Der Antigames Award™ “für besondere Inkompetenz” geht an…

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Überraschung, die Gamestar! Die neue Ausgabe ist nämlich raus und sie sorgt wieder mal dafür, dass ich meinen Glauben an die Menschheit verliere. Aber fangen wir von vorne an. Titelstory Dickster Test der aktuellen Ausgabe ist Prey. Das überrascht nicht wirklich, schließlich ist diesen Monat sonst absolut nichts raus gekommen, schon gar nicht für den PC. Prey erhält von der Gamestar eine Wertung von 87%. Auch das ist nicht überraschend, obwohl Prey sicher nicht so herzlich empfangen worden ist, wie sich das 3DRealms und Human Head gerne gewünscht hätten. Gamespy konnte sich gerade Mal zu 3,5 Sternen hinreißen lassen, Gamespot hat nur 7,5 Punkte dafür übrig gemacht, mache sind noch deutlicher geworden und die Verkaufszahlen haben auch noch keine Kassen in Brand gesetzt.

In Deutschland hat es das Spiel – obwohl es als einzige Neuerscheinung im Moment den Markt quasi für sich hat – gerade mal auf Platz 5 der Media Control Charts geschafft. Wohlgemerkt, nur im PC Segment. Selbst das EA Spiel zur Fußball-WM geht noch besser, obwohl selbst die “schwarz-rot-geilsten” unter uns inzwischen die Fahnen wieder eingerollt haben. Die schwachen Verkaufszahlen dürften unter anderem daran liegen, dass Prey halt nicht wirklich toll ist. Allein das Kerngameplay ist nicht besonders gut umgesetzt und fällt gegen Spiele wie HL2, FEAR oder selbst Quake 4 doch gewaltig ab. Tja, und ein Shooter in dem das Shooten nicht so richtig Spaß bringt, der hat auch keine guten Noten verdient. Zum Teil liegt es sicher auch daran, dass Protagonist Tommy ein absolutes Oberarsch ist, der in den ersten fünf Minuten seinen Großvater beleidigt, seine Freundin anmault und dann zwei Leuten mit einer Rohrzange den Schädel einschlägt, weil sie seine Freundin angemault haben. Symphatisches Kerlchen.

Allerdings es ist ja nicht die Aufgabe der Gamestar-Redaktion Spiele zu bewerten, sondern Magazine zu verkaufen. Da sich aber ein Magazin, dass kein einziges gutes Spiel enthält nicht wirklich verkaufen kann und die letzten Quartalszahlen der Gamestar gar nicht gut aussahen (-11% verkaufte Auflage und deutliches unterschreiten der magischen 300.000 Grenze), muss man sich beim Spielen von Prey eben die rosarote Brille aufsetzen. Dann sehen die Level auch nicht mehr so aus, als wären sie aus Fäkalien konstruiert, das Auswürfeln einer Wertung im oberen 80er-Bereich fällt nicht mehr so schwer und dem Leser fällt vielleicht nicht so sehr auf, dass das Heft sonst voller Perlen wie “Dr. Grips Gehirntrainer” (29%), “Sky Aces – Reichsadler” (19%) und “Pro Angler” (24%) ist.

Aber ganz ehrlich: Die Wertung von Prey ist mir herzlich egal. Genau so wie das Spiel. Wenn die Verkaufszahlen der ersten Woche ein Indikator sind, geht es auch dem Rest der Welt so. Was mich dann aber doch auf die Palme gebracht hat, war die Begründung für den Gamestar Award, den man dem Spiel an die Backe geklebt hat. Den hat es nämlich “für Ideenreichtum” bekommen.

Eigentlich kann man den Award sogar irgendwie nachvollziehen. Das Spiel hat ja tatsächlich einige halbwegs frische Ideen dabei. Mit Schwerkraftplatten an der Wand zu laufen, haben wir zwar schon ein dutzend Mal gemacht, aber eben noch nicht in einem Shooter. Die Portale sehen zumindest grafisch sehr cool aus, auch wenn sie sehr gerne als Ausrede verwendet werden, um Monster direkt hinter den Spieler zu beamen. (Hmm, steht das vielleicht in den Lizenzbedigungen für die Doom 3 Engine?) Dann gibt es da noch dieses Indianerzeugs mit der Astralprojektion. Auch schon gehabt, aber eben auch noch nicht mit Indianern und noch nicht in einem Shooter. Und hey, welches andere Spiel hat schon ein Körperteile scheißendes Riesenrektum? Auf solche Ideen muss man erstmal kommen!

Insofern war mir erst nicht klar, warum mir dieser Award so furchtbar falsch vorkam. Nach ein paar Minuten hat es dann aber Klick gemacht. Mir fiel nämlich ein anderes Spiel ein. Eines der besten Spiele des letzten Jahres. Ein Spiel, das einen größeren Ideenreichtum hatte, als alle anderen Spiele des letzten Jahres zusammen. Ein Spiel, das trotz alledem (und trotz diverser anderer positiver Eigenschaften) bei der Gamestar bloß magere 77% bekommen hat. Ihr wisst schon. Psychonauts.

Also habe ich noch mal nachgeschaut. Hat Psychonauts auch so einen Award bekommen? Bestimmt. Muss ja. Wenn Prey den verdient hat, dann hat Psychonauts ihn mit drei goldenen Sternchen am Bande verdient. Bestimmt haben die Gamesternchen das richtige getan und auch Psychonauts diesen…

Nein. Haben sie nicht.

Ich bin jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass die Gamestar in Wirklichkeit gar kein Spielemagazin ist. Tatsächlich ist sie eine Verschwörung, um mich in den Wahnsinn zu treiben. So schockierend inkompetent kann man nämlich gar nicht sein. Selbst nach Jahren der Abstumpfung durch das Testen von Klassikern wie “Dark Vampires” (20%) kann man Videospiele nicht so hassen, dass man solchen Schwachsinn verzapft. Man kann einfach nicht. Ich weigere mich, das zu glauben.

Und jetzt entschuldigt mich. Ich gehe ein bisschen nach draußen, meinen Kopf gegen die Wand schlagen. Immer und immer wieder. Bis der Schmerz aufhört.

129 Kommentare Autor: Richard
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129 Kommentare

  1. Eigentlich waren die Schwerkraftspielchen ja sogar schon in Serious Sam. Prey hat sie aber schon etwas stärker zum Kerngameplay geformt. Schade, daß die Shootouts so misslungen sind. Sowie alles andere an dem Spiel.

  2. hmm.. so toll fand ich psyconauts irgendwie gar nich…

  3. Zum Thema Inkompetenz und Gamestar:

    Der Test zu Galactic Civilizations 2 war eine Farce in der gleich zwei Redakteure eindrucksvoll unterbeweisstellten, daß sie das Spiel entweder nicht lange gespielt hatten oder davon hoffnungslos überfordert waren.
    Ich könnte mich über den Artikel Seitenlang auslassen, spare mir aber den kleinen Fanboy Ausbruch meinerseits. Es genügt zu sagen, daß ich mir gewünscht habe ich könnte mein Abo noch ein zweites Mal kündigen.

    Ich wünschte die alte PowerPlay (vor dem Future Verlag) würde noch existieren…

  4. Die Gamestar hatte schon immermal merkwürdige Ausgaben. Es gab reine Gureken-Spiel Ausgaben ohne auch nur ein gutes Spiel.
    Seltsam finde ich, dass denen das Mittelfeld so wegbricht, entweder top oder flop, aber nix dazwischen.

  5. Irgendwie dachte ich mir, die logische Konsequenz, wenn es in einer Ausgabe mal zu wenig zu testen gibt, wäre, dann einfach den Testteil zu schrumpfen und uns stattdessen mit einem umfangreicheren und gehaltvolleren Magazinteil zu beglücken.

    Aber wohl nicht…

  6. Du kannst dir ja mal die Wertungsdiskussion als Video herunterladen – allerdings nur wenn du Premium Abbonent bist.

    Als ich auf der Gamestar-Seite war ist mir gleich aufgefallen, dass die schon wieder einen Radsportmanager in den Himmel loben. Irgendwie läuft da was falsch!

  7. Der Beitrag bringt es auf den Punkt, bravo!

    Ich dachte eigentlich, dass diese Awards auch dazu da sind, auf Besonderheiten wie erfrischende Ideen, andersartiges Gameplay, neue Spielansätze usw. hinzuweisen. Ganz unabhängig, ob der Titel selbst nun 100%ig massenkompatibel ist oder auch noch ein paar Schwächen aufweist, die ihm den Zugang zu höheren Wertungsweihen verwehren.

    Sieht aus, als hätte ich mich geirrt. Ich fühle mich darin bestätigt, das GameStar-Abo schon vor Jahren gekündigt und die Zeitschrift seitdem im Regal stehen gelassen zu haben.

  8. Frozen Mr. Toastbrot

    Hmm, in einem Shooter an den Decken und Wänden laufen, woher kenne ich das? Ach ja, richtig, Alien vs. Predator.

    Was die GameStar angeht, habe ich das richtig gesehen, dass es im Wertungskasten für Psychonauts eine extra Rubrik für Waffen gibt? Ist die immer da? Warum geht die Anzahl und/oder Vielfältigkeit der Waffen nicht in die Umfangswertung mit ein? Warum bekommt Psychonauts (35€) bei einer Wertung von 77% nur ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und Radsport Manager Pro 2006 (auch 35€) bei einer 70% Wertung ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis? Was muss ich mir unter “Spielzüge” im Wertungskasten von letzterem vorstellen?

    Fragen über Fragen…

  9. Okay, ich glaube so langsam haben wir kapiert, dass du mit der Gamestar-Wertung von Psychonauts nicht zufrieden bist. Eines hast du jetzt aber wirklich geschaft: Ich werd mir Psychonauts mal besorgen und das nur um mal zu sehen, ob diese ewige Lobhhudelei wirklich angebracht ist.

  10. Gut recherchiert Richard. Respekt.

  11. @Freitag

    Ich wollts mir auch schon die ganze zeit kaufen, aber ich warte immer bis die spiele preiswerter werden.
    und als ich grad die xbox version für 13,99+versand bei ebay gesehen hab, hab ich sofort zugeschlagen (war übrigens nicht die einzige :) )

  12. Ich glaube ja, dass sich GS und PCPP direkt “befruchten”. Als die PCPP erschien, gab es auch bei der GS einen Qualitätsruck (abgesehen vom ewigen Aprilscherz, dem Wertungssystem); so gut wie in den Monaten nach dem Relaunch war GS für Jahre nicht.
    Nun ist aber auch die PCPP irgendwie eingebrochen oder vom Verlag etwas mehr auf Mainstream gebügelt: Die “Mehr Spiel. Mehr Spaß. Mehr Service”-Änderungen der Juli-Ausgabe sind leider alle ziemlicher Humbug, und auch die aktuelle Ausgabe kann einen in Bereichen quälen. Aber es ist ja Sommerloch…
    Deswegen hat sich wohl auch GS gedacht: Hui, da können wir ja einen Gang runterschrauben.

    PS: Prey in PCPP hat einen “Award” für Story bekommen. Die Einzelwertungen sind 83, 84, 86 und 88 (=> 85).
    Cool: Die Ausnutzung des Wertungssystem bei DMC3; 65, 68, 81 und 87 (=> 75)!

  13. Prey einen Preis für seine Geschichte zu geben, ist wie Uwe Boll den Oscar für die beste Regiearbeit zu geben.

  14. Ich habe vorhin schon mit Richard über dieses Thema gechatt0rt und dort u.A. gesagt, dass ich besonders traurig finde, dass es Leute gibt, die das Ganze mit Sprüchen wie

    hmm.. so toll fand ich psyconauts irgendwie gar nich…

    zu verteidigen versuchen. Leute, es geht doch gar nicht um die Wertung. Es ist ganz egal, wie weniger oder sehr Psychonauts euch gefällt. Man kann unabhängig davon sehr wohl die objektive Aussage treffen, dass in Psychonauts mehr frische Ideen stecken als in Prey. Und den meisten anderen Spielen.

    Aber hey. Eigentlich lohnt es sich schon gar nicht mehr, sich über die kaputten Wertungssysteme von Gamestar & Co aufzuregen.

  15. (PS: Richard, sorry wg. you-know-what — morgen, okay?)

  16. Kein Thema. Du kennst doch unser Motto: Bloß keinen Stress.

  17. Für keinen Stress machst du aber einen ziemlich miesepetrigen Eindruck Richard… .
    Mal im Ernst, ich habe Prey durchgespielt und es hat mir gut gefallen. Die Level Architektur nimmt mit fortschreitender Spielzeit an komplexität zu, die Rätsel sind auf Normalem Shooter Niveau (der Spiritwalk ändert auch net viel…), die KI is rudimentär vorhanden (Gegner suchen Deckung, weichen aus), die Waffen sind grösstenteils witzig, die Story für einen 3D Shooter in Ordnung (hat ein paar halbwegs dramatische Momente) und es gibt durchaus eine Emotionale Bindung zu den Charakteren…okay, Tommy ist ein Arsch.
    Ja, ich weiss, Prey ist scheisse weil es nicht Doom 1 ist, ja ich weiss, die Gamestar macht sowieso alles falsch, ja ich weiss, ich habe Quake 4 gerne gespielt und gelte für euch schon nicht mehr als Mensch.
    Mit dem ganzen Rumgenöle geht ihr mir langsam echt auf die Nerven!

  18. Öhhm… dann lies doch einen anderen Blog ;)

  19. fragezeichen

    liesst sich, wie ein kindergartenbeitrag…
    “Allerdings es ist ja nicht die Aufgabe der Gamestar-Redaktion Spiele zu bewerten, sondern Magazine zu verkaufen.” – also wo ist das problem? soll dein lieblings psychonauts whatever denn ach so tollen innovations award von der ach so tollen gamestar bekommen? nachträglich? rofl

    “Ich bin jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass die Gamestar in Wirklichkeit gar kein Spielemagazin ist…” – meine fresse… wie oft werdet ihr denn noch die gamestar bashen? bringt mal bessere beiträge…

  20. Kahless_GOA
    Nach deiner Beschreibung zu Urteilen ist Prey ein völlig durchschnittlicher Shooter. Man würde also vermuten das es eine Wertung von vielleicht 70% kriegen würde und keinen Preis für Ideen Reichtum.
    Und mal ganz ehrlich alles was am momentanen Massengeschmack vorbeigeht kriegt in Zeitschriften wie Gamestar gleich 10 Prozentpunkte weniger.

  21. Also inkompetent sein heisst jetzt also einen anderen Geschmack haben als du? Ich check auch nicht warum du deine Meinung mit den Prey-Verkaufszahlen untermauerst. Psychonauts war doch sicher auch nicht so der Verkaufsschlager. Finde auch das der Blog leider etwas nachlässt. Das ist ja echt nur gebashe.

  22. Auch wenn es nichts an deinem Beitrag ändert, dessen Inhalt ich im Kern durchaus richtig finde: Das Titelthema der neuen Gamestar ist nicht Prey, sondern die Preview zu C&C3. Zumindest für mich auch das deutlich interessantere Spiel der beiden. ;)

  23. Nein, inkompetent sein heisst einerseits so tun als hätte man ein total zuverlässiges “System” um zu Spiele testen, und dann zwei Titel nach völlig anderen Maßstäben zu bewerten. Niemand der Psychonauts gespielt hat, kann ernsthaft leugnen, dass es einen Preis für Ideenreichtum verdient hätte, insbesondere wenn Prey ihn bekommt. Prey bringt ja durchaus ein paar Ideen mit, aber Psychonauts hat in einem Level mehr, als Prey im ganzen Spiel. Ich halte das für berechtigte Kritik, und in keinster Weise für “Rumgebashe” und Genöle.

    Kirby: Du hast recht, das habe ich etwas ungünstig formuliert. Ich habe den Text entsprechend angepasst.

  24. …gibt es überhaupt noch “lesbare” PC Spiele Zeitungen? Bin sei ‘Anfang an dabei und früher war alles besser. Ich meine, lest Euch mal eine “PC Action” durch? Was für ein asozialer Bullshit? Die GS ist so spießig, daß ich manchmal glaube, Sie testen auch Kühlschränke, aber was gibt es hier für Alternativen?

  25. die GEE zum Beispiel

  26. Dass die Gamestar “Waffen” als Spielspaßfaktor wertet, ist wirklich nicht zu glauben. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass auf dem PC ziemlich viele Shooter released werden.

    Und es ist auch schön und gut, dass einige Leute Prey und Quake 4 toll finden. Aber es gibt so viele Spiele, die besser sind und die es hundert Mal mehr verdient haben gespielt zu werden, dass man solchen Schmant auch ruhig mal verteufeln darf.

  27. Aber es gibt so viele Spiele, die besser sind und die es hundert Mal mehr verdient haben gespielt zu werden

    und vor allem solche, die es mehr verdient haben auszeichnungen zu bekommen.
    aber das ist ja bei filmen auch nicht anders.

  28. Ich habe mir innerhalb des letzten Jahren genau eine Gamestar zugelegt und musste mir eingestehen, dass die Gamestar bei mir auf Platz 2 der schlechtenst bewertenden Magazine steht (gleich hinter der PC Action, die sich scheinbar mit jedem Artikel selbst an Niveau zu unterbieten versucht).

    Bei jedem Spiel, über das ich auch nur annähernd informiert war, war ich anderer Meinung und auch ihren Argumenten konnte ich nicht zustimmen.

  29. Wir sollten einfach mal der Gamestar ein paar Emails schreiben, das sie Psychonauts den Award nachträglich zusprechen sollten.
    Aber hey, 2001 hat auch keinen Oskar für die beste Maske bekommen und dafür Planet der Affen weil die Academy dachte die Affen in 2001 seien echte Affen gewesen *g*

  30. Mir ist klar, dass ein Blog im Grunde nur ein Megafon für subjektive Betrachtungsweisen des Betreibers ist und das die Beiträge mal mehr, mal weniger lusitg sind. Was ich jedoch überhaupt nicht verstehe ist, warum hier immer beteuert wird wie unglaublich schlecht die GameStar sei man aber trotzdem alle paar Wochen wieder mit der Tatsache konfrontiert wird, dass Richard sie sich offensichtlich schon wieder gekauft hat! Da gab’s doch mal so Tests mit Mäusen, die beim einen Knopf Essen und beim anderen Stromschläge bekamen … Ich meine die hatten schnell raus welchen Knopf sie meiden mussten!

  31. Ich habe schon seit Ewigkeiten keine Gamestar mehr gekauft.

  32. Abgesehen davon das ich nicht wissen will was Richard mit Stromschlägen macht, finde ich die Kritik des Gamestar bashens jetzt auch mal ziemlich albern.
    Wenn Richard denkt Prey stinkt ist das ja seine Sache. Das hat er zwar in dem Artikel einfliessen lassen, aber darum ging es ja gar nicht; Er wollte ja nur sagen das dieser Arward mal totales ‘kickern ohne Hände’ ist. Weil Prey ist nun wirklich nicht besonders innovativ. Ich habe es über eine Stunde gespielt und fand es nicht scheiße, aber auch nicht innovativ. Es gab keine Stelle wo ich gedacht habe: ‘Boah’. Einfach ein gaaaaanz normaler Schuter. Und sowas verdient keinen Award für Einfallsreichtum. Und das stinkt!
    So.
    Und noch eins: alle die über den negativen Stil von antiGames meckern:
    1. ANTIgames
    2. ANTIgames(tar)

  33. Ähhh verdammte Zeichenbegrenzung oder was?!

    2. ANTIgames(tar)

  34. Hmmm es scheint nicht an der Zeichenbegrenzung zu liegen, sonmdern an der Art wie ich eine Pfeilklammer nach links mit einem Minuszeichen schreibe. Könnt Ihr aus dem Kram einen Artikel machen?

    2. ANTIgames(tar) – HAHA ein Wortspiel (fast)
    3. Ich spiele zur Zeit fast ausschliesslich CounterStrike an meinem Rechner. HALLO?! NEUE SPIELE BITTE! 2006 ist das Pleitejahr für Computerspiele!

    So jetzt aber.

    fröhliche Grüße
    padington

  35. Hey, 2006 brachte uns immerhin Psychonauts. ;)

  36. Psychonauts? 2006 ?
    Ich dachte, das wäre Sommer 2005 rausgekommen ?

    @Padington: Schon DoD probiert ? DoD:S wird langsam spielbar und ist ne nette Abwechslung von CS.

  37. 2005 für Importeure, 2006 für Euroland.

  38. *gähn*

  39. Ok, ich habe darüber nachgedacht und die Gamestar Award Sache kann man logisch erklären, wenn man möchte.

    Hätte ein schrottiges RTS einen Award für seine vielen innovativen Ideen verdient, auch wenn es in der Endwertung nur auf “mangelhaft” kommt? Oder ein 08/15 Shoot-em-Up mit besonders toller Musik? Theoretisch schon, wäre praktisch aber ziemlich sinnlos, da der Award ja eine besondere Auszeichnung für ein sowieso schon gutes Spiel darstellen soll. Bei miesen Filmen wird bspw. auch selten auf besonders gelungene Einzelaspekte eingegangen.

    Die Gamestar gibt Awards also nur an besonders Spiele, die sich über ihre Bewertung über ein gewisses Maß (85%) erheben. Ein 70% Spiel (nach ihrer Einschätzung) qualifiziert sich einfach nicht für eine entsprechende Nominierung.

  40. Ja, solche Überlegungen habe ich auch angestrengt. Das kann ich in diesem Fall aber nicht gelten lassen. 77% ist für die Gamestar zwar eine ziemlich magere Bewertung aber auch kein absolutes Desaster. Die Wertung haben sie halt vergeben, weil ihrer Zielgruppe das Spiel auf den ersten Blick nicht gefallen würde (nicht genug Wummenmachos und Kettenbikinibabes halt). Gerade dann wäre so ein Award “für akutes Lustigsein” oder “besonderen Ideenreichtum” eine super Möglichkeit gewesen, Leute die vielleicht schon aus der Pubertät raus sind, darauf hinzuweisen, dass man sich das Spiel vielleicht trotzdem mal anschauen möge.

    Schließlich wird der Gamestar Award ja eben nicht für eine hohe Wertung verliehen, sondern für eine besondere Eigenschaft des Spiels. Mit so einem Award hätte man also super sagen können “Ist nicht so ganz unser Ding, aber wenn du beim Spielen gerne lachst, wirf doch mal einen Blick drauf.”.

  41. Alta, willsch beim zoggn lachen oda was? Willsch fette Wummenz, Gangsta und Biatches am Start… scheisenasiKinderkagge da, sollsch mit den Drägck. NeedfoSpeed, yo und so Balllerspielens des is fett, willsch so’n scheissndreckigen Nintendospringkiddyrotz… voll schwul un so.

    Richard, bringt nix… die deutschen PC-Magazine kannste durch die Bank weg vergessen… du bist einfach nicht Mainstream genug – und nicht DeutschePresseKompatibel™

    Allerdings sieht’s im Ausland (bis auf’s Layout) auch nicht besser aus. Gibt IMO nur 3 Spiele-Magazine (2 schwedische Highlights mal außen vor gelassen) die man sich antun kann… namely, EDGE (all english, me hearties), GamesTM (imo besser als Edge) und Retrogamer (geilstes Magazin ev0r ;D)

  42. Auf Mißstände aufmerksam machen kann nie verkehrt sein.
    Ich fand den Artikel gut.

  43. Auftritt Gunnar Lott in 3……2……1…….

    nicht? ach schade, das wäre doch endlich mal wieder ein spaß.
    prozentwertungen und irgendwelche perfiden awards für hassenichgesehn bitte allesamt an die wand. dankesehr.

  44. Hmmm… gerade folgendes bei Kaliban gefunden…

  45. Bei der ganzen Sache stellen sich mir zwei elementare Fragen:
    1. Warum gefallen mir die Games immer am besten die man anscheinend entweder nur lieben oder hassen kann (Prey, Dreamfall…)
    2. Warum habe ich seit 4 Jahren keine Spielezeitschrift mehr angerührt sondern informiere mich ausschliesslich online bei verschiedenen voneiannder unabhängigen Quellen?

  46. Achja und nochwas:
    Computerspiele sind (mit wenigen Ausnahmen) Kunst und Kunst lässt sich nicht objektiv bewerten, schon garnicht auf einer Skala von 1% – 100%.
    Wer damit dennnoch sein Geld verdient… naja lassen wir das.

  47. Es hat doch keinen Sinn… wenn du die GameStar schon nicht kaufst, Richard, dann tu dir und uns doch einen Gefallen und lies sie auch nicht mehr. Spart Zeit und Nerven.

  48. Und worüber rege ich mich dann auf?

  49. hehe :)

    Über die miese Qualität der deutschsprachigen Edge zum Beispiel. Das verdient wirklich Aufregung, weil da einiges an Potential da wäre, wenn sich mal jemand Mühe machen würde.

    Oder über die miese Optik der GEE. Abgesehen davon, dass das aktuelle Heft außer dem Will-Wright-Interview nicht einen einzigen interessanten Artikel enthält, bringt einen das Layout echt zum Kotzen. Wer hat das Cover designt? Findet irgendjemand Spielezeitschriften toll, die von weitem aussehen wie die Bravo Girl?

  50. Ist dir das Pink nicht männlich genug?

    Ich fand die letzte Ausgabe ehrlich gesagt auch enttäuschend, genauso wie die Edge im Allgemeinen. Wobei es ja nicht so ist, als hätte ich noch nie über die GEE geschrieben oder mich über sie aufgeregt.