Zahlenspiele

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Vor ein paar Tagen habe ich mich ja ausführlich darüber beschwert, dass wir zum Weihnachtsgeschäft mit Spielen nur so zugeworfen werden, während für einen Großteil des restlichen Jahres Flaute herrscht. Für uns Spieler bringt dieser Weihnachtswahnsinn eigentlich nur Nachteile. Ich habe mich zum Beispiel monatelang auf Mass Effect gefreut, aber jetzt wo es raus ist, habe ich es nicht gekauft. Zu wenig Geld, zu wenig Zeit und viel zu viele andere Spiele.

Klar, irgendwann habe ich wieder Geld, die anderen Spiele durchgespielt und dann werde ich mir Mass Effect trotzdem holen. Aber das gilt nicht für alle Spiele die ich im Moment links liegen lasse. Kane & Lynch zum Beispiel. Wäre das im März herausgekommen, hätten die Chancen auf einen Kauf nicht schlecht gestanden. Andererseits klingt es jetzt auch nicht so gut, dass ich nächsten März noch mal drüber nachdenken werde. Falls ich doch drüber nachdenken sollte, werde ich wahrscheinlich auf den Preis schauen und dann lieber warten bis es billiger geworden ist. Bis es dann nach einer halben Ewigkeit wirklich billig geworden ist, werde ich es komplett vergessen haben.

Wann ich mich also selbst als anekdotischen Beweis betrachte, macht es wenig Sinn so viele Spiele auf einmal auf den Markt zu werfen. Klar, der Gesamtabsatz ist zu Weihnachten natürlich größer als im Juli und von so einem großen Kuchen will natürlich jeder etwas abhaben. Trotzdem wundert es einen schon, wenn solide aber unspektakuläre Shooter wie Blacksite: Area 51 oder Timeshift in ein Becken voller Haifische wie Halo 3, Call of Duty 4 und der Orange Box geworfen werden. Wie viele Shooter kann ein Mensch gleichzeitig spielen?

Sind die Publisher einfach dumm? Oder lohnt es vielleicht doch? Ich war neugierig und habe mir mal ein paar Zahlen angeschaut. Wie hätten sich Blacksite: Area 51 und Timeshift wohl verkauft, wenn sie im Sommer auf den Markt gekommen wären?

Zuerst ein paar Annahmen. Ich betrachte im Folgenden nur die Verkaufszahlen aus den USA, falls nicht anders erwähnt. Das liegt primär daran, dass ich zu den USA präzise Verkaufszahlen habe und zu Europa nicht. In Japan sind viele der betrachteten Spiele zudem gar nicht erschienen. Außerdem betrachten wir nur die Zahlen für die Xbox 360 Versionen der Spiele. Zum einen ist die PS3 gerade mal ein Jahr auf dem Markt, was nicht unbedingt zu stabilen Zahlen führt und zum anderen erleichtert mir dieser Kniff die Rechnerei.

Betrachten wir als erstes die Zahlen von Blacksite und Timeshift. Blacksite ist erst seit einer Woche auf dem Markt und ist mit 65,544 verkauften Kopien auf Platz 19 der Charts eingestiegen. Nicht gerade ein riesiger Erfolg, wenn man bedenkt dass Call of Duty 4 in seiner zweiten Woche in etwa die vierfache Menge abgesetzt hat und dass im Vergleich zur ersten Woche schon ein deutlicher Rückgang ist.

Timeshift hat sich nicht wesentlich besser gemacht. Nach drei Wochen auf dem Markt sind 130.000 Stück abgesetzt worden, davon 78.195 in der ersten Woche. Das war immerhin noch für Platz 9 der Charts gut.

Im Vergleich zu über 750.000 verkauften Call of Dutys, knapp 500.000 Orange Boxen und lässigen 6 Millionen Halo 3s macht sich das jetzt nicht so richtig super, gerade wenn man bedenkt dass Timeshift ca. seit der Kreidezeit in Entwicklung war und somit nicht unbedingt das kleinste Budget gehabt haben dürfte.

Jetzt wissen wir, dass man bei Midway und Sierra den Champagner sicher im Kühlschrank gelassen hat. Kniffliger wird jetzt die Frage, ob man ihn im Sommer vielleicht hätte heraus holen können. Leider kann man die Spiele nicht mit sich selbst vergleichen. Wir brauchen also ähnliche Spiele, die außerhalb der Weihnachtszeit veröffentlicht wurden.

Um Vergleichbarkeit zu erreichen, bleiben wir im Shooter-Genre. Relevant könnte außerdem noch die Qualität der Spiele sein. Blacksite hat bei Metacritic 65 Punkte bekommen, während Timeshift immerhin 69 Punkt mit nach Hause nehmen durfte. Beide Spiele sind also für Shooter-Fans durchaus interessant, aber sicher keine hochgelobten Titel. Interessant wäre es zudem noch, die Marketingbudgets der Spiele zu vergleichen, aber leider habe ich dazu keine Zahlen. In dem Bereich könnte die Jahreszeit auch einen großen Einfluss haben. Ist es im Sommer vielleicht einfacher und billiger das Zielpublikum zu erreichen als im werbegesättigten Weihnachtsgeschäft? Gut möglich, aber auch hier fehlen mir die Zahlen. Wir müssen also leider erstmal von einem ähnlichen Budget ausgehen. Abschließend sollte man noch beachten, dass beide Titel nicht Teil eines existierenden Franchises sind und somit ohne eine eingebaute Zielgruppe kommen.

Bei einer kurzen Analyse der in diesem Jahr veröffentlichen Spiele, habe ich folgende Titel gefunden, die für einen Vergleich geeignet scheinen: The Darkness, Call of Juarez und Hour of Victory. Ein passender Titel aus dem letzten Jahr wäre Prey. Nimmt man noch ein Spiel aus einen etablierten Franchise dazu, so wäre auch Medal of Honor: Airborne ein denkbarer Kandidat.

Mit Ausnahme von Medal of Honor sind alle diese Titel im Juni oder Juli erschienen, was zeitlich eindeutig außerhalb des Weihnachtsgeschäftes liegt. Von den Metacritic-Wertungen liegen sie zwischen 82 (Darkness) und 38 (Hour of Victory). Am nächsten an unseren zwei Vergleichtstiteln liegt Call of Juarez mit 71 Punkten.

Ich will es nicht länger spannend machen und nehme gleich vorweg, dass keiner der Titel im Sommer eine nennenswert größere Anzahl von Kopien absetzen konnte. Am erfolgreichsten war noch The Darkness mit 118.000 Stück in der ersten Woche, eine Zahl die man in der folgenden Zeit knapp verdoppeln konnte. Weniger gut lief es für Call of Juarez, das in seiner ersten Woche gerade mal 45.000 Exemplare verkaufen konnte. Noch schlechter schnitt Hour of Victory ab. Das Spiel, welches wie Blacksite von Midway stammt, wurde von den Kritikern in der Luft zerrissen und hat bis heute gerade mal 60.000 Stück verkauft, davon jämmerliche 13.000 in der ersten Woche.

Letztes Jahr brachte es Prey in etwa auf die gleichen Zahlen wie unsere beiden Vergleichsspiele mit 72.000 verkauften Exemplaren in der ersten Woche. Dies gilt, obwohl es von den Kritikern deutlich wohlwollender empfangen wurde (79 Punkte auf Metacritic).

Ähnliches gilt für Medal of Honor: Airborne, dass nicht nur einen Metascore von 83 Punkten hatte, sondern auch Teil eines lange etablierten Franchises ist. Eine erste Woche mit 82.000 abgesetzten Spielen führte zu einer Gesamtverkaufszahl von knapp 270.000 Stück.

Der einzige Erfolg den man im Sommer verbuchen kann, sind höhere Chartpositionen. Der Kuchen ist einfach kleiner. The Darkness und Medal of Honor haben sich jeweils Platz 2 bzw. 3 der Charts erobern können und selbst Call of Juarez hat es noch knapp in die Top 10 geschafft. (Nur Superflop Hour of Victory musste sich mit Platz 36 begnügen.) Dummerweise kann man sich von einer tollen Chartspositionierung nichts kaufen, insofern sind solche Zahlen wenig aussagekräftig.

Zusammengefasst: Für uns Spieler mag es nervig sein, vor Weihnachten mit Spielen zugeworfen zu werden und im restlichen Jahr dann Dürrperioden ertragen zu müssen, aber für die Verkaufszahlen von „kleineren“ Spielen scheint es keinen großen Unterschied zu machen, wann sie veröffentlicht werden Der Weihnachtskuchen ist anscheinend groß genug, dass auch diese Spiele einen fairen Anteil abbekommen. Ob man sich bei Sierra oder Midway nicht vielleicht etwas mehr erhofft hat, sei mal dahingestellt.

Eine Veröffentlichung im Sommer hätte jedenfalls auch nicht mehr Erfolg versprochen.

53 Kommentare Autor: Richard
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53 Kommentare

  1. Dummerweise kann man sich von einer tollen Chartspositionierung [nichts] kaufen, insofern sind solche Zahlen wenig aussagekräftig.

    Man kann beim nächsten Spiel oder bei der Aktionärsversammlung damit werben, einen Top-3-Hit im Repertoire zu haben. Immerhin.

  2. Ich kann mich noch erinnern, dass Romero die miesen Verkaufszahlen von Daikatana damit verteidigt hat, dass es der “Top Shooter in den Charts” wäre. Drei Wochen später war sein Studio geschlossen.

  3. Ist der Sommer-Winter-(bzw. Herbst)-Vergleich nicht ganz passend?
    Wenn ich mal einfach subjektiv in meinen Freundes-Zocker-Kreis schaue, so spielen diese gar WoW im Sommer viel weniger.
    Die meisten Zocker sind doch nachtaktive Wesen. Erst wenn es schön dunkel ist, wird der Rechner/die Konsole angeschmissen.
    Interssanter wären Vergleiche mit Frühjahrs-Veröffentlichungen so Februar/März.
    Zur Weihnachtszeit haben die Leute einfach viel mehr mehr Geld zur Verfügung. Und somit auch mehr Geld für Spiele. Und was ist einfahcer als ein Spiel auszusuchen und zu verschenken? All die Kids!

    Außerdem aben Sie ja im Sommer, wie oben erwähnt, weniger gespielt und haben so “Nachholbedarf”.

    Dann noch des Deutschen jährliches Ziel: Urlaub. Da wird das Geld im Sommer auch anderweitig gebraucht.

    usw. usf.

  4. Interessant.

    Letztendlich beobachtet man es ja auch an sich selbst. Dass ich im Sommer deutlich weniger Spiele kaufe als im Winter, hat nicht nur damit was zu tun, dass im Sommer weniger herauskäme. Ich würd im Sommer auch nicht mehr spielen, wenn die tollsten Spiele des Jahres alle im Juni/Juli herauskämen. Dazu ist das Wetter meist zu schön, und es ist 22 Uhr noch nicht so dunkel wie jetzt schon 17 Uhr. :)

    Gibts irgendwelche Vergleichswerte für den Februar-April? C&C3 und Test Drive Unlimited sind natürlich nicht gut vergleichbar, aber mit denen habe ich in diesem Frühjahr jeden Menge Zeit verdaddelt.

  5. Bis es dann nach einer halben Ewigkeit wirklich billig geworden ist, werde ich es komplett vergessen haben.

    Das kenne ich nur allzu gut. Man nimmt sich vor, einen bestimmten Titel später zu kaufen und wenn er dann tatsächlich mal günstig zu bekommen ist hat man ihn A) vergessen und/oder B) mittlerweile wieder genügend andere Titel.

  6. Hmm, dafür habe ich im Frühjahr auch keine Reserven mehr im Geldbeutel, weil sämtliche Versicherungen und Energieversorger mal wieder die Hand aufgehalten haben. Das Weihnachtsgeld war auch zu klein für die ganzen Geschenke und so habe ich mal wieder ein Loch auf dem Konto zuzuschütten.
    Dann ist also auch im Frühjahr kein Geld da, um die Titel alle nachzuholen – bleibt wieder nur, auf die Budget-Preise zu warten…

  7. Auch wenn Richards Rechnung solide erscheint: Ich kann mir schlecht vorstellen, dass die Herrschaften Spieleindustriegiganten nicht ordentlich rechnen können. Da heißt das Credo doch sicher Gewinnmaximierung > Gameplay.
    Für uns aber tatsächlich gräulich. Hab dann auch schon mal zwei Spiele parallel gespielt. Das ist dann ungefähr so wie zwei Filme zur gleichen Zeit kucken…

  8. The Darkness hätte ich jetzt nicht unbedingt ausgewählt, da dies schon durchaus etwas bekannter war als zum Beispiel Timeshift. Oder halt auch Blacksite. Die beiden Dinger kennt so gut wie keine Sau, wie mir jeden Tag wieder bewusst wird.

  9. Wayne.

    Mal ernsthaft, alle diese 2. Wahl-Titel, sind wenn überhaupt Dinger die man sich über’s WE ausleiht. Wenn interessiert es da warum/ob/wieso/weshalb/warum die sich verkaufen oder nicht.

    Oder hat einer von euch diese Titel gekauft (und behalten, Sammler mal ausgenommen).

  10. Also ich hatte mal die Demo von Timeshift angespielt, weil ich wissen wollte was nach all den Jahren passiert ist. Nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht zwingend. Ich habe eine A und eine B-Liste, A für potentielle Sofortkäufe und B für “interessant aber erst als Budget”. Dann rutscht aber allerdings immer noch ein Teil von A zu B und B zu C (sprich Nichtkauf). Ich empfinde die Spieleflut daher auch gar nicht so schlimm, allenfalls muss man seine Perlen im Moment etwas genauer suchen – aber was soll’s, ich komme eh nicht mit Spielen nach.

  11. Und wo führt das jetzt hin? Unterm Strich kommt bei aller Rechnerei nach wie vor raus, dass zu Weihnachten einfach viel zu viele Titel erscheinen. Und das in diesem Jahr sogar gehäuft.
    Das Durchschnittskid wünscht sich einfach drölf zu Weihnachten, bekommt sie alle von der Verwandschaft geschenkt und erfreut sich das restliche Jahr über dran, während unsereins einen oder zwei Titel kauft, den Rest vergisst und auch von der Verwandschaft nichts mehr bekommt außer Porzellan, Socken oder nen warmen Händedruck. Irgendwann ist man halt aus dem reich-beschenkt-werden-Alter raus.
    Bleibt eigentlich nur noch, das ganze Jahr über auf Weihnachten hinzusparen, oder sich tatsächlich einen Wunschzettel anzulegen, den man dann im Laufe des nächsten Jahres zu günstigeren Konditionen abarbeitet.

    Ach ja: Das Rechenbeispiel fand ich aber nichts desto trotz mal sehr erhellend. Hätte ich nicht gedacht.
    Aber immerhin können wir ja mittlerweile doch schon froh sein, dass immer häufiger auch sehr passable Titel außerhalb der Weihnachtszeit im Händlerregal gesichtet werden.

  12. Vielleicht bin ich ja untypisch für Zocker, aber ich kaufe fast ausschliesslich Budgetspiele. Nicht nur dass die billiger sind, sie sind auch meist gepatcht, teilweise ist der nervige Kopierschutz entfernt und auch die Kritiken im Internet sind aussagekräftiger. Teilweise sind aber leider auch 3 Jahre alte Spiele trotz letztem Patch nicht spielbar und stürzen regelmässig ab und laden danach die Spielstände nicht mehr. Das ermuntert nicht gerade zu Vollpreis-Investitionen.

    Es ist sogar schon vorgekommen dass ich ein Spiel sofort bei Erscheinen hätte kaufen wollen aber dann wegen z.B. Starforce oder anderer Kundengängelung davon Abstand genommen habe. Mit ein wenig Glück gibt es die Budgetversion dann ohne neue virtuelle Treiber für den Rechner und ich hole mir das Spiel dann. Ansonsten bleibt das Spiel selbst als Budgetversion im Regal stehen.

    Und selbst bei Neuerscheinungen sind die Preise einiger ausländischer Anbieter einen Vergleich wert. Auch weil die Spiele dann meist unzensiert und nicht lokalisiert sind. Selbst eine gute Lokalisierung ist doch meist schlechter als das Original…

    Um noch den Bogen zum Artikel zu bekommen:

    Zum einen ist es mir eigentlich recht egal wann die Spiele rauskommen, da ich sie in den letzten Jahren immer seltener neu kaufe. Und ich glaube nicht dass ich damit einen Einzelfall darstelle, ich erlebe dieses Verhalten im Bekanntenkreis mehr und mehr: es werden Spiele nach der verfügbaren Zeit gekauft, und wenn man mit einem fertig ist dann entweder ein dann aktuelles oder ein Budget-Hit des letztes Jahres gekauft. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht warum jemand unbedingt alles SOFORT kaufen muss wenn er eh weiss dass er nicht die Zeit hat es zu spielen.

    Disclaimer: und früher war alles besser, Patches gabs nicht und die Spiele liefen trotzdem und hatten auch mehr als 10h Spielzeit. Aber dafür haben wir jetzt schicke 3d-Grafik ;)

  13. .. dass du ausgerechnet Halo 3 erwähnen musst dass mit seinem September Release doch wirklich einer der GANZ großen AAA Ausnahmen war… :P

    Man könnte das Spielchen aber noch weiterführen. So sind wohl vor allem Shooter und Actionspiele, also Games für die jüngere Generation sehr Weihnachtsaffin wohingegen Strategie und Aufbauspiele, da älteres Zielpublikum, auch verteilt über das Jahr kommen.

    Wichtig wohl auch die längerfristige Verkaufsentwicklung: Während bei mittelklassigen Actionspielen meist ein kurzer Medienhype aufgebaut wird und das entsprechende Spiel 2-3 Wochen teuer promotet wird (Werbung, Magazine, Premiumplätze im Verkauf, besonders viel Verkaufsraum etc.) und danach fast komplett aus dem Sortiment verschwindet gibt es auch solche (vor allem Adventures und Casual Games) die es Ewigkeiten im Laden aushalten, dabei konstante Verkaufszahlen liefern aber nie wirklich beworben werden. Die erstere Gruppe muss wohl zwangsläufig vor Weihnachten in den Handel kommen, die andere darf fast nicht da zu der Zeit jede Promotion extra teuer ausfällt….

    Ein weites Feld… schade dass die deutschen Verkaufszahlen nur gegen Gebühr von der GfK bereitgestellt werden… sogar die alten :(

  14. @markus: Halte ich fast genauso. Wenn ich heiß auf ein neues Game bin (selten) dann leihe ich es mir für 3 Tage in der Videothek aus (macht vierfuffzig) Bis dahin bin ich dann entweder:

    - ernüchtert
    - durch
    - gelangweilt
    - verärgert
    - begeistert

    und ich kann dann ohne Drang auf die Budgetversion warten…

    von den ausgeliehen Spielen kaufe ich mir dann übrigens so 10-15%. Tja, blöd wenn man als Game nicht mehr zu bieten hat als 5 Stunden vergängliches immer gleiches Gameplay (zum Glück gibt es (seltene) Ausnahmen)

  15. @der_werwolf: Oder man macht 9x das Gleiche und kriegt dann noch ‘nen Cliffhanger zum Schluß…

    Videotheken sind schon ne’ gute Sache, wenn gut sortiert.

  16. Worauf beziehen sich deine Zahlen? Deutschland? Europa? Oder Weltweit? Und wie ist das mit dem System? Xbox360 & PC? Oder nur PC? Call of Juarez ist zum Beispiel wenn auch mit deutlichem Abstand auf beiden Plattformen erschienen.

  17. Das steht alles ausführlich im Beitrag.

  18. Na so was, dachte ich hätte alles gelesen. Aber anscheinend hab ich Schnösel nachdem ich gestern mitten im Text aufgehört habe, heute einfach einen Absatz übersprungen. Harhar

  19. okay, nun lese ich an vielen orten, das zu weihnachten zu viele spiele rauskommen. das man die garnicht alle kaufen kann. geschweige denn spielen. stimmt schon. aaaaber: was zur hölle hindert euch eigentlich daran, ein game “erst” sagen wir mal nächsten märz zu kaufen? ist es dann etwas schon schlecht? out? technisch unspielbar? zu alt um drüber zu bloggen? nein. es ist lediglich 50-80% günstiger zu haben. (wenn’s ein PC game ist gibts sogar patches, die es richtig spielbar machen, siehe aktuell hellgate) fazit: ich kaufe etwas, wenn ich tatsächlich zeit dafür habe und spare nebenbei auch noch geld. der spielspass ist dadurch doch in keinster weise reduziert.

  20. Nachdem ich beim letzten Artikel mehr Zahlen forderte gibt’s jetzt Zahlen satt. So lob ich mir das!
    Schön das ihr euch die Mühe gemacht habt, dass mal im Rahmen der Möglichkeiten zu untersuchen und die Zahlen zu überschlagen. Wärend alle anderen (auch Gamesjournalisten) die These immer nur in den Raum schmeißen geht antigames der Sache endlich mal auf den Grund. Bah, bin ich schleimig!
    Nein, wirklich, ein schöner und informativer Artikel. Danke.

    Ich gehöre leider zu den “Muss ich am ersten Tag haben” Leuten und am besten noch importiert im original! Bei Tripple-A-Titeln bricht bei mir kurz vor release immer regelrecht Hektik aus. Welcher Anbieter bietet die englische Version wann, zu welchem Preis an? Auf Lager? Wartezeiten? Erst 1 Tag nach deutschem Release?!? Neeeeeeeeeeeein!!
    Erste Suchterscheinungen?
    Vermutlich!
    :-(

    @Aulbath:
    Auuuuutsch, das böse Assassin’s Creed!!
    Ich weiß, genau was du meinst.
    Die wahrscheinlich größte Entäuschung der Videospielgeschichte. So viel Potenzial. So wenig Game. Aber hey, eine wundervolle Tech-Demo. Hab’s gekauft. Gespielt. Zurückgebracht. Danke Gamestop für euer wunderbares 7 Tage Umtauschrecht … auch wenn ihr’s nur macht um euch an den höheren Gewinnmargen der Gebrauchtspielpreise zu berreichern!

  21. Die größte Enttäuschung der Videospielgeschichte dürften sich ja wohl Daikatana und Black & White teilen. Da ist Assassins Creed (ich habs selbst noch nicht gespielt, mangels Videothek die auch Spiele verleit) wahrscheinlich noch nicht mal am Horizont zu erkennen.

    Ich habe jetzt viele Vergleiche mit Crackdown gehört, und dass es eines dieser Spiele ist, die einem das zurückgeben, was man reinsteckt… also halt keines von denen, wo man einfach die Missionen abarbeitet. Naja, ich werde mich überraschen lassen, wenn ich es zu Weihnachten kriege. Solange spiel ich weiter Stunman Ignition. (Hey, Aulbath, das wäre ein Spiel für dich, das macht teilweise richtig schön Aua… :)

  22. Ich denke, ein Grund, warum man Spiele zum Releasetag haben will, ist das “Mitreden Können” oder “In-Aller-Munde-Sein” zu diesem Zeitpunkt. Wir sind nunmal soziale Wesen, die auf der Suche nach gemeinsamen Themen zum Gespräch mit unseren Mitmenschen sind.
    Zum Releasetag hat man erhöhte Berichterstattung und eine große Menge neugieriger Spieler, die ihre Erfahrungen teilen wollen. Das “Mem” des Spiels ist quasi am Zenit.
    Kauf ich das Spiel später, ist das nur noch zum reinen Spielvergnügen. Der starke Zusatzanreiz des Mitreden könnens ist dahin.
    Wie stark dieser Anreiz ist, hat sicher jeder schonmal erlebt: Wer war nicht mit den Freunden im Kino in einem Film, der einen eher nicht interessiert, aber man wollte nicht abseits stehen?

  23. @m.a.:

    Ich persönlich fand weder Daikatana noch Black & White so schlecht und ich war von beiden kaum enttäuscht. ION Storm und speziell Romero wurden aufgrund des selbst erzeugten Hypes (“John Romero will make you his bitch” *aua*) zurecht abgewatscht ohne Ende, aber das Spiel war ein solider Shooter mit z.B. richtig guten Ideen, aber auch ein paar Schwächen.

    Ich fand auch das Populous-meets-Creatures-Prinzip von B&W nicht übel – auch wenn Peter “Mr. Camera” Molyneux etwas mehr versprochen hatte, als das Spiel halten konnte.
    Insbesondere die Veränderung der Landschaft zum Guten bzw. Bösen hätte noch drastische sein können – man konnte als Bösewicht zwar ewige Dunkelheit haben, aber zackigere Felsen, dornigere Vegetation etc konnte ich nicht entdecken.

    Das Viech fand ich richtig klasse. Meine Frau mochte das Tierchen auch und es war geradezu unheimlich, wie unterschiedlich unsere Pets waren und wie die tatsächlich Verhaltenweise der “Herrchen” bzw. “Frauchen” angenommen haben.

    Für mich persönlich war die größte Spieleenttäuschung aller Zeiten Half-Life 2: Kein Storytelling, Levelschläuche ohne irgend einen Abzweig, miserable KI, öde Physik-”Rätsel”. Nach dem Maßstäbe setzenden ersten Teil eine absolut peinlich Vorstellung. Okay die Grafik war toll und die Grav-Gun hatte was.

  24. @ m.a.

    Assassins Creed ist imo ein Reinfall: Geile Technik, wenig Spiel.

  25. Hi Richard

    Interessante Rechnung die du da aufstellt, sehr gut recherchiert. Trotzdem will ich dich ein bisserl korrigieren

    +)Darkness lässt sich sehr schlecht mit Timeshift und dem anderen Shooter vergleichen. Ein Comicheft mit vielen amerikanischen Fans + Fernsehserie ist ein anerkanntes Franchise und daher für mich ein A-Titel, der in der gleichen Liga wie etwas das hier angesprochene Assasins Creed oder Mass Effect spielt. Für mich ist The Darkness verkaufstechnisch ein Totalflopp!

    +)Desweiteren sind Chartpositionierungen sicherlich doch marketingrelevant – also auch verkaufsrelevant. Der CasualGamer der durch die geiz ist geil Märkte läuft, sieht einen B-Shooter wie Timeshift gar nicht. Wenn dieser allerdings auf den Top 3 Regalen liegt, wird dieser Titel sicherlich eher gekauft. Dazu kommt noch Berichterstattungen in mainstreamrelevanten Tages- und wochenzeitungen, einfach weil’s keinen Übershoooter gibt, über den es sich berichten lässt. Das kann also sehr wohl einen Verkaufsboost bedeuten.

    Eine Frage ergibt sich, .

    Wie würden die Abverkaufszahlen von den wirklichen Oversellern aussehen, wenn diese sagen wir mal im Juni rausgekommen wären. Hätte Halo 3 ebenfalls so schnell die sieben Mille geknackt?

  26. @Aulbath
    Jepp, Schande über mich aber nachdem ursprünglich Asassins Creed und Kane&Lynch auf meiner Liste standen, diese aber laut der meißten Reviews dem relativ hohen Hype nicht gerecht wurden hab ich mir als “Ersatz” dann tatsächlich Timeshift und Blacksite geholt denn da wo man nicht viel erwartet wird man am Ende auch nicht groß enttäuscht. Klar…relativ kurz nach Bioshock, Orange Box, Halo3 und CoD4 sehen diese zwei Titel kaum Land aber richtig schlecht sind sie deshalb noch lange nicht.

    @Spielereins:
    Natürlich hast Du recht…gute Games laufen ja nicht weg und man kann sie auch einige Monate später noch zocken aber bei dieser Überlegung vergisst Du imho einen in letzter Zeit immer wichtiger werdenden Punkt…X Box Live! Mal relativ nüchtern betrachtet ist es doch so: CoD4, Orange Box, Halo3,
    Timeshift etc. bieten laut der Meinung ettlicher Reviews mit ca. 6 bis 8 Std. Spielzeit (Ehrlich gesagt ist es mir oft rätselhaft wie man dies oder jenes Spiel in gerade mal 6 Std. durchzocken will…aber scheinbar gibts echt genug Hardcore Zocker die das schaffen) relativ kurze Solo Player Kampagnen weshalb die Werbung/Reviews dann verstärkt auf den fetten Multiplayer online Part verweisen weshalb ich mir echt vorstellen könnte daß ettliche diese Games vor allem wegen dem “online Erlebnis” kaufen. Wer sich öfter in X Box Live “bewegt” stellt relativ schnell fest daß die Game Server kurz nach Erscheinen eines hochgehypten Games proppenvoll sind. Jeder will schnellstmöglich die bescheuerten Achievements abhaken, Clans gründen, das Game im Coop Modus durchzocken etc. und zwei, drei Monate nach release leeren sich die Server auch schon wieder und man zieht weiter zum nächsten Spiel. Find ich persönlich irgendwie blöde und evtl. “bedenklich” aber unter Gewissen Umständen betrachtet kann ichs schon nachvollziehen. Wenn ich weiß daß ich ein 60Euro Game in 5 bis 8 Std. “durch” habe dann erhoffe ich mir durchs online gaming halt nen gewissen Mehrwert und der entfällt halt wenn im März08 keine Sau mehr Team Fortress zockt weil längst alle im neusten Mercenaries oder GTA “abhängen”. Gilt wahrscheinlich nur für X Box360 Spiele, sollte man aber mal in die Überlegungen mit einbeziehen. Statt verbesserte KI zu entwickeln gehen die meißten Entwickler natürlich den einfachen Weg und “trösten” uns mit online gaming.

    just my 3 cents… :)

  27. @Cody: Ich habe auch nicht gesagt das sie schlecht sind, es sind bloß keine Spiele die auch nur ansatzweise das Ausgeben von 60€ rechtfertigen. Das sind 20€ Grabbeltisch-Dinger aber nichts was so “gut” wäre das man es für immer im Regal haben müßte in 1st Release-Hülle.

  28. black & white war genial!

    das musste sein. ansonsten sehe ich kein problem damit, mehrere spiele gleichzeitig zu spielen. wc3 spiele ich jetzt seit knapp 3 jahren und cs:s etwa gleich lang. dazwischen finden trotz nur 1-2 spielstunden am tag auch noch genug singleplayer-sachen platz, was halt gerade so beschaffbar ist. klar verdrängt manchmal irgendwas (neuer zelda-teil draußen :) alle anderen spiele, aber eben nur zeitweise. ich bin da eher der hedonist und spiel einfach das, was halt gerade greifbar ist und spaß macht.

  29. Warum sind eigentlich alle so geil auf nichtlineare Levels? Ich finde das sehr angenehm, nicht 5 mal durch bekannte Gebiete rennen zu müssen um auch ja die letzte Abzweigung zu finden. Oder ein eigentlich nahezu identisches Spiel mehrfach spielen müssen, das sich nur im Abspann unterscheidet (z.B. Bioshock). Denn ich will nunmal alles in einem Spiel sehen.

    Nichtlinearität schön und gut. Dann aber nicht dadurch dass einfach irgendwelche T-Kreuzungen in Levels eingebaut werden, sondern so, dass das Spiel sich jedesmal anders anfühlt.

    Und bis das geschafft ist werde ich mich freuen, dass ich Jericho genießen kann ohne Angst haben zu müssen irgendwo was verpasst zu haben.

  30. Ich behaupte jetzt mal ganz provokativ, dass ein Spiel nur so richtig gut sein kann, wenn man quasi etwas verpassen muss. Nur wenn das der Fall ist, erlaubt einem das Spiel wirklich nennenswerte Entscheidungen zu treffen. Nicht dass ein gut gemachter Korridorshooter nicht auch Spaß machen kann, aber der nutzt sicher die Möglichkeiten des Mediums nicht richtig aus.

  31. @Richard:

    Da ist was dran. In Ehrzählung und Präsentation kopieren die meisten Spiele Hollywood. Im Grunde ist die Möglichkeit dem Konsumenten die Wahl zu geben, eine Story in die eine oder andere Richtung zu lenken, das eine Feature welches kein anderes Medium bieten kann. Zumindest kein anderes visuell opulentes Medium um die “Das schwarze Auge” Bücher und andere Pen&Paper Geschichten mal auszuschließen, die einfach nicht die gleiche cineastische Presentation nutzen.
    Ein Spiel welches also keine Wahlmöglichkeiten bietet ist vielleicht sehr unterhaltsam bleibt aber im Grunde hinter den Möglichkeiten des Mediums. So kritisch hatte ich das noch nie betrachtet.

  32. Zumindest kein anderes visuell opulentes Medium um die “Das schwarze Auge” Bücher und andere Pen&Paper Geschichten mal auszuschließen, die einfach nicht die gleiche cineastische Presentation nutzen.

    Hä? Der Vergleich hinkt ja wohl total. Ich kann mir zwar schon vorstellen was du meinst, aber ein P&P-Rollenspiel mit Computerspielen zu vergleichen, halte ich schon für sehr gewagt. Klar nutzen P&P-Spiele nicht “die gleiche cineastische Präsentation”, sie finden ja auch so gut wie komplett im Kopf statt. Sie funktionieren einfach fundamental anders als Videospiele, Filme, etc.

  33. Was für Sorgen …

  34. @Ranor:
    Verstehe deinen Einwand nicht. Ich habe doch genau das gleich gesagt wie du! Das man Pen&paper eben nicht mit Videospielen vergleichen kann und deshalb schließe ich sie aus.

  35. Mir geht dieser momentane Zwang zu cineastischen Stilmitteln ja ein wenig auf den Geist.

  36. Kurz zu Assassin’s Creed: Trotz Sandbox-Feeling ist grade Assassins Creed extrem limitiert, weil die Anzahl der bedeutsamen Interaktionen die ich als Spieler in der Umgebung ausführen kann so gering ist. Es scheint fast so, als wäre der Großteil der geplanten Features dem großen Rotstift zum Opfer gefallen. Am Schluss bleibt von der offenen Spielwelt dann doch nur das Fähnchen-Sammeln übrig und das ist mir leider zu doof.

  37. Was mindestens genauso interessant wie der Vegleich ist, sind die absoluten Zahlen. Wenn es stimmt, dass sich The Darkness weltweit bis heute gerade einmal 550.000mal auf sämtlichen Plattformen verkauft hat, dann muss man sich doch wundern, warum die Hersteller überhaupt noch irgendwelche Risiken eingehen und nicht einfach dem EA-Muster folgen. Und das obwohl The Darkness ja noch relativ konventionell ist, auf einer Franchise basiert, gehypt wurde, gute Kritiken einheimste und sogar richtig gewalttätig war.

  38. Liegt vielleicht einfach daran das The Darkness langweilig ist?

    Welches “wichtige” Spiel heimst denn heute keine guten-sehr guten Kritiken trotz offensichtlicher Mängel ein (AC, *husthusthust*), der Franchise ist ein nerdiges Comicbuch was hier eher in Insiderkreisen bekannt ist (und ich hätte Witchblade außerdem besser gefunden oder noch besser, Lady Death) – ich denke mal in den USA ist der Verbreitungsgrad höher, aber es ist ganz sicher kein Spiderman oder X-Men von der Größe her. Der Gewaltgrad war US-Standard würde ich sagen, Jericho macht da doch ne’ erheblich bessere Figur…

    Wenn man die Faktoren so zusammenzählt ist es nicht verwunderlich das der Titel “nur” ne’ halbe Millionen Einheiten insgesamt abgesetzt hat… für den Kaufpreis des Spiels kriegt man aber auch schon ‘ne Handvoll Hefte oder die eine oder andere Anthology, und damit ist man einfach besser bedient wenn’s einem um die Story/Figuren/Universum geht.

    Und wie du schon sagst, das Spiel ist konventionell und wiederholt sich schon nach wenigen Stunden… 60 Euro dafür? Nee, lass ma…

  39. Mal was anderes… wieso steht hier noch nix über den Gamespot-Gertsmann-Skandal?

  40. Zu der Gertsmann-Sache hat Eurogamer.de in einer Kolumne etwas recht lesenswertes veröffentlicht.

  41. Da ich die meisten Shooter sowieso nur im Singleplayer spiele, selbst wenn sie einen Multiplayer-Modus haben, juckt es mich wenig, dass die Server mehrere Monate nach Erscheinen gähnend leer sind.
    Und Shooter, die nur 6-8 Stunden Spielzeit bieten, sind für mich keine 40 Euro (oder 60 Euro für XBOX 360)wert. Grabbeltisch ftw!

    Zitat platinum:
    “@Ranor:
    Verstehe deinen Einwand nicht. Ich habe doch genau das gleich gesagt wie du! Das man Pen&paper eben nicht mit Videospielen vergleichen kann und deshalb schließe ich sie aus.”
    Man kann alles vergleichen. Es stellt sich höchstens die Frage, ob ein Vergleich sinnvoll ist. *klugscheiß*

  42. ich frage mich auch, warum es in meldungen heisst, das metal gear solid 4 am ersten tag 1 mio absetzen muss. würde nich auch die erste woche reichen???

  43. dann muss man sich doch wundern, warum die Hersteller überhaupt noch irgendwelche Risiken eingehen und nicht einfach dem EA-Muster folgen.

    Die Zahlen von Airborne sind auch nicht wesentlich besser. Das EA Modell funktioniert nicht mehr. Deswegen bewegt sich EA auch davon weg.

    würde nich auch die erste woche reichen???

    Unabhängig davon, ob die Meldungen jetzt stimmen: Wenn es eine Woche braucht um eine Million abzusetzen, wird es ingesamt nicht genug verkaufen um sich zu lohnen. Eine Million verkaufte Spiele alleine würden das Budget halt nicht wieder reinbringen. Verkauft man die aber schon am ersten Tag, dann hat man eine gute Chance, dass es ingesamt vielleicht drei bis vier Millionen werden.

  44. Zudem enthalten die ersten Verkaufstage auch die Vorbestellungen.

    Wenn man mal Vergleiche zur 360 und zum Halo 3 Launch zieht, dann hat Sony sich da für ein von der Kritik verhalten erwartetes Singleplayerspiel auf einer schlecht vermarkteten und schlecht verkauften Konsole einiges vorgenommen.

  45. okay, dass macht sinn. die meldung stammt von reuters und trägt sogar den charmanten titel “Metal Gear Solid 4 last of the great exclusives?”.

  46. Können wir nun endlich zum Bioshock review kommen? Danke!

  47. Um die eine Million Grenze am ersten Tag geht es nicht um die Spiele die über den Ladentisch wandern sondern über die Menge die an den Einzelhandel abgesetzt wird, quasi die erste Lieferung von MGS4 muss eine Million Einheiten überschreiten, ob die dann in der Woche erst nach und nach weg gehen ist dann egal.

  48. Arg, korrekter müsste es heißen “Bei der eine Million-Grenze am ersten Tag….” und nicht “um die”

  49. korrekter müsste es

    korrekter gibt es nicht. entweder es ist korrekt oder gar nicht.

    cheers, brof

  50. “You cannot be sure of anything”