Der Antigames Award™ “für besondere Inkompetenz” geht an…

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Überraschung, die Gamestar! Die neue Ausgabe ist nämlich raus und sie sorgt wieder mal dafür, dass ich meinen Glauben an die Menschheit verliere. Aber fangen wir von vorne an. Titelstory Dickster Test der aktuellen Ausgabe ist Prey. Das überrascht nicht wirklich, schließlich ist diesen Monat sonst absolut nichts raus gekommen, schon gar nicht für den PC. Prey erhält von der Gamestar eine Wertung von 87%. Auch das ist nicht überraschend, obwohl Prey sicher nicht so herzlich empfangen worden ist, wie sich das 3DRealms und Human Head gerne gewünscht hätten. Gamespy konnte sich gerade Mal zu 3,5 Sternen hinreißen lassen, Gamespot hat nur 7,5 Punkte dafür übrig gemacht, mache sind noch deutlicher geworden und die Verkaufszahlen haben auch noch keine Kassen in Brand gesetzt.

In Deutschland hat es das Spiel – obwohl es als einzige Neuerscheinung im Moment den Markt quasi für sich hat – gerade mal auf Platz 5 der Media Control Charts geschafft. Wohlgemerkt, nur im PC Segment. Selbst das EA Spiel zur Fußball-WM geht noch besser, obwohl selbst die “schwarz-rot-geilsten” unter uns inzwischen die Fahnen wieder eingerollt haben. Die schwachen Verkaufszahlen dürften unter anderem daran liegen, dass Prey halt nicht wirklich toll ist. Allein das Kerngameplay ist nicht besonders gut umgesetzt und fällt gegen Spiele wie HL2, FEAR oder selbst Quake 4 doch gewaltig ab. Tja, und ein Shooter in dem das Shooten nicht so richtig Spaß bringt, der hat auch keine guten Noten verdient. Zum Teil liegt es sicher auch daran, dass Protagonist Tommy ein absolutes Oberarsch ist, der in den ersten fünf Minuten seinen Großvater beleidigt, seine Freundin anmault und dann zwei Leuten mit einer Rohrzange den Schädel einschlägt, weil sie seine Freundin angemault haben. Symphatisches Kerlchen.

Allerdings es ist ja nicht die Aufgabe der Gamestar-Redaktion Spiele zu bewerten, sondern Magazine zu verkaufen. Da sich aber ein Magazin, dass kein einziges gutes Spiel enthält nicht wirklich verkaufen kann und die letzten Quartalszahlen der Gamestar gar nicht gut aussahen (-11% verkaufte Auflage und deutliches unterschreiten der magischen 300.000 Grenze), muss man sich beim Spielen von Prey eben die rosarote Brille aufsetzen. Dann sehen die Level auch nicht mehr so aus, als wären sie aus Fäkalien konstruiert, das Auswürfeln einer Wertung im oberen 80er-Bereich fällt nicht mehr so schwer und dem Leser fällt vielleicht nicht so sehr auf, dass das Heft sonst voller Perlen wie “Dr. Grips Gehirntrainer” (29%), “Sky Aces – Reichsadler” (19%) und “Pro Angler” (24%) ist.

Aber ganz ehrlich: Die Wertung von Prey ist mir herzlich egal. Genau so wie das Spiel. Wenn die Verkaufszahlen der ersten Woche ein Indikator sind, geht es auch dem Rest der Welt so. Was mich dann aber doch auf die Palme gebracht hat, war die Begründung für den Gamestar Award, den man dem Spiel an die Backe geklebt hat. Den hat es nämlich “für Ideenreichtum” bekommen.

Eigentlich kann man den Award sogar irgendwie nachvollziehen. Das Spiel hat ja tatsächlich einige halbwegs frische Ideen dabei. Mit Schwerkraftplatten an der Wand zu laufen, haben wir zwar schon ein dutzend Mal gemacht, aber eben noch nicht in einem Shooter. Die Portale sehen zumindest grafisch sehr cool aus, auch wenn sie sehr gerne als Ausrede verwendet werden, um Monster direkt hinter den Spieler zu beamen. (Hmm, steht das vielleicht in den Lizenzbedigungen für die Doom 3 Engine?) Dann gibt es da noch dieses Indianerzeugs mit der Astralprojektion. Auch schon gehabt, aber eben auch noch nicht mit Indianern und noch nicht in einem Shooter. Und hey, welches andere Spiel hat schon ein Körperteile scheißendes Riesenrektum? Auf solche Ideen muss man erstmal kommen!

Insofern war mir erst nicht klar, warum mir dieser Award so furchtbar falsch vorkam. Nach ein paar Minuten hat es dann aber Klick gemacht. Mir fiel nämlich ein anderes Spiel ein. Eines der besten Spiele des letzten Jahres. Ein Spiel, das einen größeren Ideenreichtum hatte, als alle anderen Spiele des letzten Jahres zusammen. Ein Spiel, das trotz alledem (und trotz diverser anderer positiver Eigenschaften) bei der Gamestar bloß magere 77% bekommen hat. Ihr wisst schon. Psychonauts.

Also habe ich noch mal nachgeschaut. Hat Psychonauts auch so einen Award bekommen? Bestimmt. Muss ja. Wenn Prey den verdient hat, dann hat Psychonauts ihn mit drei goldenen Sternchen am Bande verdient. Bestimmt haben die Gamesternchen das richtige getan und auch Psychonauts diesen…

Nein. Haben sie nicht.

Ich bin jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass die Gamestar in Wirklichkeit gar kein Spielemagazin ist. Tatsächlich ist sie eine Verschwörung, um mich in den Wahnsinn zu treiben. So schockierend inkompetent kann man nämlich gar nicht sein. Selbst nach Jahren der Abstumpfung durch das Testen von Klassikern wie “Dark Vampires” (20%) kann man Videospiele nicht so hassen, dass man solchen Schwachsinn verzapft. Man kann einfach nicht. Ich weigere mich, das zu glauben.

Und jetzt entschuldigt mich. Ich gehe ein bisschen nach draußen, meinen Kopf gegen die Wand schlagen. Immer und immer wieder. Bis der Schmerz aufhört.

129 Kommentare Autor: Richard
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129 Kommentare

  1. also mit der gee kann ich auch kaum noch was anfangen. und die edge ist zwar schlecht übersetzt, aber ich mag sie trotzdem. derzeit am meisten und, ähm, am “einzigsten”.

  2. Ach, die Edge ist ganz gut.

    Wo ist Gunnar? Ich will ihn sagen hören, dass die Gamestar Prey nur eine hohe Wertung gegeben hat, weil es viele frische Elemente ins Genre bringt und dass Psychonauts eigentlich totaler Schrott war.

  3. Es hat doch keinen Sinn… wenn du die GameStar schon nicht kaufst, Richard, dann tu dir und uns doch einen Gefallen und lies sie auch nicht mehr. Spart Zeit und Nerven.

    Irgendwie trifft es das ;-)

    Es gibt doch viel tollere Themen über die man sich aufregen kann, als ewig die Lamestar zu zitieren.

  4. Okay, mach Vorschläge!

  5. Wo ist Gunnar? Ich will ihn sagen hören, dass die Gamestar Prey nur eine hohe Wertung gegeben hat, weil es viele frische Elemente ins Genre bringt und dass Psychonauts eigentlich totaler Schrott war.

    Ich sage zu diesen ganzen Wertungsdiskussionen gar nichts mehr. Keine Ahnung, warum gerade die Leute, die Wertungen eh für obsolet halten, immer wieder darauf ‘rumreiten. Ich nehme an, dass GameStar halt (obwohl ja angeblich niemand dieses Heft liest) ein Blog-Thema ist, das ordentlich Visits und Kommentare zieht.
    Ganz am Rande: Hübsch finde ich, dass plötzlich die mäßigen Verkaufszahlen von Prey eine Erwähnung wert sind und den Punkt verstärken sollen, dass Prey überbewertet ist. Während natürlich die katastrophalen Verkaufszahlen von Psychonauts keineswegs ein Indiz dafür sind, dass das Spiel schlecht ist. Ist aber jetzt ein bisschen nickelig von mir, schon gut. Ich schweige jetzt stille.

  6. Ach, nimma das nicht so ernst, ich wollte dich nur endlich aus der Versenkung holen – ich wusste doch, dass du mitliest :)

    Also entschuldige das unschöne Gebashe, der Beitrag war wirklich nicht aldente; ich musste halt zu drastischeren Mitteln greifen, damit du was sagst :)

    Ganz am Rande: Hübsch finde ich, dass plötzlich die mäßigen Verkaufszahlen von Prey eine Erwähnung wert sind und den Punkt verstärken sollen, dass Prey überbewertet ist. Während natürlich die katastrophalen Verkaufszahlen von Psychonauts keineswegs ein Indiz dafür sind, dass das Spiel schlecht ist. Ist aber jetzt ein bisschen nickelig von mir, schon gut. Ich schweige jetzt stille

    Naja, da hat er jetzt recht… schäm dich, Richard! (tu ich auch grade)

  7. Das heißt… wenn du nicht Elfie aus Oldenburg bist, von der ich immer noch nicht weiß ob sie überhaupt existiert.

    Bist du Gunnar Lott?

  8. Hallo Gunnar!

    Keine Ahnung, warum gerade die Leute, die Wertungen eh für obsolet halten, immer wieder darauf ‘rumreiten.

    Na, vielleicht weil wir Wertungen für obsolet halten? Wenn etwas obsolet ist und trotzdem verwendet wird, dann muss ja irgendjemand darauf hinweisen, oder nicht? Oder weil wir der Meinung sind, dass Wertungen das wunderbare Medium der Videospiele auf das Niveau von Kühlschränken herunter ziehen? Wenn mir etwas nicht gefällt, dann habe ich ja wohl das Recht mehrfach darauf hinzuweisen, oder? Du bringst ja auch jeden Monat eine neue Ausgabe der Gamestar raus.

    Im übrigen habe ich gar nichts gegen Bewertungen. Es gibt nichts dagegen einzuwenden, wenn ich mit einem kurzen Blick feststellen kann, ob dem Kritiker das Spiel gefallen hat, oder nicht. Wogegen ich etwas habe, sind diese wahnsinnigen “Bewertungssysteme”, die komplexer sind als so manche Grundvorlesung in theoretischer Informatik, die einerseits Objektivität, messbare Werte und eine Vergleichbarkeit vorheucheln, andererseits genau dabei aber immer wieder gnadenlos versagen. Siehe Psychonauts, Prey und der Ideenreichtum.

    Mit den Verkaufszahlen hast du natürlich Recht. Das hätte ich rauslassen sollen. Es hat mir aber eine gewisse persönliche Genugtuung gegeben und deswegen habe ich es dann doch eingebaut. Asche auf mein Haupt. :)

    Es ist übrigens der echte Gunnar Lott. Das nur zur Info für Zweifler.

  9. oh gott, thema EDGE. wie schlecht ist das denn bitte??? welcher stümper darf denn da die originaltexte bitte in den babelfish eintippen?????
    in der letzten ausgabe standen tatsächlich zwischdurch noch die original-formulierungen mitten im text. HALLO??? GEHTS NOCH????

    außerdem hab ich selten so hölzerne formulierungen gelesen wie in der edge. und obwohl ich fünf jahre geisteswissenschaftlichen studiums hinter mir habe – und dementsprechend eigentlich mittlerweile recht gut mit verschwurbelten formulierungen umzugehen weiß – kommt es bei der edge immer wieder vor, dass ich sätze fünfmal lese und immer noch nicht weiß, was die mir eigentlich sagen wollen. besonders schlimm bei praktisch jeder bildunterschrift.
    soviel lieblosigkeit ist mir bisher wirklich seltenst untergekommen. der große name allein machts leider nicht.

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    aber,ööööh….ich kauf sie trotzdem :-/

  10. Kurz noch zu dem Vorwurf ich würde über die Gamestar schreiben, weil sie uns “Hits” bringen würde, etc.

    Erstens, stimmt nicht. Ich habe mal nachgeschaut, und ein Gamestar Beitrag bringt nicht mehr Besucher als jeder andere Beitrag auch. Zweitens weiß ich nicht genau, was wir von den vielen Besuchern hätten. Jede Menge Bannerclicks auf die ganze Werbung, die wir hier schalten? Massenweise fiese Pop-ups findet man eher auf eurer Seite, nicht auf unserer.

    Kommentare bringt ein Gamestar-Beitrag allerdings schon recht viele. Und das gefällt mir auch, an spannender Diskussion habe ich nämlich persönlich viel Spaß.

  11. Kommentare bringt ein Gamestar-Beitrag allerdings schon recht viele. Und das gefällt mir auch, an spannender Diskussion habe ich nämlich persönlich viel Spaß.

    Exakt das war auch der Grund, warum ich Gunnar so direkt angesprochen habe. :)

    @Gunnar, sei nicht eingeschnappt, ich mach mir grade Vorwürfe! Wenn du uns erklärst warum (warum auch immer), dann sind wir sicher alle bereit unsere Meinung zu ändern. Auf mögliche Misstände hinzuweisen ist doch sicher kein Fehler oder?

  12. Hallo.
    Wer mit den kritischen Aussagen der Blog-Redakteure nicht klar kommt, sollte sich evtl wirklich etwas anderes in die Favoritenliste klatschen, denn scheinbar sind jene Personen von der Subjektivität der Gamestar Redakteure und ihrem pseudo-elitären Wertungs- und Awardgehabe so geblendet, dass sie nichtmal mehr wissen, wie man ohbiäktiwität schreibt. Ich für meinen Teil finde den Beitrag sehr gelungen und kann bestätigen, dass meine Meinung mit der des Verfassers konform geht. Es kann nicht sein, dass Spiele, die im vorraus gehypt wurden und von namhaften Firmen stammen von Natur aus einen Bonus erlangen, der die Wertung jenseits der 70% katapultiert.

    Zu Psychonauts muss ich sagen, dass mir das Spiel selbst auch nicht gefallen hat, allerdings muss das Entwicklerteam für seinen Ideenreichtum belohnt werden, war das Spiel doch eins der kreativsten Werke der letzten Jahre. Prey hingegen ist ein stinknormaler Shooter, der Elemente aus anderen Spielen geklaut hat und sie in einer unpassenden Kombination zusammenwürfelt – Ich mein, die Aliens haben Portale, brauchen also quasi nicht mehr zu laufen, haben aber trotzdem schwerkraftwege, mit denen sie unter der Decke laufen können. Wozu? Um die Neonröhren zu wechseln? Wohl kaum!

    Ich bin froh, dass es noch einige unabhängige Internetportale gibt, in denen man sich besser über die Spiele informieren kann, als auf Seiten, bei denen Informationen vom Spielehersteller persönlich stehen. Ansonsten würden bei mir zuhause nur noch Spiele der Top 10 der Softwarecharts stehen und ich hätte auf Spiele wie Neocron 2, Manhunt, Fallout Tactics, American Conquest und viele viele weitere verzichten müssen.

    Just my two cents

    Vulnus

  13. *seufz*

    ich falle immer wieder drauf rein. Habe mich lange von diesem blog ferngehalten. bis mir dann aufgefallen ist, dass ich plötzlich eine menge klicks von hier auf kaliban.org bekomme — das hat mich dann doch neugierig gemacht. perfide strategie, übrigens.

    aber das wertungsthema disktuiere ich nicht mehr, das habe ich schon zu oft gemacht — wir kommen da eh nicht zusammen ;-)

    @richard:

    Oder weil wir der Meinung sind, dass Wertungen das wunderbare Medium der Videospiele auf das Niveau von Kühlschränken herunter ziehen? Wenn mir etwas nicht gefällt, dann habe ich ja wohl das Recht mehrfach darauf hinzuweisen, oder?

    klar. tu dir keinen zwang an ;-) immer wieder das psychonauts-beispiel zu bemühen, ist aber natürlich ein bisschen müde. insofern ist dein diesmaliger beitrag ja nur eine wiederholung. ein remake wegen des großen erfolges.

  14. als auf Seiten, bei denen Informationen vom Spielehersteller persönlich stehen

    ah. der alte vorwurf, wir seinen vom satan persönlich gesteuert. immer wieder gern genommen. ist nicht recht die ebene, die sich für sachliche diskussionen eignet. ich bin dann weg.

  15. Jetzt haben wir ihn ;)

  16. Schlimmer noch, es ist ein Sequel! “Gamestar Bashing – Die Wiederaufregung”

    Ich würde sagen es bekommt 88% und einen Award für “erstklassigen Einsatz des Wortes ‘Riesenrektum’”.

    Psychonauts gibt halt ein super Paradebeispiel ab und gerade beim Thema “Ideenreichtum” passte es eben extraprima.

    Ansonsten hast du natürlich Recht. Wir kommen da nicht wirklich zusammen und haben bei dem Thema eigentlich auch schon alles diskutiert, was es zu diskutieren gibt.

    Ich will hier auch nicht dich davon überzeugen, dass du auf dem Holzweg bist, sondern vielleicht dem ein oder anderen der über Antigames stolpert dazu anregen, mal darüber nachzudenken, ob es nicht Zeit wäre diese bizarren Wertungssysteme, die wir schon seit Ewigkeiten wie einen Buckel rumtragen, endlich abzuschütteln. (Und natürlich will ich meinen Frust abreagieren.)

  17. Tja, wenn das so ein alter und immer wieder gern genommener Vorwurf ist, Gunnar, wäre es dann nicht vielleicht Zeit mal darüber nachzudenken, ob da was dran ist?

  18. Ich begehe jetzt hier gerade mal etwas Selbstmord.

    Ich habe Prey gekauft (!!), den Anfang wie in der Demo finde ich immernoch gelungen. Klar das Game hat einen dicken Durchhänger in der Mitte weshalb ich mich doch fast verflucht habe es gekauft zu haben. Aber das letzte Drittel fand ich sehr gelungen. (Endlich mal wieder ein “befriedigendes” Ende!)

    Es ist ein Aktionspiel und von da her und für ein solches finde ich es tatsächlich gerade eines der Besten.

    Das ist wie beim Film, du kannst ein
    “The Fast And The Furious” mit seinem unglaublichen Überschuss an Testosteron und Babes auch nicht mit einem “Brokeback Mountain” vergleichen.

    (Lassen wir die ganze Zielgruppensache jetzt mal außer Acht)

    Man kann sich beide ansehen aber wenn du etwas schnelles unkompliziertes haben willst gehst du eher in den Film mit den Babes… verzeiung, de voll krasse Auto mit fette Felsche.

    Irgendwie habe ich das Bild von Bauern im Kopf die mitten in der Nacht mit Fackeln und Mistgabeln vor einer Hütte stehen.

    Ich denke Prey ist einfach von vornerein bekannter als Psychonauts. Beyond good and evil hat damals auch leider kaum jemanden interessiert.

    Ich für meinen Teil benutze die Gamestar nur noch um mich über Spiele zu informieren. (Den das kann sie immernoch besser als die GEE). Der Wertungskasten interessiert mich nichtmehr. Nicht weil die GS schlecht ist sondern weil ich mir über den Rest eine eigene Meinung bilde.

    Wir wissen doch meistens von vornerein schon welches Game richtig gut sein kann und welches nicht. Der Rest ist Geschmackssache. Oder brauchen wir wirklich noch diesen Award um zu wissen das Psychonauts gut ist?

    Ich nicht, und deshalb gehe ich die Sache ganz gelassen an und schüttel über das Gamestargeprügel einfach mal den Kopf.

    So, jetzt spiele ich nochmal Prey, nicht weil ich irgendwelche Probleme habe sondern nur weil mir einfach danach ist.

    “Macht die Fackeln aus, seid ihr nicht aus dem Alter raus?”

  19. Ich versuche mal das Pferd andersrum zu satteln.

    Was macht eigentlich einen guten Test aus?
    Hier mal einige meiner Gedanken, währe nett wen die anderen Anwesenden sich auch dazu äußern würden.

    Ein Test (für ein Spiel / Film / Musikstück) dient in erster Line dazu mich zu informieren was mich da erwartet und ob mir das gefallen wird.

    Es gibt dabei Kritiker wie zum Beispiel Kieron Gillen der dazu neigt einen sehr subjektiven Test zu schreiben welcher es aber für gewöhnlich schafft das Gefühl das einem das Spiel vermittelt näher zu bringen.

    Oder andere welche die objektiven Eigenschaften eines Spiels aufzählen (wie ist das pacing, gibt es Speicherpunkte und Taugen sie was) und dann erst ihren subjektiveren Senf dazu geben. Auch die Subjektivität dabei ist nicht verkehrt sobald man weis, daß es sich um eine Persönliche Meinung handelt und man weiß in wiefern der Geschmack des Kritikers dem eigenen entspricht. Lustiger weise sind solche subjektiven Kritiken häufiger präziser und informativer als vollkommen ‚objektive’ Tests.

    Was sie aber alle gemein haben ist, daß man nach dem Lesen des Tests eine deutliche Vorstellung was ich für ein Spiel ich mir da gegebenenfalls zulege und ob es mir persönlich spaß machen wird.

    Ein großer Pluspunkt von Printmedien ist die Möglichkeit längere Artikel verfassen zu können und auch mehr Informationen in einen Artikel einzufügen. Ich zumindest hasse es Kilometerlange Artikel am Monitor zu lesen.
    Die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit dem vom Spiel aufgegriffenen Themen wäre zum Beispiel super. So könnte ein Artikel über REZ mal kurz erklären was Synästhetik ist und vielleicht ein paar Worte zu Wassily Kandinsky. Oder wenn mal wieder ein WWIIshooter oder Strategiespiel mal einige Infos über die realen historischen Hintergründe geben. Man könnte auch zu einem Spiel mit fragwürdigem Moralischem Inhalt (z.B. GTA) mal ein Kommentar zum Thema hinzufügen der dazu anregt sich zumindest mal kurz geistig mit dem Thema zu verfassen.

    Um mal was Nettes zur Gamestar zu sagen, die Größeren Artikel zu Kontroversen Themen waren mal eine angenehme Abwechslung und der Hauptgrund warum ich die Zeitschrift solange zu lesen. Es währe aber toll wenn man den Platz dafür nützen würde um so etwas in die 8-Seiten Monstertests einfügen würde.

    Wenn ich mir das Vorstelle eine unprätentiöse Spielezeitschrift die Tests und interessante Hintergrundinformationen bietet und dabei nicht davon ausgeht, daß mein IQ unter der Zimmertemperatur liegt…
    Ich höre mein Konto schon weinen.

  20. P.S.

    Nirgendwo steht geschrieben, daß ein Actionspiel oder Actionfilm doof sein muß.
    Es ist zwar total in Mode belanglosen Schrott zu produzieren aber furiose Action und fulminante Effekte sind nicht das Todesurteil für eine mehrschichtige intelligente Story. (z.B. Killer 7 auch wen das außer mir nur etwa 5 andere Menschen gemocht haben)

    Und wenn ich dabei bin, ein tiefgründiges intellektuelles Stück muß auch nicht sterbenslangweiliger Schrott sein. (Hier fällt mir gerade kein gutes Beispiel ein…)

  21. @Hendrik: Ja, der Nachfolger von Neocron.

  22. Ich glaube er war weniger davon überrascht, dass Neocron 2 existiert (wobei: haben sie nicht dreist einfach ein Erweiterungsset in Neocron 2 umbenannt?), sondern dass du es gut findest.

  23. …was man irgendwie verstehen kann.

    Ach was red ich – über Geschmack lässt sich eben doch streiten.

  24. Um die Wertungsdiskussion noch einmal aufzugreifen: Wir bräuchten ein Magazin mit wirklich (!) angagierten, wirklich (!) “hippen” Jungen Testern. Diese Tester könnten allesamt in der Gruppe Spiele prüfen und dann ihre subjektive Meinung abgeben. Jeder dieser Tester sollte eine eigene Zielgruppe definieren. Und ich meine er sollte sie wirklich definieren, indem er selbst die Spiele gerne spielt, die seiner Zielgruppe entsprechen und er nicht nur so tut als ob.

    Man könnte zum Beispiel einen Hardcore Counterstrike Zocker mit einem Zelda /Final Fantasy/ Rollenspiel Fan und einem älteren Herren zusammensetzen, der nur Spiele wie Brain Training zockt. Daraus mache man nun ein ausgewogenes Team, lässt die Leute subjektive (!) Tests schreiben und schon kann sich jeder Gamer ansehen ob er das Spiel mag oder nicht – denn mit großer Wahrscheinlichkeit wird einer der Tester seinen Geschmack für Spiele haben.

    Ähnlich wie das Grundkonzept der Famitsu. Die hat ja aber heute etwas nachgelassen.

    Auf diese Weise würde nahezu jeder Gamer auf seine Kosten kommen. Und ganz nebenbei würden in besagtem Magazin ähnliche Diskussionen geführt werden wie hier, was auch sehr spannend werden könnte.

  25. @Richard:Ja, Neocron 2 ist das kostenpflichtige Update von Neocron 1, welches die selbe Engine benutzt, die selben Waffen beinhaltet, die selben Skills, Klassen, Rassen und auch sonst so gut wie alles. Um Ehrlich zu sein, hab ich keine Ahnung, was neu ist. Aber schlecht ist es trotzdem nicht – zumindest in meinen Augen. Überbrückt die Zeit zu Phantasy Star Universe, zudem ich hier leider noch nichts gefunden habe (Ja, das war eine Aufforderung oder viel mehr eine Bitte, ein Flehen ! ;) )

    @Gunnar: Wenn dich dieses Thema nervt, liefere mir einfach einen größeren Makel, über den ich herziehen kann oder widerlege meine These.

  26. in einer zeit von superguten internet gameseiten ist doch die diskussion über die gamestar völlig hinfällig. oder?

  27. Ja, aber über Verbesserungen im System kann man sich immer unterhalten :)

  28. Ich glaube wir sind uns alle einig, dass die Gamestar bei Psychonauts mit 78% arg daneben lag. Und ich denke auch mal, dass sich diese Erkenntnis auch in der Redaktion durchgesetzt hat. Ich würde mich nicht wundern, wenn wir irgendwann eine Korrektur in einer Jubiläumsausgabe wie damals bei Planescape Torment oder GTA1 sehen.
    Diesen Missgriff sollte man jetzt allerdings nicht als Maßstab für andere Spiele nehmen. Psychonauts hat z.B. bei Gamerankings durchschnittlich über 90% und dem entsprechend müsste die Gamestar dann praktisch alle anderen 80% Titel in den 60er Bereich verschieben. Geht einfach nicht.

  29. Bin grad über diese Seite gestolpert und verspüre das Bedürfnis, dem Leser meine Meinung überzustülpen.
    Hier geht´s also auf den ersten Blick um das Wertungssystem, das ja von vornherein prinzipiell irgendwie zum Scheitern verurteilt ist. Absolute Obektivität kann man ja nie erreichen, Ein oder Zwei Punkte hängen nach meiner Meinung vom Tester ab. Das ist eigentlich auch gar nicht so schlimm, geht es doch eher um die Zahl als grobes Signal.
    Also eine Eigenart dieser Zeitschrift: Die Awards. Ich habe nie recht verstanden, warum man sie eingeführt hat. Wahrscheinlich, um spezialisierten Spielern einen Fingerzeig zu geben: “Wenn du neue Ideen magst, ist das was für dich! Hier gibt´s Neuigkeiten en masse!”. Ich mag mich irren.
    Also dreht sich dieser Beitrag um die simple Frage: “Warum hat man Prey einen Award gegeben und Psychonauts nicht?” Nun, ich denke die Antwort sei recht einfach. Prey ist ein Spiel, das viel für Leute auf Neuigkeitensuche bietet. Was ein Teilaspekt ist. Ein gut gelungener zumindest. Psychonauts aber, das eine geringere Wertung eingefahren hat, wurde gerne als “supercool” und “super-abgefahren” tituliert. Also eher subjektive Meinungen der behandelnden Tester. Da die GS seit dem Relaunch eher auf Transparenz als auf Flexibilität bei der Wertung setzt, kann man nach meiner Meinung eher die “Mainstream-Fähigkeit” eines Spieles messen. So auch mit den Awards. Prey hat geniale Ideen, ist aber eher für den Hauptmarkt geeignet, da viele neue Dinge in Psychonauts “zu” abgefahren sind. Das Wertungssystem lässt ja jetzt keine “Freiräume” für besondere Coolness oder etwas ganz einzigartig Tolles mehr. (Ich sollte an dieser Stelle sagen, dass ich das neue System an sich befürworte)
    Vielleich ist es aber auch viel einfacher: als die Wertung für Psychonauts feststand (ich tippe mal, der Weg zu 77% war umstritten) hat man sich keine Gedanken mehr um einen Award gemacht.
    Ich persönlich bin deshalb auch mal für die Idee des “Nischenspiel-Awards”. Unscheinbare Spiele von kleinen Entwicklern mit grandiosen Eigenschaften. Und die müssen nichtmal eine hohe Wertung haben.
    Aber das wäre ja auch irgendwie gegen den Markt. Naja, ich lasse den Vorschlag einfach mal so stehen.

  30. Ich wette die Jungs von der Gamestar rollen sich täglich vor lachen auf dem Boden, weil sie es nicht fassen können, daß ihnen tatsächlich jemand dieses alberne “Wertungs-System” abkauft. Unfassbar, aber es gibt Leute , die geben dafür Geld aus.

    Dieses Phänomen erinnert mich irgendwie an Platten von Scooter. Mit dem Unterschied, daß die Jungs von Scooter offen zugeben, was für einen Trash sie machen.

    Also lieber Gunnar, how much is the fish ;-)

  31. Also lieber Gunnar, how much is the fish ;-)

    sorry, aber die diskussion hat bereits das niveau verlassen, auf dem ich noch bereit wäre mich zu äußern. nicht zuletzt auch durch deinen beitrag. ciao dann.

  32. Also DAS kann ich gut verstehen!

    Schade um die Diskussion. Es wäre echt interessant zu wissen wie es zu diesem Award kam…
    :(

  33. Tja, Chance verschenkt ;-)

    Um die Wertungsdiskussion noch einmal aufzugreifen: Wir bräuchten ein Magazin mit wirklich (!) angagierten, wirklich (!) “hippen” Jungen Testern. Diese Tester könnten allesamt in der Gruppe Spiele prüfen und dann ihre subjektive Meinung abgeben. Jeder dieser Tester sollte eine eigene Zielgruppe definieren. Und ich meine er sollte sie wirklich definieren, indem er selbst die Spiele gerne spielt, die seiner Zielgruppe entsprechen und er nicht nur so tut als ob.

    Man könnte zum Beispiel einen Hardcore Counterstrike Zocker mit einem Zelda /Final Fantasy/ Rollenspiel Fan und einem älteren Herren zusammensetzen, der nur Spiele wie Brain Training zockt. Daraus mache man nun ein ausgewogenes Team, lässt die Leute subjektive (!) Tests schreiben und schon kann sich jeder Gamer ansehen ob er das Spiel mag oder nicht – denn mit großer Wahrscheinlichkeit wird einer der Tester seinen Geschmack für Spiele haben.

    Warum so kompliziert… das ist doch gerade die Stärke des Internets. In dem ganzen haufen von Blogs und Webseiten ist eine solche Meinungsvielfalt doch schon realisiert, und jeder kann genau die Dinge lesen, die seinem Geschmack am nächsten kommen.

    Ob es Sinn macht das in einer Zeitschrift zu simulieren, ich glaube eher nicht.

  34. Zumal es ja auch so unterschiedlich beeinflusste Spielertypen gibt, die man wohl kaum in einem team ausbalancieren kann.

    Schade um die Diskussion. Es wäre echt interessant zu wissen wie es zu diesem Award kam…

    Man ersetze “wie” durch “warum” und es hat meine volle Unterstützung …

  35. Ich würde eine Diskussion über diese Bewertungskriterien ja sehr interessant finden, aber leider klappt das hier wohl nicht. Dazu müsste der Artikel erstens mal auf die Seitenheibe auf die Verkaufszahlen (sowohl Gamestar, als auch Prey) verzichten und auch solche Sätze, wie “das Auswürfeln einer Wertung im oberen 80er-Bereich” sein lassen. Ich meine so ist der Artikel sicherlich unterhaltsamer, aber eine ernsthafte Diskussion kann so nicht angeregt werden.

    Ich versuche es jetzt aber trotzdem nochmal und erläutere mal worin ich den Kern des Problems sehe. McKennas Beitrag ging auch schon in diese Richtung. Soweit ich weiß, vergibt die GameStar Spielen ab einer Wertung von 85% einen “Goldaward” und ab 90% einen “Platinaward”. Darüber hinaus gibt es die “Specialawards”, die Spielen nochmals unabhängig von der Wertung vergeben werden. Die Publisher werben mit den Awards und sie dienen dem Käufer als eine Art Qualitätsgarantie. Die GameStar bürgt sozusagen mit ihrem Namen für das Spiel.

    Meines Wissens nach – bitte korrigieren, falls falsch – hat die GameStar eine Richtlinie auch die Specialawards erst ab dem mittleren 80-er Bereich zu verleihen. Warum? Weil der Specialaward auch für sich alleine stehen können soll. Wenn man erlauben würde, auch mittelmässigen Spielen für bestimte Aspekte Awards zu verleihen, dann würden die Publisher diese natürlich auf die Packung/Werbung/Website etc. knallen. Das Problem ist, dass er dort aber ohne den Kontext der Gesamtwertung erscheint, d.h. auf der Psychonauts-Packung würde nur stehen “GameStar-Award für besondere Originalität”, aber eben nicht “GameStar-Award für besondere Originalität (obwohl das Spiel aber insgesamt auch nicht so supi ist, weil in der Spielmechanik und so)”. Dazu kommt, dass viele Kunden meist eh nicht den Text des Awards lesen, sondern einfach nur das Symbol als solches registrieren.

    Der Spielekäufer wäre damit potentiell von der GameStar als Testinstanz enttäuscht. Dem will die GameStar aus dem Weg gehen und verleiht also erst dann einen Specialaward, wenn die Gesamtqualität des Spiels so hoch ist, dass man den Award guten Gewissens auch alleine stehen lassen könnte.

    Ich glaube dies ist wohlmöglich der Grund warum Psychonauts keinen Award bekommen hat. Ich hab jetzt gerade mal eine alte Gamestar durchgeblättert und bin beispielsweise auf eine Werbung zu Dreamfall gestoßen. Die ganzseitige Werbung besteht größtenteils aus der Darstellung eines riesigen GameStar-Awards mit der Aufschrift “GameStar für brillante Story”. Kein Spur aber von der Gesamtwertung, die das Spiel bekommen hat. Hätte das Spiel jetzt beispielsweise eine Gesamtwertung von 50% bekommen, dann würde mich diese Werbung nun tatsächlich in die Irre führen.

    Die Lösung? Wie wäre es, wenn man das Design der Awards so erweitern würde, dass in ihrem Zentrum auch immer die Gesamtwertung erscheinen würde. Die Publisher müssten natürlich dazu angehalten werden nur diesen unveränderten Award abdrucken zu dürfen. Ob das in der Praxis machbar ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Eine schnelle Hilfe wäre jedenfalls schonmal den Sinn der Specialawards im allgemeinen besser zu kommunizieren. Dann würde die Diskussion hier schonmal auf einer ganz anderen Ebene stattfinden.

    So.. und wenn Gunnar vielleicht doch noch mitliest, dann würde mich interessieren, ob meine Theorie vollkommener Quatsch ist oder vielleicht doch nicht so weit weg von der Realität.

  36. Ich sehe gerade, dass Marc auch schon diese Argumentation angeführt hatte. :-)

  37. Lieber Gunnar

    Vielleicht bist du ja doch noch dabei, ich äußere mich jetzt mal sachlich, schließlich habe ich mir sogar die letzte Gamestar gekauft. (und wer dieses Heft aufgrund des für mich absolut unfassbaren Review von Outrun nicht mehr kaufen).

    Ich werde jetzt einmal Videospiele mit Musik gleichsetzen. Sowohl Videospiele als auch Musik sollen mich berühen, Emotionen in mir wecken.

    Stell dir mal vor, es gäbe jetzt ein neues Nine inch Nails album (von meinem sehr speziellen Musikgeschmack könntest du die am ehesten kenne), und das musikmagazin Indiestar

    Das Test Ergenis in der Indiestar lautet wie folgt:

    Melodienreichtum 8/10
    +immer wieder sehr spannend
    +zugänglich
    - wiederholt sich schnell, nicht so tief wie das letzte Album

    Instrumentbeherrschung 10/10
    + Reznor ist noch immer der König des Industrial Rock

    Produktion 9/10
    +WIe immer super fett produziert
    -Das Feintuning wurde auf der letzten Platte besser gelöst

    Lyrics 8/10
    + Reznor lässt sich immer wieder etwas einfallen
    - Dieser ständige Weltverachtung nervt schon langsam

    Albumartwork und Extras 5/10
    - Zwei kleine Bildchen sind zu wenig, wo sind die Lyrics?

    Gesamtscore = 40/50

    Ähnlich idiotisch ist euer Spielwertungssystem!

    Und jetzt zurück zu Outrun.

    Euro Kritikpunkte mögen objetiv sogar stimmen, subjektiv für mich stimmen sie auf gar keinen Fall. Dieses Spiel weckt freude in mir auf, bei dem kann ich nach einen langen langen Arbeitstag richtig gut abschalten. Ich kann toll auf Zeit fahren, wunderbare Heartattack modi durchfahren, udn habe viel mehr spass, als mit jedem EA SuperduperdrüberRacer.

    Auch wenn es keine Tuningoption, die Grafik nicht nach dem neuesten Stand ist, und der Spielumfang begrenzt ist.

    Das vorletzte Nine inch nails album war auch ein Doppelalbum, das letzte eine CD.

  38. Heilige Kuh! Das absolut großartige Outrun 2006 hat nur 56% bekommen?

    Was ein Glück, dass ich mich diese Woche schon über die Gamestar aufgeregt habe.

  39. Euro Kritikpunkte mögen objetiv sogar stimmen, subjektiv für mich stimmen sie auf gar keinen Fall. Dieses Spiel weckt freude in mir auf, bei dem kann ich nach einen langen langen Arbeitstag richtig gut abschalten. Ich kann toll auf Zeit fahren, wunderbare Heartattack modi durchfahren, udn habe viel mehr spass, als mit jedem EA SuperduperdrüberRacer.

    Jetzt wirds lächerlich. Aufgabe eines Testmagazins ist nun mal objektiv zu werten. Objektiv ist Outrun nun mal nicht mehr zeitgemäß. Weder in Komplexität, Umfang, Grafik oder sonst irgendeinem Aspekt. Subjektiv verbietet dir doch keiner trotzdem damit Spaß zu haben.

    Wenn du das nicht kapierst, dann brauchst du nicht nur keine Gamestar mehr lesen, sondern auch keine andere Spielezeitschrift, Fernsehzeitschrift, Kinokritik, Musikkritik oder Buchrezension. Denn in all diesen Texten wirst du irgendeine Form von objektiver Bewertung finden.

  40. Vielleicht mag Outrun in vielen Einzelaspekten nicht sonderlich toll sein, das Gesamtergebnis ist aber immer noch verdammt gut. Da die Gamestar aber keinen holistischen Ansatz fährt, sondern alles in 35.000 Unterpunkte aufdröselt, kann so ein Spiel eben nicht fair bewertet werden.

  41. @Freitag: Ehm… wenn ein Großteil der Spielerschaft das Spiel für Gott hält (frag’ mal im Maniac-Forum) aber ein “Profi-Magazin” ne’ 50er Wertung gibt (was gleichbedeutend mit Totalausfall ist (im Prinzip nutzt man ja sowieso nur 70-90 heutzutage) dann hat das Profi-Magazin eindeutig Scheisse gebaut (sorry für die Ausdrucksweise, aber sowas regt mich auf).

    Wir kriegen hier nämlich ein Problem, für die Zocker mit ausgefallenen Präferenzen taugt das Magazin nicht (siehe Richard und sein geliebtes Psychonauts), aber für den Mainstream-Zocker taugt das Magazin ebenfalls nicht (krasse Fehleinschätzung bei Outrun, überbewertetes Prey) – für wen ist denn letzten Endes dieses Magazin gedacht? Und im Endeffekt, was ist die Wertung dieses Magazins noch für den Verbraucher/Spieler wert? Früher waren das mal Richtwerte nach denen Geld ausgegeben wurde… wenn heutzutage eine hohe Wertung auf ‘ner Packung steht, dann bin ich schonmal skeptisch… das kann’s doch irgendwie nicht sein.

    Aber wir reden hier vom selben Magazin das der PC-Umsetzung von Resident Evil anno dazumals 64% gegeben hat…

    Gamestar + Konsolenumsetzungen = SuperGAU!

  42. Hey, selbst Silent Hill 2 hats seinerzeit bei der Gamestar erwischt (ohne Gamepad kann mans net ordendlich spielen hat dann das Hauptargument gelautet soweit ich mich erinnere, jedenfalls schien es bei Prince of Persia nicht so hart bewertet worden zu sein)
    Wenigstens war im Seitenkasten ne ehrliche Antwort: “Ich kann mit dem Spiel nichts anfangen”
    Was ich bei der Gamestar allerdings wirklich schätze sind die Videos wo sie die getesteten Spiele kommentieren die kein eigenes Video bekommen haben. Ich find das kommt viel näher und ermöglicht mir ein viel besseres Bild als die Wertungskästen. Ich finde das sollte (sofern Gunnar noch mitliest) massiv ausgebaut werden. Überhaupt kauf ich die Gamestar eigendlich nurnoch primär wegen der DVD.
    Statt “Test im Heft” sollte vielleicht darauf stehen “Test auf DVD”
    Was vielleicht auch cool wäre wenn die Gamestar vielleicht so 2-4 Seiten dazu opfert jeden Monat aus der internationalen Hobbyentwicklerszene zu berichten, beispielsweise war diesen Monat die Dusmania und es war echt cool.

  43. Wegen Outrun: Andere Printmags sind auch nicht besser. In der PC Games hat es zwar ne bessere Bewertung gegeben, aber unter Contra steht: Total unglaubwürdiges Fahrverhalten.
    Hehe. Was haben die gemeint was sie testen? Ne Simulation? JESUS!

  44. @suicide: Das steht da nicht wirklich, oder? BITTE SAG’ MIR DAS ES NUR EIN SCHERZ IST UND OUTRUN SEINE VERDIENTEN 90% ALS BESTER ARCADE-RACER DER LETZTEN ZEIT BEKOMMEN HAT?!!? *ARGH*

    Eigentlich ist das schon wieder so extrem daneben, das es fast in die Sparte “Unfreiwillig komisch” fallen könnte… wenn’s nicht so traurig wäre.

  45. Etwas andere Spiele (und Arcade IST heute eben anders) können eben nicht in einen Wertungskasten gesteckt werden. Da kommt dann nur Müll raus. (Und das hat jetzt rein gar nichts mit der GameStar zu tun)

  46. @Louie

    Man könnte auch sagen:

    Spiele können eben nicht in einen Wertungskasten gesteckt werden. Da kommt dann nur Müll raus.

    Ende

  47. Muss mich hier mal unbeliebt machen, ich finde Prey ziemlich gut! Zumindest Welten besser als Quake 4, was einfach nur öde war. Die Portale haben zwar Gegner aufpoppen lassen, aber ZUM ERSTEN MAL ist es nachvollziehbar wie es sein kann das sie aufploppen. Naja egal hab Prey durch und hatte meinen Fun dran.

  48. @PropheT: Und, war es ideenreich?

  49. Die Wertung für Outrun ist wirklich ein Witz. Solche puren Konsolenspiele sollte man sowieso NIE auf PC portieren… und PC-Mags sollten solche Titel am besten auch nie testen.

    Bei Prey sieht man halt wieder wie oberflächlich und anspruchslos die deutsche Printlandschaft geworden ist. Und zwar die komplette, in Maniac und Gamepro gabs ja afaik ähnliche Wertungen.