoppelt.
Huch? Was hast du gegen Howard Shore?
Hmm. Will jetzt keine große Diskussion vom Zaun reißen. Und leider habe ich auch nicht die Zeit Howard Shore Arbeit qualitativ hochwertig in der Luft zu zerpflücken.
Deswegen sage ich hier einfach nur, dass ich JNH einfach wesentlich besser finde. Das stimmt und ist nicht sonderlich kontrovers.
Damit kann ich leben. Weil’s so schön diplomatisch ist.