
Ich habe mir noch mal ein paar der Previews zu Gemüte geführt, und wisst ihr was? Ich war eben viel zu nett. Eurogamer.de ist im aktuellen Zustand einfach Müll. Ein kleiner Blick auf das Bild oben sollte das ganz gut demonstrieren. Na, könnt ihr Original und Fälschung auseinander halten? Ich schätze ich habe mich kurzfristig vom brauchbaren Dead Rising Review blenden lassen, bin aber inzwischen wieder zu Verstand gekommen. Man baut halt kein Eurogamer, indem man nur das Design übernimmt, sich vom Wertungskasten verabschiedet, ansonsten aber die ätzende deutsche Magazinschreibe beibehält. Irgendwie hat die Seite ein bisschen was von einem Zombie. Sieht auf den ersten Blick aus wie der nette Nachbar von nebenan, aber sobald er näher kommt, fällt ein gewisser Verwesungsgeruch auf. Nein, danke.
Du musst lernen diplomatischer zu sein. Eurogamer.de ist somit also nicht unbedingt “schlecht”, sondern “so gut” wie alle anderen deutschen Magazine.
Keine Ahnung. Vielleicht orientiert sich Eurogamer.de einfach nur an seiner deutschen Zielgruppe, die womöglich genau diesen Stil lesen möchte. Ich für meinen Teil bin froh, dass Spielemagazine (in der Regel) Wertungskästen besitzen, dass erspart mir das Lesen der Artikel.
Irgendwie muß ich gerade an die Monty Python-Synchros denken…
Das beruhigt mich in meinem intellektuell-distanzierten Undeutschsein. Danke sehr! “Gut” wie die anderen deutschen Portale bedeutet aber unbedingt “schlecht”. Oder?
Vergiss die Zielgruppe. Ich mache mir bald eine eigene.
2 Aulbath
Für ihre Zeit waren die verdammt gut.
2 Denis
Zielgruppe oder Spieleseite?
Ehm… nicht wirklich… aber wenn dir die Monty Python-Übersetzungen als Beispiel nicht Recht sind, nimm halt ne’ x-beliebige andere Synchro die weitab vom Original ist, gibt auf Deutsch ja so einige Kandidaten.
Kandidat für schlechteste Synchro des Jahres: DaVinci Code!
Schlimmer als Miami Vice? Als ich letztens Ausschnitte der deutschen Fassung gehört habe, habe ich spontan aus den Ohren geblutet.
Keine Ahnung, den habe ich noch nicht gesehen. Außerdem hat mich der Da Vinci Code gelehrt, bloß nicht schwach zu werden. Ausländische Filme werden nur noch als OF oder OmU geguckt.
@Richard: Word! DVDs ohne Subtitles und O-Ton kaufe ich auch nicht mehr. Und ins Kino (es sei denn unser Alternativ-Kino in der Stadt bietet OmU an) gehe ich auch nicht mehr – auf’s Kinofeeling ist geschissen, dafür lieber O-Ton.
Allerdings ist es sehr schlimm dann mal einen Videoabend zu machen, als O-Ton-Nazi kommt das nämlich bei den “Och, nööö… nich englisch…”-Filmgenießern nicht gut :/
Weiß jemand wie ich das Problem lösen kann?
Andere Freunde suchen? :-)
Verflixt! Stefan ist mit zuvor gekommen.
DaVinci-Code hab ich nicht gesehen, durch die ganzen Trailer und Making-Ofs sollte aber klar sein, dass der Film Müll ist (und damit meine ich noch nicht mal die Übersetzung).
Ich glaub ich war seit Ewigkeiten nicht mehr im Kino. Wozu auch, ein Kinobesuch kostet mehr als die 6 Monate später erscheinende DVD. Auch sind die Sitze beengend und unbequem. Wenn man Pech hat, dann gibt es nur weit vorne Plätze, so dass man den Kopf unnatürlich verdrehen muss, um überhaupt was mitzubekommen. Kino ist so schon eine Katastrophe, dann auch noch die Konzentration aufzubringen für OF oder OmU, ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit.
Videoabend ist genauso tragisch. Ein halbes Dutzend Leute versuchen zu entscheiden, was für einen Film sie sich ansehen. Zu guter Letzt wird ein Kompromiss geschlossen und ein Film angesehen, den keiner sehen wollte. Und alle sind gelangweilt. Deshalb sehe ich mir Filme meist lieber alleine (oder höchstens zu zweit an). Da kann man dann ruhig auch mal den Original-Ton einschalten, ohne dass es Buh-Rufe gibt.
@Richard & Stefan: In Schweden war’s kein Problem, die haben ständig über Synchros und Deutsche, und deutsche Synchros Witze gemacht… die guten Freunde dort… ach, ja… Erinnerungen… hmm, zurück zum Thema, also… neue Freunde fällt aus, immer nach Schweden fahren wenn ich Lust auf O-Ton habe auch… gibt’s da noch Alternativen?
Übrigens, wo wir gerade von O-Ton sprechen, die Antination MUSS Spaced kennenlernen! Eine fantastische britische Sitcom in 14 Teilen! Habe mir beide DVDs vorgestern und heute angesehen und bin begeistert! Übrigens mit Simon Pegg (aka SHAWN of the dead
Ich habe davon irgendwie die ersten fünf Minuten gesehen und war wenig beeindruckt. Fehler?
Warum fehlt da der Rest von meinem Beitrag? Wollte noch schreiben das es mehrere fantastische Videospielmomente in der Serie gibt (Tekken 3, Resident Evil 2, Time Crisis, Tomb Raider).
Anfangs war ich auch skeptisch, aber Spaced ist geil. Einfach mal durchgucken und wirken lassen. Extrem abgefahrene Charaktere, wirklich sehr geile schauspielerische Leistungen (IMO) und zumindest genau mein Humor. Zudem haben sich einige interessante filmische Mittel in die Episoden verirrt (Perspektiven, Wechselspiel von unterschiedlichen Zeiträumen und einige interessante Filter bzw. Effekte ebenso)
Ich war auch arg skeptisch bei der EG.de-Ankündigung. Nach dem schnellen Check (Dead Rising Test) fiel mir zwar die recht lockere Schreibe auf, aber auch zwei Unterschiede zum Original-Test:
1. Wertung 9/10 statt 8/10
2. Die Darstellungsprobleme bei Non-HDTV-Geräten werden nicht erwähnt.
Nur Details, aber ich bleibe bei EG.net.
PS: Spaced ist wirklich brilliant! Hab’s mal bei einem Forentreffen vorgeführt bekommen und war absolut geflasht. Danach wirkt dt. “Comedy” noch primitiver…
Ich teile die hier gängige Meinung – zum jetzigen Zeitpunkt in jeder Hinsicht dem Original unterlegen, gerade und besonders was den Schreibstil angeht. Sehr viele verschiedene Typen, aber keiner davon irgendwie besonders gut.
Und außerdem mag ich es nicht, wenn ich geduzt werde. Oder gesiezt. Die einzig richtige Anrede für Spieletests und ähnliches Zeug ist “man”, da bin ich Faschist.
Hey Richard, schon den neuen Wertungskasten der Gamestar gesehen? Dürfte dir gefallen, denn er ist jetzt mehr als doppelt so groß wie bisher (braucht mehr als ein Drittel der Seite) und bietet eine Fülle an “Informationen”.
Oha, es gibt einen neuen Wertungskasten? Vielleicht marschiere ich dann nächste Woche mal bei den Admins vorbei und werfe einen Blick in die aktuelle Ausgabe.
Wenn euer Kino nicht gerade mit Hermelinfell überzogene Sitze und goldene Armlehnen hat, halte ich diese Aussage doch für reichlich überzogen.
Zudem ist es – man höre und staune – sogar möglich, sich Kinokarten vorab zu reservieren – schont Nerven und Nackenmuskulatur.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Man kann natürlich auch sparen, wenn man mit dem Fahrrad hinfährt, sich dort keine Cola kauft und vielleicht Ermäßigung bekommt. Aber wenn man das volle Programm fährt, Geld fürs Parkhaus abdrückt, sich ein Bierchen holt, Karten in der Loge nimmt und vielleicht noch einen Euro mehr für Überlange (ein aktuelles Hobby von Hollywood) zahlt, dann ist man schon nahe dran am Preis der DVD.
Loge kostet bei uns im Cineplex 8€, die mittlere Cola 2,50€, das Parkhaus ebenfalls. Überlänge war bei PotC2 ein Euro extra. Das macht zusammen immerhin 13€, das Benzin nicht gerechnet. Kino ist teuer, selbst wenn man spart. Dafür darf ich schon etwas mehr verlangen, als die unerträglich peinliche Synchro vom Da Vinci Code.
Richard
Potzblitz! Tatsache!
Besser als in Autozeitschriften oder bei Stiftung Warentest!
Meine Güte. Ganz nach dem Motto “je größer, desto besser”.
Ganz super: Die diversen Slider für Gewalt und Szenario (realistisch/fiktiv). Ich wette das gibt es für jedes Genre eigene Slider. Ich schätze ich muss wirklich mal in die aktuelle Ausgabe schauen.
Auch überraschend:87% für Call of Juarez? Die Demo war doch ziemlich mau.
Oh Mein Gott! Sie haben ein Spielspaßmotivationskurvendiagramm eingebaut! Ist mir zuerst gar nicht eingefallen, weil die Kurve bei dem Spiel komplett flach ist.
Hey, es gibt ein Spiel zu DaVinci Code. Wusste ich garnicht. Hab mir grad Screenshots angesehen. Wie es aussieht, besitzt es auch die typische “das-Spiel-zum-Film”-Qualität. Das bestätigt auch der Preis, denn obwohl der Release erst im Mai/Juni war, ist die PC-Version jetzt schon ab 12,30 Euro erhältlich.
Das ist doch ein Photochop, oder? Die können doch diesen Genre-Check und Anspruch Kasten nicht ernst meinen, oder! Himmel, wenn sie sich keinen langen Text mehr leisten können, dann sollten sie einfach die Schriftgrösse auf 14 setzen, wie jeder Student.
Meine Diplomarbeit hat Schriftgröße 11. Das wollte ich nur mal gesagt haben.
Die meinen das komplett ernst. Laut Gunnar Lott auf der GC hat sich die Mehrherit der Leser das so gewünscht. So muss man den Text nicht mehr lesen…
Das ist halt ein Teufelskreis. Das sind Leute die von der Grundschule auf Magazine mit irgendwelchen Wertungssystemen gelesen haben und gar nicht erst auf die Idee kommen, dass es auch ohne geht. Da werden ja richtig philosophische Diskussionen geführt, welches “Wertungssystem” denn nun das beste ist, etc. Dass gar kein Wertungssystem da sein könnte, kommt den Leuten gar nicht in den Sinn.
Vielleicht sollte man einen Kompromiss machen, und die Sätze die ein Spiel positiv beschreiben grün einfärben, und die negativen rot. Dann wissen die Analphabeten- Aha, alles rot, kauf ich nicht.
Ein bisschen kann ich die GameStar verstehen.
Die müssen jeden Monat eine Zeitung über Computerspiele abliefern. Problem: Es kommen keine Spiele mehr raus, und wenn, dann schlechte. Also gibts nix zu schreiben.
Was macht man? Sich was neues einfallen lassen oder den Wertungskasten vergrößern damit die Zeitung doch voll wird?
Ihr könnt euch die Antwort aussuchen.
Ich vermute auch, daher kommen die 87% für Call of Juarez. Man braucht ein Topspiel pro Monat um die Zeitschrift zu verkaufen, also erhebt man halt ein Spiel zum Topspiel, auch wenn es das nicht verdient. Am besten einen Shooter, darauf stehen die Gamestar-Leser.
Mal abwarten, vielleicht war die Demo ja doch nicht repräsentativ, oder so.
Zur Aufklärung: Bild stammt von einem GC-Presskit. Und wenn Du ein wenig besser recherchieren könntest, wüßtest Du, dass Eurogamer “gemeinsam” auf der GC war. Während es bei unserem Zugang zum CMS (Content-Management-System) aber nicht alles gleich so schnell von der Hand ging (man braucht schließlich auch erstmal den Durchblick), konnten unsere englischen Jungs und Elli ihre Sachen schon hochladen. Ansonsten wäre es “zeitgleich” gewesen. Vielleicht demnächst lieber erstmal nachfragen, bevor Du die Keule auspackst. :)
Tilt.
Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst. Vielleicht darauf, dass die Bilder identisch sind? Dann hast du mich missverstanden. Mir geht es um die Bildunterschriften.
Die vom echten Eurogamer ist kurz, prägnant und witzig. Eure ist grenzdebil.
Ok, das habe ich dann falsch verstanden. Aber auch in Deiner Begründung mit den BU’s ist wieder mangelhafte Recherche zu beklagen. Schau Dir doch mal alle EG.net-Artikel an. Da findest Du “Huge Flamecock” hier und “Are you looking at my crotch?” da. Logisch, in englischer Sprache klingt das alles viel cooler und besser. Ich denke da nur an all die englischen Songs…
Wir wollen auch keine EG.net-Kopie werden, sondern im Laufe der nächsten Wochen unseren eigenen Stil finden. Ist anfangs auch gar nicht so einfach, weil man halt noch irgendwie in der Magazin-schreibe steckt. Aber anstatt zu bashen, kann man auch erstmal jemandem eine Chance geben, oder?
Und zu Deinem netten Beitrag über das “wollten uns abwerben”: Wieso sollten wir auch nicht anfragen? Uns gefiel die Schreibe. Gefällt mir auch immer noch. Schade, dass Dir meine nicht zusagt. Ich mochte meinen Dark Messiah-Artikel :)
Thema PCA-Redakteurs-Gebashe: Ich finde es mitunter recht traurig, wie meine EX-Kollegen hier rauf und runter gebashed werden – inklusive Ahmet und mir. Schon mal überlegt, dass man eine gewisse “Schreibe” auch vorgesetzt bekommt? Die PCA war bei meinem Einstieg ein ganz normales Magazin, aber neben Gamestar und PC Games halt völlig überflüssig. Also suchte man nach einer “anderen” Zielgruppe. Harald Fränkel – zum Beispiel – ist einer der vielfältigsten Redakteure, die es da draußen gibt. Er kann in jedem Stil schreiben, das muss ihm erst einmal jemand vormachen.
Wenn du ernsthaft glaubst, dass die Bildunterschriften bei e.net witziger sind als bei euch, weil sie auf Englisch sind, dann wird dir noch die eine oder andere bittere Enttäuschung bevor stehen.
Dass man nicht von Anfang an supertoll sein kann, ist mir schon klar, aber gerade deine Artikel sind eben noch volle Kanne PC Action-Black Hammer-Magazinschreibe. Man hat nicht wirklich den Eindruck, dass du groß versuchst was anderes zu machen oder gar was anderes kannst.
Es spricht im übrigen überhaupt nichts dagegen, dass ihr mich angesprochen habt. Hat meinem Ego gut getan. (Nicht dass mein Ego nicht so schon groß genug wäre, aber gut.) Jedenfalls war das auch nicht kritisch oder sonst wie komisch gemeint. Ich fand es nur nötig das zu erwähnen, schließlich kann ich e.de danach nicht mehr ganz neutral betrachten. Insgesamt finde ich den Ansatz Leute wie mich zu rekrutieren ja gar nicht schlecht, auch wenn ich mich persönlich jetzt gegen eine Mitarbeit entschlossen habe. Bin mal gespannt, wer bei euch noch so alles mitmachen wird.
Mir ist übrigens sehr wohl klar, dass euch die Schreibe bei PC Action mehr oder weniger vorgegeben worden ist. Aber es ist ja nicht so, als hättet ihr da mitmachen müssen. Klar, irgendwie muss man die Rechnungen bezahlen. Nur kannst du dich nicht erst darauf einlassen, aus welchen Gründen auch immer, und dann hinterher sagen “das habe ich gar nicht so gemeint”. Ihr habt den Schwachsinn geschrieben, euren Namen drunter gesetzt und jetzt müsst ihr auch dazu stehen. Ist ja nicht so, als wäre die Kritik nicht gerechtfertigt. Die PC Action ist nun mal unerträglich idiotisch und ihr habt sie gemacht. Fertig.
Wenn ihr eurogamer.de richtig gut macht, dann kräht in drei Monaten kein Hahn mehr nach eurer Vergangenheit bei der PC Action. Wenn du uns aber weiterhin in Gedichtform mitteilst, worüber du so beim Pinkeln nachdenkst, oder dass du gerne deinen Nachbarn aufschlitzen möchtest, weil der dein Auto schief angeschaut hat, dann wird die Kritik weitergehen.
Und zwar aus gutem Grund.
“das sie Bildunterschriften bei EG.net witziger sind bla bla bla”..Nein, es sollte zeigen, dass sie eben nicht durchgängig kurz, prägnant und witzig sind.. Es gibt immer hier und da weniger witzige Sachen – überall..
Thema PCA: Ist reine Geschmackssache – soll ja auch nicht jeden ansprechen. Mir hats auch nicht zugesagt, aber dafür schämen muss ich mich auch nicht. Ich weiß allerdings auch nicht, wie derbe die PCA sich in den letzten drei Jahren gedreht hat – bin seit 3 Jahren nicht mehr dabei und hab seitdem auch nichts mehr gelesen…
Und was Deine sonstige Kritik angeht: Kochen, Garten jäten und putzen klingt aber leider ein wenig chauvinistisch..selbst wenn es von einer Frau kommt :p
Und was meinen Nachbarn angeht: Wenn Du den kennen würdest…… Das mit dem Auto war ja noch das “netteste”..
Bei e.net mag mal der ein oder andere Ausrutscher dabei sein, aber bei euch sind die Ausrutscher Programm. Ich hatte noch einen ganzen Haufen weiterer dämlicher Bildunterschriften von euch gesammelt, aber leider nicht die Zeit gefunden daraus eine nette Collage zu bauen. Eine Beschriftung auf “Baracken”- oder “Wart-Ra”-Niveau habe ich allerdings auf e.net beim besten Willen nicht entdecken können.
Was die PCA betrifft, Artikel wie dieser sind definitiv keine Geschmackssache. Spätestens bei den “monogloiden Kindern” ist zumindest meine Verständnisgrenze überschritten. Keine Ahnung wen das ansprechen soll, aber ich will solchen Leuten nicht begegnen. Das muss natürlich nicht deine Arbeit bei dem Blatt reflektieren, aber es reflektiert zumindest bis zu einem gewissen Grad Ahmets, denn der arbeitet ja zumindest offiziell noch da.
Wobei Ahmet ja die Kurve eher zu kriegen scheint als du. Seine Artikel (und ich vermute mal, dass er größtenteils das anonyme “Eurogamer-Team” ist) riechen jedenfalls deutlich weniger nach Magazinmief als deine.
Dass dein Nachbar ganz furchtbar ist, glaube ich dir übrigens gerne. Deine Rachefantasien will ich trotzdem nicht unbedingt lesen. Zumindest nicht so.
Du musst sie ja auch nicht lesen – es zwingt dich schließlich niemand :) Man kann es nie allen Leuten recht machen, müsstest Du doch auch selbst kennen :)
PCA-Artikel: sowas mag ich allerdings auch nicht. Das ist unterste SChublade und einfach nur geschmackslos. Ganz so schlimm war es zu meiner Zeit auch nicht…
Ich liebe nun mal Videospiele, und so was wie die PCA zieht halt die ganze Branche runter. Deswegen habe ich auch keine Lust, das einfach zu ignorieren. Man kann ja auch EA nicht die ganzen Sequels und 200x-Spiele und Filmlizenzen einfach durchgehen lassen, frei nach dem Motto “muss ich ja nicht spielen”. Wenn man das nämlich tut, ist irgendwann gar nichts mehr da, was man noch spielen will.
Ich werde hier auf unserm kleinen Blog nicht die Videospielwelt vor sich selber retten können, aber ich werde auch nicht einfach dabei zusehen, wie sie sich irgendwo zwischen Wertungskasten und Filmlizenz selber zugrunde richtet. Insofern kann ich dein “musst du ja nicht lesen” Argument nicht akzeptieren.
Immerhin sind wir uns bezüglich des “Artikels” von Herrn Frank einig. Das ist doch schon mal was.
Ich hatte damit eher meine Artikel gemeint, Du Nase :p
Das ändert meine Antwort nicht.
Eure Diskussion errinnert mich ein wenig an das klassische C&C. Dort setzte sich auch nur derjenige durch, der am offensivsten spielte. Denn während Tanja hier zurückweicht (zum Teil aus Einsicht und zum anderen Teil aus Diplomatie), jagd Richard ihr unnachgiebig hinterher und dass obwohl er nicht die nötige Rückendeckung besitzt. Und so könnte es sein, dass Richard die Diskussion gewinnt, obwohl beide gleichstarke Argumente besitzen.
Jetzt mal ehrlich Richard, hast du deinen Arsch noch nie hinhalten müssen, damit jeden Tag die Butter aufs Brot kommt? In einem Blog kann man sich gut selbstverwirklichen, doch im Job gibt es andere Prioritäten. Sicherlich könnte Tanja ihre Schreibe dahingehend optimieren, anspruchsvollere Witze zu machen. Doch wenn ihre Zielgruppe einen geistigen Horizont besitzen würde, da hätte diese sich eine andere Litaratur gesucht. Ausserdem scheint das PCA-Konzept zu funktionieren (zumindest verkauft sich dieses Magazin noch), was man aber von neuen – literarisch anspruchsvollen und hier in Deutschland nicht erprobten – Konzepten nunmal nicht behaupten kann.
Also freut euch, ihr seid beide im Recht. Falls ihr hier anderer Meinung sein solltest, dann schlage ich zur Lösungsfindung ein Paraworld-Match vor. Möge der/die/das Bessere gewinnen.
Ich kann dir versichern, dass mich die Frage nach der Butter auf dem Brot dieses Jahr bereits ausführlich beschäftigt hat und auch noch beschäftigen wird. Wenn du die Diskussion richtig gelesen hättest, dann hättest du auch gemerkt, dass ich das Thema sogar angesprochen habe.
Man kann so was aber nicht machen und dann hinterher von allen Leuten verlangen, dass sie so tun als hätte man es nicht gemacht. Du kannst nicht im Fahrstuhl einen fahren lassen und dich dann beschweren, wenn die Leute das Gesicht verziehen.
Meine Hauptkritik ist ja auch, dass Tanja immer noch so schreibt wie früher, obwohl sie es jetzt nicht mehr müsste. Mir wurde e.de schließlich als eine Seite angepriesen, wo genau das Gegenteil der üblichen Magazinschreibe gemacht werden sollte. Somit kann dieses Argument da kaum ziehen.
Für ein Paraworld-Match bin ich übrigens immer zu haben, auch wenn ich mir wenig Chancen ausrechne. Ich schätze mein Sieg gegen Marc war eher ein Ausrutscher.
Es sollte doch eigentlich klar sein, dass niemand von heute auf morgen seine Schreibe ändern kann. Genauso wie es klar sein sollte, dass niemand seine eigene Schreibe beurteilen kann.
Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber bist du für Tanjas-Schreibe nicht mitverantwortlich? Man hat dir doch ein Angebot unterbreitet. War dies ein “wir brauchen einen popligen News-Writer, der fremde News copy-pasted”-Angebot oder war dies ein “wir brauchen einen Redakteur, dessen Schreibe uns gefällt, weil wir selbst diese Richtung anstreben”-Angebot? Falls es nämlich Letzteres war, dann wärst du damit nicht nur ein Eurogamer-Redakteur geworden, sondern vorallem auch eine Inspiration für deine Redakteurs-Kollegen. Wodurch du die allgemeine Qualität von E.de beeinflusst hättest.
Aber lass uns dieser Diskussion einen konstruktiven Ausklang geben. Stell dir vor, E.de unterbreitet dir erneut das Angebot für E.de zu schreiben. Würdest du es erneut ablehnen? Nur weil dir der Fülltext des aktuellen E.de missfällt. Oder würdest du es annehmen? Mit der Hoffnung, dass mit deinem Zutun, deiner Schreibe und deiner Inspiration E.de in Zukunft E.net sogar übertrifft.
Vielleicht liest Tanja hier mit und gibt dir eine zweite Chance, wenn du ihr eine zweite Chance gibst. Profitieren würden wir schließlich alle davon. ;-)
Es war ein Angebot der zweiten Art und ich würde es wieder ablehnen. Ich bin keiner der daran glaubt, dass man das System von innen ändern kann.
Nehmen wir mal an, es vergehen ein paar Wochen oder ein Monat und du stellst fest, dass die pubertäre Schreibe verschwunden ist. Würdest du dann deine Meinung ändern?
sessel-weltverbesserer…