
So. Löst das. Bonusfrage: Warum guckt der Dino so glücklich?
Archiv für September 2006

So. Löst das. Bonusfrage: Warum guckt der Dino so glücklich?

Ich merke schon, das ist zu einfach für euch. Machen wir es also eine Stufe schwieriger und zeigen nur noch Ausschnitte aus Screenshots. Aus welchem Spiel stammt dieser Dino? Bonusfrage: Wie hieß der ursprüngliche und viel bessere Name des Spiels?
Go!

Und weil’s so lustig war, gleich nochmal! Aus welchem Spiel ist dieser Dinosaurier-Screenshot? Der Gewinner…hat gewonnen!

Kein Zeit was zu schreiben. Keine Zeit für irgendwas, um genau zu sein. Deshalb werfe ich euch einfach einen zufällig ausgewählten Dinosaurier-Screenshot aus der “Sammlung Antigames” vor die Füße. Wer als erster das Spiel korrekt identifiziert, hat gewonnen!

Sony ist immer wieder für Überraschungen gut. Nach dem peinlichen E3-Auftritt und dem Glänzen durch Abwesenheit vor ein paar Tagen in Leipzig gab der Unterhaltungsriese heute bekannt, dass die Playstation 3 in Europa erst im März nächsten Jahres erscheint. Auch in den USA und Japan sieht es wohl düster aus, vor Weihnachten sollen wohl nur ein paar Hunderttausend Konsolen zum Verkauf bereit stehen. Schuld sind wohl eine äusserst magere Ausbeute an blauen Lasern und Probleme mit dem europäischen Onlinenetzwerk. Wie dem auch sei, Fakt ist dass jetzt ein Haufen unverbesserlicher Konsumjunkies im November auf einem Sack voll Geld sitzt und wahrscheinlich vor lauter Entzugserscheinungen schon in kalten Schweiss ausbricht.
Leute, euch kann geholfen werden! Exklusiv für euch hat Antigames eine schöne Liste von Sachen aufgestellt, die man für 599€ kaufen kann. Wer noch weitere gute Ideen hat, möge die bitte in den Kommentaren mit uns teilen.
Zwei Wochen Erholungsurlaub in Ägypten, davon eine Woche Luxuskreuzfahrt auf dem Nil, die andere in einem Vier Sterne All Inclusive Hotel in Hurghada. Besucht einzigartige Sehenswürdigkeiten, bratet bei garantierter Turbostrahlung unter der afrikanischen Sonne und lasst euch von exotischen Schönheiten in die Geheimnisse des Bauchtanzes einweihen. Die paar ebenso exotischen Reisekrankheiten und die mehr oder weniger berechtigte Sorge vor Terroranschlägen sollten einen echten Videospieler nicht von der Reise abhalten. Ab 598€.
Tut was Gutes und werdet Tierpate. Mal ehrlich, wolltet ihr nicht schon immer einen Gorilla zum Freund haben? Kein Thema, für 30€ im Monat kriegt ihr eine schicke Urkunde und das wohlige Gefühl, die Welt ein Stück weit gerettet zu haben. Statt allerdings fast zwei Jahre lang nur immer Zwischenberichte von ein und dem selben Affen zu bekommen, könnt ihr euer Geld auch aufteilen und für einen Monat einen kompletten Zoo inklusive passendem Regenwald anmieten mit eurer Patenschaft beglücken. Oder einen Panda gegen einen Sibirischen Tiger antreten lassen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
Ihr wolltet vor euren Freunden schon immer mal die dekadente Sau raushängen lassen? Kein Problem! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Armagnac, Baron de Lustrac, Hk aus dem Jahre 1906 für geschmeidige 605€? Bonuspunkte gibt es, wenn ihr nach dem ersten Schluck das Gesicht verzieht und verkündet, dass der Fusel höchstens zum Kochen taugt. Oder zum Weinbrand einfach Currywurst und Pommes rot-weiss serviert. Tja, wenn man reich ist gehört ein gewisser Spleen einfach dazu.
Bastelt die grösste Kettenrüstung der Welt und werdet gleichzeitig persona non grata der Deutschen Post AG mit 60.000 Kettenringen. Da ich selbst schon mal so ein Tausender-Säckchen in der Hand hatte weiss ich, dass die Dinger verteufelt schwer sind. Aber was soll’s, sie werden ja schliesslich bis an die Haustür geliefert. Mit so vielen Ringen könnt ihr Kettenhemden für die ganze Familie häkeln, und habt noch welche über für den ultimativen DS-Protektor. Weihnachten ist gerettet!

Ich habe mir Deep Labyrinth aus Kanada schicken lassen. Ich hätte auch Starfox Command kaufen können, aber nein, ich muss ja immer die komischen Spiele haben. Jedenfalls habe ich noch nicht genug gespielt, um irgendwie eine Kritik formulieren zu können, freut euch also nicht zu früh. Zumindest eine kleine Anekdote muss ich aber dringend loswerden. Hauptsächlich weil ich selber nicht so recht glaube, dass mir das gerade tatsächlich passiert ist. Achtung, festhalten:
Ich habe eben eine Tür aufgefönt.
Ihr habt mich schon richtig verstanden. Aber zur Klärung des Sachverhaltes: Die Tür war virtuell (in Deep Labyrinth), der Fön aber echt (in meinem Badezimmer). Seht ihr, wie irgendwie in jedem Nintendo DS Spiel muss man in Deep Labyrinth nämlich hin und wieder ins Mikrofon pusten. (Ich freue mich schon auf das erste Rennspiel, das damit eine Alkoholkontrolle simuliert. Autobahnraser DS vielleicht?) Jedenfalls kann man damit alte Steintafeln von Staub befreien, usw. Der übliche Kram. Als ich eine Tür partout nicht aufgekriegt habe, dachte ich mir also “Du könntest ja mal pusten.Vielleicht bringt das was”. Und siehe da: Es brachte. Die Tür ging auf. Allerdings nur einen winzig kleinen Spalt und egal wie sehr ich meine asthmageplagten Kümmerlungen auch angestrengt habe, mehr als ein Spalt war nicht drin.
Tja, und dann bin ich halt ins Badezimmer gegangen, habe den Fön gezückt und die verdammte Tür aufgefönt. Wenn bei euch also mal wieder ein Tür klemmt, lautet der Antigames™ Protipp™: Nehmt einen Braun Professional 1800 Haartrockner des Türenöffnens +2.
Klappt super.

Und nun zu einem Thema, bei dem ich mir selber noch nicht ganz sicher bin, ob ich mich darüber aufregen oder es mir einfach egal sein sollte. Ihr kennt alle Guild Wars? Das ist dieses Spiel, was viele mit einem MMORPG verwechseln. Dabei ist es eigentlich viel eher eine Art Unreal Tournament mit Rollenspielelementen. Aber immer, wenn ich das sage, werde ich beschimpft.
Jedenfalls hat man bei der Erstellung eines Characters die Wahl zwischen RP- und PvP-Charakteren. Letztere starten direkt bei Level 20 — das ist der höchste Level in Guild Wars –, bekommen diverses kostenloses Equipment, und dürfen im Gegenzug ausschließlich an den verschiedenen PvP-Wettkämpfen teilnehmen. RP-Charaktere hingegen darf man durch größtenteils sehr nett gestaltete Story-Kampagnen schleifen. Und in diesen schaltet man erst die richtig guten Skills für die eigenen PvP-Charaktere frei. Und da wird Guild Wars auf einmal ein bisschen wie ein echtes MMORPG: da muss man gerne mal dämliche Fedex-Quests auf sich nehmen, seltenen Mobs auflauern oder einfach stundenlang farmen.
Oder eines der neuen PvP Unlock Packs kaufen:
Guild Wars players now have the opportunity to purchase PVP Unlock Packs for all Prophecies skills! For $9.99 USD (€8.99, £5.99), you can unlock all of the 70+ Prophecies skills for a single profession. For $39.99 USD (€35.99, £23.99) you can unlock all 450+ Prophecies skills for the 6 professions. Once unlocked, skills can be used by any of your PvP characters. Head to the Guild Wars Official Store to take advantage of this much-requested opportunity.
Finde ich das gut? Bin mir noch nicht sicher. Auf der einen Seite sollte es in einem “Unreal Tournament mit Rollenspielelementen”, siehe oben, ja gar nicht mal so wild sein, wenn man seine PvP-Charaktere mit Geld statt mit Arbeit hochpusht. Gerade Guild Wars kann sich das erlauben, da dort ein Spieler immer nur acht Skills mit in die Schlacht nimmt — mehr Skills machen den Charakter flexibler, aber nicht unbedingt mächtiger.
Trotzdem ist das irgendwie komisch. Es kann nicht sein, dass jemand, der wochenlang die Rollenspiel-Kampagne nach den besten Skills durchforstet, am Ende gegen jemanden verliert, nur weil dieser bereit war, nochmal den Preis des Spiels für das Freischalten aller Skills hinzulegen. Ich nehme Arena.net das “much-requested” einfach nicht ab; da sie für Guild Wars keine monatlichen Gebühren verlangen, kann ich mir gut vorstellen, dass sie auf eine solche zusätzliche Einnahmequelle einfach nicht verzichten wollten.
Also: ein durchaus willkommener neuer Trend, der solche auf PvP ausgelegten Onlinespiele für Leute mit wenig Zeit fairer gestaltet, oder der Anfang vom Ende ausgewogenen MMOG-Gamedesigns? Discuss!
Seien wir mal ehrlich, Artikel schreiben ist doof und kostet Zeit. Und da uns die Konkurrenz mit futuristischen Wertungskästen so langsam die Show stiehlt haben wir beschlossen, ab jetzt nur noch Bausteinreviews abzuliefern. Also dann, Vorhang auf für den neuen Look von Antigames.


Heute: Golf
Konfuzius sagst: Wenn du auf der Driving Range stehst, dann lasse beim Schwung nicht den Schläger los. Sonst fliegt der zehn Meter weit und der Ball nur einen. Dann kommst du dir sehr doof vor.

Als ich neulich die Multiplayer-Beta von Company of Heroes ausprobieren wollte, ahnte ich nichts Schlimmes. Bis es mir entgegendröhnte. Das Böse. Das musikalische Grauen. Die Geißel der Spielebranche. Der selbe Soundmatsch, der mich schon in Dungeon Siege genervt hat. Und Giants. Und Morrowind. Und Neverwinter Nights. Und Guild Wars. Und Unreal 2. Und Oblivion. Und Dawn of War. Und Prey. Und in wahrscheinlich zwei Dutzend anderen Spielen, die mir gerade nicht einfallen. Ganz ehrlich, ich brauche nur drei Sekunden, um genau zu wissen, dass die Musik eines Spiels aus der selben Ebene der Hölle stammt wie die für die eben genannten.
Wenn wir verhindern wollen, dass in wenigen Jahren jedes verdammte Spiel gleich klingt, dann muss etwas geschehen. Wir müssen ihn aufhalten, bevor er wieder zuschlagen kann. Diesen Beelzebub der Spielemusik. Diesen Jeremy Soule.