Erkenntnis des Tages

Liebe Spielemacher,

heute habe ich eine schlechte Nachricht für euch: Werbung in Spielen funktioniert doch nicht so gut wie erwartet. Das mag jetzt eine echte Enttäuschung für euch sein. Aber glaubt mir, Millionen Spieler fassen sich gerade an den Kopf: denn das wussten sie vorher ja auch schon. Hättet ihr uns einfach mal gefragt! Dann hättet ihr euch die Integration der Technologien von Firmen wie IGA Worldwide in Spiele wie Battlefield 2142 oder jetzt auch Counterstrike sparen und das Geld sowie Mühe in besseres Gameplay oder schickere Levels investieren können. Das sind nämlich — bitte glaubt mir! — die Dinge, wegen denen jemand in einen Laden rennt und €40 für eure Spiele ausgibt.

Kennt ihr Seth Godin? Der schreibt in seinem Buch Purple Cow über den immer ineffizienteren, langsam aussterbenden TV-Industrial Complex; genau jenen traditionellen, bei euch so unheimlich beliebten Weg, ein Produkt zu erschaffen und an den Mann zu bringen, mit klarer Trennung von Engineering, Produktion und Vermarktung. Seth schlägt vor, das Marketing direkt in das Produkt einzubauen. Was eigentlich eine uralte Idee ist: Produkte zu bauen, die so bemerkenswert sind, dass sie sich von alleine vermarkten. Ich weiß, die Idee mag euch radikal vorkommen. Ihr müsstet es doch auch an euren eigenen Produkten merken. Oder was meint ihr, wie viele Leute Need for Speed Carbon kaufen, weil sie in der U-Bahn-Station Rotkreuzplatz euer Werbeplakat dafür gesehen haben?

Leute: Werbung ist tot.

Toter als tot. Tot war sie schon vor langer Zeit, nur habt ihr es da noch nicht bemerkt, weil ihr den Erfolg nicht zuverlässig messen konntet. Jetzt habt ihr Werbung im Web und sogar in Spielen. Und wenn ihr auf eure Statistikauswertungen blickt, müsste euch die Erkenntnis doch geradezu ins Hirn hüpfen: die Schaltung von Werbung und die Generierung von Leads hängen eben nicht so eng zusammen, wie ihr euch das lange Zeit vorgestellt habt. Deswegen sind die Werbepreise im Web auch in kürzester Zeit von “obszön” hinunter zu “lächerlich” gepurzelt, vielen Dank. Und den Offline-Werbeformen geht es auch schlecht. Fällt euch nichts auf?

Wisst ihr, vor ein paar Jahrzehnten war Werbung noch etwas richtig Aufregendes. Da konnte man ein nicht aufregendes Produkt auf den Markt werfen und dieses Defizit durch tolle Werbung ausgleichen. Das funktioniert heute nicht mehr. Vor allem nicht in Computerspielen. Ein virtuelles Werbeplakat an der Straßenseite in einem Rennspiel oder an einer zerballerten Wand in einem Shooter ist nicht aufregend. Es ist peinlich.

Also lasst es einfach bleiben. Danke.

Mit freundlichen Grüßen,
ein treuer Kunde

Verwandte Artikel

51 Kommentare

  1. Richard schreibt:

    Amen, Bruder!

    Und: Bestes Antigames-Bild EVAR? Ich sage ja!

  2. Schallf schreibt:

    Also ich arbeite in einer Werbeagentur die auch Schilder und Lichtreklame herstellt und Werbung für Produkte ist Tod. Für Firmen nicht. Sollte man ehr so sagen. Früher haben wir für viele Kunden Produktwerbung hergestellt und heute nur noch für die Firma selber. So stimmt es schon das Werbung Tod ist, aber nur halbseitig Tod. Halt ein siamesischer Zwilling deren eine Hälft schon anfängt grün anzulaufen ;)

  3. Stefan schreibt:

    Aiiiii, der Schwarze Tot!

    Tschuldigung, übler Vagrant Story Flashback.

  4. Christian schreibt:

    Geiles Thema. Ich denke die Werbung ist tot, weil die klassischen Massenmedien tot sind. Durch das Internet können die Leute auf die Rückseite des Fernsehers schauen und der verliert dadurch eine Menge an Zauber.

    Habe das Thema dankbarerweise mal gleich in unserem Corporate-Blog aufgegriffen.

  5. Frozen Mr. Toastbrot schreibt:

    Da lob ich mir doch MarioKart 64, dass (zumindest in Japan) auf gekonnte Weise bekannte Produkte oder Firmen wie “Agip”, “Marlboro”, “Mobil 1″ und “Goodyear” parodiert und als “Luigip”, “Marioro”, “Yoshi 1″ oder “Koopa Air” ins Spiel einbringt.

    Werbung in MarioKart 64

  6. sc4rs schreibt:

    irgendwie kommt mir immer der vergleich mit militär in den kopf. die hatten auch erst atombomben die alles und jeden erwischen, wie die fernsehwerbung. egal welches alter oder geschlecht man hat, man darf sich die tamponwerbung angucken.
    das militär ist inzwischen draufgekommen das mit kleinen gezielten operationen mehr zu erreichen ist und weniger kaputtgeht und die werbeindustrie ist im moment dabei diese lektion ebenfalls zu lernen. man kann sogar davon ausgehen das die ingame werbung als so eine gezielte operation angesehen wird in werbekreisen. hier wurde schonmal darüber diskutiert und ich finde gerade bei bf2142 das ja in der zukunft spielt jede werbung für aktuelle produkte völlig deplaziert sei sie noch so sehr auf future getrimmt.

    Mein liebstes werbeplakat aus einem spiel ist im moment von:
    Habibi Real Estate
    zu sehen in armed assault die noch jede menge andere lustige plakate von nicht existierenden firmen im spiel haben und damit die ingame werbung schön auf die schippe nehmen.

  7. Hendrik schreibt:

    Sehr seltsamer Vergleich. ;-)

  8. nixda schreibt:

    werbung ist nicht nur zum verkaufen da…

  9. franky schreibt:

    Ist das nicht fast immer so das große Firmen verschwenderische Summen für Erkenntise irgendwelcher Institute raushauen, sie das gleiche aber für Lau von einer handvoll Usern im Forum um die Ecke bekommen könnten?
    Naja, aufjedenfall kauf ich keine Spiele in denen ich noch “personalisierte” Werbung ertragen muß und mein Rechner schön nach Redwood City telefoniert. Ich zocke seit bald 20 Jahren und kann mich nicht erinnern je ein EA Game, ob Konsole oder PC, gekauft zu haben…

  10. imYemeth schreibt:

    Werbung ist doch schon lange tot, aber wie sagt man so schön, “totgesagte leben länger”.

    Die Werbebranche lebt nun schon recht lange, auch wenn alle zwei Jahre mal prophezeit wird dass die ganze Seifenblase einte Tages mal platzen wird. Ja, Werbung ist ineffizient, teuer und nervtötend und wenn die Medienwirkungsforschung eines zeigt, dann dass Werbung wesentlich komplexer und undurchsichtiger wirkt als man das gerne hätte. Aber sie wirkt. Und so lange Firmen bereit sind für dieses bisschen wie auch immer geartete Wirkung Geld zu bezahlen, so lange erhalten sich Werbe- und Medienwirtschaft am leben. Dass Kunden die Werbemaschine eines Tages kippen halte ich für nahezu ausgeschlossen.

    werbung ist nicht nur zum verkaufen da…

    Doch. Der primäre Sinn und Zweck von Werbung ist es den Verkauf anzukurbeln, egal ob man das noch so plump macht wie vor 50 Jahren, oder mit Imagekampagnen etc.

  11. platinum schreibt:

    Sorry Hendrik, aber als selbst Werbetreibender kann ich der These »Werbung ist tot« eigentlich nur wiedersprechen. Wie kann Werbung jemals tot sein? Werbung ist in erster Linie einfach nur Information und Image und nicht »Kauf-Mich-Hypnose« wie oft und falsch vermutet wird. Niemand wird sich Need for Speed Carbon kaufen nur weil er das Plakat in der U-Bahn gesehen hat. Das ist auch nicht der Sinn des Plakats. Aber für jemanden der ein neues Spiel haben will und noch unentschlossen ist welches er kaufen wird auf den wird das Plakat durchaus wirkung haben, da es eine Sehnsucht die Bereits vorhanden ist verstärkt, wenn der jenige Interesse an Rennspielen hat! Aber das Plakat kann auch für Mama und Papa XY sein, die slebst überhaupt kein Interesse an Videospielen haben aber für ihr Kind noch ein Weihnachtsgeschenk kaufen wollen/müssen und noch nicht wissen welches …
    Die These das Werbung tot sei, weil der Kunde heute zu mündig/informiert sei ist ebenfalls haltlos. Natürlich wissen wir alle wozu Werbung da ist und viele glauben sicher auch sie durchschauen zu können und vielleicht tun sie es sogar aber keiner kann sich gut gemachter Werbung entziehen!
    Werbung ist da und als Mensch kann man garnicht anders als Information aufzunehemen wenn sie einem geboten wird, da Information ein Grundbedürfniss des modernen Menschen ist.
    Webung tot?
    Mit nichten!

    Das Coca-Cola öfter getrunken wird als andere billigere Marken liegt nicht nur an geschmacklichen Präferenzen.

    Wenn man sich von Werbung nicht angesprochen fühlt, war man zu 95% mit Sicherheit nicht die Zielgruppe. Und oft ist man die Zielgruppe und ist sich dessen völlig unbewusst. Selbst dann nicht, wenn man das Produkt auf einmal gekauft hat und keinen einzigen Gedanken daran verliert warum man ausgerechnet zu der Marke gegriffen hat …

  12. Der Sebi schreibt:

    Passt nicht zum Thema, ist eher Anti-Werbung, whatever:
    Die PS3 kommt erst im November xD Aber die wird eh wieder verschoeben XD Was sagen die Sony Fanboys nun XD 2 Jahre nach der ersten Next Gen Konsole xD
    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,406041,00.html

    MfG
    Der Sebi

  13. Stefan schreibt:

    Die Fanboys sagen: der Artikel ist vom 15. März, und bezieht sich auf die Verschiebung auf diesen November. Was nicht heissen soll, dass wir die PS3 garantiert im Frühjahr bekommen, aber der Artikel ist steinalt.

  14. platinum schreibt:

    Die Fanboys sagen: der Artikel ist vom 15. März

    Sweet! Das nennt man dann wohl »owned!«

  15. de_werwolf schreibt:

    Das so allgemein zu verpauschalisieren find ich nicht so knorke.
    Klar, die, zumindest pseudo :P Intellektuellen Leser dieses Blogs werden bei vielerlei Werbung sicherlich zu abgestumpft sein um da noch die gewünschte Wirkung zu zeigen.

    Aber die Welt ist (leider) größer als dieser Blog. Und nicht jeder hat zumindest ein Mindestmaß an Bildung oder ist jung. Grad heut beim Weihnachtsshopping hab ich 2 Jungen muskelschwangeren Gossenkindern zugehört die sich Nike-Zeugs ganz offen Wegen der Werbeträger gekauft haben (”Eyyy Alda, Rafael Nadal trägt das. Eyy das stylt dich voll weg, Alda)
    Und genau da liegt ja, neben älteren Menschen, die Kaufkraft. Und ältere Menschen, die kaufen noch immer Markenbewusst weil man ja was für die Ewigkeit haben will (was dann freiwillig nach 2 Jahren sowieso wieder ausgetauscht wird) und das Billigfirmen nicht schaffen können. Die mediale Werbungsverblendung klappt eben doch.

    Und wenn man ganz ehrlich ist: Wenn du ne Coke, ne Afri-Cola und die Sodenthaler Colabrause (fiktiv) nebeneinander stehen siehst? Was kaufst du? Die Leute hier höchstwahrscheinlich Afri, weil es ja modern anti und alternativ ist. Klar. Werbeimage eben.

    Ich arbeite nebenbei in ner Marktforschungsklitsche: Und was da die Haupterkenntniss ist (neben der Einsicht dass alle Umfragewerte von Gfk u.Co. der lächerlichste Müll, und die Ersteller von quantitativen Marktforschungsbögen fleischgewordene Abakuse ohne den Hauch einer sonstwie gearteten Intelligenz sind) dass die allerallermeisten Leute saudoof sind und der Werbung förmlich hinterherlaufen, ihren Lebensstil an Werbeversprechen ausrichten und jede Form des Vordenkens freudig annehmen.

    Ist traurig. Ist aber so. Leider.

    Achja: Schilderwerbung in Spielen ist trotzdem in etwa so effektiv wie DinA4 Poster an ner Autobahnschallmauer^^
    Für Produkte zu werben ist in diesem Medium also eher Müll. Markenbewusstsein zu stärken durch massive Firmeneinblendungen und Integration in die Handlung kann aber durchaus Sinn machen.
    Und worauf ich warte: Endlich wieder nichtabbrechbare Vorschauen/Werbetrailer vor dem Start des Spiels, ganz wie bei DVD´s oder alten Interplay Spielen^^

  16. Kreon schreibt:

    Soweit ich weiß wird doch mittlerweile Werbung nicht mehr geschaltet um das Produkt oder die Firma selber zu verkaufen sondern um das Produkt oder die Firma im Kopf der Leute behalten zu lassen, die Leute sollen einfach nicht vergessen das sie Coca Cola mögen oder sie soll auf neue Produkte aufmerksam machen.

    Ausserdem glaube ich nicht das die Ingamewerbung tatsächlich nutzlos ist, sicher, sie beeinflusst nicht direkt, genauso wie eine Litfaßsäule keine Aufmerksamkeit produziert, aber irgendwann nach dem hundertsten vorbeilaufen schaut man dann halt doch mal drauf, vielmehr ist die Frage wie zwecksmäßig sie ist und ob es sich wirklich rentiert wenn nur alle 10 stunden mal ein plakat direkt wahr genommen wird.

  17. Hendrik schreibt:

    Das Coca-Cola öfter getrunken wird als andere billigere Marken liegt nicht nur an geschmacklichen Präferenzen.

    Es liegt aber auch nicht daran, dass gestern Abend auf ProSieben ein Coca-Cola-Spot lief. Sondern an der extrem starken Marke Coca-Cola (die natürlich auch deswegen so stark ist, weil seit Jahrzehnten Werbespots laufen). Coca-Cola könnten ein Jahr lang komplett auf Werbung verzichten und würden womöglich kaum einen Effekt messen können.

    Aber die Welt ist (leider) größer als dieser Blog.

    Klar, es gibt noch genug Leute, die auf Werbung reagieren, sonst wär sie ja nicht überall (vor allem nicht im Internet). Aber schau dir mal aktuelle CTRs und die damit verbundenen Werbepreise an.

  18. stefanx schreibt:

    Coca-Cola könnten ein Jahr lang komplett auf Werbung verzichten und würden womöglich kaum einen Effekt messen können.

    oho! mitnichten. selbiges hat coca cola nämlich schonmal gemacht, meines wissens nach in den 50ern in den usa, als sie fast das monopol auf cola hatten. und was ist passiert? nach nur einem jahr war pepsi bei 50% marktanteil angekommen..

    mir geht werbung größtenteils auch auf den sack. aber das sie wirkt, sehe ich z.t. sogar an mir selbst.

  19. platinum schreibt:

    Bestes Antigames-Bild EVAR? Ich sage ja!

    Dem kann ich mich nur anschließen!
    Very nice, indeed!

  20. Michael schreibt:

    Werbung ist nicht tot, Werbung wandelt sich nur im Vergleich zu früher. Werbung wird immer ein Teil des Wirtschaftskreislaufes sein, vielleicht sogar noch intensiver als bisher. Wer es nicht so sieht, verfolgt einen Wunsch, jedoch nicht die Realität.

    Nicht falsch verstehen, ich mag die omnipräsente Werbung auch nicht. Wegdiskutieren kann man sie dennoch nicht. Und wo ich mit dem Autor völlig einverstanden bin: Die Art von integrierter Werbung wie sie bisher versucht worden ist, wird so nicht funktionieren. Ein cleveres, zum Thema passendes Product Placement, das wird bestimmt eher von den Gamern angenommen.

  21. Spike schreibt:

    Mir sind Werbungen (in Form von Plakaten oder Banden) bei bestimmten Spielegenre (i.d.R. Sportspiele) eigentlich schon wegen der Authentizität wichtig.

    Ein Fußballspiel oder F1-Spiel ohne echte Bandenwerbung - nur für die Atmosphäre - verliert etwas an Realismus.

  22. Hendrik schreibt:

    Spike, das ist die Art von Product Placement, die Michael erwähnt. Wenn Hersteller XYZ für sein Formel 1-Spiel einen Deal mit Goodyear macht, der vorsieht, dass an der Straßenseite Goodyear-Werbung erscheint, ist das in meinen Augen OK (und meines Empfinden nach womöglich sogar halbwegs effizient, da hier womöglich genau die richtige Zielgruppe angesprochen wird, nämlich Autofans).

    Wenn sich das selbe Rennspiel übers Internet Werbung für Dating-Websites oder drahtlose Minikameras abholt und diese an der Straßenseite anzeigt — und genau so funktioniert der IGA-Kram eben — ist das meiner Ansicht nach nicht ansatzweise so effizient und darüberhinaus auch noch stark peinlich/ärgerlich, je nachdem, wie gereizt man auf Werbung reagiert.

    Und Michael: wenn ich “Werbung ist tot” schreibe, dann meine ich damit nicht die grundlegende Idee, sondern die Art und Weise, wie sie in den letzten Jahrzehnten implementiert wurde.

  23. shadaik schreibt:

    Niedlich, wie die Jungs, deren Job nunmal die Produktion von Werbung ist hier um ihre Existenz rudern.

  24. Der Sebi schreibt:

    Die Fanboys sagen: der Artikel ist vom 15. März

    Sweet! Das nennt man dann wohl »owned!«

    Da geb ich dir Recht xD Hab nicht genau gelesen >.> Ich sollte niemanden mehr in jeglichen Foren glauben xD

    Wie auch immer. Also ich erwisch mich eigentlich nicht dabei, mich von Werbung beeinflussen zu lassen und ich kann mir dass auch irgendwie nicht vorstellen. Nur weil ich eine Cola Werbung seh, geh ich nicht gleich zum nächsten Edeka um mir die zu kaufen. Und in einer Zeit, in der die Armut so steigt, werden die Menschen vermutlich rationaler denken(ist rational hier richtig gewählt :D?) und sich lieber die 30 Cent Cola als die 1 € Cola kaufen, da bringt auch Werbung nichts.

    MfG
    Der Sebi(geownd)

  25. Barbecue schreibt:

    Werbung tot? Neeein, auf gar keinen Fall!

    Schau dir mal das Buch “Book eighteen” an .. und dann sag das nochmal!

    Alles damals wie heute: Schlechte Werbung fällt kaum auf, gute Sticht ins Auge. In diesem buch sind die genialsten Werbungen präsentiert, ich wurde in der bahn als ich es lass von leuten angesprochen ( ok, nur von einem :D) wie es heisst und wo mans herbekommt. Gibt sooviele kreative ideen die man umsetzen können. Nee, Werbung ist nicht tot, nur die Leute müssen die Strategien ändern. Das prollige “wir sinds!” Ego Ding funktioniret einfach nicht mehr..

  26. Brautkleider - Tante schreibt:

    Ich glaube, dass die Werbung am Spiel mehr bringen könnte als im Spiel. einfach eine Version für 60 Euro auf den Markt werfen und eine 2. auf der dann steht: “hier verlangen wir nur 40 Euro, weil xx und xxx Euch pro Spiel 20 Euro drauflegen”. Das ist ehrlich, freut den Spieler sicherlich und könnte für die Firma auch mehr bewirken als jetzt, wo doch immer das Gefühl vorherscht, dass sich da jemand “ins Spiel geschlichen hat”.

  27. Barbecue schreibt:

    Brautkleider -Tante, … da ist nur ein Denkfehler!

    Sie wollen dir das Spiel gar nicht günstiger machen! Sie wollen einfach die Einnahmen erhöhen! Der Kunde hat doch gar nichts weiter davon, er muss es einfach dulden.

  28. shadaik schreibt:

    Eben Spiele günstiger machen könnte man auch jetzt schon problemlos, oder glaubt irgendwer, die Herstellungskosten einer DVD wäre auch nur irgendwo nahe an 60 €?
    Eines der Argumente für die Umstellung auf optische Datenträger war doch damals, dass diese billiger seien. Seltsamerweise kosten heutige Spiele auf DVD immer noch soviel wie damalige auf Modul.

    Das ist nicht mehr als Werbung Propaganda.

  29. imYemeth schreibt:

    Jein. Ja, DVDs sind in der Herstellung deutlich günstiger, aber die Herstellung von Spielen ist im selben Atemzug deutlich teurer geworden.
    Nix mehr mit 3-Mann Teams in irgendeinem Hinterhof… hinter Spielen wie Zelda stecken Teams die sich vor größeren Filmproduktionen nicht verstecken brauchen.

    Ich glaube zwar auch nicht dran dass Ingame-Werbung sich finanziell direkt bei den Spielern bemerkbar macht, aber sie macht es sicher auf Produktionsseite. Und dort eben nicht nur in höheren Managergehalten, sondern auch in Online-Services, kürzeren Entwicklungszeiten, mehr Features etc.

  30. nontendi schreibt:

    wie gut pr und werbung wirken können, kann man am wii hype in gewissen foren abschätzen ; )

    (bei mir hier in zürich gibts immernoch keine neuen wiis!)

  31. imYemeth schreibt:

    Hmmm, Werbung für den Wii wurde zumindest in Deutschland irgendwie kaum gemacht… ist mir zumindest nicht besonders aufgefallen.

    Das war eher die Internetgemeinde die sich da drauf gestürzt hat.

  32. Kreon schreibt:

    also es verging eigendlich keine werbepause in der woche wo der wii rauskommen sollte auf einem privaten sender ohne die “kann ihre fernbedienung das auch?”-Werbung

  33. shadaik schreibt:

    “Jein. Ja, DVDs sind in der Herstellung deutlich günstiger, aber die Herstellung von Spielen ist im selben Atemzug deutlich teurer geworden.
    Nix mehr mit 3-Mann Teams in irgendeinem Hinterhof… hinter Spielen wie Zelda stecken Teams die sich vor größeren Filmproduktionen nicht verstecken brauchen.”

    Stimmt, aber da bei niedrigeren Preisen auch der Absatz der Spiele (wie ich vermute überproportional zur Preissenkung) steigen würde wären die Entwicklungskosten das geringste Problem - einzig die eingeschränkte Verbreitung von Plattformen (grade zu Beginn einer Generation) steht dem im Wege.

  34. imYemeth schreibt:

    @Kreon: Jut, mag dran liegen dass ich ausser Dr House und den Simpsons eigentlich kaum noch fernsehe… ;-)

    Ja, der Spieleabsatz ist gestiegen, und ich denke mit den “Blockbusterspielen” wird man auch richtig absahnen. Aber auch da muss man jetzt erstmal ein paar Millionen reinbuttern, und nicht immer ist das Risiko gut kalkulierbar. Publisher sind da sicher nicht abgeneigt wenn zusätzliches Geld aus Werbequellen fliesst.

    Ingame-Werbung, wie auch immer das in 2 Jahren aussehen mag, ist vielleicht sogar eine echte Chance kleinere und mittlere Projekte zu realisieren… wir werden es erleben. Ich hoffe nur dass man andere Wege findet, als plumpes Product-Placement (Wer die Tage mal im Kino war, Casino Royale ist ein abschreckendes Beispiel), oder nervende Pop-Ups.

  35. Kreon schreibt:

    Also ich finde Ingame Werbung garnicht so schlimm, wenn es ein paar kleinere Firmen damit finanziert, warum nicht? ogame lebt auch zu großen Teilen von Werbung, solange jemand Geld gibt, sollte man es auch nehmen ;)

  36. Barbecue schreibt:

    Wenn sie sinnvoll eingesetzt wird find ich es auch ok.

    Aber in NFS hat das immer den spielspass getrübt.. ich fahr mit dem auto rum und werbeschilder von anderen EA games tauchena uf. das find ich unrealistisch und gibt mir sofort das gefühl, wieder nur in nem virtuellen auto zu sitzen.. ( also äh.. das weiss ich.. aber irgendwie naja.. ) ..

  37. hellspawn schreibt:

    Werbung wirkt:
    Dass sehe ich an mir selbst, denn ich kaufe zum Beispiel ständig die gleich Zahnpaste, obschon es vermutlich keinen Unterschied zu einer anderen hätte. Das gleiche bei anderen Produkten, bei denen ich keinen grossen Wert auf den Hersteller lege. Dann habe ich zwei Produkte vor meiner Nase und entscheide mich spontan für eins… doch vermutlich ist der Entscheid nicht spontan gefallen, denn das Produkt kenne ich von irgendwo und ist mir symphatischer als das andere.

    Ingame Werbung:
    Das die Games günstiger werden, ist kaum realisierbar. Man kann einem Intressenten (welcher Werbung buchen möchte) ja nicht Werbeplätze verkaufen, wenn man keine Verkaufszahlen des Spiels hat. Bei Spielen mit erfolgsgarant wie Halo, Half-Life oder GTA könnte man dies aber umsetzen. Schön wäre natürlich, wenn Games mit Werbung nun besseren Support geniessen würden, da sie ja zusätzlich finanziert sind.

  38. Adi schreibt:

    Happy Xmas

  39. Schade schreibt:

    Das Niveau dieser Diskussion erreicht leider nicht das Gewohnte in diesem Blog. Der Artikel ist auch etwas zu emmotional. platinum hat alles richtig geschrieben.

  40. Hendrik schreibt:

    :-(

  41. Peter schreibt:

    ganz genialer Text hat wirklich Spaß gemacht das zu lesen

  42. quarz schreibt:

    @hendrik: nix gecheckt würd ich mal behaupten. weder hast du nen plan wie IGA tatsächlich abläuft noch eine vorstellung davon was die effiziente verteilung von botschaften in allen medien der festgelegten zielgruppe angeht. und: die bunnyfoot studie ist der letzte brüller. du meinst doch wohl nicht im erst dass eine eyetracking kamera bei einer nicht in der grösse angegebenen testgruppe ernstzunehmende ergebnisse liefert? gab es eine nullgruppe? und wer ist überhaupt bunnyfoot? hallo?sorry. aber das kann nicht dein ernst sein. ausspähen tun die werber dich auch nicht. die können ja noch nicht mal in den rechner rein. das spiel holt sich die werbung und tauscht sie aus. fertig.

    als gegenbeweis wie IGA in spielen rockt lade ich dich auf eine runde counterstrike ein. dort wirbt gerade amazon für die bestellung der ps3 zum 23 März. sehr geil gemacht. das angebot ist fett und im handumdrehen bestellt. das spiel wird nicht gestört. plakatierungen sind moderat. so kommt man gleich am ersten tag in den genuss der ps3. danke IGA.

    also erst spielen, anschauen und dann pöbeln

  43. Hendrik schreibt:

    Comedy Gold.

  44. Swadba & Co. schreibt:

    Und was nun? Welche Alternative gibt es denn? Ich galube nicht, dass Werbung tot ist. Wenn ich meinen Sohn mir ansehe wie er auf Werbespots im Fernsehen reagiert, so glaube ich es nicht, dass die Werbung tot ist.

  45. Hendrik schreibt:

    Wie viel hast du denn für diesen Kommentar gezahlt bekommen?

  46. Die Swadba schreibt:

    Noch ein bezahlter Kommentar :)

  47. Brautkleider schreibt:

    Die Art von integrierter Werbung wie sie bisher versucht worden ist, wird so nicht funktionieren.

  48. Hendrik schreibt:

    Manueller Kommentarspam von abgefuckten 1-Euro-Jobbern auch nicht. URL gelöscht.

  49. hananim_yb schreibt:

    mad at myself for not staying sexually pure over 50 romance massachusetts lpn classes at chattanooga state analysis of psalm 23 relationship between god and david anthem arizona homeowners association

  50. hananim_lr schreibt:

    firewall the movie adrianne curry lingerie bowl pics battle dress uniforms big tall siu cheerleader falls bass boat 10 2

  51. astors schreibt:

    short sleeved shrugs terms and conditions boilerplates surveys on drug offenders in new york and cruel sentences himno la academia sex7