French the fries!

Kochen macht Spass, keine Frage. Gemüse schnippeln, Fleisch anbraten, Sosse abschmecken – Nahrungszubereitung ist ein Fest für alle Sinne. Daher ist es wohl auch kein Wunder, dass das Thema in Videospielen noch nicht so richtig aufbereitet wurde, nur mit Pad und geruchsneutralem Fernseher bleibt ein grosser Teil des Spasses auf der Strecke. Klar, da gab es diese Sidequest in Suikoden II, in der man das ultimative Rezept gesucht hat. Oder die Hommage an Iron Chef in Star Ocean 2, in der man gegen den Teufelskoch aus der Unterwelt antreten musste. Und natürlich sollte man die herrlich bizarren Küchenstages in Parappa the Rapper 1&2 nicht vergessen… aber im Grossen und Ganzen hat das Kochen bisher noch keine bedeutende Rolle gespielt. Ausser vielleicht in Yoshinoya, das aber wohl eher das japanische Äquivalent zu McDonalds: Das Spiel darstellt.

Aber egal, ich schweife schon wieder ab. Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass demnächst ein richtiges, ausgewachsenes Kochspiel für den DS erscheint. Cooking Mama heisst es, und was da auf der offiziellen Seite so zu sehen ist, lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Besonders dieses, äh, Steak mit Spiegelei hat es mir angetan. Mein Japanisch ist zwar mehr oder weniger nicht-existent, aber so wie es aussieht wird da mit dem Stylus das Fleisch gewendet, anschliessend die Temperatur runtergedreht und zum Schluss das Ei draufgehauen. Das, meine Damen und Herren, ist mobile Unterhaltung der Zukunft. Wirklichkeitsnah, gewaltfrei und ästhetisch ansprechend. Was ich mich jetzt nur noch frage ist, ob man ins Mikrofon pusten und anschliessend an der Ecke des DS lutschen kann; zum Probieren halt. Das Spiel erscheint nächsten Monat in Japan und kann unter anderem von hier bezogen werden. Hey Richard, wie wär’s mit einem Import-Review?

11 Kommentare Autor: Stefan
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11 Kommentare

  1. Das Spiel habe ich schon länger im Auge. Dummerweise lerne ich Chinesisch, nicht Japanisch. Bis das in irgendeiner Sprache rauskommt der ich halbwegs mächtig bin, wird das nichts. Drücken wir mal die Daumen, dass es auch außerhalb Japans erscheinen wird.

  2. hm,…
    grundsätzlich bin ich ein freund von importen, für jump superstars bin ich über die relativ hohe sprachbarriere gesprungen, osu tatakae ouendan ist herrlich schräg und man muss nix verstehen um spaß zu haben, genauso verhält es sich mit electroplankton… aber dieser titel ist schon fast zu schräg! was für mich eigentlich ein kaufgrund wäre… aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, wie das über einen längeren zeitraum unterhaltsam sein soll… für das geld, dass mich der import kosten würde kaufe ich mir lieber echte zutaten bzw geh in ein gutes restaurant und lasse jemanden der es wirklich kann für mich kochen. für einen kleinen extra spaß werde ich einen block und einen stift in nintend-ds-pink mitnehmen und dem koch, wenn er seine sache gut gemacht hat einen bewertungsbogen schreiben inkl. nintendo-sounds von mir!

  3. Das Spiel klingt eigentlich wie gemacht für die Revolution, mit dem Kontroler kann man wie man im ersten Teaservideo schon sehen konnte prime schneiden, wenden und rühren. Und wer schon mal versucht hat eine Sauce Hollandaise zu machen weis, daß hier recht herbe schwierigkeits grade aufgefahren werden können…

  4. Wie bitte, neues und unverbrauchtes Spielprinzip ?

    So was ähnliches habe ich schon vor Jahren mit meinen Kindern auf dem PC gespielt.

    Nämlich damit:
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=8753960457
    &ssPageName=MERC_VI_RSCC_Pr4_PcY_BIN_Stores_IT

    Und es hat jede Menge Spaß gemacht.

  5. am besten wäre ein spezieller Controller für das Spiel…wenn man was falsch macht, wird er heiß und verbrennt einem die Finger.

  6. geilomat! das hätte ich auch gern. wobei mir auch sofort die küchenszene aus dem revolution-trailer in den sinn kam.

  7. So was ähnliches habe ich schon vor Jahren mit meinen Kindern auf dem PC gespielt.

    Nämlich damit:
    Linky

    Und es hat jede Menge Spaß gemacht.

    Oho, besten Dank für den Tipp! Das sieht wirklich sehr interessant aus. Mir ist nur nicht ganz klar, wie man es “auf der Tastatur befestigen und losspielen” soll. Ich werde mal bei Metacritic.com nachsehen, ob es Tests für “Mein kleiner Backofen” gibt. ;-)

  8. Das Teil wurde vermittels zweier stabiler Gummizüge destgemacht. Der Tastatur geschah dabei nichts.

    Und, ach ja, es gab glaube ich auch verschiedene Schwierigkeitsgrade…

    Trotzdem mehr was für die Kleinen. Aber nett.

  9. Klingt nach “Nintendo”, wenn ihr mich fragt.
    Die geben ihren Mitarbeitern ja regelmäßig Marijuana, damit sie auch schön “kreativ” bleiben.

    Geht es dabei eigentlich in erster Linie ums Kochen, oder darf ich mir das Ganze eher als Geschicklichkeitsspiel vorstellen?
    Wenn man dabei einige, kulinarische erfahrungen machen könnte, könnte ich mir nämlich vorstellen das Spiel zu kaufen.

  10. Alleine die Steaks scheinen Grund genug zu sein, das spiel zu kaufen…….

    verdammt. jetzt hab ich die Tastatur vollgesabbert.

  11. Ich kenne da schon ein Spiel, das ich stundenlang auf dem Atari noch gezockt habe: Pizza Connection. Da drehte es sich zwar nicht ausschließlich ums Kochen, sondern auch um den ganzen mafiösen Teil der italienischen Gastronomie, aber wer das nicht wollte, konnte immerhin Pizza backen.
    Linky!