
Stefan hat ja vor einiger Zeit mal die jämmerlichste Quest aller Zeiten beschrieben. Heute bin ich dran und beschreibe die einfachste Quest aller Zeiten, gefunden in Oblivion.
Ich arbeite in Oblivion gerade an den Quests der Diebesgilde und dabei geht mir ständig ein gewisser Kapitän der kaiserlichen Wache namens Hieronymous Lex auf die Nerven. Der stellt sich gerne mal mit einer kleinen Armee an der Waterfront in Imperial City auf und sucht dort (wenig kompetent) den Anführer der Diebesgilde. Dann müssen alle Diebe erstmal untertauchen und plötzlich sind diverse nützliche Leute nicht mehr da.
Jedenfalls hatte er gerade mal wieder beschlossen, dass er heute unbedingt den Grauen Fuchs finden müsse und ist mit allem was die Stadtwache zu bieten hat in das Lieblingsviertel der Gilde eingefallen. Als Mitglied eben dieser Gilde wurde mir nun aufgetragen, etwas Wichtiges zu stehlen, damit der Herr die Wachen wieder etwas gleichmäßiger in der Stadt verteilen muss und wir Diebe wieder unsere Ruhe haben. Dieses wichtige Etwas war nun Horromirs mächtiger Stab des Eiswürfelmachens (oder so ähnlich), den ich direkt unter der Nase des Erzmagiers der Magiergilde aus der Arkanen Universität stehlen sollte.
Das klingt nun auf den ersten Blick nicht unbedingt einfach. Auch wenn die meisten der kaiserlichen Kampfmagier gerade damit beschäftigt sind sich an der Waterfront irgendwelche Passanten zu schnappen und diese Jack Bauer-mäßig dazu zu zwingen, ihnen alles zu verraten was sie wissen, ist so eine arkane Universität immer noch ziemlich voll von Leuten die sich ganz gut mit Feuerbällen auskennen. Außerdem wird man ja nicht Erzmagier der Magiergilde ohne den ein oder anderen “Dieb zu Staub”-Spruch im Rucksack zu haben, ganz zu schweigen davon, dass so ein Erzmagier-Büro nicht unbedingt leicht zugänglich ist und seine Sekretärin mit Blitzen werfen kann.
Insofern hat sich die Diebesgilde wohl gedacht, dass sie mir da einen schwierigen und verantwortungsvollen Job übertragen hat. Was die Diebesgilde aber nicht wusste: Der Erzmagier der Magiergilde?
Das bin ich.
Insofern bestand diese Quest für mich darin, in mein Büro zu gehen, mir den Stab aus dem Regal zu schnappen, auf dem Weg nach draußen freundlich meiner Sekretärin zu winken und dann der Frau von der Diebesgilde das “heiße Diebesgut” in die Hand zu drücken.
Einfachste. Quest. EVAR.
Und das Beste? Am Schluss durfte ich den Stab sogar wieder zurück bringen. “Damit der Erzmagier nicht sauer wird.”
Das war bei mir immer andersrum, ich fand die Missionen bei GTA immer langweilig und hab noch keines zu Ende gespielt…
Warum eigentlich? Kaufst du dir kein Wii oder stehst du einfach auf Zelda mit klassischem Gamepad? :)
@Louie: Noch keinen Wii-Controller in der Hand gehabt, zudem die Befürchtung das Zelda Wii halt nur so hingemodelt wurde das es auf Gedeih und Verderb mit dem neuen Controller spielbar ist.
Gemacht wurde das Spiel aber für den Cube, daher Cube. Zumal damit die Cube-Ära für mich endgültig beendet ist. Das bin ich meiner schwarzen Box einfach schuldig – sie soll in Würde sterben.
Zum Wii: Der/die/das kommt mir erst ins Haus wenn ich definitiv sicher bin das die Wiimote so gut ist wie auf dem Papier. Nintendo hat ja immer ganz tolle Ideen, aber hin und wieder vergeigen sie’s ja auch (siehe N64 Pad und Virtual Boy).
Chris, du musst nicht einsam durch die Wälder streifen. Ich habe bisher nur Quests gemacht, nichts anderes, habe schon 50 Stunden mit dem Spiel verbracht und schätze mal, dass ich was die Quests betrifft so langsam über die Hälfte erledigt habe. Insofern hast du ganze sicher nicht “einiges an Nebenquests mitgenommen”, sondern nur einen kleinen Teil davon.
Glaube ich nicht. Erstmal soll die Grafik auf Wii schöner aussehen und dann gibt es ja noch Connect 24… aber dass dein würfel in Ehre sterben soll kann ich verstehen. Ich muss mir auch noch einen würdigen Abschluss für ihn suchen, nachdem ich Resident Evil 4 schon vor Ewigkeiten durchgespielt habe… hat jemand einen Geheimtipp? (Und wehe einer kommt mit Killer 7!)
Skeptisch bin ich auch. Aber ich denke Nintendo weiß, dass sie alles auf eine Karte setzen. Ich bin zuversichtlich. Bald ist ja die GC, dann werden wir sehen was die ganzen Fansites sagen. hoffen wir das Beste, die Industrie könnte neue Ideen gebrauchen.
Also jetzt hätte ich doch beinahe gesagt, dass ich einer Meinung mit Aulbath bin. Aber als er dass absolut vollkommene N64-Pad nieder gemacht hat, haben sich unsere Wege getrennt. Jetzt mal ehrlich, das N64-Pad eignet sich doch perfekt um damit das Bond-Game zu zocken. Bei keinem anderen wäre das analoge-Pad so ruhig, dass man damit zielen könnte. Selbst die PC-Gegenstücke kommen dem nicht einmal ansatzweise nahe. (mein Gott, was haben wir uns Tod-geBonded und nie die Laune dabei verloren).
Was Twilight-Princess anbelangt, bin ich froh, dass sie auf dem Cube rauskommt (hies ja kurzzeitig, dass dem nicht so wäre). Schließlich will ich mir nicht schon wieder eine neue Konsole kaufen müssen, nur um das neue Zelda zu zocken.
2 Chris
So Paradox dies auch erscheinen mag (liegt wohl an den vier Bier in meinem Blut), muss ich zur Abwechslung Partei für Oblivion ergreifen. Die Aussenansichten sind genauso Abwechslungsreich wie die unterschiedlichen Städte-Architekturen. Wer sich also nur hin und her beamt verpasst einiges. Tatsächlich gibt es auch geheime (anspruchsvollere) Quest. Die erstmal gefunden werden wollen. Die dann aber mit Gegnern auftrumpfen, die man nicht im Handumdrehen beseitigen kann (jaha…).
Das Game hat schon was für sich (so mir nichts dir nichts geb ich doch mein schwer verdientes Geld nicht aus), dennoch bin ich der Ansicht, dass der Entwickler gehörig gepfuscht hat, um den tatsächlichen Launch-Termin vorzuverlegen. Denn vieles hätte man spielend besser machen können, und dass schon mit wenig Aufwand. Naja, vielleicht wird der nächste Elder Scrolls besser… doch kaufen werde ich ihn mir sehr wahrscheinlich nicht mehr. Meine Lektion hab ich gelernt…
Das N64 Pad war nicht vollkommen. Hab ich früher auch gedacht, aber das Pad der 360 liegt deutlich besser in der Hand. Für die damalige Zeit war es aber auf jeden Fall revolutionär und eignet sich perfekt zum Perfect Dark und Zelda zocken…und darauf kam es doch dabei an oder? ;)
@allN64padlovers: Das Pad hat für Spiele wie Bond bestimmt seine Daseinsberechtigung, nur mich ließ Bond immer kalt. Ich habe Killer Instinct Gold gezockt, und da war das Pad MEHR als hinderlich (zudem war das ganze Analoggedöns bei diesem Gottklopper vollkommen unnütz ;P).
Man munkelt ja, Nintendo hätte den Controller um Mario 64 herumgebaut, damit es mit selbigem 100% passt. IMO merkt man das hin und wieder ziemlich deutlich. Beim Cube-Pad haben sie es ja noch “deutlicher” auf das eine oder andere Inhouse-Spiel ausgelegt… this bodes not well for the Wiimote.
Ansonsten bin ich ein Freund des großen Xbox-Pads, das war mal für große Hände wirklich sehr angenehm. Und das X360-Pad hatte ich bisher nur schätzungsweise 5 Minuten in der Hand… das ist genauso lang wie ich bis jetzt X360 gezockt habe. Woohoo!
Na, ob die Wiimote überhaupt ein ergonomisches Wunder sein muss…? Aber laut IGN liegt sie klasse in der Hand und sieht auch klasse aus.
Aha! Ertappt! Wohl auch zuviel Mario gespielt? :D
Na, ja… das sie gut in der Hand liegt ist nicht mein Problem. Viel wichtiger ist wie gut und genau das Teil die Abfrage/Abtastung macht. Lightguns und ähnliche analoge Geräte sind da bisher ja eher durchschnittlich bis schlecht. Aber für’n 30 Minuten Lightgun-Shooter reichts, für ein 20 Stunden-Zelda Abenteuer wäre das aber der Hass.
Woohoo hat doch nix mit Mario zu tun!? Sagt der nicht Yahoo?
Der N64 Controller war doch ok, einzig mit Ruble Pack wurd das Ding sehr unhandlich da sichdann der Schwerpunkt stark verlagert hat. Vor allem war der Z-Button viel besser zu erreichen als auf dem GC.
Was die Wii Version vom neuen Zelda betrifft: vielleicht haben wir ja glück, vor ein paar Monaten war die News zu lesen das Nintendo darüber nachdenkt die Wii-Version und GC-Version zusammen in einer Packung zu verkaufen wenn es sich finanziell tragen lässt, dann erübrigt sich die Frage von alleine.
Wobei ich glaube, sollte GC und Wii-Version einzeln verkauft werden und der Wii noch nicht erhältlich sein und wenns nur 2 Wochen bis zum Release sind, mir wohl alleine aus Neugier die GC-Version kaufen werde.
Woohoo ist doch das was Sims machen um sich zu paaren, oder?
Solange ich auf dem Cube Twilight Princess zocken darf, ist mir das Pad egal.
Laut Charles Martinett sagt Mario “Wohooo!”
Zu Zelda: Wir dürfen das Schwert jetzt selber schwingen! Wer will da noch ein Cube – Pad?
Ich mache heute den Test mal mit meiner Fernbedienung…
Oblivion ist huebsch und auch nett designt. Aber als Rollenspiel geht das bei mir nicht durch. Gerade der Reiz des Stufenaufstiegs ist bei oblivion durch das “alle Gegner sind automatisch so stark wie du” einfach dahin.
Ich mein, es ist das erste Spiel das ich kenne, das sich ein RPG schimpfen moechte, bei dem man aktiv bestraft wird, sich sinnvolle Skills auszusuchen und Side-Quests mitzunehmen.
Ne Danke.
@ Sec: Final Fantasy 8 hat auch die Monster aufgestuft je stärker du warst
Und wieder die “Alle Gegner werden stärker” Legende. Ist genauso wie mit der “Warum brauchen Demos einen Kopierschutz” Frage, man kann es tausendmal richtigstellen, aber irgendein Doofer findet sich immer der sie wieder stellt.
Also nochmal: Der Großteil der Gegner in Oblivion hat ein festes Level und wird nicht stärker wenn man aufsteigt. Eine Ratte ist immer eine Ratte und, so ab Level 2-3, immer mit einem Schlag getötet.
Was das Spiel macht ist stärkere Gegner spawnen wenn der Spielcharakter stärker wird, anstatt Wölfen tauchen dann, so mit Level 5 oder so, Dire Wolves auf. Trotz allem gibt es weiterhin die “kleineren” Gegner, ich bin mit meinem lvl 23 Charakter noch in Dungeons gerannt wo Ratten und die Billigskelette rumliefen.
Es gibt ein paar Gegner die mitleveln, dass sind vor allem solche die am Ende der “Nahrungskette” stehen und einige magische Gegner. Wer ganz versiert ist kann sich auch im Editor nach den Leveln der Gegner umsehen.
Davon ab sind die Stufenaufstiege in dem Elder Scrolls System sowieso vergleichsweise unwichtig. Seine Fähigkeiten steigert man durch Benutzung, ein Stufenaufstieg gibt lediglich ein paar Attributspunkte und einige Lebenspunkte hinzu. Das Gegenbeispiel wäre das D&D System, wo ein Level 2 Charakter bedeutend mächtiger als ein Level 1 Charakter ist.
Interessant finde ich auch, wie in diesem Zusammenhang “Rollenspiel” immer mit “Stufenaufstieg” gleichgesetzt wird, als wäre der einzige Grund warum man ein RPG spielt der “Ding” Ton wenn man mal wieder genug XP gesammelt hat.
ich find das “Ding” schön.
Es hat sowas beruhigendes.
Es hilft wenn man wieder einmal einen fiesen Krieger spielt.
-
Ein kleiner Junge weint weil Skelette seine Mami foltern?
HELFEN!
Es gibt ja XP dafür!
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Eigentlich würde der fiese Krieger ja lieber *BlutSpritztAusKindUndBesudeltDieGanzeStraßeWährendDieMamiGevierteiltWird*
weil er ja ein fieser Krieger ist.
ABER!
!Ping!
Und alles ist wieder gut…
@Iceman: Thumbs up!
Die klassischen Erfahrungs-Systeme sind doch für den A…h. Gerade in den Rollenspielen, wo man angeblich einen “erfahrenen” Charakter spielt, der wohl schon seit “10-20 Jahren” in seinem Job unterwegs ist. Denn in welchem Level beginnt man, natürlich immer im Level “1″. Hat der Typ in seinem 10-20 Jahren vielleicht mal einen besondere Waffe gefunden oder auch nur eine halbwegs brauchbare Rüstung. Natürlich nicht. Und trotzdem zieht der Typ (mit uns an seiner Seite) los und erlegt in der verhältnismäßig kurzen Zeit 1000 Gegner. Schäffelt ein Vermögen und bekommt alle Frauen.
Ich für meinen Teil wäre nicht enttäuscht, wenn ich zur Abwechslung einen Charakter spielen dürfte, der bei Level 10 beginnt und bei Level 12 endet. Vorallem wenn ich den selben Charakter beim Nachfolger des Spiels dann übernehmen könnte. Schauen wir uns einmal die alten Rollenspiel-Bücher an. Bei der Serie “Einsamer Wolf” war dies schon möglich und die kam 1983 raus. Ich denke, dass die neuen Games, eine Menge von den Alten lernen könnten. Dem ist man sich aber wohl kaum einer bewußt.
Wenn man einen erfahrenen Charakter spielt der dann bei Level 1 anfängt sollte man eher über die Designer des Spieles meckern als über das System ;)
Solange es in die Story passt und das RPG System durchdacht ist und funktioniert bin ich glücklich. Bei den meisten PC RPGs ist die Story ja nicht umsonst so gestrickt, dass man mit einem Neuling loslegt. Das einzige RPG welches aus diesem Muster ausbricht und mir grad einfällt ist Baldur’s Gate 2.
Aber das macht doch jedes Rollenspiel so. Die Gegner die einem begegnen sind immer in etwa dem Level angepasst, den der Spieler hat. Nenn mir mal ein Spiel, wo das nicht so ist.
Bei Oblivion fällt das etwas mehr auf, weil einem die gesamte Spielwelt sofort zugänglich ist deshalb in Gegenden wo vorher schwächere Gegner waren, später stärkere sind, während man sich in den meisten Spiele zu jedem Zeitpunkt in einer vorher vom Designer festgelegten Gegend tummelt. Nach deiner Logik hat der Stufenanstieg somit in keinem Rollenspiel einen Reiz.
Im übrigen hat Iceman ja sehr gut erklärt, dass in Oblivion nur diverse Gegener mitleveln. Ich habe am Sonntag die letzte Quest der Diebesgilde gemacht und unterwegs massenweise Level 2 Ratten und Mudcrabs, sowie Anfängerwraiths plattgemacht. Hinterher musste ich mich mit kaiserlichen Wachen rumägern, die auch schon zum Anfang des Spiels auf einem sehr hohen Level waren. Das Ganze ist also eher eine Großstadtlegende. Ich frage mich wo das angefangen hat.
Es ist ja nicht ganz falsch mit den mitlevelnden Gegnern. Die imperialen Wachen beispielsweise leveln durchgehend mit und sind immer einige Level über dir, damit der Spieler nicht einfach so durch Wachen waatet wenn er was böses tut ;)
Nur kurz nach Release von Oblivion gabs die lustigen Gerüchte von Ratten die auf einmal den Helden mit einem Schlag umlegen, wer sowas gestartet hat weiß ich echt nicht, aber Internettypisch hält es sich wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit.
*LOL*
den Ausgang der Geschichte hatte ich nicht vorausgesehen…
Könnte man den nicht gleich auf die ganzen Erfahrungspunkte verzichten? Und stattdessen den Charakter von seinen im Spiel erworbenen Gegenständen profitieren lassen. War das nicht auch schon bei Diablo und Evil Island so? (
aber welchen Grund hat dann der Held nciht gleich die MEGA Rüstung zu nehmen anstatt den Wattebausch?
Wenns keine ansteigende Stärke gibt müsste man ja kreativ sein.
In Darkstar One kann man sein Schiff nur upgraden wenn man bestimme artefakte findet. Dafür muss man teilweise missionen erledigen.
Das finde ich ganz gut. Eine gute Regelung um zu verhindern das man Geld farmt und dann durch die Missionen geht wie ne Axt durch einen Schädel.
Die Frage ist, ob man so einfach Geld ernten kann. Bei Evil Island kostete dich die beste Ausrüstung circa 500.000.000 Gold (wenn ich mich recht errinnere). Und auch waren diese Gegenstände erst viel Später erhältlich. Dies ist natürlich nicht die beste Lösung, aber vom Erlebniswert her unbezahlbar. So musstest du mit jeder neuen Welt deine Ausrüstung auf den neuesten Stand bringen und durftest über die vielen neuen Dinge staunen. So war bis zum Schluss was los.
Bei Oblivion dagegen staunt man sich die ersten 5-10 Level aus, dannach werden die Überraschungen zunehmend weniger.
(Ach übrigens; bei meinem Post davor hat er was abgeschnitten. Kann es sein, dass der Blog bestimmte Sonderzeichen nicht mag? )