
Ihr kennt das. Diese Forenweisheiten. Dinge die von allen Bewohnern des Spieleinternets für die absolute Wahrheit gehalten werden. Sachen die, wenn sie jemand in im Internet behauptet, sofort jeder als korrekt empfindet und lautstark unterstützt. Klassisches Beispiel: “Grafik ist nicht alles.” Alternativ kann natürlich auch das identische Gegenstück: “Gameplay ist alles.” verwendet werden.
Von nicht ganz so großer Statur, aber auch sehr beliebt: “Spiele sind heutzutage zu kurz.” Gern genommen auch die Forderung nach universeller Rückwärtskompatibilität für die aktuell favorisierte bzw. antagonisierte Konsole. Es hat noch niemanden gegeben, der das nicht sofort mit Begeisterung unterschrieben hat, egal ob er gerade Evangelist oder Antagonist der entsprechenden Spielehardware war.
Ein gutes Erkennungszeichen für solche Sprüche ist übrigens, dass jeder der etwas anderes behauptet sofort von allen Anwesenden auf dem nächsten Internetscheiterhaufen geröstet wird. Wie kann er so was behaupten? Ist der irre? Es weiß doch jeder, dass das so ist! O’REALY? Verachtung, Hohn, Banhammer.
Das interessante daran ist natürlich, dass diese Weisheiten – trotz ihrer nahezu universellen Akzeptanz als unverrückbare Naturgesetze – fast immer falsch sind.
Grafik ist nicht alles? Sagt das mal den Next-Gen-Konsolen, oder der Gamestar. Der harte Kern der Spielergemeinschaft hat seit Jahrzeiten eigentlich immer nur eins gewollt: Geilere Grafik. Wenn Grafik nicht alles ist, wer kauft dann die ganzen 500€ Grafikkarten?
Gut, inzwischen sind Spiele ein ganz klein bisschen erwachsener geworden und so zeigen Nintendos aktuelle Geräte, dass Grafik vielleicht doch nur 98,7% ist, und nicht alles. Fakt aber ist, dass der entsprechende Spruch meist von Leuten losgelassen wurde und wird, die immer die spielerisch dünnen Grafikhammer gekauft und die inhaltlich etwas anspruchsvollere Kost dafür liegen gelassen haben. Ist ja auch verständlich, man hat ja nicht 500€ für eine neue Grafikkarte ausgegeben, um dann ein Spiel mit sechs Monate alter Technik zu spielen.
Ähnlich verhält es sich mit den zu kurzen Spielen. Die allgemein akzeptierte Weisheit, dass Spiele nie lang genug sein können, ist kompletter Schwachsinn. Zunächst mal hängt die korrekte Länge eines Spiels vom Genre ab. Ein Rollenspiel darf gerne mal etwas länger sein, aber seid mal ehrlich, würdet ihr einen 50 Stunden langen Shooter zu Ende spielen? Kaum.
Dann sind da noch berufstätige Leute mit einem Ansatz von Sozialleben, wie zum Beispiel uns Antigamer (und vermutlich auch ein nicht unerheblich großer Teil der Antination). Ganz ehrlich, ich spiele lieber drei kurze Spiele, als ein langes. Erstens habe ich dabei echte Chancen so ein Spiel mal halbwegs zeitnah durchzuspielen. (Oblivion? Habe ich immer noch nicht durch.) Und zweitens habe ich durchaus das Geld mir die drei Spiele zu leisten (man erinnere sich: berufstätig) und kriege somit in der gleichen Zeit viel mehr Abwechslung in meine Videospielerei.
Ich kann schon verstehen, dass jemand der sich ein 69€-Spiel für die 360 vom Mund abgespart hat, viel Spiel für sein Geld will. Aber wer die Qualität eines Spiels mit seiner Quantität verwechselt, der hat irgendwas nicht ganz verstanden. Oder ist “The Postman” mit seinen drei Stunden ein besserer Film als “Die 12 Geschworenen” mit seinen 96 Minuten? Kurz gesagt, die Forderung nach ultralangen Spielen kommt eigentlich nur von Schülern mit zu viel Zeit und einer noch sehr hohen Toleranzschwelle für Grind, sowieso den Waschmaschinentestern gewisser Spielemagazine, die ihre epischen Wertungskästen mit irgendwelche sinnfreien Metriken voll kriegen müssen. Trotzdem, wehe es wagt mal jemand zaghaft nachzufragen, ob etwas kürzere Spiele für eine größere Akzeptanz im Mainstream nicht vielleicht doch eine ganz nette Idee wären.
Mit der Rückwärtskompatibilität ist das genauso. Alle schreien danach und werfen Steine in die Fenster der Konsolenhersteller, wenn mal ein kleiner Prozentsatz der alten Spiele nicht läuft. Nutzen aber, tja, das tut kaum jemand dieses Feature. Ich habe in meinem Leben noch kein PS1-Spiel in meine PS2 gesteckt, noch kein Xbox-Spiel in meine 360, und noch kein GBA-Spiel in mein DS. Eine kurze Umfrage in meinem Dunstkreis hat ergeben, dass dies auch sonst keiner zu tun scheint. Dies gilt übrigens auch für die entsprechenden Foren. Wenn man da die tobenden Massen mal fragt, ob sie denn überhaupt schon mal rückwärtsgespielt haben, lautet die Antwort meist entweder “nein” oder “Ja, Halo 2″.
Kleiner Tipp: Halo 2 läuft schon. Und es wird nicht besser laufen, wenn Microsoft noch zwei dubiose Budgetspiele, die eh keine Sau hat, zur Liste hinzufügt. Noch ein Tipp: Dieses Feature gibt es nicht umsonst. Microsoft hat ein ganzes Team von Programmierern, die an der Rückwärtskompatibilität schuften. Wir Informatiker haben die Tendenz uns ganz solide bezahlen zu lassen, insofern dürfte dieser Nummerierungspunkt auf der Rückseite der 360-Packung Microsoft inzwischen schätzungsweise einen lässigen Millionenbetrag gekostet haben. Schließlich sind die schon eine Weile dabei und die Jahresgehälter sammeln sich so.
Sony macht das Ganze mit Hilfe von Hardware. Kurz gesagt, die haben eben schnell noch mal eine halbe PS2 in ihre PS3 gelötet. Das kostet sie nach Schätzungen ca. 30€ pro Konsole. Kein Wunder, dass sie die Chips in Zukunft dann doch lieber wieder raus lassen werden. Da ist selbst ein Team von Emulation Ninjas günstiger.
Wer zahlt das alles? Nicht Microsoft und Sony, sondern wir Spieler. Obwohl wir es gar nicht nutzen. Also überlegt das nächste Mal bitte, bevor ihr Mistgabel und Fackel zückt und Kompatibilität für einen Titel fordert, den ihr selbst auf der alten Xbox seit drei Jahren nicht mehr angeschaut habt.
Tja, jetzt habe ich schon ewig viel geschrieben, und dabei wollte ich doch auf eine ganz andere Weisheit hinaus. Nicht nur die akzeptierteste, sondern auch die inkorrekteste und möglicherweise schädlichste aller Internetspielefalschweisheiten. Welche? Auf die Antwort müsst ihr bis morgen warten. Ich mache mir jetzt nämlich einen Tomatensalat und befreie Las Vegas von Terroristen. In HD. Auf meinem Projektor.
Von wegen “Grafik ist nicht alles”.
LOL! Lest mal Richards Beitrag oben, ihr habt gerade das kritisierte vollständig erfüllt – und ich mußte mich nichtmal anstrengen ;D
Davon abgesehen, das Wort “Gelegenheitsspieler” kann ich nicht mehr hören… Hurra wir geben alle Grundsätze der spielerischen Motivation auf, damit Susi Schneckenschiss und Jens Jedermann auch ja klar kommen… ziemlicher Bullshit, imo – aber leider etwas, was momentan in vielen Bereichen Einzug gehalten hat – sobald man sich reinhängen muß, bzw. von einem selbst auch etwas verlangt wird ist es plötzlich ganz, ganz doof – dann doch lieber alles auf dem Präsentierteller schön vorgekaut – ist ja auch viel einfacher, und kann man mehr von konsumieren.
Ein gut gemachtes, faires Spiel in SCHWER motiviert länger als jedes “ich spiel’s mal eben durch und fass es nie wieder an”-Teil. Nicht umsonst ist Ninja Gaiden der heilige Gral unter den Actionspielen… denkt mal drüber nach.
Ich persönlich halte es für äußerst motivierend die eigenen Grenzen gezeigt zu bekommen, und diese mit den gegebenen Mitteln zu überwinden. Prinzipiell dürfte das die Grundlage aller interessanten Spiele sein… deshalb halte ich auch die Gewichtung “ausgearbeitete Charaktere” (mehr als Planescape und Baldur’s Gate II mit Abstrichen fällt mir dazu aber auch nicht ein) oder epische Storyline (epic as in b-movie trash) für Dinge die dezent am Thema vorbeigehen. Wo ist da das Spiel? Dieses Medium ist interaktiv, aber viele aktuelle Spieler scheinen irgendwie Fernsehen mit Videospielen zu verwechseln.
Beispiel Final Fantasy – Storyline und Gameplay sind da doch zwei völlig getrennte Bereiche. Und z!esel, die Storyline/Cutscenes funktionieren hervorragend ohne das dazugehörige “Spiel” – wenn dir also der passive, und nicht interaktive Aspekt am meisten gefällt (der zudem von unzähligen Büchern/Filmen weitaus besser gemacht wird)… dann weiß ich nicht warum du spielst? Weil du grinden so geil findest, weil es unheimlich Spaß macht anders eingefärbte Monster mit immer denselben Klicks zu killen? Aber das ist vielleicht so in der World of WarCraft-Generation und ich bin einfach schon zu alt.
- – - AND NOW FOR SOMETHING COMPLETELY DIFFERENT – - -
Resident Evil 1 auf XP ist ein ziemlicher Scheiß. Alte Konsolen->PC-Ports sind grundsätzlich Kacke programmiert.
Da du keinerlei Infos gegeben hast “was da nicht läuft”. Hier mal generelle Tipps: Softwaremodus wählen. Resi PC nutzt 3Dfx-Glide, und läuft daher nicht mit aktuellen 3D Beschleunigern (Option: Glide-Wrapper installieren).
Onboard-VGA Treiber nutzen könnte auch helfen (also die aktuelle GraKa ausschalten/deaktivieren/deinstallieren).
NoCD-Cracks, durch schlechten Datenfluß aufgrund von “Anlauf-Zeiten” moderner Laufwerke kacken manche Spiele ab (oft gibt’s nur mal einen sekundenlangen Freeze, dauert es zu lange schmiert’s aber meist ab). Besonders schlimm bei Sachen die die Daten dauerhaft streamen.
Und Win95-Kompatibilitätsmodus nicht vergessen – klappt manchmal, und manchmal auch nicht.
Wie gesagt, mehr Details und ich kann dir vielleicht genauer helfen.
Ranor, als ich mich damals an Turrican II gesetzt habe, war ich auch ein blutiger Anfänger. Über die ersten zwei, drei Levels bin ich damals auch nicht hinausgekommen. Dieses Spiel motiviert aber trotzdem zum Weitermachen, weil es in der Spielwelt so unheimlich viel zu entdecken gibt. Und die Musik von Chris Hülsbeck erst! Es hat wohl ein paar Monate gedauert, aber irgendwann wurde TII dann zum ersten Spiel, das ich durchgespielt hatte. Warum ich das alles erzähle? Ein Spiel muss nicht brandneu sein, um zu begeistern, viele alte Klassiker schaffen das genauso gut, manchmal sogar besser, oft aber sicher auch schlechter (aber dann sollte man sie wohl nicht “Klassiker” nennen). Und was kümmert es mich, was ein Gelegenheitsspieler von Videospielen hält?
z!eseL, sowas gab es auch vor 10-15 Jahren schon. Aus welcher Perspektive man das Geschehen betrachtet, ist da wirklich Nebensache bis irrelevant.
@Aulbath:
Oh nein, das ist jetzt natürlich schlimm. Denn was Richard kritisiert ist natürlich für alle tabu.
Hm…habe meinen Beitrag jetzt dreimal gelesen, aber nirgendwo gefunden, dass ich nur Final Fantasy spiele. Auch WoW besitze ich leider nicht.
Hm…es soll ja Menschen geben, denen sowas vielleicht eher im echten Leben wichtig ist und nicht in einem Spiel.
@blumentopferde:
gerade das kritisierte vollständig erfüllt – und ich mußte mich nichtmal anstrengen ;D
Oh nein, das ist jetzt natürlich schlimm. Denn was Richard kritisiert ist natürlich für alle tabu.
Hm…habe meinen Beitrag jetzt dreimal gelesen, aber nirgendwo gefunden, dass ich nur Final Fantasy spiele. Auch WoW besitze ich leider nicht.
Zum generellen Problem mit Resi kann ich leider nichts genaues sagen, da ich es nicht versucht habe (habs auch schon für PS1 und Gamecube, da brauch ich nicht noch eins^^). Aber danke für deine Tips und Mühe.
Auch hier verhält es sich wie Aulbath: eigenen Beitrag dreimal gelesen und nirgendwo gefunden, dass ich behauptet habe das es das nicht schon vor 10 Jahren gab.
Ich weiß gar nicht, warum man sich nach Spielen sehnt die einem wehtun vor unfairen Stellen und “kann dem definitiven Tod nicht ausweichen” Momenten. Seien wir doch ehrlich: die meisten Games strotzten früher vor sowas.
Heutzutage als Erwachsener kann man doch geneigte Damen dafür finden, die schnallen einen dann auf einen Stuhl und treten einem auf Wunsch auch mehrfach in die Eier. Selber Effekt, schnelleres Ergebnis. Ist auch kein Tabuthema mehr heutzutage. Gönnt euch mal was.
Was will es uns sagen? Natürlich darfst du sofort gegen andere Meinungen rumtrollen, ist dein gutes Recht… nur weil Richard es oben eben so erwähnte, finde ich amüsant das es hier, 100 Kommentare später, genau so passiert.
Habe auch nicht behauptet das du nur FF spielst – Spiele mit Story, vor allem aber eben RPGs trennen Story und Gameplay einfach viel zu sehr, FF wäre da nur ein Beispiel unter vielen.
Lies nochmal. Von unfair hat keiner was gesagt. Tod ist aber nunmal ziemlich definitiv, und wenn ich mich in Call of Duty anschießen lasse, mich hinter ‘ner Mauer verstecke, und plötzlich wieder geheilt bin – dann finde ich das gelinde gesagt absolut bescheuert.
Bescheuert ist das, keine Frage. Es dient aber dem Spielfluß. Und die Call of Duty-Titel würde ohne diese Mechanik (oder halt ein Haufen Medipacks) nicht funktionieren. Klar lässt sich die “Spontanheilung” bei einem Halo viel besser erklären, aber prinzipiell begrüße ich den Schritt in diese Richtung, denn es macht die Spiele deutlich flüssiger.
Was du hier schreibst ist auch ziemlicher Bullshit. Mann kann beides auch ganz wunderbar verbinden. Als Beispiel fällt mir da immer “Knights of the Old Republic” ein, was, dadurch das es sehr einsteigerfreundlich ist, eine Freundin von mir komplett durchgespielt hat, der Rollenspiele sonst immer viel zu kompliziert sind. Und “Hardcorezockern” können mit dem Ding auch richtig viel Freude haben.
Wenn ich so in Spieleregal schaue, dann stehen viele aktuelle Titel die alle eher an den “Hardcore”-Markt gerichtet aber trotzdem wesentlich zugänglicher als ein Contra o.ä. sind, da das stupide Auswendiglernen der Level da meist wegfällt. Denn sowas macht “uns” vielleicht Spaß, Leute die vorher eher gar nicht oder nur wenig gespielt haben, schreckt das unheimlich ab. Und oftmals reicht schon das Heraufsetzen des Schwierigkeitsgrades aus und schwupps: Der Titel ist schwerer geworden.
@ Blumentopferde
Klar, Turrican ist motivierend. Und Spiele dieses Kalibers gibt es auch noch heute (Ninja Gaiden), wenn sie natürlich auch deutlich in der Minderzahl sind. Allerdings muss ich sagen, bin ich froh, dass die meisten Spiele nicht mehr diesen halsbrecherischen Schwierigskeitsgrad haben sondern oft “nur” fordernd sind. So habe ich die Chance die Titel durchzuspielen ohne mich ewig lang darin verbeisen zu müssen. Und kann dann auch noch die ganzen anderen Spiele spielen, die mich interessieren.
Man bräuchte ja nur einen zusätzlichen Easy Schwierigkeitsgrad einbauen, Profis können ja normal wählen. Oder das Spiel schaltet auf Anfrage runter. Oder man bietet Cheats an, gibts ja auch überhaupt nicht mehr außer in GTA. Bei Two Thrones bin ich ums Verrecken nicht um den PS2 Endboss gekommen, habs dann da beendet.
Flüssig bis zu dem Punkt an dem sie sich entweder selber spielen, oder es einfach absolut affig ist. Wenn schon Ein-Mann-Kommando und Hitler-Slayer himself, dann bitte soll das Spiel diese “Asskicker”-Mentalität auch im Schwierigkeitsgrad rüber bringen.
Immernoch Klasse diesbezüglich Operation Flashpoint, oder aktuell der Nachfolger… ein Kopfschuß, ist ein Kopfschuß ist ein Kopfschuß… da geh ich nicht mal kurz hinter die Mauer und laß mir mal eben die Kugeln aus dem Kopf eitern.
KotOR ist übrgigens ein schönes Beispiel für das RPG-Problem, was ich weiter oben beschrieb – auch hier sind Gameplay und Geschichte wieder super von einander getrennt (ob ich nun Level 1 oder Level 99 bin spielt in der Handlung eh keine Rolle und hat auch sonst nur Einfluß darauf wie lange mich die Monster nebenbei aufhalten).
Davon abgesehen, es ist unmöglich in dem Spiel zu verkacken… früher oder später spielt man das einfach durch – nichtmal Grind ist notwendig. Verstehe hier aber auch deinen Standpunkt nicht – das ist doch genau das was ich sage. Limitiert und auf instant win ausgelegt, selbst für Leute die keinen Plan haben, und sich nicht mit der Materie auseinandersetzen wollen.
Was ist an Contra nicht zugänglich? Mit A springste, mit B ballerste… wirste getroffen, biste tot. Viel zugänglicher geht es wohl nicht. Wenn ich mir stattdessen Rotz wie die aktuellen FPS angucke, mit Ihren 27x Ausrüstungsgegenständen, Minigame-Nachladenscheiß, ducken, ausweichen, backflips, stealth… das IST KOMPLIZIERT und VERWORREN… und vorallem UNNÖTIG! Und es gibt kaum ein Spiel wo man nicht die Level “auswendig” lernen muß. Kandidaten wie Hitman, Splinter Cell, Red Steel, God of War, Metroid Prime oder Call of Duty verlangen von dir genauso das du weißt wo was steht bzw. zwingt dich Sachen auswendig zu lernen.
Ich möchte bitte, das du mir zeigst wer von Klassikern aufgrund des simplen, und offensichtlichen Gameplays abgeschreckt wird… ist es nicht eher so das viele Leute per se nein Danke sagen weil es “scheiße aussieht” bzw. zu abstrakt ist und man wohlmöglich Fantasie benutzen muß um was zu erkennen?
Darauf will ich aber nicht hinaus – es geht darum, dass das Spiel dich zwingt es zu beherschen, und Fehler bzw. Nicht-Können bestraft. Durch wieviele Spiele schludert man heute sich durch, und ignoriert dieses oder jenes einfach weil das Spiel es einem durchgehen läßt? Du nennst es Spielfluß, ich nenne es schlechtes Spieldesign.
Ein müßige Diskussion… ich lasse mir aber schon seit 17 Jahren von fiesen Pixeln den Arsch versohlen – und erwarte daher einfach Bestrafung für suckiness meinerseits. Wer weiß das schon so genau?
Leute die von ihren Spielen erwarten, dass sie extrem schwer sind (“Gib mir Tiernamen!”) und Leute die lieber locker und entspannt spielen (“Der Weg ist das Ziel.”), sind nicht nur zwei völlig unterschiedliche Zielgruppen, sie haben meiner Meinung nach eine völlig andere Sicht auf Videospiele.
Die erste Gruppe sieht es wirklich als Spiel, ja fast als Sport. Es geht ums Siegen, darum das Spiel zu beherrschen, darum Fähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern und sich an dem Spiel zu messen.
Die andere Gruppe sind eher die Leute, die in Spielen eine neue Form von Unterhaltung/Kunst sehen, die sich im Regal neben Büchern und Filmen einordnet. Man will eher auf emotionaler Ebene angesprochen werden. Ein hoher Schwierigkeitsgrad führt bei diesen Leuten zu großem Frust, weil er schlichtweg dem Erlebnis das sie suchen im Wege steht.
Natürlich hat sich die zweite Gruppe längst durchgesetzt. Die knallharten Spiele werden nie wieder kommen, außer es gibt noch einen Crash und der Mainstream hört komplett auf zu spielen. Das wiederum halte ich für unwahrscheinlich.
Leute wie Aulbath sind inzwischen eine marginale Randgruppe unter den Spielern, für die in Zukunft noch hin und wieder Spiele entwickelt werden dürften (vor allem im Indie-Bereich), die aber in der Zukunft der Videospiele generell keine nennenswerte Rolle mehr spielen.
Meiner Meinung nach ist das auch gut so. Discuss!
Richard, damit hast du es auf den Punkt gebracht.
@ Aulbath
Hast du eigentlich mal einen aktuellen Shooter gespielt? Halo auf einem hohen Schwierigkeitsgrad? Gears Of War auf schwer? Black?
Dann hättest du nämlich gemerkt das diese Spiele weder affig sind noch sich selbst spielen.
Ja, auch ich habe OFP gerne gespielt. Nur ist dieses Spiel auch oft einfach anstrengend, da es auch nur eine sehr eingeschränkte Speicherfunktion gab. Aber wenn man es unbedingt immer hardcore haben muss…
Einer der Gründe, warum ich Kotor so liebe. Denn Grind ist, gelinde gesagt, zum kotzen. Das hat doch mit gutem Spieldesign nichts zu tun.
Das ist doch absoluter Bullshit! Natürlich muss man sich mit dem Spiel auseinandersetzen. Die Freundin, von der ich vorhin gesprochen habe, hat das Spiel absolut genossen, gerade weil sich nicht alle paar Bildschirmmeter in einen hammerharten Kampf verwickelt wurde.
Quatsch. Ich kann dir viele Leute zeigen, die Contra abschreckt, weil das Spiel keine Fehler verzeiht. Das unterscheidet es z. Bsp. von aktuellen Metroid-Titeln. Mit der Grafik hat das nichts zu tun.
Natürlich leiden viele Titel unter schlechtem Spieldesign, alte wie neue. Und Spielfluss entsteht nur wenn auch das Spieldesign richtig gut ist.
Ich spiele auch schon ziemlich lange, ca. seit 16 Jahren ;)
Allerdings will ich nicht mehr, dass mir jedes Spiel ständig in den Arsch tritt. Das ist mir viel zu anstrengend. Fordeernd sollten die Spiele schon sein, keine Frage. Aber nur Titel wie Ninja Gaiden? Neine Danke.
Ich find auch das Singleplayer Spiele keinenfalls jemals wieder so werden sollten wie früher. Viel der Mentalität kommt ja gerade aus dem Automatenbereich “haha, pro Tod ein Credit und du wirst doch nicht aufhören zu spielen jetzt wo du am Endgegner bist!” (Bei House of the Dead 3 hat der letzte Endgegner mich und meinen Kumpel mindestens genausoviel Kohle gekostet wie das gesammte Spiel davor *argh*) entsprungen. Ich persönlich stehe auch auf forderne Spiele aber ich denk der Tod ist einfach heute nicht mehr geeignet als Bestrafung.
Ich kann auch ein Contra oder Musha Aleste entspannt spielen – von BulletHell-Shootern ganz zu schweigen, bei denen man sich förmlich in trance spielen kann ;D Become one with the game, be the game!
Bücher und Filme stimulieren aber passiv. Und IMO liegt da eindeutig das Problem des modernen Spiels. Ich meine, das “Spiel” dient hier doch nur als Unterbrechung der passiven Sequenzen – und ist, rational betrachet, somit vollkommen überflüssig – weil das Hauptaugenmerk und das was dem Nutzer gefällt(siehe Z!esel) eben bei den erzählerischen Elementen liegt, die aber nun mal fast ausschließlich passiv erlebt werden, und auf die der Spieler eh keinen Einfluß hat – da sie bereits in Skripten bzw. dem Drehbuch fesstehen und nur getriggert werden. Hier liegt auch das Problem der, gerade in den späten Neunzigern stark auftretenden, Belohnung mit Cutscenes. Ich spiele für einen Filmschnipsel… ich mein: WTF!?
Warum nicht gleich einen Film oder Buch? Gerade letzteres läßt mir dank meiner Vorstellungskraft/Fantasie sogar noch Freiräume in der Ausgestaltung des Niedergeschriebenen in meinem Kopf.
Ist das triggern eines Storyfetzen oder Filmsequenz so befriedigend das man dafür gerne bereit ist 40 und mehr Stunden wiederholendes Gameplay in Kauf zu nehmen?
Zumal Spiele ja auch bloß die Erzählweise von Büchern und Filmen aufgreifen/kopieren ohne nennenswerte, eigene Möglichkeiten der Erzählung entwickelt zu haben.
Oder anders gefragt, wofür spielt ihr denn? Ihr spielt jedenfalls, sofern ich Richard richtig verstanden habe, nicht wegen des Spiels an sich… was sich für mich irgendwie vollkommen absurd anhört.
Hä?
Ich spiele doch nicht nur für die Cutscene! Wenn das Gameplay öde ist spiele ich auch das Spiel nicht, egal wie geil die Cutscenes auch sein mögen (Final Fantasy anyone?).
Und ich denke, du hast Richard falsch verstanden. Das Spiele vielleicht als eine neue Art der Unterhaltung neben Filmen und Büchern verstanden werden, heißt ja nicht, dass man die Spiele nur wegen der selben Elemente spielt, die sich auch in Filmen und Büchern wiederfinden.
Wenn das Spiel an sich schlecht ist, spielt es auch der “Gelegenheitsspieler” nicht, egal wie toll das drumherum auch sein mag. Ich denke, dass gerade diese Gruppe ein gutes Gespür für klasse Spieldesign haben kann.
Und ich spiele natürlich wegen des Spiels an sich. Aber auch – je nach Titel natürlich – wegen der Geschichte oder der Cutscenes. Das eine schließt doch das andere nicht aus.
Sie zwingen mich nur, die pussy gameplay mechanics öfter zu machen. Statt mich nur einmal hinter dem Pfeiler zur Shiel-Regen zu stellen, mach ich es dann eben dreimal. So what?
Ihr verwechselt mich gerade mit den super-l33ten Menschen da draußen. Ich will es nicht hardcore, ich will es befriedigend. Ich will mich mit dem Spiel messen, und ich will das es mir mitteilt wenn ich einfach scheiße bin und mich mehr anstrengen soll. Sind IMO zwei Paar Schuhe.
Nochmal, wenn ich durchlaufen kann bzw. wenn mir die Spielmechanik grobe Schnitzer durchgehen läßt – warum laß ich es nicht weg? Ist doch nur Zeit schinden.
Wenn Contra keine Fehler verzeihen würde, dann würdest du nur mit einem Leben starten und nach dem ersten Treffer wäre Sense. Ist aber nicht so.
Dann habt ihr was falsch gemacht ;D
Ich häng gleich noch mal was dran, da mir das noch unter den Nägeln brennt:
Ich hab die Frage schon mal ähnlich an dich gestellt: Spielst du eigentlich irgendwelche aktuellen Titel? Nenn doch mal ein paar Beispiele für deine Behauptung.
Oben schreibst du was von ausgearbeiteten Charakteren und Handlung… und mir fällt jetzt kein Spiel ein, welches seine Charaktere/Story nicht über passive Sequenzen “erzählt”.
Was ist denn für dich am “Gameplay” (ein Begriff der eigentlich erstmal definiert werden sollte) eines Handelsüblichen RPGs nicht öde? Fordert dich das eigentliche core-Gameplay in irgendeiner Weise?
Darum ging es auch gar nicht, ich kritisiere nur das Spiele entgegen Ihrer Möglichkeiten nur Filme und Bücher kopieren, und Gameplay, egal wie toll, aufsetzen.
OBJECTION! Sonst würden sich der EA-Kram oder Filmumsetzungen nicht verkaufen…
So, muß jetzt noch arbeiten.
Pussy-Gameplay mechanics!?
…
Was ist denn am Gameplay eines Contras oder eines Metal Slugs so unglaublich anders?? Ich meine, da mach ich das ganze Zeit auch nur das gleiche: Den feindlichen Kugeln ausweichen und den Abzug durchdrücken.
Nein, ist es nicht. Das SPIELEN macht dann einfach Spaß. Vielleicht nicht dir, aber einem Haufen anderer Leute. Und es ist ja nicht so, dass man Kotor mit geschlossenen Augen durchspielen kann. Mir wäre ein Schwierigkeitsgrad auf Baldurs Gate 2-Niveau auch lieber gewesen, aber Spaß hatte ich mit Kotor trotzdem eine Menge.
Ja…
Du willst nicht verstehen, auf was hinaus will, oder?
Wo war denn da jetzt der Widerspruch? Ich habe geschrieben dass ich “nicht nur für die Cutscene” spiele. Nicht nur.
Beispielsweise Baldurs Gate 2: Da fordert mich das core-gameplay immer wieder aufs neue, ohne öde zu sein.
War ja klar, dass EA irgendwann wieder ausgepackt wird…
Wobei: Die ganzen Sportspiele von EA – die spielt doch niemand nur wegen der tollen Inszenierung, oder irre ich mich da?
@Ranor: God of War II, Okami, Rogue Galaxy, Oblivion, Dark Corners of the Earth (mit Abstrichen)…
Alle genannten Spiele lassen die entscheidenden Momente bzw. die Szenen in denen die Story weitergesponnen wird passiv ablaufen. Und kein Spiel läßt mir die Möglichkeit etwas daran zu ändern. Auch Oblivion nicht – es gaukelt mir zwar endlose Freiheit vor, aber im Endeffekt ist es auch bloß; go there, kill the big foozle, loot shite and lvl up. Aber in Szenen wie gleich am Anfang das Gespräch mit dem Imperator, oder das Aufeinandertreffen mit seinen Mördern nimmt mich das Spiel in an die Hand und ich darf beiwohnen wie gerade etwas ganz ENTSCHEIDENDES passiert (hossa, der Imperator ist tot) und kann NIX machen (afair schaltet man mir sogar die Steuerung ab, bei der Mordszene).
Was soll das? Damit ist sämtliche immersion komplett im Eimer – denn ich hätte auf jeden Fall versucht irgendwas zu machen.
Vielleicht stört mich gar nicht, das mir das Spiel was vormacht – sondern einfach nur das es das einfach nicht gut macht.
OldSchool-Spiele sind da einfach ehrlicher irgendwo.
Richtig. Aber es ist ehrlich, und ist genau NUR das und versucht nicht noch gleich Actionfilm und Heldenepos zu sein, und die feuchten Gewaltträume eines 13-Jährigen zu befriedigen. Und vorallem, versuchen Contra und Metal Slug nicht jedem zu gefallen!! So wie das heutzutage leider bei vielen Spielen ist, weil man ja mächtig Absatz haben muß als Entwickler.
So, habe jetzt keine Zeit mehr – muß arbeiten.
Filmschnipsel etc. sind legendlich Belohnungen für deine Bemühungen. Wenn dir dies nicht genügt, dann lass die Spiele einfach stehen.
Das mag sein. Und die Szene in Oblivion ist wirklich ein Negativbeispiel. Mir sind “richtige” Cutscenes auch lieber als dieses “Du kannst dich zwar noch umgucken aber nichts machen”-Zeug.
Ich stelle es mir auch ziemlich schwierig vor, dieses Problem zufriedenstellend zu lösen.
Meiner Meinung nach aber auch nur deshalb, weil technisch da einfach nicht mehr drin war. Denn bei den ganzen 2D-Sidescrollern gab es auch haufenweise Szenen, in den der Hauptcharakter eingefroren wurde und in der entscheidenen Situation absolut nichts tun konnte. Also das Problem gab es schon immer.
Die Zielgruppe von heutigen Action-Titeln ist doch genau die gleiche wie vor 10 Jahren.
Und die alte Leier von den Entwicklungskosten brauch ich ja gar nicht erst anfangen…
Irgendwie hab ich das Gefühl dass der werte Herr Aulbath hier nur rumflamen möchte. Eventuell soll das nen ironischer Bezug auf das Thema Foren sein… wer weiss.
Man sollte vielleicht einfach zur Kenntnis nehmen dass sich der Markt verändert hat. Richard schreibt da oben eigentlich alles was man schreiben muss. Ich würde aber sogar wetten dass in absoluten Zahlen immer noch genau so viele “schwere” Spiele im Jahr erscheinen, die dem Herrn Aulbath gefallen, wie in der “guten alten Zeit”(tm). Nur dass man die inzwischen eher im Independentsektor suchen sollte.
PS: Schwierigkeitsgrad einstellen und so… hilft bei den meisten Spielen mehr als sinnbefreites rumheulen.
Ich glaube nicht, dass sich der Markt groß verändert hat, nur sind die einfachen Spiele von vor 20 Jahren vergessen worden und man hat sich den Mythos gebaut, früher seien die Spiele noch knackiger gewesen.
Einfach weil man die, auf die das nicht zutraf vergessen hat oder verdrängt.
Etliches auf dem NES und GameBoy gehört zum einfachsten, was ich je gespielt habe.
Mir ist dasselbe passiert wie Hendrik:
Psychonauts kompatibel -> Xbox aus dem Rack verbannt.
Schon komisch, wie einen manche Spiele an den Eiern haben…
so long
Alex
Zur Grafik: Gutaussehende Titel tendieren natürlich eher dazu, Spaß zu machen. Und dass ein und das selbe Spiel in Highres und HDR einfach ein schöneres Spielgefühl liefert als ohne, ist sonnenklar.
Allerdings ist das wie alles auch eine Frage des Stils, was bei 3D-Spielen auch grundlegend auf die Engine zurückzuführen ist. Paradebeispiel TloZ: Wind Waker vs. OoT. Die Fangemeinde war so ziemlich absolut zweigeteilt. Love it or Hate it.
Oder WoW gegen Guild Wars… Klobige Models in einer Hyperbel-Welt oder Pseudorealismus & Hitboxlag? Hab den Begriff “Grafik” schon immer als Pauschalisierung empfunden. Alles ist relativ.
Das ist doch dasselbe, wie das in jeder Talk-Show gesagt wird das es auf die inneren Werte ankommt.
Ob geile Grafik oder geile Frau, alle springen darauf an.
Ich finde Aulbath hat nicht ganz unrecht. Meine Gedanken dazu:
1. Imo wird bei manch aktuellem Spiel oft das Gameplay um eine Story oder etwas anderes herumgebaut. Gameplay ist also zweitrangig und wird dazu eingesetzt um dem Spieler zwischen der Erzählung etwas zu bieten (Manchmal nur grade soviel, dass man das Ding dann noch Spiel nenen kann). Cutscenes und FMVs sind gleichzeitig die Belohnung für gutes spielen. Mein persönliches Beispiel dafür wäre Sword of the Berserk.
Bei anderen Spielen wiederum wurde eine Story um das Gameplay herum gesponnen. Man kann davon ausgehen, das in diesem Falle tatsächlich mehr Wert auf das Gameplay gelegt wurde und es bei diesen Spielen auf das Spielen an sich ankommt. Als Beispiel könnte man sicher Ninja Gaiden anführen.
Natürlich sind nicht alle Entwickler gleich gut darin eine Gute Balance zw. Gameplay und Storytelling zu schaffen. Wirklich schlechte Spiele haben beides in ausreichend mieser Qualität zu bieten. Ich persönlich bevorzuge auch eher die “richtigen” Spiele, lasse mich aber auch gern mal von einem “Spielfilm” unterhalten.
Bei FF und KOTOR halte ich die Mischung aus Spiel und Film allerdings für ziemlich ausgeglichen.
Bei den sogenannten Klassikern aus der 2D- Zeit war die Technik einfach nicht so weit, das man ellenlange Videosequenzen als Belohnung hätte nutzen können. Als Motivatoren mußten also andere Dinge herhalten, die mehr mit dem Spiel zu tun hatten. Manche Games waren halt bockschwer und die einzige (ultimative) Belohnung bestand darin den Highscore geknackt oder einfach nur das Game durchgespielt zu haben. Insofern sind die alten Games vielleicht wirklich ehrlicher, wie Aulbath schreibt. Grafik konnte damals allerdings auch schon als Motivationsfaktor eingesetzt werden. Man will als Spieler halt alles gesehen haben.
2. Story und Gameplay sind bei nahezu allen Spielen voneinander getrennt bzw. nur wenig verwoben. Ich kenne kein aktuelles Beispiel bei dem Beides eine perfekte Symbiose eingeht. In Ansätzen ist das bei manchen Spielen aber sicher erkennbar. Was die alten Games angeht: Da war oft so wenig Story vorhanden, das man diese ohne Probleme ins Spiel einbinden konnte. Also zum Beispiel ein x-beliebiges Jump, n Run. Der Held rennt durch verschiedene Gebiete und besiegt am Ende den Obermotz. Die eigentliche Story erzählen dabei die Levels, die die Geschichte gleich in Kapitel unterteilt. Dementsprechend aussagekräftig mußten die besuchten Welten natürlich auch sein. Heutzutage muss man schon ein bisschen mehr Story bieten, mehr als so ohne Weiteres im Spiel unterzubringen ist.
..hmm.. irgendwie ist Antigames.de richtig langweilig geworden. Mich interessieren MMORPGS nicht und Konsolen wird hier eine wichtigkeit beigemessen die sie bei mir niee haben würden. Naja mal gucken was die nächsten Themen so sind.
..hmm.. irgendwie ist Kochen.de richtig langweilig geworden. Mich interessieren Aufläufe nicht und Kochplatten wird hier eine wichtigkeit beigemessen die sie bei mir niee haben würden. Naja mal gucken was die nächsten Themen so sind.
famos!
@Grillparty: Du veranstaltest ja auch Grillparties… bist also total nicht in der demographic und so ;D
Auf Grillparties (war noch nie auf einer) nutzt man höchstwahrscheinlich mehr Grills/Grille/Grillen als Kochplatten.
ich weiss nicht, die alten Themen waren irgendwie immer voll interessant. Und Grillpartys vergleich find ich nicht passend ^^
Wollt ich auch nur mal anmerken :D
@Barbecue: Wenn ich jetzt sage früher war alles besser, dann lyncht mich Ranor ;D
Das neue fand ich gut. :D
Und los, sag es!
Genau, sag es, ich warte nur drauf! ;-)
Hachja, früher war halt alles besser… *seufz*
Was passiert eigentlich wenn ich einen Namen benutzen möchte, der jemand anderem gehört, Richard?
BANHAMMER!
Scherz beiseite, da du meinen Gravatar nicht hast, ist jetzt eine direkte Verwechslung ausgeschlossen. Aber du weißt ja wie die Leute sind, also suche dir besser einen anderen aus. Auch wenn Richard ein sehr schöner Name ist.
Drahcir wär’ doch was ;D
Wie würde ein Freund von mir an dieser Stelle sagen: “Ist halt doch alles Geschmackssache” :)
Und zur Rückwärtskompatibilität: Ich war schon mehr als 1x darüber erfreut, dass die Wii auch
Gamecube Scheiben schluckt!
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Um ehrlich zu sein, vieles an diesem Spiel schockiert mich. Erstmal das mit der Grafik:
Ich kennen NIEMANDEN aber auch absolut NIEMANDEN, der ein neues spiel mit guter graphik einem alten mit veralteter vorzieht. Ich spiele “Earthbound/Mother2″ (Ja, ich besitze es) mit 2D sprite-grafik ebenso gerne wie Kingdom Hearts2, das fast die volle power der PS2 nutzt.
Warum?
Weil beide Spiele eine Super Story, cooles Gameplay und interesante Charactere haben. Also, darauf kommt es MIR beim spielen an!
Und deswegen habe ich mir eine Wii gekauft, und keine 360 oder eine PS3. Und ich bin glücklich damit. Sehr glücklich sogar.
Natürlich, ich habe jetzt Angst davor, dass der nächste Kingdom Hearts Teil( die spinoffs abgesehen) auf der PS3 exklusiv erscheint, aber dann werde ich mir eben eine anschaffen. Nicht weil sie ne geile Grafik hat.
Sondern weil KH ein geiles Spiel ist!
Und wenns ein 15 Jahre altes NES RPG mit 5×5 pixl großen sprites wäre! Es wäre trotzdem ein geiles spiel! Und ich würde es trotzdem lieben!
Dann noch das mit der Abwärtskompabilität.
Also, ich spiele ALLE PSone Spiele auf der PS2 und ALLE GameCube spiele auf der Wii. Ach ja, und meinen GBA benutzte ich nur noch zum Pokemon tauschen und GameCube-GBA Connection spielen, seit ich den DS habe.
Und alle anderen die ich kenne tun das auch.
So viel zum Thema “Keiner nutzt abwärtskompatibilität”
Errr… Im ersten Satz wollte ich “Statement” schreiben, nicht “Spiel”… ich war wohl etwas gedanken abseits….