Harry Potter und die Butterbrotdose der Verdammnis

butterbrotdose.jpg

Erinnert ihr euch noch an die Grundschule? Oder genauer gesagt an He-Man? Wahrscheinlich nur, wenn ihr zur gleichen Zeit zur Grundschule gegangen seid, wie ich. Selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, hat He-Man ausreichend Spuren in der Popkultur hinterlassen, um euch vielleicht vage bekannt zu sein.

Wenn nicht: He-Man war eine dieser Kombinationen aus Zeichentrickserie und Spielzeug, mit denen Eltern bis heute ordentlich das Geld aus der Tasche gezogen wird. Das Pokemon seiner Zeit eben. Nicht dass Pokemon noch der He-Man unserer Zeit wäre. Was ist jetzt eigentlich das Pokemon unserer Zeit? Ist Yu-Gi-Oh noch aktuell?

Egal. Worauf ich hinaus will ist folgendes: Butterbrotdosen.

Ihr hattet bestimmt auch eine. Sie war ein kleiner Plastikasten, in den Mama immer euere Butterbrote gepackt hat, die ihr dann auf dem Pausenhof weggeworfen habt. Wenn ihr zu den coolen Kids gehört habt, dann war der Kasten mit einem Logo oder Bild bedruckt. Solltet ihr zu meiner Grundschulzeit zu den coolen Kids gehört haben, war mit großer Wahrscheinlichkeit He-Man drauf.

Meine Eltern mussten glücklicherweise nie Geld für eine He-Man Brotdose ausgeben, weil ich He-Man schon damals als nicht ausreichend intellektuell anspruchsvoll für mich empfunden habe. Jawohl, ich war schon in der Grundschule ein unerträglich arroganter Besserwisser. Damals war ich wenigstens noch niedlich, was man heute nicht mehr behaupten kann.

Natürlich hatte ich auch damals schon meistens Recht. He-Man ist und bleibt außergewöhnlich stumpf. Ein Superheld, dessen größte Fähigkeit darin besteht, dass er…viele Muskeln hat. Wow, ich bin so beeindruckt. In der Realverfilmung wurde er von Dolph Lundgren gespielt. Das war perfektes Casting. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Nur weil ich He-Man nicht mochte, ändert das aber natürlich nichts am Prinzip. Die coolen Kids hatten He-Man Actionfiguren und Brotdosen. Und ich nicht. Damit bin ich bis heute eigentlich ganz zufrieden. Dennoch habe ich mir letzte Woche eine Brotdose gekauft. Mit Harry Potter drauf.

Hergestellt von einer Firma namens Electronic Arts. Für meine Xbox 360.

Jawohl, die Harry Potter Spiele sind nämlich gar keine Videospiele. Sie sind Butterbrotdosen. Reine Merchandising Artikel. Dinge die sich nicht verkaufen, weil sie intrinsischen Wert haben, sondern weil außen ein Harry Potter draufgedruckt ist.

Als solches ist es nahezu komplett sinnlos sie zu rezensieren. Wer sie kauft, der weiß was er bekommt und ist damit glücklich. Man kann natürlich mal kurz nachschauen, ob die Butterbrotdose nicht kaputt geht, wenn sie hinfällt, aber das war es dann auch schon.

Eine echte Rezension würde sich nur lohnen, wenn die Designer hingegangen wären und versucht hätten die Bücher als Videospiel zu adaptieren. Das haben sie aber nicht. Sie haben nicht mal versucht den Film als Videospiel zu adaptieren, obwohl ihr Spiel ja offiziell darauf basiert. (Was natürlich den enormen Vorteil hat, dass man keinerlei eigene Vorstellungskraft ins Spiel investieren muss, sondern einfach abschreiben kann.)

Wo wir gerade beim Abschreiben sind, muss ich kurz mal den AntiTipp der Woche losweren. Liebe Studenten, wenn ihr schon bei einer Klausur von euerem Nachbarn abschreibt, dann achtet doch bitte darauf, dass der auch die gleiche Version des Lösungszettels hat. Es ist schon etwas irritierend, wenn ihr es schafft jedes Kreuzchen exakt gleich zu machen wie eurer Nachbar, dabei aber nicht merkt, dass auf seinem Zettel ein ca. zwei Meter großes „A“ steht und auf eurem ein ca. zwei Meter großes „B“. Aber das nur am Rande.

Wie gesagt, so ein Harry Potter Videospiel ist nicht mal eine Adaption des Films, denn dann hätte man ja zumindest die Geschichte ins Spiel packen müssen. So viel Mühe macht man sich da aber nicht. Es gibt zwar die eine oder andere kurze Montage die einen daran erinnert, was im Film passiert ist, hat man diesen aber nicht gesehen, so ergeben die nicht mal einen Hauch von Sinn.

Insgesamt wirft das kein gutes Licht auf Electronic Arts und die ganze Videospielbranche. Man könnte auch sagen, dass die ganze Sache recht deutlich macht, wie die Hierarchie in der Unterhaltungsbranche aussieht. Kurz zusammengefasst:

Die Videospielbranche ist Hollywoods kleine Bitch.

Wenn Warner Brothers einen Harry Potter Film macht, dann gehören dazu auch wie selbstverständlich die Rechte zu Harry Potter Videospielen. Und wenn Electronic Arts für Warner Brothers ein Harry Potter Videospiel macht, dann bückt man sich brav und produziert pünktlich zum Filmstart eine hübsche keine Butterbrotdose und bedankt sich danach artig.

Geld kann man damit natürlich eine ganze Menge machen. Aber wieso gibt es keine kreativen Leute in der Branche die sich mal hinsetzen und überlegen wie man aus den Harry Potter Büchern ein vernünftiges Videospiel macht? Ein Spiel, das sowohl für sich selbst genommen gut ist und gleichzeitig die Essenz der Bücher einfängt? Ein Spiel das eine eigene Vision von Harry Potter und seiner Welt hat und nicht nur bei Chris Columbus und Kollegen abguckt?

Und wieso gehören zu den Filmrechten immer automatisch die Videospielrechte? Somit ist fast jeder Versuch die Bücher separat als Spiel umzusetzen, zum Scheitern verurteilt. Vivendi hat es trotzdem mal versucht und rein auf Basis der Bücher ein paar Herr der Ringe Spiele gemacht. Die meisten waren Mist, aber Inevitable Entertainments Version vom Hobbit war echt ein schnuckeligs kleines Zelda, das mit den offiziellen Filmspielen den Boden gewischt hat.

Gekauft hat es trotzdem keiner. Links davon im Regal waren halt Spiele von EA, die genauso aussahen wie der Film.

Nicht dass Electronic Arts schlechte Butterbrotdosen machen würde. Das neue Harry Potter Spiel lässt einen zum Beispiel Hogwarts frei erforschen. Klar, das hätte ich mir schon vor drei Spielen gewünscht, aber besser spät als nie. Wie gesagt, wer das Spiel kauft, der weiß was er bekommt und wird seinen Spaß damit haben.

Ich habe meinen Spaß damit. Wer es unbedingt wissen will: die Butterbrotdose bleibt heile, wenn man sie auf den Boden fallen lässt. Handwerklich durchaus Qualitätsarbeit.

Trotzdem. Es wird Zeit, dass die Videospielfirmen aufhören sich zu bücken, wenn Hollywood die Seife fallen lässt. Noch wichtiger: Es wird Zeit, dass sich die Autoren und Verlage Gedanken über Videospiele machen. J.K. Rowling hat angeblich Steven Spielberg als Regisseur für den ersten Harry Potter Film abgelehnt, die Videospielrechte aber einfach so mitverkauft. Das ist kurzsichtig. Eine gute gemachte Adaption hätte ein separates Event sein können, genauso wie der Film. Stattdessen musste es sich im Warner Brothers Shop irgendwo zwischen einem Zauberbuch aus Plüsch und Professor Dumbledores Quastenhut einreihen.

Nichts gegen Butterbrotdosen. Aber Herrschaften, ein bisschen mehr Selbstbewusstsein darf es schon sein. Dann tut es auch nicht mehr so weh, wenn man sich hinsetzt.

Verwandte Artikel

27 Kommentare

  1. stefanx schreibt:

    Es wird Zeit, dass die Videospielfirmen aufhören sich zu bücken, wenn Hollywood die Seife fallen lässt.

    huar! satz der woche, wahnsinn! :)

  2. imYemeth schreibt:

    Ein bisschen wirr, aber der Anfang ist schön (zu meiner Grundschulzeit, ich denk mal so 2 Jahre später, waren es die Turtles).

    Allerdings denke ich, dass Brotdosen immer Brotdosen bleiben werden: Sie bringen schnelles Geld im Rahmen eines generalstabsmäßigen Lizenz-Angriffes auf das Kinderzimmer. Wäre Qualität da auch nur in irgendeiner Weise relevant, dann würden den Figuren nicht nach 2 Wochen die Arme abfallen und den Plüschtieren die Nähte platzen. Wieso in Dinge investieren, für die sich in ein, spätestens zwei Jahren niemand mehr interessiert? Mit mangelndem Selbstbewusstsein bei den Studios hat das denke ich wenig zu tun, das ist einfach Kalkül. Die Brotdosen sollen kein eigenes Event sein, sie sollen lediglich den Film und die anderen Dosen unterstützen.

    Merkwürdigerweise gibt es ja auch etliche gute Film- und Buchadaptionen im Spielebereich, und zwar fast immer dann wenn man nicht versucht hat zeitgleich zum Filmstart schnell ein bisschen Geld abzuschöpfen, sondern sich Gedanken um seine Lizenz gemacht hat.

  3. Knurrunkulus schreibt:

    Dass ich damals scheinbar nicht zu den coolen Kids gehörte merke ich noch heute wenn ich Leuten von meiner damaligen Lieblingszeichentrickserie “Silverhawks” erzähle. Ich meine: Hallo? Das war erste Sahne. Aber immer heisst es: “Wie, nicht He-Man? Oder zumindest “Galaxy Rangers”?

    Nun ja, das Trauma muss ich wohl selbst überwinden. Schön geschriebener Text mit durchaus wahren Worten übrigens. Ich habe bisher wirklich selten eine richtig gute Kinofilmverwurstung auf Konsolen oder dem PC spielen dürfen, wobei ich mir ziemlich sicher bin dass es da zumindest einmal eine glorreiche Ausnahme, die die Regel bestätigte, gab. Aber der Name des Spiels ist mir entfallen.

    Das “Harry Potter”-Spiel übrigens dürfte geringfügig teurer sein als damals die allerbesten Brotdosen, oder?

    Und auf meiner stand eh immer nur “DAK”.

  4. Richard schreibt:

    Die Harry Potter Brotdosen kosten 20$. Da ist das Spiel für 30-60$ (je nach System) ein ziemlich guter Deal.

  5. Frozen Mr. Toastbrot schreibt:

    Zu meiner Zeit waren es auch die Turtles. Und ich hatte sogar tatsächlich eine Butterbrotdose von denen. Und die Bebop Actiofigur. Damals waren die Actionfiguren auch noch richtig gut verarbeitet.
    Aber was Brotdosen angeht: Lieber eine Brotdose zum Film zum Buch als eine Brotdose zum Film zum Spiel, wie es bei “Streetfighter The Movie: The Game” der Fall ist. Aber es stimmt schon, die Entwickler könnten sich auch mal etwas mehr einfallen lassen und direkt vom Buch zum Spiel übergehen. Dazu fallen mir die Discworld Adventures ein, die ich sehr mochte.

  6. padington schreibt:

    Oh ja, damals gabs noch stabile Actionfiguren. Meine Turtlesfiguren konnten von nem Auto überfahren werden und danach einfach weiter kämpfen! :)
    Meine Transformers waren da nicht so hart im nehmen. Dafür konnten sie sich halt transformieren. Auch nicht schlecht.

  7. Yuri schreibt:

    Also mit den Silverhawks kenn ich da auch jemanden… ich war aber sowieso ein uncooles Kind und bin auch nicht alt genug, um davon ueberhaupt was zu kennen [okay, ausser die Turtles]. Aber das Intro hat mir immerhin besser gefallen als von dem meisten anderen Kram. Brotdosen gab’s bei uns trotzdem nur von Tupper.

  8. Vincent-VEC schreibt:

    Ich hatte nie ‘ne Butterbrotdose. Nur Papiertüten. Diese unsäglichen Tüten, in denen sich das Brot schon mittags zu einer Half-Pipe gewunden hat, wenn Käse drauf war. Bäääh.

    Und Action-Figuren hatte ich gar keine. Hat sich irgendwie nie ergeben, daß ich mal im Kaufhaus an den He-Man-Figuren stehengeblieben bin und mich heulend auf den Boden geschmissen habe, wie es andere Kinder regelmäßig machten, wenn sie was lebenswichtiges wie “Fistor” (der hieß wirklich so *g*) mit seiner beweglichen Eisenfaust unbedingt haben wollten, weil sonst das Kinderzimmer implodiert wäre…

    Aber dafür hatten meine 2 besten Freunde ALLES was man sich nur vorstellen kann, von diesem Action-Krams:
    der eine hatte He-Man und Co. von A bis Z, der hat sogar sein Sparschwein heimlich geplündert und sich die teuren Fahrzeuge gekauft. Die standen dann immer nur im Schrank, damit Mama und Papa die nicht gesehen haben. Aber Hauptsache, er hat sie BESESSEN. Oder sie Ihn?
    Der Andere hatte Transformers und Star Wars von A bis Z. Diesen Freund fand ich auch viel cooler. War mehr meine Schiene :-)
    Dann gab´s noch einen Dritten, der hatte gefühlte 236 Kg Playmobil. Diese Beziehung habe ich aber dann irgendwann einschlafen lassen. Wer sich nicht weiterentwickeln will…

    Naja, ich selber hatte dafür aber echte Retro-Legos! Jap. Retro deshalb, weil die schon 15 Jahre vorher meinem Onkel gehört haben und in unserer Familie einfach ALLES aufgehoben wurde. Dafür wurde Lego aber zu einem echten Laster und ich erwischte mich neulich noch, wie ich überlegte, ob ich mir diesen 4-achsigen Pneumatik-Autokran mit motorisierter Seilwinde mal gönne.
    Jetzt steht er in meinem Arbeitszimmer auf der Fensterbank *g* und wartet darauf, daß meine Jungs mal damit spielen werden. Irgendwann. Sowas schmeisst man ja nicht weg.

    Und um nochmal auf die EA-Brotdosen zurückzukommen: von MEINEN Actionfiguren (Lego) aus MEINEM Lieblingsuniversum gibt es schon richtig gute Versoftungen: Lego Star Wars 1 + 2. Ich kann mich eigentlich gar nicht beschweren :-)

  9. wubb schreibt:

    Also ich bin ja ein wenig jünger als eurer Schnitt (d.h. 20 Lenzen) und habe höchsten noch den Turtles-Merchandising mitbekommen. König der Löwen, Funcaps (kleine Chips) und vor Pokemon noch der Superjojo waren aber in meiner Grundschulzeit in!
    Eine gute Spielumsetzung (allerdings mit ca. 5 Jahren Verspätung) kenne ich: Indiana Jones and the last Crusade. Das Fate of Atlantis-Spiel sollte umgekehrt sogar verfilmt werden.

  10. wubb schreibt:

    Noch was: Ich erinnere mich noch an solche ähm.. Spielklappen. D.h. es war eine kleine Schachtelähnliches Spielzeug in verschiedenen Formen z.B. in Form eines Schlangenkopfes. Wenn man die Schachtel öffnete konnte man innerhalb dieser mit Actionfiguren spielen. Kennt die noch jemand?!?! Würde sie gerne wieder mal ersteigern wollen!

  11. ShooterHonk schreibt:

    Selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, hat He-Man ausreichend Spuren in der Popkultur hinterlassen, um euch vielleicht vage bekannt zu sein.

    Ich sag nur: Hot Fuzz! *hibbel*

  12. SholVa schreibt:

    Merkwürdigerweise gibt es ja auch etliche gute Film- und Buchadaptionen im Spielebereich, und zwar fast immer dann wenn man nicht versucht hat zeitgleich zum Filmstart schnell ein bisschen Geld abzuschöpfen, sondern sich Gedanken um seine Lizenz gemacht hat.

    Mir war gar nicht bewusst, was für ein Glück wir haben, dass Heim-Videospiele zur Zeit der alten Star Wars Trilogie kaum verbreitet waren. Gar nicht auszudenken, wenn X-Wing, Jedi Knight & Co alle typisches Filmumsetzungniveau hätten ;)

  13. Vincent-VEC schreibt:

    Wenn man die Schachtel öffnete konnte man innerhalb dieser mit Actionfiguren spielen.

    Die Burgen von He-Man (GraceSkull?) und Skeletor waren iirc so aufgebaut. Von außen ein großer Felsen mit Totenkopf-Antlitz und Verteidung. Wenn man sie aufgeklappt hat, gab es geheime Fahrstühle, Waffenschränke und so Zeugs. Ich glaube, bei der “bösen” Burg (die war LILA! Wenn das nicht böse ist…) war sogar ein Micro dabei, mit dem man seine Stimme verzerren konnte um so den “Guten” beim Stürmen der Festung etwas Angst einzujagen. Aber da waren immer die Batterien leer. :-)

  14. R_Wolff schreibt:

    Noch was: Ich erinnere mich noch an solche ähm.. Spielklappen. D.h. es war eine kleine Schachtelähnliches Spielzeug in verschiedenen Formen z.B. in Form eines Schlangenkopfes. Wenn man die Schachtel öffnete konnte man innerhalb dieser mit Actionfiguren spielen.

    Das klingt nach Mighty Max.

  15. Cody schreibt:

    manchmal haust Du echt Texte raus die mir schlagartig klarmachen weshalb ich trotz den in letzter Zeit doch sehr…ähm…sagen wir mal sporadischen “updates” zweimal täglich hier vorbeiklicke :) Herrlich zu lesen.

  16. Vincent-VEC schreibt:

    Das klingt nach Mighty Max.

    Ich habe das “klein” übersehen. PollyPocket vielleicht?

  17. Frozen Mr. Toastbrot schreibt:

    Dafür wurde Lego aber zu einem echten Laster und ich erwischte mich neulich noch, wie ich überlegte, ob ich mir diesen 4-achsigen Pneumatik-Autokran mit motorisierter Seilwinde mal gönne.

    Bei mir liegen zur Zeit auch gefühlte 2 Tonnen an Legos quer im Raum verteilt, weil ich auf die saudumme Idee gekommen bin einen ca 1m hohen AT-AT zu bauen.

    Wenn man die Schachtel öffnete konnte man innerhalb dieser mit Actionfiguren spielen. Kennt die noch jemand?!?! Würde sie gerne wieder mal ersteigern wollen!

    Für Mädels: Uralte Polly Pocket
    Für Jungs: Mighty Max (Davon hatte ich sogar die große Burg)

  18. Henny schreibt:

    Bei mir liegen zur Zeit auch gefühlte 2 Tonnen an Legos quer im Raum verteilt, weil ich auf die saudumme Idee gekommen bin einen ca 1m hohen AT-AT zu bauen

    Wolltest wohl die Modelle von hier für lau nachbauen? ;)
    hatte mal nen Sternenzerstörer mit ähnlichen Maßen in Planung…hehe

  19. Frozen Mr. Toastbrot schreibt:

    Dieser AT-ST hat mich zumindest inspiriert :)

  20. nille schreibt:

    Oh, nein! Alte Wunden werden aufgerissen.. Das nächste an einer Action-Figur, was ich als Kind geschenkt bekam, war eine Gerätschaft der American Gladiators - ohne dazugehörige Actionfigur - Mein Gott, habe ich geweint!!
    Mit sowas stinkt man natürlich ab gegen die Kids mit “Man-at-Arms” oder “Moos-Man” :(
    Aber nichts gegen He-Man!! Wie war moralische Erziehung vor 1983 überhaupt möglich?

  21. z!eseL schreibt:

    Wow, der AT-ST ist ja mal klasse.
    Da kommen alte Lego-Erinnerungen auf. War selber früher auch mehr das Lego-Kind gewesen (Lego-Western ist noch komplett vorhanden^^) und hatte kaun Action-Figuren. Hatte nur ein paar Sachen von Jurassic Park, wobei die Dinosaurier davon qualitativ auch echt gut waren. Hab sie beim vergangenen Umzug nach 15 Jahren wiedergefunden und sie sahen noch aus wie am ersten Tag. Dafür waren die Menschen von Jurassic Park grottig. Keiner hat die 15 Jahre in einem verschimmelten Karton auf dem Dachboden überlebt … tisk tisk.

  22. imYemeth schreibt:

    Lego, ich muss Tage in dem riesigen Haufen auf dem Fussboden verbracht haben… ich konnte ja neulig nicht widerstehen und habe mit einen B-Wing angeschafft. Übrigens mal ein Beispiel für ein gelungenes Filmlizenzprodukt.

  23. Stefan schreibt:

    Wie war das noch? “Bei der Macht von Greyskull, ich habe die Zauberkraft”? Was für ein Scheissspruch für so einen Steroid-Drücker. Dann doch lieber “Man and Machine, Power Extreme!”

  24. Commander Z schreibt:

    Ihr hattet in der Grundschule Butterbrotdosen? Und dann auch noch mit solchen Aufdrucken. Hmm. Entweder ist mir da etwas entgangen oder zu meiner Zeit gabs das nicht.

    Ich finde ja Harry Potter absolut langweilig. In den ersten beiden Filmen bin ich eingeschlafen und den dritten habe ich erst gar nicht versucht zu sehen. Die Bücher sind mir zu dick, als dass ich meine kostbare Zeit mit sowas verschwenden würde. Das tue ich lieber mit anderen unwichtigen Dingen.

    Was aber diesen Merchandising Mist angeht, und ich meine die Spiele und nicht die Brotdosen, habe ich noch nie ein Review gelesen, der auch nur einen Titel für mich interessant gemacht hätte. Egal ob Harry Potter, Findet Nemo, Toy Story oder sonst was. Mir ist so als wenn es da Spiele-Templates gibt, in denen einfach mal ein Paar Bilder und Texte und Musik eingesetzt werden und fertig ist das Spiel. Wie gesagt nur ein Gefühl, da ich bisher so was fast schon fundamentalistisch vermieden habe.

  25. Wingi schreibt:

    Ungeachtet der He-Man und Brotdosen Diskussion: Indiana Jones 4 gab es lange als Computerspiel statt als Film, und Tomb Raider war auch eher da. Es gibt nicht nur Lizenzspiele ohne Sinn, aber diese sind finanziell ungefährlich …

  26. Gamb schreibt:

    Das erinnert mich an unseren Ultima Online Freeshard im Herr der Ringe Universum. Hatten mehrmals die Rechteinhaber angeschrieben und keine Antwort bekommen. Dachten dann da es nicht kommerziell ist wird schon nix passieren. Nach 5 Jahren Entwicklung und ein paar Monaten wo der Server online war kam dann die Post vom Anwalt…

  27. wubb schreibt:

    DANKE @ Vincet-VEC, R_Wolff, Frozen Mr. Toastbrot :)