Der Antigames Award™ “für besondere Inkompetenz” geht an…

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Überraschung, die Gamestar! Die neue Ausgabe ist nämlich raus und sie sorgt wieder mal dafür, dass ich meinen Glauben an die Menschheit verliere. Aber fangen wir von vorne an. Titelstory Dickster Test der aktuellen Ausgabe ist Prey. Das überrascht nicht wirklich, schließlich ist diesen Monat sonst absolut nichts raus gekommen, schon gar nicht für den PC. Prey erhält von der Gamestar eine Wertung von 87%. Auch das ist nicht überraschend, obwohl Prey sicher nicht so herzlich empfangen worden ist, wie sich das 3DRealms und Human Head gerne gewünscht hätten. Gamespy konnte sich gerade Mal zu 3,5 Sternen hinreißen lassen, Gamespot hat nur 7,5 Punkte dafür übrig gemacht, mache sind noch deutlicher geworden und die Verkaufszahlen haben auch noch keine Kassen in Brand gesetzt.

In Deutschland hat es das Spiel – obwohl es als einzige Neuerscheinung im Moment den Markt quasi für sich hat – gerade mal auf Platz 5 der Media Control Charts geschafft. Wohlgemerkt, nur im PC Segment. Selbst das EA Spiel zur Fußball-WM geht noch besser, obwohl selbst die “schwarz-rot-geilsten” unter uns inzwischen die Fahnen wieder eingerollt haben. Die schwachen Verkaufszahlen dürften unter anderem daran liegen, dass Prey halt nicht wirklich toll ist. Allein das Kerngameplay ist nicht besonders gut umgesetzt und fällt gegen Spiele wie HL2, FEAR oder selbst Quake 4 doch gewaltig ab. Tja, und ein Shooter in dem das Shooten nicht so richtig Spaß bringt, der hat auch keine guten Noten verdient. Zum Teil liegt es sicher auch daran, dass Protagonist Tommy ein absolutes Oberarsch ist, der in den ersten fünf Minuten seinen Großvater beleidigt, seine Freundin anmault und dann zwei Leuten mit einer Rohrzange den Schädel einschlägt, weil sie seine Freundin angemault haben. Symphatisches Kerlchen.

Allerdings es ist ja nicht die Aufgabe der Gamestar-Redaktion Spiele zu bewerten, sondern Magazine zu verkaufen. Da sich aber ein Magazin, dass kein einziges gutes Spiel enthält nicht wirklich verkaufen kann und die letzten Quartalszahlen der Gamestar gar nicht gut aussahen (-11% verkaufte Auflage und deutliches unterschreiten der magischen 300.000 Grenze), muss man sich beim Spielen von Prey eben die rosarote Brille aufsetzen. Dann sehen die Level auch nicht mehr so aus, als wären sie aus Fäkalien konstruiert, das Auswürfeln einer Wertung im oberen 80er-Bereich fällt nicht mehr so schwer und dem Leser fällt vielleicht nicht so sehr auf, dass das Heft sonst voller Perlen wie “Dr. Grips Gehirntrainer” (29%), “Sky Aces – Reichsadler” (19%) und “Pro Angler” (24%) ist.

Aber ganz ehrlich: Die Wertung von Prey ist mir herzlich egal. Genau so wie das Spiel. Wenn die Verkaufszahlen der ersten Woche ein Indikator sind, geht es auch dem Rest der Welt so. Was mich dann aber doch auf die Palme gebracht hat, war die Begründung für den Gamestar Award, den man dem Spiel an die Backe geklebt hat. Den hat es nämlich “für Ideenreichtum” bekommen.

Eigentlich kann man den Award sogar irgendwie nachvollziehen. Das Spiel hat ja tatsächlich einige halbwegs frische Ideen dabei. Mit Schwerkraftplatten an der Wand zu laufen, haben wir zwar schon ein dutzend Mal gemacht, aber eben noch nicht in einem Shooter. Die Portale sehen zumindest grafisch sehr cool aus, auch wenn sie sehr gerne als Ausrede verwendet werden, um Monster direkt hinter den Spieler zu beamen. (Hmm, steht das vielleicht in den Lizenzbedigungen für die Doom 3 Engine?) Dann gibt es da noch dieses Indianerzeugs mit der Astralprojektion. Auch schon gehabt, aber eben auch noch nicht mit Indianern und noch nicht in einem Shooter. Und hey, welches andere Spiel hat schon ein Körperteile scheißendes Riesenrektum? Auf solche Ideen muss man erstmal kommen!

Insofern war mir erst nicht klar, warum mir dieser Award so furchtbar falsch vorkam. Nach ein paar Minuten hat es dann aber Klick gemacht. Mir fiel nämlich ein anderes Spiel ein. Eines der besten Spiele des letzten Jahres. Ein Spiel, das einen größeren Ideenreichtum hatte, als alle anderen Spiele des letzten Jahres zusammen. Ein Spiel, das trotz alledem (und trotz diverser anderer positiver Eigenschaften) bei der Gamestar bloß magere 77% bekommen hat. Ihr wisst schon. Psychonauts.

Also habe ich noch mal nachgeschaut. Hat Psychonauts auch so einen Award bekommen? Bestimmt. Muss ja. Wenn Prey den verdient hat, dann hat Psychonauts ihn mit drei goldenen Sternchen am Bande verdient. Bestimmt haben die Gamesternchen das richtige getan und auch Psychonauts diesen…

Nein. Haben sie nicht.

Ich bin jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass die Gamestar in Wirklichkeit gar kein Spielemagazin ist. Tatsächlich ist sie eine Verschwörung, um mich in den Wahnsinn zu treiben. So schockierend inkompetent kann man nämlich gar nicht sein. Selbst nach Jahren der Abstumpfung durch das Testen von Klassikern wie “Dark Vampires” (20%) kann man Videospiele nicht so hassen, dass man solchen Schwachsinn verzapft. Man kann einfach nicht. Ich weigere mich, das zu glauben.

Und jetzt entschuldigt mich. Ich gehe ein bisschen nach draußen, meinen Kopf gegen die Wand schlagen. Immer und immer wieder. Bis der Schmerz aufhört.

129 Kommentare Autor: Richard
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129 Kommentare

  1. Huch!? 100 Kommentare?

    Das ist ein neuer Antigames – Rekord, oder? :)

  2. @JSR: Es ist irgendwie ein deutsches Problem das Konsolentitel für PC nicht akzeptiert werden… GamesTM gab zum Beispiel 80% für die PC-Version (hört sich wenig an, aber wir reden hier von einem Magazin was auch die Zahlenbereiche unterhalb der 70 vernünftig nutzt ;)). Bei metacritic steht’s jedenfalls mit 86% ziemlich gut da.

  3. @Aulbath: Das stimmt sicherlich. Das hat sicherlich mit ein bisschen Überheblichkeit von der PC-Seite zu tun. Andererseits muss man aber auch zugeben, dass viele Konsolentitel mal aber auch häufig mit zweijähriger Verspätung und typischen Macken (schwache Grafik/Texturen, Steuerung auf Gamepads ausgelegt, feste Speicherpunkte etc.) aufwarten.

    Devil May Cry 3 hat in der neuen Gamestar übrigens immerhin 80% bekommen.

    Zu der Thematik dann aber gerne nochmal einen eigenen Artikel/Thread. In diesem Artikel ging es darum, dass Psychonauts keinen Award bekommen hat. Mein Erklärungsversuch dazu steht oben.

  4. So, nach all dem Gamestargebashe hab ich mir heute morgen Psychonauts bestellt um für mich persönlich dieses Problem mal aus der Welt zu schaffen. Nicht falsch verstehen, ich bin jetzt kein Fan der Gamestar, aber ich glaube auch net, dass dieses Spiel so super ist, wie ihr hier alle behauptet. Aber ich lasse mich gern vom gegenteil überzeugen.

    hoffentlich kommts morgen schon an.

  5. Wenn schon metacritic, dann sollte man aber auch fairerweise dazusagen, dass Prey 82 Prozent (bei 32 Reviews) und 7,1 von den Usern bekommen hat, während Outrun 83 Prozent (bei 8 Reviews)und 6,5 von den Usern erhielt – was zumindest zeigt, dass beide ihre zufriedenen Zielgruppen erreicht haben …

  6. @ Freitag: Aufgabe eines PC-Magazins ist es also so objetiv wie möglich zu sein.

    Was ist denn das für ein Schwachsinn? Wie kann man denn Leidenschaft und Gefühle objektiv bewerten? Und wenn du so denkst, warum liest du dann Antigames?

  7. Ich glaube das Hauptproblem ist, dass die ausschlaggebende (Prozent-)Zahl aller (?) Wertungskästen mit “Spielspaß” betitelt ist, sich aber anscheinend zum Großteil aus den einzelnen technischen Kategorien wie Grafik, Sound, Story usw. ergibt.
    Der eigentliche Spielspaß hat mit dem Rest aber absolut garnichts zu tun und sollte daher auch von nichts beeinflusst werden.

    Spielspaß ist absolut subjektiv.

    Und eigentlich sollte die subjektive Meinung der Redakteure der ausschlaggebende Punkt sein, wenn man sich zwischen verschiedenen Magazinen entscheiden will, da der Rest in allen Zeitschriften gleich ist.

    Gut wäre es, verschiedene Wertungskategorien für verschiedene Spielertypen einzubauen.
    Das müssen keine Spielspaßwertungen in Form einer Prozentzahl sein, aber ein Gelegenheitsspieler, der sich vielleicht 4 Spiele im Jahr kauft, hat mit zB. Prey evtl. eine Menge Spaß da er die Features wie Portale, wechselnde Schwerkraft usw. noch nicht so oft oder garnicht gesehen hat. Der Hardcore-Ego-Shooter-Spieler wird aber nich zufrieden sein.

    Eigentlich funktioniert es überhaupt nicht Spielspaß in einer Zahl wiederzugeben.

  8. btw, ist euch schon aufgefallen, dass der Link zum Psychonautstest nich mehr funktioniert? :)

  9. Es liegt ja nicht nur am “Spielspaß” (was ist das überhaupt? UNWORT!) oder an der subjektiven Einschätzung. Ein Prey z.b. ist rein objektiv und sachlich betrachtet in den Dingen die man nüchtern bewerten kann und die bei nem Ego-Shooter wichtig sind (Level- und Missionsdesign, Physik/Interktivität, KI, Shootouts allgemein) bestenfalls durchschnittlich. Selbst wenn jemand wegen der Portale, den Wallwalks und dem ganzen Quatsch SO begeistert war und die Grafik SO klasse fand, kann er wegen der anderen schwerwiegenden Gameplay-Patzer doch keine Wertung im +85-Bereich geben. Die Presse ist einfach oberflächlich, leicht blendbar und unkritisch, das hat dann auch nix mehr mit dem Thema Subjektivität/Objektivität zu tun. Selbst der größte Prey-Fanboy gesteht ein, dass es spielerisch nicht der Hammer ist.

  10. @Severin:

    Natürlich kann jeder Autor seine subjektiven Gefühle mit einfließen lassen. Das muss auch so sein, aber er muss mich auch mit guten Argumenten von seiner Bewertung überzeugen können. Das ist dann Objektivität. Wenn er einfach sagt “Das ist geil, weil ich steh auf so Musik”, dann kann ich damit herzlich wenig anfangen. Wenn er dagegen sagt: “Das ist geil, weil die Stücke haben starke Melodien; die Text sind erfrischend aus dem Alltag gegriffen”, dann kann ich an diese Kriterien meine subjektive Messlate anlegen und selber entscheiden, ob ich mir das Album hole oder nicht.

    Übrigens ist es nicht an dir zu entscheiden, was ich lese und was nicht.

  11. @jetsetradio

    darauf wollte ich ja nicht hinaus, sondern dass alle Leute nur auf diese Zahl gucken die unten am Wertungskasten steht.
    Die Zahl heißt Spielspaß, ist aber nur die Summe der einzelnen technischen Wertungen.

    Erkenntnis 1:
    Das ist Blödsinn.

    Dazu kommt noch, dass man den Spaß beim spielen nicht mit nur einer einzigen Zahl definieren kann.

    Erkenntnis 2:
    Die Zahl ist überflüssig und sollte gestrichen werden.

    Man kann Spaß nicht pauschalisieren.
    Ich kann mich Stunden mit Tetris beschäftigen und dabei eine Menge Spaß haben, jedoch würde es durch die Addition der einzelnen Subwertungen im Kasten vielleicht gerade mal 25% erhalten.

    Ein Spiel das technisch Top ist, sollte auch eine Spielspaßwertung im 10er Bereich bekommen können und umgekehrt.
    Das sollte dann auch für Awards gelten.
    Ein Spiel macht ja nicht automatisch Spaß weil die Grafik gut ist. FarCry hat mir zB keinen Spaß gemacht.

    Jedenfalls wäre es für Leser und Redakteure einfacher wenn die Zahl einfach wegbliebe, es gäbe keinen Streit in Foren – ja vielleicht sogar keine Kriege mehr…

  12. @nimrod:
    Nun, das ist schon zu größten Teilen an der Wahrheit. Man darf aber nie vergessen, dass man das Heft nicht nur für sich und einen kleinen Teil “Extrem-” Spieler macht, sondern für eine Masse. Und da kommt eine WertungsZAHL mit prozentualen Anteilen als Signal sehr gut an (siehe CBS).
    Und bevor es um das Wort “Spielspaß” in diesem Falle geht: Es ist treffender als das nüchterne “Wertung”. Außerdem wird die Zahl stets durch den subjektiven Meinungskasten der Redakteure relatviert.

  13. Also ob man diese Zahl tatsächlich auf einer Skala von 0-100 angeben muss oder ob damit eine Feingranularität impliziert wird, die in der Realität seriös garnicht zu vertreten ist, sei mal dahin gestellt.

    Die Idee einer Quantifizierung als solche ist aber mal keine Erfindung der GameStar und auch nicht der Spielemagazime im allgemeinen. In TV-Zeitschriften findest du Daumen, in Musikmagazinen Kronen und in Kinomagazinen Sternchen. Sie sind nun mal eine Möglichkeit die Art der Bewertung auf einen Blick erfassen zu können.

    Schlechte oder “unpassende” Kritiken wirst du aber auch bei Zeitschriften finden, welche keine Quantifizierung vornehmen. Wenn jemand schreibt “Spiel XY ist der letzte Dreck”, dann steckt dahinter immernoch eine Wertung, auch wenn die nicht als Zahl konkretisiert ist.

    Der Übergang von Text zu Wertung ist sicherlich keine verlustfreie Transformation, aber nunmal praktisch. Besonders in Zeiten von Diensten wie MetaCritic.

  14. das seh ich ja ein, aber dann sollen die das bitte nich Spielspaß nennen

  15. So, mein Psychonauts ist da! Ich bins am Spielen und werde später noch was dazu schreiben. Auch wenn ich kaum mit Richard übereinstimmen kann, bin ich doch sehr angetan davon.

  16. Ich habe Pray mitlerweile auch durchgespielt und bin auch von diesem Spiel entteuscht. Es gab wenig Neues in einem Spiel, was so hoch gelobt wurde. An der Decke hängen hatten wir bei AvP; die Waffen waren aus irgendwelchen anderen Games zusammengeklaubt (Unreal, Half-Life, usw.) und auch der restliche Ideenreichtum war, ums mal nett auszudrücken, bescheiden.

    Ich denke, dass Problem, dass es bei diesen Shootern gibt, ist halt das, dass es alles schon in irgendeiner Form gab und irgendwann auch Ideen ausgeschöpft sind.

    In letzter Zeit sind die Spiele durchweg scheiße geworden. Die einzigen Neuerungen damals waren Unreal 1, Half-Life 1 und CC 1. Gut ich nenne hier auch noch Need for Speed, obwohl ich Underground 1 + 2 und besonders MW scheiße finde!
    Lang ist’s her!!

    Manchmal wünsche ich mir die Zeit des guten alten C64 zurück. Da hat mir persönlich, spielen mehr Spass gemacht :)

  17. Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass 80er Wertungen von Prey ein rein deutsches Phaenomen sind? Bei Metacritic sind 82% verzeichnet und bei Gamerankings.com 83%, was ja beides doch recht ordentlich ist.

  18. So, ich habe Psychonauts durchgespielt! Und musste feststellen, dass dieses Spiel aus vielerlei versatzstücken anderer Spiele besteht. Die komplette Akrobatik von Raz hat man schon mehrmals irgendwo gesehn. Auch das Sammeln der Items ist altbekannt. Das Leveldesign ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Dazu kommen (in meinem Falle XBox)noch technische Probleme und die üblichen Kameraschwierigkeiten. Das alles hat man in Spielen wie Mario64 schonmal besser gesehen.

    Was Psychonauts für mich persönlich trotzdem zum besten Spiel macht, welches ich in den letzten Jahren gespielt habe sind neben der liebevollen und detailreichen Grafik, die skurril liebenswürdigen Protagonisten, die intelligenten und witzigen Dialoge, das total abwechslungsreiche Levelgrundkonzepte und die nicht ganz so abgedroschene Geschichte. Klar, man rettet natürlich das Mädchen und die Welt, aber das sollte man jedenfalls mal auf Psychonauts-Weise erlebt haben. Bei diesem Spiel ist es einfach ein Genuss, jede noch so kleine Zwischensequenz zu erhaschen, immer auf den nächsten Gag lauernd. Bei den meisten Spielen heutzutage vergesse ich die Dialoge nach dem ersten Anschauen wieder. Für mich das Highlight ist definitiv, dass sich hier auch mal Charaktere küssen dürfen um somit, trotz ihres Comiclooks menschlicher zu wirken als Sam Irgendwer, Dante Hastdunichtgesehn und alle sonstigen Stereotypen in Videospielen. Psychonauts sollte echt jeder einmal gespielt haben, der in irgendeiner Form was mit 3D-Jump´n´Runs anfangen kann.

    Noch was kurz zur eigentlichen Thematik: Richard, dass PC-Magazine von Konsolenspielen keine Ahnung haben, dürfte doch mittlerweile jedem bekannt sein. Wenns net die neueste Technik bietet isses uninteressant für diese Magazine. Deshalb passieren solche Sachen wie die mit Prey. Aber vielleicht solltest du auch mal den Begriff Innovation überdenken, Psychonauts ist echt alles, ausser wirklich innovativ, es ist ganz einfach nur perfekt Verpackt. Und das genügt vollkommen um super zu sein. Das Rad der Videospiele kann auch Tim Schäfer net neu erfinden.

    Wir les´n uns,

    Mnemonic

    KAUFT PSYCHONAUTS!

  19. Es ging um einen Award für Ideenreichtum, nicht Innovation. Das sind unterschiedliche Dinge.

  20. Ok, stimmt, mein Fehler! Dann haste natürlich vollkommen Recht, der Ideenreichtum von Psychonauts ist der absolute Wahnsinn. Trotzdem, PC-Tester hann von Spielen eigentlich keine Ahnung.

  21. PC-Tester hann von Spielen eigentlich keine Ahnung

    .

    Würde ich jetzt so nicht sagen.

  22. Kommt mir aber sehr oft so vor. Zumindest ich kann weder mit den hiesigen Konsolenspieltestern noch mit den PC-Spieltestern was anfangen. Wenn ich da sehe, für welche Games da hohe Wertungen gezückt werden, tuts echt weh. Kann natürlich sein, dass ich als langjähriger Spieler da ein ganz eigenes Verständnis dafür entwickelt habe, aber ist oft auch einfach nur zu subjektiv. Vielleicht hätte ich schreiben sollen, das PC-Tester sehr oft keine Ahnung von konsoligen Spielen haben.

  23. Die testen das ja auf der eigenen Plattform. Also dem PC. Eigentlich ist es bzw. sollte es unabhängig sein, ob das Spiel zuvor auf einer Konsole veröffentlicht wurde.
    Aber das kann schon sein das sie keine Ahnung haben, aber in meinen Augen nicht nur in Bezug auf Spielen die eine Konsolenumsetzung sind.

  24. Zumindest hätte man es mal hervorheben können, weil es ein Jump´n´Run ist. Die gibt es ja aufm PC net unbedingt wie Sand am Meer. Aber auch unter gegebenen Umständen hätte es mehr Punkte verdient. Nur hat es leider keine tollen Raucheffekte, welche die Grafikkarte ans Limit treiben und ist deshalb nur halb soviel wert. Ist mir damals beim Unreal 2 Test schon sauer aufgestossen. Das Spiel hat 92 % abgesahnt und ist echt nix besonderes. Und im Kommentartext des jeweiligen Redakteurs war der erste Satz ungefähr so: “Endlich mal ein Spiel, das meine Grafikkarte ausreizt!” Bitte? Gehts noch? Kann mich jetzt nimmer erinnern, aus welchem Magazin das stammt, aber es war sowas in Richtung Gamestar oder PCGames.

  25. Geht mal arbeiten statt, so einen Müll zu farbrizieren!

  26. Tja, ich fürchte es ist bei der Gamestar deren Arbeit so einen Müll zu fabrizieren. Aber grundsätzlich gebe ich dir Recht. Furchtbar was die da machen.

  27. Ich lese nur noch die Maniac (seit über 10 Jahren is wohl gewohnheit) und die GEE. Seitdem unser DSL so schnell is, brauch ich die Gamestar und den anderen Rotz im PC-Sektor nichtmal mehr wegen der Demos kaufen. Am schlimmsten finde ich aber die PC-Action, die mit Ihren teilweise arg geschmacklosen Bildunterschriften die FHM nachäffen, ohne auch nur ansatzsweise die schon recht mittelmäßige Qualität zu erreichen. Wenn ich wissen will ob mir ein Spiel gefallen könnte, verlasse ich mich auf meine erfahrung gepart mit dem Gütequotienten der Gamerankings.com.