
Schon erstaunlich, was man so alles durchspielt, wenn man gerade nicht hinschaut. Warhammer 40k: Dawn of War zum Beispiel. Wie konnte es dazu kommen? Schuld ist hauptsächlich die Demo zu Company of Heroes, dem aktuellen Spiel vom Dawn of War-Entwickler Relic. Klar, das abgelutschte und irgendwie immer leicht geschmacklose WW2-Szenario macht einem das Spiel auf den ersten Blick nicht gerade schmackhaft, und wenn der Entwickler offen zugibt, dass man sich schämen würde das Spiel einem Veteranen vorzusetzen, aber gleichzeitig einen anheuert um das Spiel zu bewerben, der dann aber wiederum selber offen zugibt, dass er keine Ahnung von dem Spiel hat, dann weiß man, dass es sich dabei nicht wirklich um künstlerisch wertvolle Aufarbeitung von Weltgeschichte handelt. Trotzem, wenn man darüber hinweg schauen kann (und wenn man Videospiele liebt, dann lernt man über so einiges hinweg zu schauen), macht das Ding erstaunlich viel Laune. Hauptgrund: Sie haben es tatsächlich irgendwie geschafft, ein bisschen Strategy in die Real-Time-Strategy zu packen.
Ressourcen bekommt in Company of Heroes nur derjenige, der gewisse strategisch wichtige Punkte besetzt und diese auch halten kann. Das erzwingt nicht nur eine aggressive und trotzdem vorsichtige Spielweise, es sorgt auch für frühzeitigen sowie ständigen Feindkontakt und eröffnet jede Menge taktische Möglichkeiten. Welchen Sektor des Feindes greife ich an? Starte ich einen Ablenkungsangriff auf der einen Seite der Karte, um dann auf der anderen Seite zuzuschlagen, sobald der Gegner dort Truppen abzieht? Zudem muss jeder Angriff gut überlegt sein. Ich mag den Sektor vielleicht erobern können, aber kann ich ihn auch halten?
Super gelungen ist auch die konsequente Nutzung von Deckung. Man kann sich mit seiner Infantrie von einer Deckung zu nächsten vorarbeiten, fast wie in einem taktischen Shooter. Ganz erstaunlich.
Als vorbildlich darf auch die Zerstörbarkeit des Terrains betrachtet werden. Granateneinschläge hinterlassen dicke Krater, die von der Infanterie wiederum als Deckung genutzt werden können, und alles was zerstört worden ist, bleibt in der Landschaft liegen. So kann ein Angreifer durchaus Schwierigkeiten bekommen, auf einer Brücke an seinen eigenen Panzerwracks vorbei zu kommen, diese aber gleichzeitig auch als Deckung nutzen. Zumindest solange bis der Dauerbeschuss des Feindes sie dann doch langsam aber sicher abgetragen hat.
Kombiniert man das jetzt noch mit einer erstklassigen Optik und einem tollen Missionsdesign (die Verteidigung von Carentan ist einfach episch und zudem fantastisch balanciert), so kriegt man einen ganz scharfen Konkurrenten für Paraworld. Das will was heißen, hat Paraworld doch Dinosaurier zu bieten.
Jedenfalls hat mich die Demo von Company of Heroes dazu gebracht, noch mal Relics letztes Spiel auszugraben. Das wäre dann das oben erwähnte Dawn of War. Ich hatte bei der Veröffentlichung mal einen kurzen Blick auf die Demo geworfen und war nicht beeindruckt. Sah aus wie ein stinkgewöhnliches RTS mit scheußlicher Landschaftsgrafik und einem viel zu langen Tutorial. “Do you want to uninstall Dawn of War and all its components?” Yes. Yes, I do.
Auch beim zweiten Blick fällt als erstes die scheußliche Landschaftsgrafik auf. Keine Frage, da hat man bei Company of Heroes massive Fortschritte gemacht. Das Tutorial habe ich einfach übersprungen. Mal ehrlich, wenn ich noch ein Tutorial brauche, dann hat das Spiel mindestens 5.000 Knöpfe, und dann brauche ich das Tutorial auch nicht mehr, denn in diesem Fall verzichte ich wahrscheinlich ganz darauf.
Jedenfalls hatte, und das ist mir damals nicht aufgefallen, auch Dawn of War schon die wichtigen strategischen Punkte, die mir in Company of Heroes so gut gefallen. Wer also Space Marines bauen will, der muss dazu keine Bäume fällen oder Raubbau an den örtlichen Erzvorkommen betreiben, sondern schlichtweg die Fahne des Imperiums in bestimmte Leuchtpunkte stellen und diese dann gegen den unausweichlichen Angriff des Gegners halten.
Ein weiteres nettes Detail ist die Möglichkeit seine Space Marine Trupps mit bestimmten Waffen zu bestücken. Wenn es gegen Panzer geht, dann drückt man ihnen massenweise Raketenwerfer in die Hand, wer schwere Infanterie erwartet, nimmt Plasmagewehre mit. Das gibt einem, irgendwo zwischen Generalisten- und Spezialistentrupps, eine ganze Menge Flexibilität an die Hand.
Das Spiel bringt auch die besondere Attitüde des Warhammer Universums prima rüber. Diese Welt ist für einen einzige Zweck entwickelt worden: Für den ewigen Krieg. Jede Partei ist mehr oder weniger wahnsinnig. Die Mächte des Chaos im wortwörtlichen Sinne, das Imperium auf die religiöse Art, die Eldar auf die mysteriöse Weise und die Orks auf die blutlustige Tour. Egal was getan wird, Hauptsache es werden dabei ein paar Köpfe eingeschlagen.
Dawn of War versteht das. Das Hauptmenü begrüßt einen mit der freundlichen Aufforderung: “Burn the Heretic! Kill the Mutant! Purge the Unclean!” Die Sprecher sind wunderbar übertrieben und die klassischen Einheitendesigns von Games Workshop nahezu perfekt umgesetzt.
So richtig Freude kommt aber trotzdem nicht auf. So gut das Spiel im Multispielermodus auch sein dürfte, in der Einzelspielerkampagne setzt es sich voll in die Nesseln. Die KI hat nämlich keine Ahnung in welchem Spiel sie ist. Das bedeutet praktisch, dass sie sich herzlich wenig um die strategischen Punkte kümmert. Klar, sie nimmt sie schon ein, wenn sie gerade in der Nähe ist, und wenn der Spieler ihr über den Weg läuft, dann greift sie auch hin wieder seine Punkte an. Was sie aber überhaupt nicht versteht ist, dass der Besitz von mehr als 50% der strategischen Punkte eine Übermacht bedeutet, die ausgenutzt werden muss. Sie verteilt in so einer Siutation einfach ihre Truppen auf der ganzen Karte und fängt an Däumchen zu drehen. Hin und wieder wird eine hilflos kleine Gruppe von Einheiten in die Richtung des Spielers gejagt, aber das war es auch schon.
Was macht man also als Spieler? Man spielt brutal defensiv. Nimmt eine handvoll Punkte nahe der eigenen Basis ein, verteidigt die, baut seine Basis auf und erforscht alles was es gibt. Dann baut man eine Schlagkräfte Truppe, die je nach Fortschritt im Spiel aus zwei Space Marine Trupps oder einem Land Raider mit Predatorunterstützung besteht und macht alles Platt. Selbst der Endgegner des Spiels ist einer solchen Gruppe von drei bis vier voll ausgebauten Panzern nicht gewachsen. Da die KI auch zu doof ist, ihre Truppen zu einer geschickten Defensive zusammenzuziehen, hat man so ruckzuck jede Mission geschafft ohne nur einmal ins Schwitzen zu geraten.
Das ist auch der Grund warum ich es trotzdem durchgespielt habe. Es ist furchtbar einfach und zudem noch schrecklich kurz. Und dann wird man auch noch mit einem Cliffhanger-Ende bestraft. Ich weiß nicht wovon ich überraschter war, davon dass ich das Spiel durchgespielt hatte oder davon dass es schon zu Ende war.
Ich schätze ich betrachte Dawn of War einfach als Aufwärmübung für Company of Heroes. Hoffen wir mal, dass es das auch für Relic war.
Ich muss zugeben die DoW Kampagne habe ich selber nie durchgespielt. Zu langweilig, nutzt die Stärken des Spieldesigns zu wenig. Im Skirmish-Mode geht die KI aber schon in Ordnung. Sie versteht alle Spielregeln und scheut sich auch nicht vor ausreichend Aggresivität.
Neue Keys für die spetakuläre CoH Multiplayer Beta werden übrigens irgendwann heute auf Fileplanet verteilt. 15.000 Stück AFAIK.
Ich hatte jetzt eher etwas wie “hat zuwenig Halo” erwartet? :)
Aber wenn Company of Heroes so gut ist, werf ich mal nen Blick drauf. Am besten an den Rechnern meiner Bekanntschaft…
Dawn of War habe ich auch nur im Multiplayer gespielt und für sehr toll befunden. Singleplayer… meide ich eigentlich komplett bei RTS. Das passt einfach nicht.
Mir ist noch kein RTS aufgefallen, wo die KI das I wirklich bietet. Nach einer Analyse an Hand von Büchern und Artikeln zum Thema KI in Spielen und den technischen Möglichkeiten, bin ich zu dem Schluß gekommen, dass das heutzutage kaum möglich ist. Echte KI jedenfalls. Irgendwelche Tricks gehen natürlich immer, um dem armen Spieler KI vorzugaukeln.
Da sind rundenbasierte Spiele etwas im Vorteil. Aber nicht sehr.
Ich hab letztes Wochenende DOW – Winterassault mit 3 Freunden im lokalen Netz gespielt… Und es hat mir wie immer irren Spaß gemacht.
Ja der Computer ist nicht prima, aber dafür müssen dann halt Freunde her. Das Spiel geht sofort in die vollen, weil man los rennt um die Punkte einzunehmen.
Und wenn man es nicht schafft den Gegner zu überrennen, folgen wahnsinnige Schlachten in denen Warpspinnen und noch ganz anderes Zeug ins geschehen gewarped oder gebeamed werden.
Wenn dann noch ein Imperialer mitten in der Schlacht einen Orbitalschlag anfordert, ein Blutdämon vorbeikommt, oder der Banebladepanzer mit 12 Geschützen… dann wirds richtig lustig!
Kurz darauf mekt man, dass das Ganze nur Ablenkung war, und der fiese Ork mit 4 oder 5 Einheiten die verlassene Stellung auf der linken Flanke überrennt…
Ich kann nur sagen, wer auf ne LAN geht und diesem spiel keine Chance einräumt ist echt selber schuld.
Der hat wahrscheinlich auch HALO nicht gespielt!
Richard, spiele mal die Winter Assault-Erweiterung, die SinglePlayer-Kampagne macht da entschieden mehr Spaß (was nicht zuletzt daran liegt das man einen Orkboss in Mega-armour spielen darf :D). Zudem ist die imperiale Armee doch sehr anders als die Eldar/Orks/Chaos/Marines. Einziger Wehmutstropfen ist der Fakt das Chaos von “bösen SpaceMarines” zur mehr oder weniger reinen Khorne-Truppe degradiert worden sind, wodurch einige taktische Elemente flöten gehen.
Anyway, Winter Assault ist Pflicht!
Übrigens, in Dark Crusade dann endlich Flash Gitz und Deamon Princes – yeah!!
Was ich noch schreiben wollte, schön das du das Dark Millenium /Weltenbrand-Cover ausgegraben hast, das habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Schade nur, dass aus dem Warhammer 40k Szenario noch nicht mehr gemacht wurde. Ein paar (Runden/Echtzeit)strategiespiele (“The Emperor commands you to die!”), dann dieser Fire Warrior-Shooter, irgendso ein Squad-basiertes Actionspiel auf dem Amiga… war’s das schon? Ein vernünftiges Rollenspiel auf 40k-Basis, das würde rocken.
Was ich an Dawn of War eigendlich nicht so mochte ist das man mitten im Kampf gefallene Einheiten wärend des Kampfes nachbauen kann, ich find wenn dann hätten sie zurück in die Basis gehen müssen aber ansonsten, wirklich gelungen das Spiel auch wenn das Einheitenbalance nicht wirklich toll ist, wenn Eldar einmal mehr als 3 Panzer hat ists aus für einen, die dinger gehen so schwer kaputt und sind so schnell nachgebaut, da müsste Relic nochmal nachjustieren, aber ansonsten sag ich mal neben Starcraft das beste RTS das es derzeit gibt.
Kreon, da stimme ich dir zu. In CoH funktioniert Reinforcing auch nur noch wenn sich die betreffende Einheit neben einem Hauptquartier oder Halbkettenfahrzeug aufhält. Zudem werden alle Squads im Gegensatz zu DoW schon mit ihrer Maximalkopfanzahl ausgespuckt (können aber immernoch mit Waffen spezialisiert werden). CoH steckt voller solcher Verbesserungen.
Das mit dem Einheiten im Gefecht verstärken hat mich an DoW auch gestört. In den frühen Betas war dies nur extrem langsam möglich, wurde aber für die Release Version unsinnigerweise beschleunigt.
In CoH gehts dann aber nicht mehr, da muss man seine Soldatentruppen zu Barracken zurückziehen um sie wieder zu verstärken.
Mit mitlerweile Patchstand 1.50 ist doch erheblich gedreht worden. Also das balancing ist aufjedenfall besser geworden.
Und das man Einheiten auslöschen muss damit sie sich nicht wieder aufbauen finde ich gut. So kann man geschwächte Einheiten zurückziehen und neu aufbauen während andere die Stellung halten.
Da kann man viel draus machen und sich selbst stärkere Truppen ganz gut halten.
Stefan, vergiss nicht Space Hulk, ein erstaunlich gelungener Hybrid aus FPS und Strategiespiel für den PC.
Und Denis wird sicher gleich Warhammer Online erwähnen. Dummerweise finde ich 40.000 viel cooler als die “normale” Variante. Ansonsten vergiss nicht Warcraft/Starcraft, die sich ja auch sehr freizügig von Warhammer habe “inspirieren” lassen.
In CoH ist die Rettung geschwächter Einheiten sogar noch wichtiger geworden, da es nun Battle Isle-style Erfahrungspunkte und mehrere Veteranstufen gibt. Wenn man nicht aufpasst, erspielt sich der Gegner dadurch schneller einen Panzer mit Sternchen – ganz böse Sache.
Neu hinzugekommen ist in dem Zusammenhang auch ein Rückzug-Knopf für alle Infanterie-Einheiten, der Zustände wie Vom-MG-Feuer-festgenagelt zu brechen vermag. Dem Spieler wird die Kontrolle der Einheit entzogen und sie macht sich selbstständig und mit Geschwindigkeits- und Defensivbonus zum Hauptquartier, wo sie hoffensichtlich wieder aufgepäppelt wird. Kann aber auch sein, daß sie auf dem Weg dem Sternchen-Panzer begegnet und niemals ankommt.
Space Hulk! Genau, so hiess das Squad-basierte Amigaspiel, von dem ich sprach.
Den Rückzugknopf finde übrigens super. In RTS ist bisher ein Rückzug so gut wie nie sinvoll oder erfolgreich gewesen, außer du warst zufällig in der Nähe deiner mit Wachtürmen besetzten Basis und dann war es sowieso schon ein taktischen Fehler, deren Schutz zu verlassen. In CoH kann man im Angesicht einer Übermacht eine Stellung taktisch verlassen und dabei einen Großteil seiner Truppen retten. Wunderbar.
Daß ein Rückzug in bisherigen RTS-Spielen nicht legitim wäre, halte ich mal für ein Gerücht. Da hat CoH nicht wirklich etwas neues erfunden. Es unterstützt und festigt das Prinzip nur mithilfe seiner abstrakten, aber nachvollziehbaren Regeln. Sinnvolle Rückzuge findest du aber trotzdem in fast jedem RTS.
Mal sehen ob ich alle GW-Games aus dem Kopf aufzählen kann:
HeroQuest + Erweiterung
HeroQuest II
Space Crusade + Erweiterung (sehr geile “StarQuest”-Verpackung)
Space Hulk
Space Hulk: Venegance of the Blood Angels
Warhammer: Shadows of the Horned Rat
Warhammer: Dark Omen
Warhammer 40.000: Chaos Gate
Warhammer 40.000: Rites of War
Epic 40.000: Final Liberation
Warhammer 40.000: Fire Warrior
Dawn of War
Dawn of War: Winter Assault
und dann demnächst Dawn of War: Dark Crusade und Warhammer Online. Und wenn man mal von der bescheidenen Optik vieler dieser Titel absieht, dann kann man damit wirklich Spaß haben (die Epic-Intro mit dem Gummi-Ork ist z.B. Kult :D).
Übrigens, bei Spielen die sich inspirieren ließen muß auf jeden Fall noch Demonworld (aka Warhammer made in Germany) erwähnt werden, gerade der erste Teil war wesentlich dichter dran an richtigem Tabletop-Battle als die “echten” Warhammer-Spiele.
Mal ne’ Frage am Rande? Darf man in CoH nur die “Guten” spielen? Oder kann ich mir auch ‘ne Feldkommandantenkluft überziehen und deutsche Panzer durch die Gegend schieben?
Nur Amis im SP, wie’s aussieht.
Also keine Order & Chaos-Kampagne? Verd00mt… ich mag die Amis rein optisch nicht :/ Gibt’s wenigstens Russen?
Nein.
:( Beschränkt sich also nur auf Westfront-Langeweile, richtig?
Space Hulk war cool, auch wenn die Version die ich hatte regelmässig den 386 meines Vaters abgeschossen hat…
Lief irgendwie nicht richtig.
Aber das waren noch Zeiten, neben X-Com eines der besten Taktikspiele finde ich.
Was ich noch sagen wollte: DoW kriegt ihr für 10€ in diesen Pyramidendingern beim Elektrogroßmarkt eurer Wahl. Dafür ist das echt okay. (Wobei ich nicht weiß, wie die deutsche Version ist. Sowohl Sprecher als auch Sprüche sind im Original ziemlich cool, da ist viel Kaputtmachpotential.)
@Aulbath: Vergiss nicht das demnächst erscheinende Warhammer: Mark of Chaos!
Aber Demonworld, oh das war sooooooooooo genial, ich hab das PC Spiel geliebt, abgöttisch.
@Richard:
Dawn of War hat ne richtig gute deutsche Übersetzung! Orks sprechen wirklich wie Orks (nicht wie diese WC3 Synchroorks) und sogar ihre Sprache ist sehr platt gesprochen. “Ich größter Moscha von allen! WAAARGH!” und Chaos Space Marines ebenfalls, alleine wie die Kultisten jammern, einfach grandios und deren Chaos Space Marines sind immer ziemlich angepisst, klingt wirklich als ob die jede Menge spaß bei der Synchro hatten anstatt ihre Texte runterzulallen wie in WC3.
Für deutsche Verhältnisse ist die DoW-Synchro wohl ganz okay, aber geht nix über O-Ton! Und bei einem urenglischen Spieluniversum wie Warhammer sowieso!
Green is good and green is go, aber nur in der originalen Synchro! (
O-Ton ist fast immer besser, daran muss man sich nun einmal gewöhnen, man kann aber gute oder weniger gute Synchros liefern.
Aber hör se dir einfach auf der offiziellen Seite an, dort gibts sie zum anhören:
http://www.dawnofwar-game.de/downloads/
Okay, angehört… und sorry, ich find’ se komplett Scheisse – geben sich zwar Mühe, aber trotzdem, keine Chance gegen O-Ton. Nicht mal ansatzweise.
Die Space Marines klingen zu deutsch, die Orks sind langweilig (der britische Gossen-Akzent läßt sich nun mal nicht übersetzen), das Chaos ist weder nervig noch wahnsinnig genug und die Eldar sind wie dröge Protoss. Wenn ich jetzt nur Dawn of War-Soundschnipsel finden könnte die englisch sind… die sind nämlich richtig, RICHTIG gut.
So, gerade eben folgendes gefunden: Dawn of War + WinterAssault ENGLISH soundpatch für die DV.
Können die Leute die bis jetzt nur die deutsche Version kennen ja mal installieren, und dann sagen wie sie’s auf englisch finden.
@Aulbath: Hobbymäßige Grüße an den GW-Freak. Leider hast Du bei Deiner Aufzählung “Blood Bowl” vergessen. Das war zwar wohl nicht so doll, aber es gehört unbedingt auch dazu. Und von diesem Spiel soll’s ja auch, wie ich gehört habe, bald eine neue Versoftung geben. Weiß da jemand was genaueres?
@Aulbath: Ich kenn beide Sprachversionen und ich find sind beide großartig geworden aber besonders bei Chaos versteh ich dich nicht, is deine Meinung aber ich hab in ihrer Dynamik und Wahnsinn keinen Unterschied feststellen können, ich würd beide sofort von meinem Rasen jagen, bzw. fragen ob se noch nen Plätzchen im Warpraum haben. Es ist wohl mehr Gewöhnungssache, wenn ich den japanischen O-Ton bei nem Anime als erstes sehe hilft auch die beste deutsche Synchro nichts mehr.
Argh! Genau… Blood Bowl…
Und da fällt mir spontan als “ähnliches Spiel” noch Chaos League ein. Das hat sich mächtig von Blood Bowl inspirieren lassen.
CoH neue MP Beta ist out!
Ich hab hier noch ein Starquest von GW…
So, wo wir weiter oben mehrmals Space Hulk erwähnt haben, habe mal die englische Intro auf YouTube hochgeladen.
@Kreon: Mir fehlt beim deutschen Chaos sind bisschen das winseln und betteln, wahnsinnig sind se’ – aber die Kanonenfuttertruppen in der EV buhlen irgendwie mehr um meine Gunst. Und überhaupt, viele Sprüche lassen sich auch nicht ins Deutsche übersetzen, ohne dabei dämlich zu werden. KILL! MAIM! BURN! Das funktioniert auf Deutsch nicht. Warhammer auf Deutsch ist für mich sowieso eine Paradoxon in sich, weil es einfach englisch sein muß… ich bin halt ein O-Ton-Nazi ;D
ich war doch auch etwas geschockt als ich das erstemal die deutsche Version gehört habe… Klar tausendmal besser als WC3 aber begeistert war ich nicht. Hab mir dann die englischen Soundfiles installiert…
BEsSa!!
@Aulbath: Also Warhammer auf Deutsch find ich nicht schlimm. Soweit ich weiß reden die Zinnfiguren nicht, von daher könnte es alles sein ;)
@Kreon: Die Zinnfiguren reden nicht, aber die Zitate in den tausend und eins Zusatzbüchern, Codices usw. usf. schaffen einen guten Eindruck davon wie es sich anhören würde, wenn sie sprechen könnten ;D
Aulbath schreibt:
30. August 2006 um 22:20 Uhr
So, gerade eben folgendes gefunden: Dawn of War + WinterAssault ENGLISH soundpatch für die DV.
Können die Leute die bis jetzt nur die deutsche Version kennen ja mal installieren, und dann sagen wie sie’s auf englisch finden
kannst mir mal bidde sagen wo du die gefunden hast
mfg kai