Mit Siebzig, da hört das Leben auf?

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Mein Erstkontakt mit Burning Crusade lief eher nicht so gut. Zum einen fand ich die Hellfire Peninsula visuell wenig prickelnd, zum anderen bin ich ständig gestorben. Wenn ich nicht von normalen Gegnern umgebracht wurde, hat mich irgendein Gigantomonster von seinem Stiefel gekratzt. Das war ein eher ungewöhnliches Gefühl, denn ich spiele einen Hunter.

Wer mal einen gespielt hat, weiß dass die im Allgemeinen ziemlich untötbar sind. Nicht so in Outland. Zumindest nicht bei mir. Ich bin tatsächlich so oft gestorben, dass ich mehr für Reparaturen und Tiernahrung ausgegeben habe, als durch abgelieferte Quests wieder rein kamen.

Kurz, der Frustfaktor war hoch. Also habe ich meinen Hunter liegen gelassen und erstmal einen Draenei Warrior erstellt. Der spielte sich deutlich entspannter, was auch daran lag, dass er ständig von einem Heiler begleitet wurde. So eine Warrior/Priest-Kombo ist auch mehr oder weniger untötbar, also habe ich mich gleich wie Zuhause gefühlt.

Im Laufe der Zeit wuchs die Gruppe dann auf vier bis fünf Leute an und wir begannen die ganzen Instanzen zu spielen. Leute ich sage euch, so muss World of Warcraft gespielt werden: Ein großer Tisch, ein paar nette Leute, massenweise ungesundes Essen und eine handvoll Laptops. Das ist fast wie in den guten alten Pen-und-Paper-Zeiten.

So ganz langsam nähern wir uns mit diesen Charakteren inzwischen Level 60. Daraus folgt, dass wir spätestens diesen Sommer die Burning Crusade Instanzen spielen werden. Das hat mich wiederum motiviert, mir den „Single-Player“-Anteil der Erweiterung noch mal anzuschauen.

Also habe ich die Zähne zusammengebissen und mich so lange durch die Hellfire Peninsula gestorben, bis ich eine neue Ausrüstung hatte. Außerdem habe ich auf Beastmaster umgeskilled, was mir das Leben zusätzlich vereinfacht hat. Inzwischen ist Grontarr wieder eine unaufhaltsame, untötbare Questmaschine geworden und ich habe in Outland doch noch eine Menge Spaß gehabt. Insbesondere der Zangarmarsh und Nagrand haben es mir angetan.

Es gibt allerdings ein kleines Problem: Ich bin gerade Level 69 geworden.

Normalerweise ist das ja eher ein Grund zur Freude („Ding!“ „Grats!“), in diesem Fall überrascht es mich allerdings etwas. Ich stecke nämlich zurzeit in den Blade’s Edge Mountains und werde lässig 70 sein, bevor ich da wieder raus komme. Dabei habe ich weder Shadowmoon Valley noch den Netherstorm überhaupt betreten! Ich habe keine einzige Instanz gemacht und im Terrokar Forest bisher alle Gruppenquests übersprungen.

Das scheint mir irgendwie nicht so recht austariert zu sein. Wie kann es passieren, dass man bei einer Erweiterung schon nach zwei Dritteln des Inhalts an der Levelgrenze angekommen ist?

Zugegeben, ich habe immer mit blauem Balken gespielt, also für alle Monster doppelte XP kassiert. Allerdings braucht das Leveln in BC auch so lange, dass es nahezu unmöglich ist, nicht permanent „ausgeruht“ zu sein. Ich habe in den letzten Wochen ziemlich intensiv gespielt, trotzdem aber nie auch nur das Ende des blauen Balkens gesehen, geschweige denn die lila Variante.

Insofern frage ich mich was ich machen soll, wenn ich Ende der Woche Level 70 bin? Vom Spieltyp her bin ich eigentlich eher der Explorer, insofern will ich auf jeden Fall noch die anderen Gebiete sehen. Gleichzeitig ist es schon irgendwie Verschwendung, wenn ich für all die Monster und Quests keine XP mehr einsacke. Ich habe nicht unendlich viel Spielzeit, da muss man schon optimierend denken.

Ich könnte durchaus pausieren bis Wrath of the Lich King raus kommt, und erst dann weiter spielen. Damit hätte ich kein Problem. Einmal die Woche WoW reicht. So würde ich den ganzen Inhalt sehen und Erfahrungspunkte dafür bekommen. Allerdings wäre das nur eine Verschiebung der Problematik. Am Ende bin ich Level 80 und habe erst die Hälfte von Wrath of the Lich King durch!

Hm, schwierig. Es lohnt sich jedenfalls nicht weiterzuspielen, um coole Gegenstände einzusammeln. Es wurde ja bereits angekündigt, dass in der nächsten Erweiterung grün wieder das neue lila sein wird.

Woran ich allerdings arbeite, ist mein Ruf bei den Trollen. Ich will endlich einen Dinosaurier zum Reiten haben! Tatsächlich habe ich gestern eine kleine Weltreise durch Azeroth gemacht und fast 40 der 50 Elder aufgesucht. Jeder davon bringt nämlich 75 Reputationspunkte bei der kompletten Horde, was auch die Trolle mit einschließt. Ansonsten kaufe ich permanent Runecloth, was leider nur in geringen Mengen zur Verfügung steht. Das will jedenfalls bezahlt werden, was wiederum das Questen doch sinnvoll machen würde. Wäre schon nett, auf einem Raptor in Northrend aufzutauchen.

Ein episches Flugmount hingegen dürfte finanziell bis Wrath of the Lich King eher nicht drin sein. Selbst mein normales episches Mount konnte ich mir erst mit Level 65 leisten. Außerdem wird man in Northrend erstmal nicht fliegen können, und sobald man es dann darf, wird dort genug Geld dafür abgefallen sein.

Also, was ratet ihr mir? Weiterspielen oder abwarten?

52 Kommentare Autor: Richard
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52 Kommentare

  1. Moment? Ich kenn zwar WoW nicht weiter, aber das du nicht mehr im Level aufsteigen kannst heißt ja nicht zwangsweise das du kein EXP mehr sammelst?! Normalerweise sammelst du doch weiter EXP und steigst einfach nicht mehr auf. Du würdest dann halt direkt mehrer Level aufsteigen wenn das Max-Level geändert wird. Kann mir kaum vorstellen dass das bei WoW anders ist…

  2. Doch, das ist bei WoW anders. Hat man das max level kriegt man keine exp “auf Vorrat”.

    Richard, ich würde dir raten weiterzuspielen. Wenn man das Maxlevel hat bekommt man statt exp Gold für die Quests. Das sind pro Quest ca 10-14 Gold und lässt einen doch recht flott einen Grundstock für ein episches Flugmount ansammeln. Mein Rogue ist seit einer Woche 70 und hat nach Kauf des normalen Flugmounts kein Gold mehr gehabt. Inzwischen hat er von ein wenig Questen 400 Gold. Damit erscheinen die 5000g für ein episches Flugmount gar nicht mehr so krass.

    Ein weiterer Grund ist, dass WotLK seine eigenen neuen Quests bringen wird. Man wird die alten Quests nicht nur nicht brauchen, sie werden vermutlich weniger Exp geben als die neuen Quests.

    Es gibt auch einen guten Grund dass man nicht alles gesehen haben muss: Spieler die mehrere Chars hochspielen. Ich habe inzwischen 4 Chars auf level 70 (hochspielen und Skills kriegen macht mir mehr Spaß als raiden). Es hätte mich umgebracht jedes Mal komplett durch alle Gegenden zu müssen und immer genau das Gleiche zu spielen. Z.B. mag ich Blade Edge Mountains nicht so gern, das hab ich dann beim zweiten Mal ausgelassen. Oder man kann in eine Gegend, dort so lange Questen wie man viele Quests auf einmal machen kann, dann den Rest abbrechen und in die nächste Gegend ziehen (sehr effizient).

    Gibt also gute Gründe dafür. :)

  3. Jaaanz einfach: 1. Sind die Outland-Quests wirklich formidabel. Das sind die ersten Quests in WoW, die man spielen kann ohne dauernd das Gefühl zu haben, dass man erst grüne Ohren, dann rote Ohren und schließlich blaue Ohren abliefert, um dann fröhlich nach grünen, haarigen Ohren und blauen, haarigen Ohren suchen zu dürfen.
    2. Bekommst du anstelle von XP dann Gold. Und nur mit den Quests macht es Spaß das Gold für das epische Flugmount zusammenzubekommen
    3. Die Outland 5er Instanzen machen am meisten Spaß, wenn man ne Hand voll netter Leute auf dem selben Level hat. Das ist der zentrale Nachteil an WoW: Man muss auf dem selben Level sein, um für alle spassig spielen zu können.
    4. Den schwarzen Raptor bekommt man auch ohne Ruf – einfach nur BG-Marken sammeln und abgeben…

    Grüße
    Jander

  4. Btw.: Draugr hat Recht. Wenn man einen neuen Char hochlevelt und mal andere Quests sieht, dann bekommt man mal mit wie unterschiedlich die Startgegenden auch sind. Die Tauren-Startgegend ist zwar landschaftlich nicht so dolle, aber die Quests sind wirklich nett gemacht (bis auf die Suche nach Wolfsohrenfleisch, -pelz, und -pfoten etc.)

  5. Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass man ab Level 70 dann mehr Gold als Questbelohnung bekommt? Das wäre super. Dann würde ich definitiv weiter spielen.

    Und es ist ja schön, dass man beim dritten Charakter den man auf 70 hochzieht dann mal in andere Gegenden kann, aber so viel Zeit habe ich dann auch nicht. Macht aber ein gewisses Maß an Sinn, insofern wäre das ein Erklärungsmodell.

    BG-Marken? BG = Battleground? Wenn ja, dann wird das bei mir nichts, die Battlegrounds interessieren mich nicht die Bohne. Schwarz ist außerdem so…schwarz.

  6. Richtig, ab level 70 setzen sich nicht genutzte exp direkt in Gold um, das man beim Abgeben der Quest sofort im Klingelbeutel hat.

    Naja, soviel Zeit braucht man ehrlich gesagt nicht um einen Char hochzuleveln, besonders, seit sie das so beschleunigt haben. Wenn man nur ausgeruht spielt, also mit 200% Exp (der blaue Exp-Balken), dann schafft man es inzwischen in unter 4 Tagen Spielzeit bis level 60 und in unter 10 Tagen bis level 70. Ich hab mit 4 Chars auf level 70 immer noch weit weniger Gesamtspielzeit als viele Gildenkollegen mit einem einzigen Char. :)

  7. 1. Ja, du bekommst anstelle der XP dann gar nicht mal so wenig Gold für die Quests – zusätzlich zur normalen Belohnung obendrauf. so 65er Quests geben dann im Schnitt 8g pro Quest, Quests, die du in Instanzen erledigst, sogar 20g bis 30g

    2. BG steht für Battleground, korrekt. Dort bekommst du, je nach Szenario, unterschiedliche Ehrenmarken. Wenn deine Fraktion gewinnt drei, wenn sie verliert nur eine. Für je 20 Marken der alten drei BGs, also Arathi, Warsong und Alterac, kannst du dir eins der grandiosen Epischen Reittiere aussuchen.

    3. Du bist doch eigentlich groß und erfahren genug, um nicht sagen zu wollen “ich hab WoW durchgespielt”. Diese Welt ist zu groß und zu viel möglich als dass man *ALLES* gesehen haben könnte. Man kann ne Menge sehen und wenn man einen 70er hochgezogen hat, dann hat man einen sehr guten Eindruck bekommen. Aber muss man sich dem Diktat unterwerfen alles von einem Spiel gesehen haben zu müssen? Hast du denn damals Blade Runner so oft gespielt, bis du alle Kombinationen und Enden gesehen hattest? Vermutlich nicht – und wenn doch, dann solltest du mal gucken, ob das nicht neurotisch ist xD

    Außerdem sind die Quests halt doch sehr ähnlich… deswegen ist es von dieser Seite nicht sooo interessant weitere Charaktere hochzuleveln.

  8. Und zum Thema “Ich will aber alles gesehen haben” empfehle ich dir diese Seite: http://www.pinktoque.com/index.php?p=articles/eastereggs.php Dort kriegst du ne ziemlich gute Beschreibung von Gegenden, die ähnlich Easter Eggs, etwas versteckt liegen. Ich hab mit meinem Bruder ein Gildenevent organisiert, bei dem wir ein paar dieser Orte besucht haben (insbesondere den Flughafen und den Berg von Eisenschmiede). Anleitungen wie man womit wohin kommt, gibt’s, wenn du die Namen der Orte bei youtube eingibst. Und ganz ehrlich – das lohnt sich wirklich! Falls du ein Flugmount hast, dann flieg mal hier hin: http://wow.allakhazam.com/db/mob.html?wmob=23101&locale=enUS;source=live das gibt dir einen Vorgeschmack =) Es ist eine Kinderkrippe für Abenteurernachwuchs! Furchtbar niedlich und dem Mob wahrscheinlich weder bekannt noch geschätzt!

    http://allyoucanupload.webshots.com/v/2003054987444645272
    oder
    http://allyoucanupload.webshots.com/v/2003069259988671022

  9. Hehe, das kommt mir ziemlch bekannt vor. Also das mit Level 70, nicht das Sterben. Habe leider erst nach Auflösung meiner Gilde mit BC anfangen können, mich dann mit meinem T2 Gear auf 70 hochgearbeitet, was ich auch in den Blades Edge Mountains bereits hatte dank Dauer-Blau. Das Schattenmondtal hab ich nur gesehen, um mir mal mein Flugmount abzuholen. An Instanzen hab ich nur ein paar gemacht und Area 52 kenn ich nur von Bildern. Also werd ich wohl vor TLK irgendwann nochmal den Account wieder reaktivieren und mir ein episches Flugmount erquesten, um endlich mal die meisten Sachen gesehen zu haben.
    Irgendwie hat es Blizzard da zu gut gemeint, nachdem viele Leute von 59 auf 60 anno 2005 mehr gegrindet als gequestet haben.

  10. Mein Tipp: Lass Blades Edge aus und geh sofort nach Nethersturm weiter.
    Blades Edge ist ohne Flugmount eine Tortour und bringt dir für das Spiel an sich bis auf etwas Cenarius Ruf relativ wenig.

    Im Nethersturm angekommen solltest du auch baldigst mit der Questreihe zur Erlangung des Arkatraz Keys beginnen.
    Außerdem gibt es dor massenhaft Aldor/Seher Ruf und die Mobs droppen Arkane Folianten / Teuflische Waffen, die sich hervorragend zu Geld machen lassen um den Epic Gaul zu finanzieren.
    Abgesehen davon sind die Quests um die Area 52 genial geschrieben.

  11. Ich finde die Blade’s Edge Mountains auch optisch nicht wirklich prickelnd. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass ich die beim nächsten Mal direkt verlasse. Heute Abend geht es allerdings mit Radonezh nach Zul’Farrak.

  12. Blade’s Edge ist natürlich wirklich relativ hässlich, wobei ich denke dass das Gebiet gleich doppelt so hübsch wäre, wenn Blizzard nicht diese diffuse Düsternis über die ganze Gegend gelegt hätte…

    Das ganze BC-Level Balancing ist schon irgendwie komisch. Mein damaliger T2-Magier hat sich ohne mit der Wimper zu zucken durch die Viecher geschnetzelt, mein grün ausgestatteter Schamane starb im Nahkampf fast schon gegen einzelne Gegner. Gut, wenn man durch Hellfire durch ist hat man Klamotten auf T3-Niveau, aber so weit muss man erstmal kommen…

    Was questen auf Level 70 angeht: Klar gibt es Gold, aber die wenigsten Quests sind von sich aus so motivierend gestaltet, als dass ich mich wirklich dafür begeistern könnte. Es gibt natürlich ein paar wirkliche Highlights (wie die Metal Gear Solid Parodie im Shadowmoon Valley) aber das sind einfach die Ausnahmen.

    Achso, wenn Du in Burning Crusade noch ein paar Dinge sehen willst: Die Instanzen sind durchweg empfehlenswert, und wenn mit dem nächsten Patch die meisten Zugangsquests wegfallen kann man sich auch mal eine Raid-ID schnorren und sich in den großen Instanzen umsehen: Mount Hyjal, Black Temple und vor allem Karazhan sind auch ohne Bewohner schön anzusehen.

  13. Kann mich den Aussagen der Kollegen nur anschließen: Ich bin im letzten Frühjahr zwar hauptsächlich wegen häufiger Instanzbesuche schon 70 gewesen, bevor ich überhaupt im Schergrat war, aber Schergrat, Nethersturm und Schattenmondtal haben beinahe so viel Gold abgeworfen, dass es fürs epische Flugreittier reichte – das normale Flugreittier braucht man als Druide ja nicht kaufen, weil Flugform.

    Wenn selbst das nicht reicht, gibt es immer noch die Daily Quests, also Quests, die du täglich aufs neue annehmen kannst, unter anderem bei der Himmelswache in Shattrath und bei den Ogri’la im Schergrat. Falls du gerne nen Netherrochen hättest, erledigst du die Quests bei der Himmelswache, bis dein Ruf hoch genug ist – dann hast du auch hundertprozentig das Gold zusammen.

    Scheint mir mit dem generell härteren Kurs gegen Real Money Trade zusammenzuhängen, dass Blizzard einen in WoW auch als Gelegenheitsspieler inzwischen viel schneller und weit weniger nervig an Gold kommen lässt als in vanilla WoW.

  14. @Ben: Das gilt vielleicht für uns, aber hey, Richard haben Zangar und Nagrand gefallen… Nagrand, das Land mit den nervtötendsten Killquests unter der Sonne, Nesingwary sei Dank.

  15. Zugegeben, als ich Herrn Nesingwary gesehen habe, wurde mir spontan schlecht. Ich fand Nagrand auch vor allem atmosphärisch gut. Es hat aber auch nette Quests. Die Hero of the Mag’har Quest gefällt mir gut und der Ring of Blood gibt in extrem kurzer Zeit soviel Gold, Loot und XP, dass es glatt für die blöden Safari-Quests entschädigt.

  16. Ich muss ja ehrlich sagen, ich mag diese gradlinigen Killquests der Nesingwary-Safari sogar. Bezahltes grinden sozusagen… sofern man auf Levelups steht und genügend Filme hat, die man nebenbei gucken kann.

  17. (Ahrg, zu früh geklickt.)
    Nur das sind eben keine Quests die mich ohne die Erfahrungspunkte irgendwie reizen würden.

  18. Man kann die glücklicherweise “nebenbei” machen. Ich habe auf dem Weg zu anderen Quests einfach immer wieder ein paar Mobs erledigt. Auf Dauer hat man so die 30 gesammelt.

  19. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hatte ich so einen Verdacht, dass du WoW spielst ;)

  20. Wenn man nur ausgeruht spielt, also mit 200% Exp (der blaue Exp-Balken), dann schafft man es inzwischen in unter 4 Tagen Spielzeit bis level 60 und in unter 10 Tagen bis level 70.

    lol?

  21. Ich will auch mal wieder WoW spielen. Allerdings kann ich mir einfach nicht vorstellen, abends alleine im Büro zu hocken (wo mein einziger WoW-kompatibler Rechner steht) und alleine in der Welt rumzulaufen. Meine Gilde ist nett, aber winzig, und ich tu mich schwer damit, andere nette Spieler zu finden. Buh.

  22. lol?

    Die vier Tage Spielzeit bis Level 60 beziehen sich wirklich nur auf die /played-Zeit, also die Zeit, die du tatsächlich im Spiel verbringst. Er meint hier nicht “von Montag bis Donnerstag”. :)

    Und das ist deshalb so viel weniger Zeit als früher, weil man seit Patch 2.3 von Stufe 20 bis 60 weniger XP pro Levelaufstieg braucht und ab Stufe 30 für Quests auch noch deutlich mehr XP kriegt als früher. Spielt sich angenehm locker-flockig.

  23. Ihr seid doch alle elende WoW Nerds!

    .. mal gucken, irgendwann schau ich es mir vielleicht an :)

  24. Toll. Durch Lesen des Artikels wieder Lust auf WoW bekommen.

    Du
    bist
    ein
    böser
    Mensch.

  25. Mein Rat:

    Schmeiß WoW weg, besorg dir die Pen&Paper-Variante von WoW (d20 FTW). Und spiel’ The Witcher!

    Die Vorteile liegen auf der Hand; es IST dann wieder wie Pen&Paper früher, Blizzard verdient an dir nicht mehr ganz so viel Geld und The Witcher ist sowieso das CRPG des Jahrhunderts (nach PS:T und BG2)

  26. The Witcher spiele ich ja auch, keine Sorge.

    Das tolle am Pen & Paper war im übrigen ja nicht wirklich das Rollenspiel (das haben wir nie so richtig ernsthaft betrieben), sondern eben mit ein paar netten Leuten dumme Sprüche zu machen und sich Junk Food in den Mund zu stopfen. Auch ein Pen & Paper Rollenspiel würde diese Abende nicht penundpaperiger machen.

    Außerdem würde ich sicher nicht das World of Warcraft P&P spielen, wenn ich solche old-school Anwandlungen hätte.

  27. Auch ein Pen & Paper Rollenspiel würde diese Abende nicht penundpaperiger machen.

    Aber vielleicht kreativer? Und du wärst nicht auf “Kill the foozle, steal his loot” beschränkt, wie’s bei WoW nunmal der Fall ist. Mir geht’s also auch nicht wirklich um’s Rollenspiel (was nur Spaß macht wenn alle das Ganze ernsthaft durchziehen, ist sicherlich sehr gruppenabhänig – momentan ist meine D&D-Gruppe genau das von dir beschriebene ;D) sondern mehr um die Freiheiten und den “Exploration”-Aspekt die du P&P-mäßig hast.

    Das Universum von WarCraft ist sehr, sehr cool zum Pen & Papern – gefällt mir persönlich besser als biederes Forgotten Realms-CS oder DSA.

    Just my two cents, hoffe du schreibst noch was über Geralts Eskapaden (und kannst vielleicht klären warum der Junge im englischen aus Rivia kommt und im deutschen aus Riva!? Ich muß bei Riva immer an die DSA Hafenstadt denken…).

  28. @Aulbath

    PS:T ist wenn schon eins der besten CRPGs des *letzten* Jahrtausends. ;) Ist es aber wirklich, abgesehen von meinem Klugscheißen, es ist nämlich im Dez 1999 erschienen ^_^

  29. Ha! Einspruch! Blade Edges Mountains ist vielleicht Geschmackssache! Die Questreihe bis Rexxar ist grandioso, formidable! Alleine die Stelle, bei der man die Murmeltiere steuert. Die Gegend ist vielleicht etwas lieblos, aber die Quests sind toll geskriptet (inzwischen sind die Bugs auch weg) und die Beschreibungen schön. GNARF, IHR BANAUSEN! Selbst, wenn ihr die Texte nicht lest, ihr dürft ne Teufelskanone steuern! Das ist fast so gut wie nen Dinosaurier, oder?

  30. Ok, damit hast du Recht, da hab ich nicht mehr dran gedacht, die Quest bei der man die Murmeltiere steuert ist wirklich spassig. Auch die Hookah für den armen Troll zu holen hat mich kichern lassen. Und Rexxar ist sowieso klasse. ;) Nur die 08/15 Quests in der Gegend haben mir den Spaß ein wenig verdorben. Dafür fand ich Netherstorm dann Spitzenklasse.

  31. The Witcher ist sowieso das CRPG des Jahrhunderts.

    Also bei mir war das noch nicht mal CRPG des Jahres.

  32. was nur Spaß macht wenn alle das Ganze ernsthaft durchziehen

    Dem würde ich ganz stark widersprechen. Je ernsthafter wir das damals gemacht haben, desto weniger Spaß hatten wir. Unsere Gruppe ist am Ende unter anderem daran zerbrochen, dass es sich ein, zwei Leute in den Kopf gesetzt hatten jetzt doch mal ernsthaft Rollenspiel zu betreiben.

    Die Questreihe bis Rexxar ist grandioso, formidable! Alleine die Stelle, bei der man die Murmeltiere steuert.

    Zugegeben, die Murmeltier-Quest ist hervorragend. Aber die Gegend ist einfach hässlich. Selbst die neuen Dinosaurier überzeugen mich nicht so recht. Ich habe die Gegend ja auch nicht aufgegeben, werde mich aber trotzdem freuen, wenn ich damit durch bin.

    Ich schätze ich muss den Witcher mal fertig spielen und dazu schreiben. Da herrscht anscheinend Diskussionsbedarf.

  33. Und auch Mask of the Betrayer, falls nicht schon geschehen. :)

  34. Habe ich angefangen, kommt aber erst nach Witcher dran.

  35. Beim Witcher habe ich irgendwie nur die Demo probiert, und danach entschieden dass ich warte bis das Ding irgendwo auf der Coverdisc landet… Atmosphärisch ja ganz nett, aber bei der Steuerung machten sich eher die Fragezeichen breit.

  36. In die Steuerung fuchst man sich mit der Zeit schon rein. Und auch was Bugs und Ladezeiten angeht, ist The Witcher dank Patch 1.02 endlich in einem verkaufsfertigen Zustand.

    Die Stimmungen, die Atmosphäre (die Sonnenuntergänge! der Regen!) finde ich hervorragend und insgesamt ist The Witcher sicher ein beachtlicher Erstling, der vor allem dafür sorgt, dass ich mich auf deren nächstes Rollenspiel wirklich freue. Trotzdem hat es für ein “CRPG des Jahrhunderts” viel zu viele Haken, nach meiner Meinung. Das geht von eindimensionalen, teils unglaubwürdigen Charakteren über das ach-so-erwachsene, aber in vielen Fällen aufgesetzt wirkende Sex&Crime-Getue bis hin zu unglaublich plumpen und mistig gemachten Zwischensequenzen.

    Dazu die Handlungsfreiheit. Die ist in der Tat nicht gerade klein, allerdings fühlt sich The Witcher vor allem deshalb besonders handlungsfrei an, weil es auf jede Verzweigung im Dialogbaum mit Zwischensequenz, Zaunpfahl und Holzhammer aufmerksam macht. Schwierigkeiten hatte ich auch mit der Geschwindigkeit der Erzählung. Das war prä-1.02 wegen der langen Ladezeiten natürlich noch viel schlimmer, aber auch so läuft die Sache mit ständig zurückzulegenden, ellenlangen Laufwegen und häufig nötiger Rücksicht auf den Tagesplan der NPCs (ja, ich weiß, die Atmosphäre…) eher gemächlich ab. Gut, ich hab kurz vorher Mask of the Betrayer durchgespielt, und dass das erste NWN2-Addon in zwanzig Stunden so viel Geschichte erzählt wie The Witcher in achtzig, hat natürlich nicht unbedingt geholfen, aber sorry: Mir war beim Hexer über weite Strecken einfach furchtbar langweilig.

  37. Gehts hier um Eishockey? Ich mag Eishockey nicht! Ihr Nerds!

  38. Witcher war toll, hatte zwar seine Ecken und Kanten aber der Schwierigkeitsgrad war dafür viel niedriger verdammt nochmal!
    Spiel ich auch grad NWN2 Addon… und schaff gleich am Anfang diesen Magier sammt Begleitung im Theater nicht zu killen…

    Ich hab das dumpfe gefühl NWN2 Addon fängt für mich gleich mal so an, wie es für mich aufgehört hat: mit cheaten (was ich garnicht leiden kann)

  39. Also ich fand The Witcher nicht unbedingt einfach.

    Und bei Mask of the Betrayer hängt er sehr von der gewählten Charakterklasse ab. Um mich mal selbst zu zitieren:

    Einem bösen Magier, der ohne die Hilfe des Kriegers und ohne die heilenden Hände der Klerikerin auskommen muss, werden einige graue Haare wachsen. Insbesondere die Storyabschnitte, in denen man ausschließlich mit einer weiteren Magierin unterwegs ist, werden ohne einen Nahkämpfer als Prellbock zwischen Magiebegabten und dem Feind mit Sicherheit unangenehm.

    Eine komplett gegensätzliche Spielerfahrung macht man mit einem rechtschaffen guten Nahkämpfer, der sich sowohl den besten NPC-Krieger als auch die Klerikerin an Bord holt. Hier erinnert das Spiel eher an Spaziergänge an lauen Sommerabenden. Ab und zu verscheucht man ein paar nervige Mücken, aber wirklich passieren kann einem eigentlich nichts. Da kann man sich planlos von einer Gegnergruppe in die nächste schmeißen, sich mit seinem Nahkämpfer den angenehmsten Gegner raussuchen und die künstliche Intelligenz der Begleiter tun lassen, was dämliche künstliche Intelligenzen eben so tun.

  40. Bin nen Rouge wegen der sozialen Dialogskills die ich so mag und so schlecht steckt der auch garnicht ein aber das is einfach unfair….

  41. Hmmm, als Nahkämpfer hat man eigentlich gute Karten, grade da die Waffenverzauberungen extrem! stark sind und man nicht so viel rasten muss wie als Caster.

    Probleme mit dem Balancing hatte ich immer nur Abschnittsweise. Als böser Caster fehlt es der Party ewig an einem Blocker den man in den Nahkampf schicken kann, als Nahkämpfer hat man gegen die Tonnen von Untoten in den Gewölben kaum eine Chance da einem irgendann die Flächenzauber ausgehen (gut, die Kämpfe sind größtenteils optional). Und dann das übliche Problem, dass das Spiel im Verlauf viel zu leicht wird, egal mit welche Klasse man herumläuft… wenn man dann ein bisschen zur Charakteroptimierung neigt und die Nahkampfwaffen konsequent mit Elementarschaden ausstattet, langweilt man sich, zumindest in den Kämpfen, dann doch etwas. (Beispielhaft: Irgendwo auf Youtube wird der Endboss auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad in unter einer Minute von einem 18-Angriffe pro Runde Nahkämpfer zerlegt).

  42. @Ben:
    Für Karazhan wirst du auch nach dem Patch die Zugangsquests brauchen.

  43. Geil, ist der Blog schon wieder tot?

  44. It’s the End of the World as We Know It. Spieler-eins-zwei-drei-vier: Offline. Tja, das ist der Fluch, wenn man etwas Gutes zu erzählen weiss. Nichts zu erzählen ist dann meist nicht so gut. Ich hol mal meine Defibrillator, vielleicht ist da noch etwas zu retten.

    Gute Besserung!

  45. SpielerEins ist nicht offline. Und dass der Spruch was zu bedeuten hat, ist ja wohl klar.

  46. Wenn man WoW spielt, ist ein Spieleblog, der sich mit Spielen beschäftigt, tot.
    Der Fluch eines MMOs…

  47. Naja, technisch gesehen sind wir wirklich offline. Ansonsten hat Chris natürlich recht: Es bedeutet etwas…
    In ein paar Tagen sind wir aber mit 5 Seiten wieder da. Stay tuned…

  48. Das war mal so ein schöner blog …
    *snif*

  49. Es gibt nur 26 Spiele für die Wii mit mehr als 75 Punkten im Metascore.
    http://florian.simpleblog.org/19491/
    Das wäre doch mal einen ausführlichen Antigames-Beitrag wert *hoff*