
Gestern habe ich das neue Zelda durchgespielt. Ein hervorragendes Adventure, keine Frage. Aber eines wurde mir ständig wieder vor Augen geführt: Nintendo erlaubt sich Unverschämtheiten, die man kaum einem anderen Publisher durchgehen lassen würde. Das geht schon damit los, dass man als Gamecube-Besitzer mit einer kastrierten Version vorlieb nehmen muss. 16:9? Fehlanzeige. Dafür ist die Y-Achse beim Zielen invertiert, und es gibt keine Möglichkeit, dies zu korrigieren. Warum man auf diese Sparversion sogar noch eine Woche länger warten musste als auf die Wii-Fassung, ist wohl nur mit Marketinggründen zu erklären.
Aber auch als Besitzer von Nintendos neuer Wunderkonsole ist man nicht viel besser dran, denn die gröbsten Designschnitzer sind plattformunabhängig. Allein schon die Tatsache, dass man jedesmal beim Laden des Spielstandes einen Bildschirm zur Einstellung des Bildes präsentiert bekommt, macht mich ein wenig stutzig. Hallo? Spiele ich etwa ständig an den Settings meines Fernsehers rum? Ausserdem ist Zelda ja im Gegensatz zu anderen Spielen nun nicht gerade finster oder kontrastarm. Ein vermeidbares Ärgernis also, dass sich aber im Vergleich zu den gröberen Schnitzern wie eine Lappalie ausnimmt.
Im übertragenen Sinne ist The Legend of Zelda nämlich eine alternde Diva, die zwar immer noch ein Millionenpublikum verzaubern kann, aber doch schon deutliche Alterserscheinungen zeigt. Am deutlichsten zeigt sich das wie ich finde in der vollkommenen Entwertung von Geheimnissen. Früher, in den Anfangstagen der Serie, waren Rupien noch wertvoll. Man konnte damit Dinge kaufen, die einem das Heldenleben deutlich einfacher gemacht haben, mehr Pfeile etwa oder einen Heiltrank. Eine Truhe mit 20 Rupien zu finden war daher ein echtes Erlebnis, das durch das bekannte Kisten-Öffne-Jingle zusätzlich ein echtes “Gut gemacht!” Gefühl rüberbrachte. Und heute? Heute ist das Geldraffen zum reinen Selbstzweck verkommen, denn eine Herausforderung ist die Serie schon lange nicht mehr. Wozu sollte man noch Munition oder Bomben kaufen, wenn die aus jedem zweiten Gegner rausfallen und garantiert vor jedem Rätsel mit entfernten Zielen/Felsen/Fackeln ein Eimer mit Pfeilen/Bomben/Lampenöl rumsteht? Geradezu albern scheint es daher, dass Rupien in Twilight Princess ebenso selten sind wie Sand am Meer. In den Brieftaschen getöteter Feinde, im hohen Gras, unter Steinen, in der Erde, auf Bäumen, im Wasser, in Felsen – überall wimmelt es vor Edelsteinen. Es ist daher fast schon blanker Hohn, dass die Geldbörse des Helden zu Anfang gerade einmal 300 Rupien fasst, und auch im weiteren Verlauf des Spiels nicht viel weiter anschwillt. Schau her, scheint das Spiel zu sagen, all dieses wertvolle Geschmeide, und du Depp kannst es nicht mitnehmen.
Seinen Gipfel findet dieser inflationäre Umgang mit Geld in den Schatzkisten. Gerade bin ich mit Eisenstiefeln und Krallenhand eine schlüpfrige Rampe hochgeklettert, und musste mich unterwegs auch noch mit allerlei Getier anlegen. Zweimal bin ich komplett runtergerauscht, und erklimme nun mit grimmiger Miene und diversen Flüchen auf den Lippen erneut die Rutschbahn. Aber jetzt stehe ich an der Spitze, und hinter diesem Wasserfall wartet meine wohlverdiente Belohnung. “50 Rupien! Aber dein Beutel ist ja schon voll. Du ARSCH!” Das Problem ist, auf solche Beleidigungen reagiere ich wie eine Ratte im Versuchslabor. Wenn ich auf einen Knopf drücke und dafür eine gewatscht bekomme, dann werde ich das in Zukunft lassen. Nur leider lässt einen Zelda nicht so leicht davonkommen. Das gleiche Rätsel, für das man an der einen Stelle einen Sack voll Edelsteinen (also nichts) bekommt, könnte an einem anderen Ort einen Schlüssel als Belohnung bereithalten. Wie der letzte Volldepp löst man also eine Knobelei nach der nächsten, denn es könnte ja zum Weiterkommen wichtig sein. Es mag ja durchaus Spieler geben, die Rätseln um des Rätselns Willen, aber mir ist die klassische Aufwand-Belohnung-Struktur definitiv lieber.
Darüber hinaus halten einen die Entwickler für geistig zurückgeblieben. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass man die Funktion elementarster Dinge ständig wieder erklärt bekommt. Leute, ich habe über die Jahre schon hunderte von Bomben hochgehen lassen, ich weiss inzwischen wie das geht. Und die gelben Rupien sind zehn Rupien wert, das ist mir bekannt. Man kann es mit dem Händchen halten wirklich auch übertreiben, zumal sich an der grundlegenden Spielmechanik seit Jahren nichts gravierendes geändert hat.
Bei all dem Gemaule sollte man eines allerdings nicht vergessen: es macht trotzdem Spass, denn das Dungeondesign ist wie immer hervorragend. Schade nur, dass das trotzdem mit jedem neuen Zelda immer grösser wird.
Der 16:9 Modus wurde absichtlich rausgenommen, Nintendo möchte nicht, dass du das Spiel auf dem Cube spielst. Richtig mies, aber immerhin kam es überhaupt noch auf GC raus.
Die Sache mit den Rubinen stimmt, die ist dämlich.
Aber was heißt Nintendo ist der einzge Publisher der sich so etwas erlauben darf? Du sprichst über eine zu kleine Geldbörse, und einen fehlenden 16:9 Modus, das weißt du schon? ;)
Hättest du lieber mal die wirklich wichtigen Dinge kritisiert, wie die aus der eigenen Reihe geklauten Dungeons oder den teilweiße uninspirierten Aufgaben (die jedoch auch recht selten vorkommen).
Achja jeder hat so seinen eigenen Geschmack =)
Der der Achsenkritikpunkt ist aber nen typisches Problem bei Spielen, selten mal das sich das umstellen lässt. Das mit den Schatzkisten ist allerdings wahr, die Dinger gibts scheinbar überall und wenn man mal welche in rauhen Mengen braucht sind keine vor Ort. Aber man darf nicht vergessen, Rubine gab es in Zelda unter Streuchern, von Gegnern und unter Steinen schon immer und ich habe das Gefühl in dem Spiel gibt es weniger davon, Bomben hab ich garkeine von Gegnern gefunden, die waren immer in Schatzkisten.
Aber wenn du erstmal die Magierüstung hast verstehst du warum so viele Rubine in Kisten rumliegen, die Rüstung nuckelt Rubine weg, das ist nicht mehr heilig. Andererseits braucht man sie an dem Punkt wo ein normaler Spieler sie bekommt eh nicht mehr so dringend, da waren die 3600 Rubine davor wesendlich kostspieliger
Mein Hauptkritikpunkt ist aber eher das Twilight Princess viel zu leicht ist nach den wirklich gut gemachten Dungeons aus Windwaker und Majoras Mask waren die Dungeons hier etwas enttäuschend und irgendwie sehr linear bis auf den ersten Dungeon, auch hätte ich gerne noch viele Rätsel mit der Rotationsscheibe gesehen aber war irgendwie nicht so :(
Übrigends kleiner Fehler: Rupien sind ein offizielles Zahlungsmittel und keine Mehrzahl von Rubin. Die lautet nämlich Rubine
Ich finde, das neue Zelda ist die größte Enttäuschung seit… nun ja, Nintendo-Gedenken. Das Spiel ist so einfach, die Dungeons so dermaßen kurz (ich habe für die letzten 6 so viel Zeit gebraucht wie für die ersten 3 – wenn ich mir jetzt noch mal die ganzen lobpreisenden Reviews von vor dem Erscheinen durchlese, bin ich mir sicher, die haben nicht länger als maximal dreißig Stunden an dem Game gesessen), und an manchen Stellen geradezu widerlich frustrierend. Nicht nur wegen den Rupien, aber das ist einer der schlimmsten Punkte. Größter Beschiss ist aber “Die Tante”, die einem in ihrer Heimat so überhaupt nicht hilft. Alleine wegen Herzen oder Ausrüstung muss ich mich nun wirklich nicht zu dem Laden rausteleportieren lassen. Speichert man da aber, begrüßt einen die Tante schon, wenn man das Game das nächste Mal lädt. Nix da also mit einfachem rumteleportieren.
Überhaupt ist das ganze Spiel, bis auf Midna, furchtbar uninspiriert. Wo ist die Magie, wo sind meine Feuer-, Eis- und Lichtpfeile, wo spüre ich noch die Macht der Götter, das Triforce? Nirgends. Ich bekomme eine Lampe in die Hand gedrückt und soll Scherben suchen. Link ist kein einsames Waisenkind mehr, er hat lauter Leute, die ihn ganz toll finden und wird Mitglied einer Gilde. Die Völker sind zu Schatten ihrer Selbst geworden, die Rätsel ebenso.
Dabei hätte es so schön werden können. Während der Spanne der ersten drei Dungeons ist es nämlich das beste Game, das ich je in die Finger bekommen habe. Danach ist es ein riesiger Beschiss. In die echt grandios gestaltete Schattenwelt kommt man nicht mehr bis ganz zum Schluss, zwischen den Dungeons gibt’s nichts oder nur kaum was zu tun.
Kurz gesagt: Nintendo, was war das für ein fetter Schuss ins Knie!
Andernorts ist dies auch schon oft bemängelt worden: Die Post-Dungeon-Einbindung der neueren Items, wie die Drehscheibe etwa. Klar, ein paar Herzteile hat man damit bekommen, aber das war’s dann auch schon. Und im letzten Dungeon gab es gleich einmal gar keine neue Waffe…naja, FAST. Neu war es jedenfalls nicht.
Spass macht es alle Mal, zumindest mir. Und ein würdiger Abgesang für meinen Cube.
Ich bin noch nicht durch, kann mich dem Rubine-Problem aber trotzdem anschließen. Am nervigsten finde ich ja, dass man bei jedem Neustart von Neuem erzählt bekommt, wie viel die Rubine wert sind. ICH WEIß ES, GODDAMMIT!
Das man dagegen stets die Gegenstände bekommt, die man gerade benötigt, ist für mich kein Kritikpunkt – im Gegenteil. Zum einen ist es natürlich ein Zugeständnis an jüngere Spieler (verwöhnte Jugend – mir hat damals auch niemand bei den Rätseln von A Link to the Past geholfen – und die waren deutlich schwieriger), zum anderen will ich aber nicht das Gezeter hören, wenn es die Gegenstände nicht immer passend geben würde.
Schade auch, dass es zwischen den Dungeons wirklich nicht viel zu machen gibt. Die Welt von Twilight Princess ist – so komisch das klingen mag – zu groß. Bei den älteren Teilen gab es quasi keinen Bildschirm der nicht sein Berechtigung, sein Geheimnis hatte. Heute gibt es halt zwischendurch etwas zu viel Leerlauf.
Das neue Zelda steht auf meiner persönlichen GotY-Liste trotzdem auf Platz 2 (hinter Oblivion) – ganz einfach weil es superbes Dungeondesign bietet und.. nun ja.. Zelda ist. Als Serien-Veteran muss man dieses Quasi-Best-Off einfach lieben. Ich frage mich allerdings, wie lange Nintendo die alte Zelda-Formel noch wiederverwerten kann…
Zustimmung an Kreon und Toolscheik (der Kommentar von Keke war vielleicht etwas übertrieben, denn das Spiel ist wirklich gut) – nur wüsste ich gerne ob ihr euch noch an die Dungeons aus Wind Waker erinnern könnt? Spielt sie nochmal durch, die sind total linear, unglaublich dröge und total langweilig.
Der Grund? Wind Waker wurde mitten in der Entwicklung einfach beendet, wegen Yamauchis Deal nachdem ein Spiel nicht länger als ein Jahr in Entwciklung sein sollte. Daraufhin strich Aonuma einfach die letzten beiden Dungeons weg.
JAA, so ähnlich ging mir das auch durch den Kopf. Und das man nach jedem Laden erzählt bekommt, wie viel jeder Rubin wert ist, hab ich mir dann doch nicht eingebildet. Das ist absoluter Quatsch.
Ansonsten kann ich noch nicht wirklich mitreden. Hab es kaum gespielt bis jetzt.
Ich bin erst drei Stunden in Zelda drin und bisher begeistert es mich nicht. Das liegt zum einen daran, dass ich noch immer kein RGB-Kabel habe und das Spiel somit einfach unendlich matschig aussieht und zum anderen daran, dass es bisher nicht so recht großartig war. Es kommt bei mir ein ziemliches “Das habe ich doch schon mehrfach gespielt”-Feeling rüber.
Das Schwertschlagen mit der Wiimote nervt mich übrigens etwas. Wenn das in etwa das tun würde, was ich mit der Wiimote mache, dann wäre es okay. Aber das jede Art von Wiimotewackeln zu einem Schwertschlag führt ist irgendwie unsmooth. Leute, bitte den Controller richtig nutzen, oder einfach den A-Knopf verwenden. Aber nicht solche halbherzigen Sachen bitte.
Immerhin ist das Zielen mit der Wiimote wesentlich besser als früher. Die Wii Version hat also nicht nur 16:9 als Vorteil zu bieten.
Ah gottchen wie hier gejammert wird…auf Diva niveau.
Hat mal jemand darüber nachgedacht das es Leute gibt die noch nie ein Zelda gespielt haben? Das die den ganzen SCHEISS nicht kennen? Ja sowas gibt es, und Nintendo hat gut daran getan das Spiel so zu machen wie es ist.
Allerorts wird gejammert und geheult, ahje die Rubine, ahje es ist so leicht ahje dies ahje das…ist euch eigentlich klar wie verwöhnt ihr seid? Ich kenne kein Adventure das es mit TP aufnehmen kann (die Zelda Reihe an sich mal ausen vor gelassen, da sind ja immernoch sonen paar Sonderlinge die OoT in den Himmel loben)…na merkt ihr was?
Ahje das hat gut getan :)
Ah und, ich liebe dieses Spiel.
Die Leute die noch nie Zelda gespielt haben, müssen aber auch nicht jedesmal erklärt bekommen, welcher Rubin, wie viel bringt! Ganz doof sind die Casual Gamers auch nicht ;)
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen – ich bin zwar gerade erst beim Aufsammeln der Käfer vor dem Wasser-Dungeon, aber bis jetzt ist TP für mich das beste Zelda, zusammen mit OoT.
Warum?
+) Das Spiel ist wirklich erwachsen. Reittier-Duelle auf einer engen Brücke? Die Welt mal wirklich sichtbar komplett im Anus? Dunkles, düsteres Design ohne Angsty zu wirken? Ein Charakterdesign, bei dem ich nicht schon nach 2 Sekunden wusste, wer jetzt “gut” oder “böse” ist?
All das hat TP.
+) TP wird für viele (Wii sei Dank) das Erste Zelda sein – da muss man einfach ein wenig erklären. Aber ich stimme zu, dass ich mir jedes Mal den doofen Kontrast-Schirm ansehen muss, und dann auch noch jedes Mal erklärt bekomme, wieviel ein Rupi einer Farbe wert ist, ist nicht ganz optimal. Einmal ins Handbuch geschrieben, und gut ist.
+) Ich nehme mal an, das mit den Rupien bezieht sich auf das Endgame – denn bis jetzt haben meine 300 immer schön genau gereicht.
Zelda hat eigentlich nur einen Fehler, und zwar dass die Dungeon-Bosse einfach lächerlich leicht sind. Wie immer.
Aber “Nintendo erlaubt sich Unverschämtheiten, die man kaum einem anderen Publisher durchgehen lassen würde.” – Bitte?! Guck dir doch mal jedes beliebige PC-Spiel an. In Zelda habe ich bisher keinen einzigen Bug und drei Rechtschreibfehler gefunden.
Der Grafik-Screen ist etwas weniger als eine Sekunde im Bild, bis man die Rubin-Meldungen weggedrückt hat braucht man vielleicht zwei Sekunden. Pro Spielstart. Wenn man also nicht gerade alle fünf Minuten die Wii neustartet sollte man damit kein Problem haben. Als Ausgleich dafür keine Ladebildschirme.
Die Truhen mit 100 Rubinen sind etwas sinnlos, aber andererseits gibt es in Zelda einfach mehr Truhen als man sinnvoll füllen kann. Und ich finde es besser, überall in der Welt Geheimnisse entdecken zu können, als in einer öden Welt mit ein paar sinnvollen Items umherzulaufen.
Und vielleicht bin ich ja zu verwöhnt, aber ich habe mir das Original-Zelda aus der Virtual Console runtergeladen und bin jetzt etwa zur Hälfte durch – und kann überzeugt sagen dass eine halbe Stunde lang Rubine zu farmen um genug Pfeile für den nächsten Dungeonboss zu haben (und zwar bei jedem Versuch) weniger Spaß macht als wie in Twilight Princess die nötigen Items einfach gestellt zu kriegen.
Das einzige echte Problem das Zelda meiner Meinung nach hat, ist der viel zu einfache Schwierigkeitsgrad. Ich weiß ja nicht welche Zielgruppe die Designer da im Sinn hatten, aber wenn selbst meine kleine Schwester, noch nicht ganz 12 Jahre alt, einen Dungeonboss beim ersten Versuch besiegt, dann kann da doch was nicht stimmen.
Ich denke auch, einige der Kritikpunkte sind Zugeständnisse an Neuspieler. Es ist nicht so, dass TP nur für die alteingesessenen gemacht wurde, auf einer Konsole die explizit Nichtspieler anziehen will soll der Titel auch für Neulinge verständlich und schaffbar sein.
Das einzige was man Zelda hier vorwerfen kann ist, für erfahrene Spieler zu einfach zu sein. Aber auch nur für die.
Was ich Zelda vorwerfe ist nicht mal, dass es so einfach ist. Nein, das Spiel ist riesig. Aber diese riesige Welt ist einfach tot. Das ist bei SoC Kunst, aber für Zelda funktioniert das meiner Meinung nach einfach nicht. Wie viele Leute kann man in Hyrule anquatschen? Vielleicht rund zwanzig. Nicht mal die Hälfte davon hat was Sinnvolles zu sagen, oder irgendwas auf dem Herzen, dem man Abhilfe schaffen kann. Majora’s Mask wird daher immer mein Lieblingsspiel bleiben. Hat zwar auch seine Macken, aber nie war eine Welt so lebendig. :)
Finde TP soweit genial.
Klar etwas leicht, ich hab fürs erste durchspielen 50 Stunden gebraucht und das rechne ich dem Spiel hoch an weil es außer Oblivion in der letzten Zeit kein anderes Game auf die Zeit gebracht hat.
Das mit der Bildschirm Einstellung und den Rubinen nervt etwas aber Zelda macht soviel richtig und so wenig falsch finde ich das man das verschmerzen kann.
Eine so schön designte Spielwelt hab ich schon lange nicht mehr gesehen.
Von den 70+ Stunden Spielzeit aus Interviews habe ich leider auch nicht wirklich etwas gemerkt. Mittlerweile bin ich bei knapp 40h, das achte Verließ hinter mir und es fehlen nur noch 4 Geisterseelen. Alle Herzteile, alle Goldkäfer sind gefunden. Aber es war trotzdem irgendwie ein intensives Spielgefühl, dass mir da präsentiert wurde. Ich werde sicherlich noch ein paar Stunden damit verbringen, ladefrei, um die mittlere Ebene von Hyrule/Schloss Hyrule herum zu reiten.
Die Maschine läuft immer noch gut geölt, aber der Lack ist mittlerweile ab.
Richtig Schade finde ich das zwischen den Dungeons sehr wenig passiert. In ALTTP und OOT gabs sehr viel mehr zu entdecken und das gehört doch einfach zu einem Adventure. Entäuschend sind auch die Bosse. Ich denke nicht einmal Einsteiger werden damit gefordert.
Meine Wünsche für die Zukunft:
-(versteckte) Sidequests mit echten Belohnungen
- mehr Story (und zwar ne vernünftige)
- Bosse die auch wie welche kämpfen
- insgesamt mehr Herausforderungen durch Gegner
- das ganze Game noch etwas ernsthafter und dunkler
Trotzdem ;)ist TP immer noch eines der schönsten Games das draußen.
Was für ein fades Geschreibsel. Hast du echt so wenig Verständnis und Toleranz, dass du dich so an Kleinigkeiten störst, die offensichtlich nicht für die Videospiel-Vollprofis gemacht sind, wie du ja augenscheinlich einer bist? Mein lieber Herr Gesangsverein, da hat man nun wirklich mal was Großes zur Unterhaltung vor sich, und du machst dich wegen Kleinigkeiten nass. Verstehe ich leider null; und dann gönnerhaft doch noch den Spielspaß zuerkennen macht es auch nicht besser. Ich kann hier wirklich keinen einzigen Kritikpunkt von Bedeutung erkennen, tut mir leid. Für mich einfach das größte Spiel seit Halo und sogar besser als Zelda-OoT. Mach weiter so, big N.
Habe zwar erst gut 40 Stunden hinter mir, die vielen ‘strittigen’ Punkte kann ich nachvollziehen. Dank dem Schwierigkeitsgrad erzeugen die teilweise superbe präsentierte/eingeführte Endbosse bei mir keine ‘Ängste’ bzw. ‘Respekt’ – im Gegenteil, ich gehe meist direkt aus sie los.
Insgesamt gesehen werte ich Twilight Princess (jetzt schon) als weiteren Top-Episode in die Zelda-Reihe betrachten, aber es geht leider nicht wirklich darüber hinaus.
Zwar hatte noch nie ein Zelda eine derart umfangreiche Spielewelt sowie ein solch einmalig-hübsches Design zu bieten, auch passt die neue Wiimote-Steuerung wie die Faust auf’s Auge. Das Spiel funktioniert zwar auch mit dem traditionellen GameCube-Controller tadellos – habe dank einem Bakannten 5 bis 6 Stunden die GC-Version zum Vergleich gespielt -, macht dann aber nicht soviel Laune. Jedoch wächst TP wie erwähnt nur selten über die sich selbst auferlegten Messlatte hinaus, es ist zwar das klassische Konsolen-Action-Adventure in Perfektion – kein Wunder bei so viele Jahren Erfahrung -, aber gegen den Ideenreichtum eines Okami bepw. kommt es nicht an. Dies soll jetzt nicht heissen dass TP ein schlechtes Spiel ist, es macht nach wie vor einen Riesenspaß und jeder gestandene Videospieler kommt daran nicht vorbei, aber spätestens nach dem Ende sollte klar sein dass das Konzept mit TP ausgelutscht ist und die Serie Innovationen benötigt.
Die fast ebenso alte und traditionelle Dragon Quest-Reihe macht es vor.
P.S. Welchen Anteil an Zelda-Käufern machen die Neueinsteiger/-innen denn wirklich aus ? Das viele Casual Gamer gleich zu TP greifen würde mich schon überraschen.
@Louie: Klar, die Dungeons sind alle linear aber nicht so extrem wie in Twilight Princess, den Vogel hat da tatsächlich der Zeittempel abgeschossen, indem es einfach mal 15 Räume hintereinander auffädelt. Ausserdem ist der Schlüssel fast immer im selben Raum wie die Tür. Gerade da hätte man Zeit sparen können wenn man den Spieler mehrmals durch die selben Räume lozt.
Aber wirklich gut find ich diesmal den Wassertempel, kein OoT mäßiges prezissionfluten mehr
trotz all dem Genöle macht ihr mir immer mehr Lust auf das Spiel! hab nie ernsthaft zelda gespielt. (cool wii-texterkennung kennt “zelda”, “wii” kennt es nicht – seltsam
“grandios gestaltete Schattenwelt”
Hmm? Naja, nette Soundkulisse, nett herumfliegende schwarze Polygone und ich liebe Midna. Aber sonst? Da ist nicht viel Schattenwelt, nur weniger Beleuchtung…
“Ich kenne kein Adventure das es mit TP aufnehmen kann”
Ich schon, sogar mindestens zwei: Beyond Good & Evil und Psychonauts haben mir beide mehr Spaß gemacht.
Bin erst bei Stunde 33, beim Zeugs erledigen bevor es in die Wüste geht. Sehr gutes Spiel, keine Frage. Aber von einem Zelda hätte ich mehr Perfektion erwartet. An meine Lieblingszeldas, die Gameboy Ausgaben (außer Minish Cap) und A Link to the Past natürlich, kommt Twilight Princess nicht heran. Die 3D Zeldas muss ich erst noch nachholen.
Mit grandios meinte ich eher, dass es, um mal denglisch zu sprechen, recht stylisch ausschaut und wirklich atmosphärisch ist. Der Rest des Spiels (nach Midnas Heilung) wirkt dagegen eher hingeklatscht.
Der Anfang ist wirklich richtig gut, besonders die Abschnitte als Wolf. Im zweiten Teil(Master-Schwert) schwächelt es ein wenig. Der Eisdungeon ist mal was neues, aber der Dungeon im Himmel eher mau, besonders der Boss (Ridley in Metroid Prime war viel besser). Auch die Typen am See waren nicht sehr berauschend (Die LonLon Farm hab ich vermisst).
Vermisst habe ich auch den Feuerstab(*träum*)… aber dafür gab’s ja den Gleiter. Fazit: Trotzdem super Spiel!
Ihr habt ja recht mit euren Kritikpunkten, aber das meiste ist doch echt Killefitt. Die einzigen Haken sind der einfache Schwierigkeitsgrad und das zuwenig Beschäftigung in den ebenen zwischen den Dungeons. Aber ansonsten ist es doch sehr Geil, oder ?
Die Seite heisst nicht umsonst Antigames, da darf auch mal an kleinen Dingen herumgemäkelt werden. ;)
Ich weiß warum Zelda sich in bestimmten Punkten nicht weiter entwickelt: Es wird abgelehnt. Bei Majoras Mask gab es Jump `n Run Elemente.Und ein interessanteres zeitreise System als bei OoT. Das Spiel wurde aber aber nie richtig beliebt. WW hatte ne neue Optik und ein Insel/ Meer Abiente -auch das kamm nicht gut an.
Mein erstes Zelda war übrigens Links Awakening für GB.Jeder Ort war dort irgentwann wichtig. Überall gab es was zu entdecken. Und was ihn von andern Teilen unterscheidet ist das es nur ein halbes Happy End gab man hatte es zwar geschaft aber weil die Insel und die Charaktere nur ein Traum des Windfisches waren haben sie sich natürlich aufgelöst als er erwacht ist. Soweit ich mich erinnere gab es sowas in keinen anderen Teil.
TP ist trotz seiner etwas konventionellen Art ein sehr guter Teil. Gefällt mir besser als ALTTP (hab ich auf GBA gespielt) der am Anfang viel zu wenig Rätsel aber dafür viele Kämpfe hat.
Stefan, Deine Kritikpunkte sind allesamt richtig, aber Tweilight Princess hat immer noch etwas, was praktisch kein anderes Spiel außerhalb der Zelda-Reihe besitzt: Ganz großes Storytelling, eine unglaublich atmosphärische Grafik und hervorragendes Spieldesign. Wenn ich allein schon beim Zusehen mehr Spaß habe als bei den meisten Hollywood-Filmen, kann man über alle kleinen Kritikpunkte locker hinwegsehen.
In Bezug auf Storytelling und atmosphärische Grafik gibt es mit Okami mMn ein besseres A-ADV-Spiel als TP. Okami schwächelt halt etwas im Dungeon-Design; aber in Hinblick, dass Okami das 1. und letztes A-ADV von Clover ist und TP der 7 od. 8 Teil einer langen Serie ist, ist es nicht verwunderlich.
Betrachtet man noch andere Genre, gibt es zahlreiche Spiele , die in Sachen Storytelling und atmosphärische Grafik weiter sind als Zelda (in 1. Linie J-RPGs). Die Zelda-Reihe ist einfach zum Teil an die alte Tradition verhaftet, im positiven wie auch negativen Sine.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Okami das bessere Zelda ist. Bei Twilight Princess hatte ich ständig das Gefühl, dass die Aussenwelt um die Dungeons herum entwickelt wurde, und der Aufhänger mit dem “so, und nun sammel x Scherben von dem” ist wie ich finde ein ziemliches Armutszeugnis. Irgendwie scheint nichts, was ich in Hyrule mache, die Bevölkerung so richtig zu tangieren. Ob nun Zelda oder Ganondorf auf dem Thron sitzt ist den Leuten anscheinend vollkommen egal, und die Zwielichtwelt ist ihnen offenbar gleichgültig. Die gehen einfach weiter ihrem Tagesgeschäft nach. Da fällt es mit ehrlich gesagt schwer, mich als Held zu fühlen.
Da hast du wohl nicht so recht kapiert, dass niemand außer dem Helden und Midna die Zwielichtwelt wahr nimmt. Geh mal gegen Ende in die Hauptstadt am Marktplatz und unterhalte dich mit den Gorons die auf der Aussichtsplattform ihr Zeug verticken. Vielleicht ist die deutsche Übersetzung ja Müll, aber in der englischen Version wurde ziemlich klar, dass die Zwielichtwelt wie eine Art mentale Sperre behandelt wird. Alle reden nur davon, dass sie nicht ins Schloss dürfen, dass man sie herausgeworfen hat – aber keiner bezieht sich auf die wunderliche gelbe Kraftfeld Wand.
So falsch nicht, das alles. Aber (zugegebendermaßen aus Sicht eines Zelda-Neulings, von denen es aber einige geben wird) am Ende doch nur der Unterschied, um mal gänge Wertungsschemas zu nutzen, zwischen einem 90% und einem 95% Spiel. So what…
Das finde ich nun überhaupt nicht schlimm, viel schlimmer finde ich, dass immer alle denken die Wii-Mote sei nur dazu da die Bewegungen des Spilers 1:1 ins Spiel zu übertragen und dann fürchterlich enttäuscht sind, dass es eben doch nicht so ist (baut euch ein Holodeck, wenn ihr das wollt).
Die Wii-Mote ist genauso abstrakt wie ein Knopf oder eine Maus und dasist auch gut so, schließlich leben Spiele (auch Computerspiele) davon, dass sie vereinfachen, herunterbrechen und abstrahieren. Eine kleine lässige Handbewegung löst einen Schwerthieb aus? Großartig es ist nämlich zugleich abstrakt wie das drücken eines Knopfes und intuitiv, da es viel schneller in die menschlichen Reflexe übergeht.
Wii:0523-2808-4375-5040
Also das mit den nur 300 Rupien umfassenden Geldbeutel finde ich auch doof. Ich möchte lieber soviel wie geht horten können. Aber man kann ja nicht alles haben. Die anderen Sachen finde ich ansonsten nicht ganz so schlimm. Insgesamt find ichs toll!
Mein größter Kritikpunkt ist die sterile Welt, in der es zwischen den Dungeons nichts großartiges zu tun gibt. Dadurch werden auch die Dungeons ein wenig runtergezogen, weil man fast ohne Pause von einem zu anderen hetzt.
Die Sache mit dem Kontrastbildschirm ist mir bis zu diesem Text ehrlich gesagt überhaupt nicht aufgefallen. Dafür drückt man den zu schnell weg.
kann mich dem ganzen nicht anschließen. wozu der lange text für kleinigkeiten die durch positive aspekte des spiels allemal vergessen gemacht werden?
@Reinin: Seit Halo? Haha, GEIL! ;P
@florian: Aber beim Holodeck bin ich doch selbst anwesend und nur meine Umgebung ändert sich. Da muss doch nichts 1:1 umgesetzt werden! :D
Das Problem mit den Rubinen ist einfach, dass man zu schnell auf dem max. Betrag ist. War doch aber bei Wind Waker ähnlich, oder?
Tach, ich hab da mal ne frage. War es bei sonst jemanden noch, dass man nach dem man mit 1000 Rubinen die Brücke bezahlt hat, nur noch 300 für die Ladeneröffnung blechen musste. Der hat bei mir einfach mal 1700 Rubine unterschlagen, was nicht schlecht war. Ist das ein fehler im Spiel oder hab ich was “verstecktes” gemacht? Gruss Joe
Was mich neben dem viel zu einfachen Schwierigkeitsgrad am meisten stört ist:
1. die immernoch fehlende Sprachausgabe. jetzt mögen einige sagen: Mon Dieu! Zelda hatte noch nie Sprachausgabe!
aber mitlerweile ist nunmal 2007, und es sollte doch machbar sein gute Synchronsprecher zu finden, das haben andere Spiele auch schon geschafft. es ist einfach nur nervig sich immer diese komischen Laute anhören zu müssen, das ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
2. immer die gleiche Musik!
ich hab zwar kein twilight princess, aber gestern mal minish cap angefangen und nach 10min den ton ausgeschaltet. Die Melodien sind zwar kult und so, werden aber auch nicht besser je öfter man die hört.
Und wer sagt: “Das ist Tradition, so MUSS Zelda sein”, der kauft sich wohl auch jedes neue FIFA/NBA/*beliebigen EA-Titel einsetzen*, denn wenn vor lauter Tradition immer wieder das gleiche Spiel in neuem Gewand erscheint, das nichts anderes.
Aber hey, es ist Nintendo… :rolleyes:
Und versteht mich nicht falsch, ich mag die Spiele, nur ist es irgendwie nicht mehr dasselbe wie damals.
@Joe: Nix verstecktes, du hast einfach nur, nachdem die Brücke repariert war, den Goron bei der Brücke mit heissem Wasser überkippt, oder? Der verdient dann auch wieder Geld und spendet damit auch reichlich für den Shop…
@Joe und m.a.
Hey Ihr zwei…würdet Ihr zukünftig vorher ein Spoilerwarnung absetzen?
Leute, ich habe über die Jahre schon hunderte von Bomben hochgehen lassen, ich weiss inzwischen wie das geht.Lass das mal nicht den BND hören. ;)
. o O (Ich sollte mir Forentags abgewöhnen …)
Zelda TP lässt mich bisher auch ziemlich kalt. Ich nehme dem Spiel vor allem übel, mich fast die komplette erste Spielstunde mit einem strunzlangweiligen und teilweise ziemlich unfairen Tutorial genervt zu haben. Ich weiß, die Zelda-Fanbois schließen das wahrscheinlich in 3 Minuten ab und wunder sich über Leute wie mich. Ändert leider nichts daran, dass sich das Spiel alle Mühe gegeben hat, mir gleich zu Anfang den Spaß zu verderben.
Minish Cap hingegen ist großartig!
Wann setzt Antigames endlich das WordPress Ultimate Gamer’s Pack ein?
Hm!
Hmm!!
Ich bin ein Wolf und kann heulen, Mit schweren Eisenstiefeln Wände hochgehen oder unter Wasser laufen,Portale benutzen,Drachen durch enge Täler lenken und verdammtnochmal…ich kann in Robin Hood Klamotten über weite Ebenen reiten und Pterodactylen vom Pferd aus bekämpfen…vielleicht bin ich ja anspruchslos, aber ich finde immer wieder Stellen und Momente bei denen mich einige Minuten Gameplay mehr faszinieren und unterhalten können als so manches komplette Level eines “normalen” Spieles. Und daß Stefan mit keinem Wort auf die Flugechsen eingeht nehm ich ihm krumm…so! ;)
Ich muß gestehen, ich hab zwar WindWaker für den GC gekauft, aber bisher noch nicht gespielt…daher ist Zelda TP mein wirklich erstes Zelda, was ich je in meinem Leben gespielt habe. Und ich kann mich Cody nur anschließen. Ich find´s wirklich wirklich gut!
Wegen dem Plugin: http://www.peter-noster.de/wordpress/?p=1314