Massive Aussichten, Teil 3: Midgard Online

Midgard Online

Eine neue Ausgabe, ein neues Lizenzprodukt, ein neues Fantasy-MMORPG: Midgard Online ist allerdings interessanterweise ein weitgehend deutsches Gewächs, auch wenn es den Nachnamen mit so vielen US-Produkten teilt (interessant, oder?). Grundlage ist das älteste deutsche Pen&Paper Rollenspiel gleichen Namens – minus dem Nachnamen – immer schon ein Garant für hochkomplexe, etwas umständliche Regeln und einer sehr liebevoll ausgearbeiteten Spielwelt, deren Länder erheblich stärker als z.B. Warhammer an reale Epochen und Kulturen unseres eigenen geliebten Heimatplaneten angelehnt sind. Midgard ist -tpyisch deutsch?- ordentlich und sorgfältig, aber auch etwas -tpyisch deutsch?- bieder, wenig originell und farblos – es gibt gute Gründe, warum es bei weitem nicht das beliebteste Papierrollenspiel in hiesigen Gefilden ist.

“Warum daraus ein MMORPG machen und für die Lizenz zahlen? Das ist doch genau wie alle anderen Fantasyschmonzetten, nur blasser, ohne überzeugendes grafisches Konzept und langweiliger”, werdet ihr sagen – und damit seid ihr sicherlich nicht allein. Eine sehr wahrscheinlich der Wahrheit nahekommende Hypothese ist, dass ein Entscheidungsträger bei Frogster/Onlinewelten selbst Pen&Paper Spieler ist, der bei der Frage nach einer MMORPG Lizenz – ich stelle mir das Meeting gerade bildlich vor – begeistert aufgesprungen ist und seinen Kreuzzug begann, sein Rollenspiel in die MMO-Welt zu bringen – “Ich kenne genau DIE Lizenz für uns. Das älteste deutsche…” usw usw. Der Rest der Runde nickt ergriffen. Der Anfang.

Und das ist der heutige Stand: www.midgard-online.com. Wenn man sich die schwachen – wenig originellen und etwas biederen – Konzeptskizzen und die liebevollen, scheinbar direkt aus dem Hintergrund – nicht aus dem MMO-Material – übernommenden Regionsbeschreibungen einmal genauer betrachtet, ist eines klar: Hier sind Überzeugungstäter am Werk. Schmerzlich klar wird aber auch, dass es wirklich gar nicht mal so einen guten Eindruck macht. (Konzept-)Grafisch höchstens amateurhaft, designerisch altbacken mit Ideen, deren Umsetzbarkeit meiner Ansicht nach definitiv ungesichert ist. Eine der besten Regeln für gutes Schreiben, gutes Coding, gutes Zeichnen, gutes Spieldesign ist immer noch “Kill Your Darlings”. So etwas wie “möglichst genaue Umsetzung der Regeln”. Seid ihr euch damit wirklich sicher, OW/Frogster? Wäre nicht “ein möglichst spassiges Spiel” auch ein sinnvolles Ziel?

MO ist eines der wenigen aktuellen MMO-Projekte, die in ihrer Realitätsferne, ihrem wohlgemeinten Idealismus und ihrem designerischen Scheuklappendenken an die Boomzeiten um 2000 erinnern. Leider. Mit den Jahren hat man so manches mutige MMO-Design kommen und gehen gesehen und entwickelt zumindest ein ungefähres Gefühl dafür, was funktionieren kann. Das deutsche Fantasy-MMORPG Midgard Online ist -so wie es sich aktuell darstellt – ein Paradebeispiel für einen peinlichen Megaflop … mit Ansage. Hoffentlich liege ich total falsch, das würde mich ernsthaft freuen.

32 Kommentare Autor: Denis
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32 Kommentare

  1. Midgard hmm… stimmt schon, die “Fantasy”-Variante davon ist nicht sooo wahnsinnig populär, aber es gibt ne’ um 18hundert spielende Variante die ziemlich gut ankam.

    Allerdings, wenn sie Waeland gut umsetzen – dann wäre das das erste MMORPG mit Wikingern… und das ist doch schonmal ein Kaufgrund ;D

    Und wenn dann auch noch wirklich der RPG-Aspekt im Vordergrund steht – und das nehme ich einfach mal an, denn das Game wird garantiert nur die Hardcore MMORPGer und/oder Midgard-Spieler anlocken – dann hätte es zumindest eine Daseinsberechtigung. Darüber zu spekulieren bei derart dürftigen Infos ist aber natürlich Blödsinn.

    Ich behalt’s ab jetzt aber trotzdem mal im Auge, obwohl ich mit Frogster Interactive-Games bislang nur auf die Fresse geflogen bin (Daemon Vector FTW).

  2. rpg aus deutschland & frogster -> ich würde mal tippen das wird nix..

  3. Also ein Kumpel von mir liebt Midgard das Rollenspiel…der fand aber auch Eragon und Underworld 2 gut, ich glaube das spricht für sich. Und wenn ich mir dann das Gelaber immer anhöre wenn der aus vergangenen Zeiten erzählt…da klingt das RPG nich gerade berauschend.
    Aber Denis, wäre schön wenn du mal die HP von denen verlinkt hättest (Vorausgesetzt die ham so wat), dann müsts man net suchen.

    Ach, und @ Aulbath: WoW hatte die 3 Lost Vikings, also gabs schon ein MMOG mit Vikingern =)

  4. Die “Gaslicht” Ausgabe von Midgard, die in den 90ern mal als eine (sorry, nicht-Nerds.. das wird jetzt hart) Art “Space:1889″ Ripoff erschien, war so beliebt, dass sie schon seit Jahren nicht mehr zu bekommen ist.

  5. Hey, es gibt auch gute RPGs aus Deutschland btw, zum beispiel…öhm…Gothic 1 fand ich ganz gut…und auch…nahja, ich würde ja Arx Fatalis sagen, aber das war zu verbuggt. Mir fällt bestimmt noch was ein.
    Und Frogster war verantwortlich für das tolle…nahja, dieses Dingens…ach, vergiss es.

  6. Link ist http://www.midgard-online.com/.. ich wusste doch, dass ich was vergessen hatte.

  7. So, habe mir mal die HP von denen angeschaut. Also ich finde die Artworks gehen sogar noch, solange noch keine echten Screenshots zu sehen sind werde ich sie nicht verdammen. Aber ansonsten geizen die Typen doch sehr mit Fakten.

  8. Naja, die alten DSA-Spiele geniessen einen gewissen Ruf.

    Ansonsten glaube ich nach dem Gothic 3 Debakel nicht daran dass ein deutscher Entwickler genug Kraft für ein überzeugendes MMORPG hat, oder genügend investiert. Eine C-Lizenz ist zudem hochgradig albern, entweder man hat AAA-Kost zu bieten oder man sollte lieber selber etwas eigenes entwickeln, ohne unnötig Rücksicht nehmen zu müssen. Und selbst bei einer guten Lizenz sollte man mutig sein eben keine 1:1 Umsetzung anzustreben… im Zusammenhang mit dem Shadowrun-Shooter habe ich die Tage irgendwo den Satz “Gameplay sticht alles” gelesen, das sollte die wichtigste Leitlinie sein, wenn man ein Lizenzspiel entwickelt.

  9. in den faq steht, dass man nicht grinden musst..find ich gut
    aber ich finde keinen releasetermin und der bezahlmodus ist auch nicht bekannt
    wenn es in die guild wars-richtung geht also kostenpflichtiges programm+add-ons und ohne monatsgebühren hat es vielleicht die möglichkeit sich von der masse abzuheben..

  10. würde auch mal gerne wissen, wie man die sr-lizenz für nen ut-klon verbraten kann*ratlos*. ich meine das wär doch mal interessantes szenario…

  11. Äh. Also, dass man für ein echtes, gutes MMO echtes Geld zahlen muss – und zwar monatlich – das sollte klar sein und das setze ich dann auch voraus.

    Natürlich wird man “grinden” müssen – jedes MMORPG hat bisher genau diese oben genannte Versprechung gemacht und am Ende kamen dabei Mangel an Content oder eben-doch-Grind heraus. Grind ist nicht schlecht. Langweiliger, sinnloser Grind ist schlecht.

    Aber so verkauft man eben MMO, immer noch. Was ehrlicher wäre: Über nichts berichten, das nicht bereits im Spiel ist. Dann hat man auch nicht die verbitterten Horden, die dummerweise ernsthaft erwartet haben, dass sie Versprechungen der ersten Interview umgesetzt werden.

  12. ich weiss echt wo man die lust hernimmt nach dem einen, abgelegten mmo mit einem neuen zu beginnen, bei dem man die selbe hirnlose “arbeit” verrichtet – und dafür auch noch geld bezahlt.. und für die richtige rp-atmosphäre sorgt schon die community*g*

  13. Also ich finde Grinden total schwachsinnig…wenn ich ein Pen & Paper Spiele, sag ich doch auch net: Los, gehen wir in den Wald und killen ein paar Orks um deren Ausrüstung zu nehmen und XP zu bekommen, da hat sowas immer eine Hintergrundgeschichte, einen Sinn und auch Folgen…außer natürlich der Meister isn Powergamer. Also, ein schlechter Powergamer. Ich meistere auf jeden Fall zu Zeit ne Gruppe und lege sehr großen Wert auf eine interessante und amnchmal auch glaubwürdige Geschichte…=)

  14. Geld ist ein Grund für vieles. Und klar gibt es im Pen&Paper Grind – du killst auch viecher und löst aufgaben, dabei baust du deinen charakter. Letzten Endes auch Sachen, die sich dauernd wiederholen. Aber es ist halt in einen sinnvollen Kontext gepackt.

  15. Ich habe die vierte Edition des Pen&Paper-Rollenspiels als auch “Abenteuer 1880″ hier herumliegen. Nur gespielt habe ich es nicht, da das System trotz netter Details etwas zu komplex ist für die lockere Rollenspielsession am Abend.

    Als Regelgerüst für ein Computer-RPG wäre es aber sehr gut, aber ob es auch für ein MMORPG passt…

    Hm, leider geht die Website bei mir gerade nicht. Na ja, mal schauen. Ob sich der akurat umgesetzte Background nun auch so passend für ein Onlinerollenspiel eignet. Kommt wirklich darauf an, wie die ihr Spiel konzipieren.
    Aber MMORPGs brauchen halt viel Geld und vor allem Wartung – da kann man sich sehr leicht übernehmen.

    PS: Arx Fatalis ist ein frz. Spiel.
    PPS: Was mich mal wirklich interessieren würde: Ein Bericht über MMORPGs – welche es wann gab und gibt, welche noch unterstützt werden, grandiose Flops etc.

  16. So einiges davon haben wir – zum Teil auch ich- schon gemacht. Derzeit mache ich so einen Rundumschlag durch die Teile, die derzeit noch vor uns stehen. Der gute Richard hat nämlich keinen Plan und ich helfe ihm.. lieb wie ich bin … ein wenig weiter.

  17. ja aber es müsste doch möglich sein neben grind und jogging-jobs noch ein paar andersgeartete aufträge zu stellen..
    und grind ist für mich, wenn ich irgendwohin gehe, alles kille, was mir unter die machete kommt, rausgehe und wieder umdrehe und den mist wiederhole, bis ich ein neues level erreicht hab. das möche ich mal als pnp sehn..

  18. Das, mein Lieber, hast Du vielleicht nur aufgrund der gefürchteten Gnade der späten Geburt nicht erlebt. Das nannte man nämlich “D&D” und zwar handelte es sich um die klassische Variante dieses Spieles.

    Na gut, du kriegst vielleicht eine neue Quest und eine neue moralisch einwandfreie Ausrede, um ein paar grünliche Böslinge zu tranchieren. Das ändert aber nichts daran, dass Du im Grunde dasselbe machst.

    Um das zu präzisieren: Du löst keine Rätsel, du führst keine geistig fordernden Dialoge mit NPC (die eh mal in einer sinnvollen, nicht allzu vorhersagbaren und allzu simplen Form in ein Spiel eingebaut werden könnten), du hast keine Geschicklichkeitsprüfungen.. kein nichts. Im Grunde macht man in einem klassischen MMO immer genau dasselbe wie in klassischem D&D – vor der “Erfindung” des eher darstellerischen Rollenspiels für die Massen.

    Gute Rollenspiele und gute Pen/Paper Runden schaffen es, die Statistiken und immer gleichen Routinetätigkeiten vergessen zu machen und vielleicht sogar hin und wieder von der Metzeln-und-Plündern Formel abzuweichen.

    Aber mal ganz ehrlich: Die Momente, in denen die feuchten Auge des mit seinen entführten Kindern wiedervereinten Großwesirs wichtiger sind als eine Kiste voller Gold und +4 Waffen und dazu einem Haufen Erfahrungspunkte … sind doch eher selten, oder? :)

  19. Die Momente, in denen die feuchten Auge des mit seinen entführten Kindern wiedervereinten Großwesirs wichtiger sind als eine Kiste voller Gold und +4 Waffen und dazu einem Haufen Erfahrungspunkte … sind doch eher selten, oder? :)

    Nein.

  20. also, dass ich ein und das selbe monster tausendmal töten muss ist glaube ich allein den mmorpg´s vorbehalten..

  21. @ Doctriv
    stimmt, die Arkane Studios sind Franzosen…aber dei Franzosen waren ja nach dem 2. Weltkrieg gegen uns Siegermacht, also…naugt, ich bin still.

    Und zum Thema Rollenspiel, ich glaube ich bin da einfach nur einen zu guten Meister gewohnt (der vor mir die Gruppe gemeistert hat) als das ich jetz den klassischen D&D Alltag beurteilen könnte. Und die wirklich interessanten D&D Abenteuer sind von der 2. Edition, wie Temple of Elemental Evil oder die Tomb of Horrors.

  22. Bei all meiner Liebe zum P&P, ich glaube nicht daran, dass in absehbarer Zeit ein MMORPG an die Dynamik einer P&P-Runde herankommt. Sowas kann man vielleicht grob auf einem UO-Freeshard versuchen, aber selbst da fehlt die gemütliche Aldi-Doppelschokokekse-Futtern-Atmosphäre. Ich bin definitiv für mehr Charackterrollenspiel in MMORPGs, aber ganz ohne Monster kloppen, Leiche plündern würde das ganze glaube ich keinen Spass machen.

  23. Achtung, hier wird teilweise wieder von Computerspielern das Rollenspiel erklärt. Ja, es gab in den 80zigern und bei unreifen Rollenspielern noch heute die Hack&Slay-Mentalität, welche auch mal lustig ist, als “Rollenspiel” auf Diablo-Niveau abgehandelt. Eigentlich heißt es “ROLLENSPIEL”, man schlüpft in die Rolle einer Person und “spielt” eine andere Welt/Zeit/Umgebung. Das geht soweit, das StoryTelling Rollenspiel ganz auf Würfel und Hexkarten verzichtet und wirklich edle Helden hervorbringt, welche ihr Leben für das verschwundene Kind gefährden, ohne auf die Belohnung zu schauen noch Ausrüstung und Skills danach verbessert! Ja, Charakter aufblühnen (Werte, Ausrüstung, Geld) lassen bleibt nicht ganz weg, aber ist nicht für das ROLLENSPIEL wirklich wichtig.

    Aber das ein heldenhafter Fechtmeister am Kronleuchter in die Hafenkneipe schwingt, den 6 angetrunken Matrosen das Bier aus den Händen schlägt, den Kaptain Schwarzbart das geraubte Taschentusch der holden Dame aus dem Ärmel zieht und dann auf gleichen Wege den Ort verlässt, um mit einem Lächeln belohnt zu werden, ist in Computerrollenspielen schwer zu erziehlen! Und die Motivation der Horden von zahlenden Onlinegamern ist mit solchen Motiven sowieso kein monatlicher Obulus aus der Tasche zu ziehen …

  24. Mann, Mann… wenn ich mir hier so ein paar Kommentare durchlese, dann finde ich darf Antigames in Zukunft gerne mal ne Rubrik ANTIPen&PaperRoleplayingGAMES ins Leben rufen – Leserschaft ist auf jeden Fall vorhanden :)

    Die Zwölf mit euch!

  25. mir gehts eigentlich nur um die questgestaltung…dass diablo der ursprung allen übels ist und die meisten mmog´s keine rollenspiele sind ist schon klar
    ich hab mich vor kurzem getraut vampires-bloodlines zu erstehen und dessen spielprinzip unterscheidet sich ja eigentlich nicht von denen eines mmog´s, dafür sind quests 1000mal vielfältiger.. das müsste ja online auch gehen können

  26. kurz mal Offtopic, habe mir grade die Gamestar/Gamepro Leserpreise angeschaut, und ich wollte mal meine Agonie ein bisschen mit euch teilen: Ratet mal wer aufm PC schwer abgeräumt hat, und zum besten Rollenspiel, bestem deutschem Spiel und bestem Spiel 2006 gewählt wurde. Da kommt ihr NIEMALS drauf kommen. Na?
    Nagut, ich will euch net auf die Folter spannen, es ist: GOTHIC 3. Ohh, ich höre eure schreie… .
    Das beste Konsolenspiel wurde übrigens Zelda: Twilight Princess.

  27. An sich ging es mir in dem Beitrag auch a) nicht darum, den Midgard Online Machern ans Bein zu pinkeln (na gut, na gut.. etwas muss ja erlaubt sein) und b) auch nicht darum, die Hüter des Heiligen Pen&Paper Grals zu erzürnen. Ich spiele sowas selber, seit -ogott- über 15 Jahren.

    Mir ging es in erster Linie darum, eine meiner Meinung nach beklagenswert falsche und fehlgeleitete Herangehensweise an ein Projekt dieser Ausmaße zu kritisieren. Schon wenn ich ein Review schreibe, muss ich den innneren Fanboi mundtot machen, weil… ein Computerspiel kann noch so sehr nach Pen&Paper Rollenspiel aussehen, es ist aber in seinem Kerl etwas signifikant anderes mit signifikant anderen Regeln.

    Wir können uns gern -anderswo- darum streiten, dass ich die “Das Schwarze Auge” Spiele für deutlich schlechter aufgrund ihrer Treue zur Vorlage halte; aber ich möchte das Augenmerk doch gern auf “wie spreche ich die Fangemeinde an, welche Erwartungen will ich wecken?” lenken.

  28. GOTHIC 3 ? Darauf wäre ich wirklich nicht gekommen. Ich habe aber – danks dekadent schnellem neuem PC – Oblivion mal wieder herausgeholt und festgestellt, dass es mit der nötigen Power nochmal ein klar besseres Spiel wird. Tolles Game.

  29. @Denis: Wenn ihr euch anderswo über DSA streitet, sach’ ma Bescheid – würde ich gerne lesen. (Was meinst du bei DSA mit Treue zur Vorlage?)

  30. @Aulbath: Die Computerumsetzungen der “Das Schwarze Auge” Vorlage waren regeltechnisch und hintergrundmäßig sehr nah am Original – man spielte auf genau derselben Karte mit jeder noch so kleinen Ortschaft, wobei die allermeisten nur mit Zufallsbegegnungen gefüllt waren. Ebenso war so gut wie jeder Skill aus den Pen&Paper Regeln eingebaut, auch wenn eine ganze Reihe nicht ein einziges Mal zum Einsatz kam.

  31. Ich fand’ das mit der Vorlagentreue eigentlich ziemlich cool… heutzutage würde das SO aber wohl nicht mehr funktionieren. Ich denke mal, damals war man eher bereit sich so einem Monstrum zu stellen.

    Halte die PC-DSAs jedenfalls für sehr gelungen – würde mir Drakensang aber dann doch etwas geradliniger wünschen.

  32. Wer dann doch lieber Midgard völlig real spielen will, natürlich dennoch “massively multiplayer”, der besuche doch am Besten Mitte April den SchelmenCon in Leverkusen :-)