
Eine der Fragen die in diesen unsäglichen Interviews mit Spieleentwicklern immer wieder auftaucht ist “Wie lang ist denn das Spiel?”. Macht ja auch Sinn, schließlich wissen wir alle, dass nur ein langes Spiel so richtig gut sein kann. Man will ja was für sein Geld haben. Ganz klar, Hummer Badlands wäre doppelt so gut gewesen, wenn es nur doppelt so lang gewesen wäre.
Eine andere beliebte Frage lautet “Wie viele Waffen hat das Spiel?”. Seht ihr, die deutsche Printpresse hat es nämlich doch verstanden. Die Qualität eines Spieles wird in nicht unerheblichem Maße von der Anzahl der darin verfügbaren Waffen bestimmt. Ohne Frage, mit zehn Waffen mehr, hätte Half-Life 2 sicher noch 10% höhere Wertungen verdient gehabt, und mit einer ordentlichen Schrotflintenoption würde Singstar auf deiner Party erst so richtig Stimmung verbreiten.
Deswegen habe ich eine gute Nachricht für euch. Bei Titan Quest kann man die erste Frage mit “lang” beantworten und die zweite mit “viele”. Ein richtig langes Spiel mit total vielen Waffen also.
Damit wäre das Thema dann wohl abgehakt. Super Spiel, 92%, Antigames Award für besonders viel Zeugs, kauft es auch.
Oder auch nicht, denn da gibt es einen kleinen Haken. Beide Antworten sind zwar technisch gesehen korrekt, aber es fehlt leider ein kleines Wörtchen. Dieses Wörtchen lautet “zu”. Zu lang. Zu viele.
Jawohl, es gibt so etwas wie ein zu langes Videospiel. Titan Quest ist so ein Spiel. Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich schon gespielt habe, aber ich bin immer noch in Griechenland und habe da laut Karte auch noch lange nicht jede Stadt gefunden. Dabei stellt Griechenland wohl nur ein Drittel des Umfangs von Titan Quest dar, denn man darf später auch in Ägypten und China Monster vermöbeln. Jedenfalls knabbert das Spiel so langsam aber sicher an meinem Motivationsvorrat.
Anfänglich war der noch ziemlich groß. Erstmal hat es schon lange keine vernünftiges Hack’n'Slash RPG für den PC mehr gegeben. Dungeon Siege 2 war eher doof und mehr Spiele fallen mir gar nicht mehr ein. Ach ja, da war noch das altbackene Sacred, aber das war halt…altbacken. Außerdem gefällt mir das Szenario. Das alte Griechenland bietet mit seinen bekannten Mythen eine Welt die einerseits bekannt genug ist, um sich darin gut zurecht zu finden, andererseits aber von Videospielen noch nicht so abgegrast ist, dass ich sie nicht mehr sehen kann.
Schließlich ist da noch die Grafik. Damit hat man sich bei Iron Lore richtig Mühe gegeben und man kann wirklich sehen, wo die sechs Jahre Entwicklungszeit geblieben sind. Ich behaupte mal ganz dreist, dass Titan Quest das bisher schönste Spiel des Jahres ist. Von einer unglaublich satten Farbpalette bis hin zu einem geschmackvollen Monsterdesign, bietet es alles was das Herz eines Spielers mit Sinn für Ästhetik und einer schnellen Grafikkarte höher schlagen lässt.
Wie gesagt, die Motivation war da. Zu dumm, dass man nie das Gefühl hat irgendwie Fortschritte zu machen. Das Skillsystem ist mit seiner Flexibilität eigentlich ziemlich gelungen, zumal hier ausnahmsweise mal nicht das Motto “viel hilft viel” angewandt wurde und darauf verzichtet wurde, den Spieler mit haufenweise nutzlose Fähigkeiten auszustatten. Leider kriegt man mit dem Levelaufstieg nie genügend Punkte, um wirklich das Gefühl zu bekommen, dass man mächtiger wird.
Man sieht, Titan Quest hat nicht nur jede Menge zu viel, es hat auch jede Menge zu wenig. Nicht nur zu wenig Skillpunkte pro Level, sondern auch zu wenig Geschichte. Irgendwann wurde mal groß angekündigt, dass Randall Wallace, Drehbuchautor von Braveheart und Pearl Harbor, an der Geschichte des Spiels gearbeitet hätte. Da mag jetzt bei manchem Leser zu akutem Naserümpfen führen, aber sehen wir den Tatsachen mal ins Auge. Selbst melodramatischer Schwachsinn wie Pearl Harbor ist besser geschrieben als 99% aller Videospiele. Titan Quest hingegen bietet nicht mal melodramatischen Schwachsinn. Der Grund warum durch Griechenland rennt und ganze Familienpackungen von Monstern vermöbelt ist schlichtweg, dass sie da sind. Quests sind rar gesät, dünn beschrieben und meist im Vorbeigehen erledigt. Nach einer großen Wiese in Griechenland voller Monster kommt meistens noch eine große Wiese voller Monster in Griechenland. Kommt man dann in ein Dorf und freut sich auf Abwechslung, muss man meist feststellen, dass es keine gibt. Die Geschichte wird nicht fortgetrieben (ist ja auch etwas schwierig, wenn es keine gibt) und wenn man Glück hat kriegt man eine magere Sidequest an die Backe geklebt. Das war’s.
Und dann ist da noch die Sache mit dem Speichersystem. Davon gibt es nämlich irgendwie auch zu wenig. Man kann zwar speichern, aber alles was das tut, ist sich zu merken, welchen Wiederbelebungsbrunnen der Charakter zuletzt aktiviert hat und seine Charakterwerte plus Inventar zu sichern. Das führt beim zweiten Start des Spiels zu einem argen Schock, wenn man feststellen muss, dass man die letzte Dreiviertelstunde des Spiels noch mal spielen darf. Wären die blöden Brunnen wenigstens halbwegs regelmäßig postiert, wäre das nicht so dramatisch. Sind sie aber nicht. Nerv.
Das klingt jetzt alles vielleicht etwas negativer als in Wirklichkeit angemessen ist. Ohne Frage ist Titan Quest ein sehr ordentliches Spiel. Gutes Gegnerfeedback kombiniert mit einem prima Skillsystem sorgen beim Verhauen der Monster für eine gute Portion Spaß, zumal das Ganze eben mit wirklich edler Optik garniert wurde.
Deswegen habe ich Titan Quest auch noch nicht aufgegeben. In mir wächst aber der Verdacht, dass ich Griechenland nicht mehr verlassen werde. Es gibt einfach zu viel davon.
Ja, dass Problem kenne ich. Meine Motivation war dann nach 2 Stunden Ägyptem weg. Aufgehört zu spielen.
Allerdings war ich recht rasch dort angelagt, nach 2 Abenden Spielzeit (nagut, 2 Nächte): Einfach immer schön den wegen folgen, und nicht rechts und links im Gestrüpp rumhampeln. Zack zack, und schon bist du in der nächsten Stadt!
Ich spiele es erst wieder, wenn es Custom Maps (Sets, Quests, Mods) gibt, entweder als Add-On, oder von fähigen Usern. Der Editor ist ja mal ganz brauchbar!
Nicht aufhören, Richard! Es kommen noch jede Menge Dinos im Spiel vor…!
Kann das jemand bestätigen, oder veräppelt der mich nur?
Ich bin vor ein paar Tagen gerade mit Griechenland fertig geworden. Eigentlich dachte ich, dass damit auch das Spiel zu Ende sei, aber Überraschung! es geht weiter. Und ich muss dazu noch sagen, dass ich in Griechenland ALLES mitgenommen habe: Alle Karten komplett erkundet, alle Quests gelöst und natürlich alles getötet, was sich bewegt. Jetzt brauch ich erstmal Urlaub.
In Griechenland?
Savepunkte: ich verstehe nicht, wieso es im Jahre 2006 immer noch Spiele gibt, bei denen man nicht ÜBERALL und JEDERZEIT speichern kann!!!Arrggh!!!!!!!11111!!!!eins!elf!!!!!. Das Speicherplatzargument kann es wohl nicht sein. Wahrscheinlich irgendso eie Sado/Maso Ding der Spieleentwickler.
War Diablo 2 in der Hinsicht nicht auch komplett kaputt? Vielleicht haben sie da abgeschaut.
diablo 2 kaputt? blasphemie! ;)
Ich fand Diablo 2 ganz furchtbar!
Viel Spaß beim Aufregen.
POSITIV: Ich kann bestätigen das in dem Spiel DINOSAURIER vorkommen !!!!
NEGATIV: Leider wirst du dich bis China durchkämpfen müssen um dieFuriosen Viecher das erste mal zu Gesicht bekommen !!!
Zum Thema Spielzeit: Nach dem ersten durschspielen zeigte der Tacho bei mir ca. 32 Stunden, also recht ordentlich bemessen. Dazwischen gabs kein aufleveln und farmen, habe immer schön die Karte abgegrast und brav alle haupt- und Sidequests erledigt…
keine frage, Titan Quest hat einige gute Ansätze aber moziviert das Teil nochmal auf höheren Schwierigkeitsgraden durchzuzocken bin ich nicht. Auch die tatsache das einige Epische/Legendäre Bossgegner auf den höheren Schwierigkeitsgraden dazu kommen sollen ist für mich kein Argument da nochmal 30 Stunden durch langweilige Quests und riesige Gebiete zu stampfen. Nein Danke !
“melodramatischen Schwachsinn” – süß.. =) gefällt es dir nicht?
Was, Pearl Harbor? Nein, tut es nicht. (Aber ich liebe Armageddon und das ist auch melodramatischer Schwachsinn, sogar vom gleichen Regisseur. Nur ist es eben guter melodramatischer Schwachsinn. Das ist eben der qualitative Unterschied zwischen einem Randall Wallace und einem J.J. Abrams.)
Das Spiel hat Dinosaurier. Das Spiel hat auch ne Story.
Und die Speicherbrunnen sind zu keinem Zeitpunkt weiter als 10 Minuten auseinander. Aber wie das mit subjektiver Wahrnehmung so ist…
Das mit dem zulang ist ja noch harmlos. Du bist grad in Griechenland. Auf dem ersten Schwierigkeitsgrad. D.h du bist derzeit im ersten zwölftel des Spieles. Vor allem lohnt es sich weil im normalen Schwieriegkeitsgrad die ganzen schönen Items und Waffen noch recht rar gesät sind und man immer noch schön locker und flockig durch die Gegner mät. Das ändert sich später sehr enorm. Vor allem mein Zweiwaffenkrieger ist inzwischen zum Heiltrankjunkie mutiert
Kann dir da nur zustimmen Richard, meine Motivation war nach ca. acht Stunden Monsterkloppen auf dem Tiefpunkt und das Spiel wurde deinstalliert.
Früher hätte ich weitergespielt nur um das Ende zu sehen, heute bin ich da ein wenig klüger.. naja fast, von WOW konnte ich micht erst nach gut einem Jahr lösen.
Ist das jetzt Ironie?
Es gibt Spiele die durch Quicksave so völlig zerstört werden dass es schon nicht mehr feierlich ist, siehe Splinter Cell.
Das Prinzip von Diablo (an welches das Speichersystem angelehnt wurde) ist ja eben nicht die Geschichte durchzuspielen (einmal, dann hat man alles gesehen), sondern Charaktere zu leveln, Gegenstände zu finden und noch mehr Monster zu hauen – und das vor allem im Online. Ob das Speichersystem in Titan Quest angesichts des massivewn Umfangs un der Auslegung auf Singleplayer wirklich Sinn macht – andere Frage.
Aber im Prinzip sollten Speichersysteme dem Spiel angemessen gewählt werdem… Quicksave kann genau so tödlich sein wie schlecht plazierte Savepoints. (Die alternative “Speichermöglichkeit” in Gestalt der Zeit-Zurückspul-Fuktion aus Sands of Time fand ich bisher das gelungenste Speicherfeature.)
Was die Länge angeht:
Ich würde mal behaupten dass man sich beim Genre “Rollenspiel” automatisch mit einer gewissen Länge konfrontiert ist. Man will seinen Avatar wachsen sehen, die Gegend erforschen und was sonst noch so dazu gehört. Ist natürlich immer einge Gradwanderung da die Motivation aufrecht zu erhalten (bei Baldur’s Gate 2 z.B. recht gut gelungen, bei diversen Final Fantasy Titeln eher weniger).
Meinem Gefühl nach sind aber recht viele Spiele in der letzten Zeit genau in die andere Richtung gegangen: Immer kürzer wird der Spass… imo verständlich dass die Magazine da nach der Länge der Spiele fragen wenn diverse Shooter immer schon vorbei sind, bevor sich Handlung und Charaktere überhaupt entwickeln konnten.
Hört sich ja recht bescheiden an… was waren das noch Zeiten als man früher ganze Universen innerhalb von 2-3 Stunden retten konnte. Schon von rechts nach links laufen, Sachen auswendig lernen und dann irgendwann die Kumpels mit perfektem Timing zum Staunen bringen.
Aber egal, mal eine andere Frage – gibt es in dem Spiel auch “Gegnerfeedback” in Form von Diablo-mäßigen sehr tollen Sterbeanimationen und mächtig viel Lebensaft der künstlerisch auf Boden und Wänden verteilt wird? Was mich bei so einem Spiel neben der Itemhatz nur motivieren kann ist, wenn es möglich ist eine mordsmäßige Sauerei zu veranstalten – so langweilige und uninspirierte Scheisse wie DungeonSiege geht da gar nicht.
Und nochwas, hat dieses Spiel schon mal jemand unter… ehm… widrigen Bedingungen (in Form von 512 MB Ram und Radeon 9800) gespielt? Wieviel Grafikpracht bleibt da übrig?
Dann noch die finale Frage, wenn mir Diablo II lediglich in der Hölle Spaß gemacht bzw. nicht gelangweilit hat (wegen besagtem Gegenerfeedback und netten Items sowie feiner Location) wieviel Spaß würde ich dann an Titan Quest haben? Gibt es GROSSE Monster?
“Das Prinzip von Diablo … ist ja eben nicht die Geschichte durchzuspielen” – stimmt nicht wirklich.
Auf den 1er trifft es schon zu (also der 1er ohne Hellfire-Verschandelung). Weil es da ja alles random zugeht – da gibt es hier und da mal ein paar Fetzen Hintergrundinfos, aber die Story steht eigentlich nur im Handbuch.
Bei D2 sieht das allerdings schon anders aus.
Durch die Onlinekomponente war Diablo 2 im Einzelspielermodus meiner Meinung nach komplett kaputtdesigned. Trotzdem scheint sich Titan Quest, dass diese Komponente gar nicht hat, da ein bisschen was abgeschaut zu haben.
Unter widrigen Hardwarebedingungen wäre ich vorsichtig. Selbst auf meinem brandneuen Rechner geht es mit allen Details nicht wirklich flüssig zur Sache. Am Besten mit Hilfe der Demo testen.
Das Gegnerfeedback ist nicht schlecht, auch wenn mir bisher kein Blut aufgefallen wäre. Passt auch nicht richtig zum Spiel. Dafür gibt es Ragdoll Physik, was zum Beispiel auf einer Brücke sehr nett sein kann, wenn die Feinde rechts und links von der Brücke kullern.
Es gibt große Monster. Bisher ist mir allerdings nur eins davon begegnet: Ein hausgroßer Zyklop.
In dem Beitrag fehlt übrigens ein Absatz in dem ich mich darüber beschwere, dass die Gegner massenweise Loot fallen lassen, da aber kaum was Interessantes bei ist. Das kommt davon, wenn man sich für sowas nur 20 Minuten Zeit nimmt.
Wie ist es denn so im Vergleich zu Champions of Norrath? Lohnt es sich, dafür den Rechner aufzumöbeln? (Ich vermute mal nicht)
Im übrigen fand ich das erste Diablo viel besser als Teil 2. Wie oben beschrieben waren die Sachen, die man da so gefunden hat, teilweise mal so richtig brauchbar. Das motiviert natürlich wesentlich mehr als wenn man immer nur inkrementelle Verbesserungen Marke “macht 2% mehr Schaden als dein alter Knüppel” vorgesetzt bekommt.
also ich fand diablo 2 toll. okay, das erste hab ich nie gespielt, aber ich glaube kein spiel hat mich so lange an den rechner gefesselt wie diablo 2. und zwar sowohl im einzelspielermodus als auch in der onlineversion. beides super.
Ihr seid zu beneiden. Ihr habt das Spiel zum laufen bekommen? Bei mir funzt nicht mal die Demo. Zu Hause gar nicht und auf meinem “aufgemotzten” Bürorechner stürzt es regelmäßig ab.
Mir hatte vor allem die Grafik sehr gefallen. Aber nur dehalb kaufe ich kein Spiel. Bin doch nicht lebensmüde ;)
Und wenn ich schon lese, dass das nur noch Hack-And-Slay ist… Mich hat die sinnlose Schlachterei in WoW schon gestört. Und das ist verglichen mit Titan Quest noch gar nichts denke ich.
Na dieser Bericht hat mich noch mal darin bestärkt, das Spiel nicht zu kaufen. Vielleicht schenkt mir es ja jemand mal ^^
Jetz muss ich mal ne Lanze für Diablo II brechen: Denn Diablo II war nur objektiv betrachtet scheisse: Story aus der Hölle (wasn Witz…), dummes Spielprinzip, sinnlose Features (wie der Typ der unidentifizierte Items in jeder Stadt verkauft…falls sich noch einer an den erinnert), Grafik aus der Hölle und ein Speichersystem aus einer schlimmeren Hölle. Gut waren die Animationen, die Musik und die Cutscenes. Das Spiel war echt schlecht. Ich habs auch nur geschätzte 200 Stunden gespielt, ich war echt süchtig nach dem Teil. Und wenn ich es heute wieder installieren würde, würde ich es auch mal wieder durchspielen. Deswegen war es wohl auch wieder gut. Aber Titan Quest reizt mich irgendwie net, abgesehen das das auf meiner Mühle eine Diashow wahrscheinlich erzeugt, sieht es doch sehr nach Arbeit aus.
Aber ich habe mir jetzt New Supa Mario Bros. bestellt, hoffe das das mal wieder was anständiges zum daddeln is.
Und noch ne Frage an die Antination, weiss einer ob die PC – Version von Devil May Cry 3 brauchbar ist, oder is das auch so ne lieblos hingewixte Grütze wie GTA 3 oder Dynasty Warriors Hyper
>> dummes Spielprinzip
also ich hab selten sowas gut durchdachtes und vor allem ausbalanciertes wie diablo 2 gesehen..
Aulbath
“aber die Story steht eigentlich nur im Handbuch” – und die ist nicht schlecht? nich wahr? schön geschrieben zum beispiel, wie man bhaal gefangen hat.( d2 spieler wissen nicht mal, wer der wanderer im spiel ist und warum bhaal da unten ist und was es mit den steinen auf sich hat… ).
ohne d1 kann man die gute story von d2 nicht verfolgen oder verstehen.
Richard
“Durch die Onlinekomponente war Diablo 2 im Einzelspielermodus meiner Meinung nach komplett kaputtdesigned” – inwiefern? zu viel monsterverdresche? zu wenig handlung?
Kahless_GOA
“Denn Diablo II war nur objektiv! betrachtet scheisse” – hehe ;P.
@fragezeichen: Habe nie behauptet das die Geschichte schlecht sei, ganz im Gegenteil – gerade der 1er hat eine sehr schöne Geschichte (verglichen mit anderen Spielen zum Zeitpunkt des Erscheinens). Auch ansonsten war das Handbuch gelungen, zusammen mit den beiden WarCraft II Manuals IMO das schönste was Blizzard bis jetzt zustandegebracht hat (Handbuch-technisch).
Und auch die Geschichte vom 2er finde ich okay – aber bei gutgemachtem Dämonen-huibuh bin ich sowieso nicht objektiv, insofern hat das nicht viel zu sagen.
Aber man muß Blizzard schon lassen das sie sich immer ein nettes Drumherum für ihre Spiele (ja auch Lost Vikings und Rock’n'Roll Racing, oder gar Blackhawk) haben einfallen lassen… wenn sie sich auch bei ihren größten Hits kräftig von GamesWorkshop und Co. haben inspirieren lassen.
Und die Höllenlevel von D2 spiele ich heute noch gerne – sehen immernoch sehr stimmig aus, nur leider muß man erst EWIG durch dösige Wiesen/Wüsten/Wälder latschen bis man endlich da ist. Dafür entlohnt aber dann die Endlevelschlachterei – Schade das Titan Quest bei diesem Aspekt wohl mehr als enttäuscht :(
Diablo 2 war vom Speichersystem, vom Skillsystem und vom Itemsammeln ganz klar aufs Onlinespielen ausgelegt und das hat der Einzelspielererfahrung geschadet. Genauso wie das blöde Auswürfeln der Level. Das hat schon in Teil 1 genervt, der ansonsten aber wesentlich besser war.
Stefan, ich würde sagen, dass sich dafür ein Aufmöbeln des Rechners nicht lohnt. Mal ganz ehrlich, im Einzelspielermodus hätten wir bei die CoDs doch auch nicht durchgespielt.
Hi
solltest du keine Lust mehr auf das Spielchen haben und dich davon trennen wollen dann gib einfach mal Bescheid – die Demo hat Lust auf mehr gemacht :)
Grüße
tbee
Ich verkaufe Spiele aus Prinzip nicht. Im übrigen habe ich in kleinen Dosen durchaus Spaß daran. Aus Griechenland raus geschafft, habe ich es aber immer noch nicht.
ahso kein Problem mal schauen wenns mal so um die 25 € kostet werde ich mir das anschaffen!
Viel Spass noch damit ich freu mich noch ne Weile drauf ;)
grüße
tbee
„Vor allem mein Zweiwaffenkrieger ist inzwischen zum Heiltrankjunkie mutiert“
So wie ich es mitbekommen habe schein das Spiel ein großes Balancingproblem zu haben, mit meinem Magier der Eisnadeln durch die Gegend schmeißt komme ich problemlos durch alle Gegnerhorden und auch bosse kosten mich höchsten 3-4 Energietränke und ein paar Heiltränke.
„Und nochwas, hat dieses Spiel schon mal jemand unter… ehm… widrigen Bedingungen (in Form von 512 MB Ram und Radeon 9800) gespielt? Wieviel Grafikpracht bleibt da übrig?“
Ich muss es Prozessorbedingt (2500+) auf minimalen Einstellungen spielen, nur die Schatten habe ich auf Medium (Blockschatten sind wirklich nicht schön) gestellt. Ich merke immer wie mein Prozessor die Daten in den RAM schaufelt sobald eine gruppe von Gegnern hinter dem nächsten hügel lauert. >.>
„Dafür gibt es Ragdoll Physik, was zum Beispiel auf einer Brücke sehr nett sein kann, wenn die Feinde rechts und links von der Brücke kullern.“
… oder irgendwelche Items die ins bodenlose fallen. :(
Im großen und ganzen ist Titan Quest das erste Spiel das den „Flow“ von Diablo 2 (die 1 habe ich nur bis zum Butcher gespielt … ja ja, lacht mich nur aus :P) kopiert. Es macht dahingehend nichts falsch, man erhält immer irgendwelche belohnungen, das Leveln geht flott genug und es gibt kaum Sackgassen (vor allem der freie Portalspruch ist ein Geschenk der Götter).
Ich hoffe auf jeden Fall auf reges Modding, eine Diablo-Mod mit dieser Grafik wäre wirklich genial, dann noch das Spiel soweit patchen das es im Mehrspielermodus spielbar ist und schon haben wir eine beschäftigung bis Diablo 3 erschienen ist. :)
@Kahless_GOA: ich habe NSMB in 3 Tagen durchgespielt. Das heisst den Endgegner besiegt. Jetzt muss ich erstmal ALLE versteckten Level finden :) wenigstens darf ich jetzt frei speichern, obwohl ich eigentlich nie eine Speicherpunkt-defiziet hatte.
@tbee
Ich hab das Spiel zum Release damals für 21,99€ bei cd-wow (Versandkostenfrei) gekauft, also am Preis solls nicht liegen. Jetzt kostet es dort immernoch nur 23,99€, also hopp – kaffa kaffa!
http://www11.cd-wow.net/detail_results_3.php?product_code=369539&subcat=pc
Also für den Preis ist das Spiel sicher kein schlechter Deal.
yep, war mir auch viel zu lang!
die anzahl der waffen aber habe ich voll ausgenutzt und genossen ;)