Xtreme Bälle hüpfen lassen, die Zweite
Dienstag, Januar 31st, 2006 
Gestern hat Tomonobu Itagaki von Tecmos Team Ninja verlauten lassen, dass Teil zwei von Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball in Arbeit ist. Genauer gesagt rendern sie gerade fleissig an Vor- und Abspann. Irgendwie bewundere ich die Unverschämtheit dieser Typen. War das Haupt-Verkaufsargument ihrer Prügelspielserie schon die offen beworbene Brustphysik, so haben sie es in dem Sportspiel-Ableger echt auf die Spitze getrieben. Ein Haufen leichtbekleidete Mädels, die Boob-Cam für detaillierte Nahaufnahmen, für Bedienung mit einer Hand optimierte Steuerung, haufenweise superknappe Bikinis - das Spiel ist schon wieder so politisch unkorrekt, dass ich es ihnen nicht wirklich übel nehmen kann.
Da wird nicht etwa ein albernes Sexspielchen mit bekleideten Darstellern irgendwo verschämt auf der Scheibe versteckt, sondern offen auf der Packung mit dicken Titten geworben. Insofern spielt Team Ninja mit offenen Karten, und lacht den üblichen Moralaposteln frech ins Gesicht. Es ist ja nicht so, als würden die Leute das Spiel trotz seiner Softporno-Aufmachung kaufen, und wer lediglich ein gutes Volleyball-Spiel sucht, ist mit Beach Spikers sicherlich besser bedient. Nein, wer sich DoAX zulegt will halbnackte Polygon-Mädels sehen, woran es meiner Meinung nach überhaupt nichts auszusetzen gibt. Es soll ja schliesslich auch Leute geben, die den Playboy lesen, aber kein Interesse an den Interviews haben.
Und mal ehrlich, mir ist ein Spiel mit wogenden Oberweiten mindestens genauso lieb wie eines, in dem Menschen Gewalt gegen andere Menchen ausüben. Den ganzen Buhei über die nackten Brüste in God of War kann ich daher nicht wirklich nachvollziehen. Im Gegenteil, von mir aus kann es gerne mehr nackte Tatsachen und dafür weniger Gewalt in Videospielen geben. Wenn abgetrennte Gliedmassen und literweise spritzendes Blut die Jugend nicht verderben, dann wird ein blanker Busen oder ein königlicher Schwengel das sicherlich auch nicht tun.
Letztens habe ich übrigens gelesen, dass es bei Tecmo einen Grafiker gibt, dessen einzige Aufgabe es ist, Brüste zu modellieren. Ob das nun der Wahrheit entspricht oder einfach nur ein von Schlitzohr Itagaki gestreutes Gerücht ist sei mal dahingestellt, amüsant ist es allemal. Zumal der Mann mit der Sonnenbrille ja auch nicht müde wird zu erzählen, wie attraktiv die Kämpferinnen in Dead or Alive sind. Und seine Frau gibt ihm auch noch recht. Also nochmal zum mitschreiben: Tomonobu Itagaki ist bekloppt, trägt alberne Klamotten, ist unverschämt und macht dabei verdammt coole Sachen. Wenn das kein Rock’n'Roll ist, dann weiss ich auch nicht.
Ach übrigens: ich habe mir DoAX nach reiflicher Überlegung dann doch nicht gekauft. Ein bisschen mehr Gameplay hätte ich dann schon gerne in meinen Spielen…






Auf alle Fälle übernehmen die Spieler die Rolle von Schülern und lösen so interessante Quests wie “The outbreak of the Soviet” (Belohnung: Triangular milk). Natürlich dürfen auch Monster nicht fehlen, etwa “The Soviet Soviet skeleton” (siehe links) oder “4 dimensional wood helicopter un“. Ihr merkt schon, es geht sehr lustig zu in der Welt von Yogurting. Übrigens ist das Spiel nicht in Kapitel aufgeteilt, wie etwa Guild Wars, sondern in Schuljahre. Endlich mal ein lebensnahes Ziel, auf das man da hingrindet.










