Die runden Ecken sind ganz nett.

Seit Anfang der Woche könnt Ihr das neue gamestar.de bestaunen. Was es alles neues gibt, führt Christian in diesem “Special Report” auf.

Dass wir hier alle keine Dauerbesucher auf gamestar.de sind, dürfte niemanden überraschen; aber zumindest auf technischer Ebene war sie in meinen Augen immer noch ein Positiv-Beispiel unter den deutschen Spielesites. Während die Entwickler-Teams fast aller anderen deutschsprachigen Spielemagazine immer noch auf die Amazon-Lieferung ihrer ersten CSS-Bücher zu warten schienen, bewegte sich gamestar.de in zumindest halbwegs modernen Gefilden. Dazu ein verhältnismäßig sauberes, beinahe erwachsenes Design, das sogar mit nervigen Flash-Popups nicht ansatzweise so nervig rüber kam wie die grauenvollen Tabellenorgien der Konkurrenz.

Aber das ist jetzt alles anders. Bei IDG muss man zielgerichtet überlegt haben, wie man die Site bewusst schlechter machen kann — anders kann ich mir das nicht erklären. Hier die meiner Meinung nach schlimmsten Verbrechen an Augen und Hirn des Besuchers:

Die neue Version der Site ist geradezu irrwitzig überladen. Dass man auf der Startseite von Bergen an Kästchen und Tabellen erschlagen wird, sollte man ja von (deutschen) Spielesites beinahe schon gewöhnt sein, und irgendwie passt es ja auch zu den Spielekomponentenanalyserechtecken im Heft. Richtig schlimm wird es aber auf Unterseiten, wo die aufgerufene Information nicht selten von so viel Kästchen und Tabellen bedrängt wird, dass man ihr am liebsten eine Tränengas-Dose zur Selbstverteidigung in die Hand drücken möchte.

Zu allem Überfluss präsentieren besagte Kästchen und Tabellen oft auch noch völlig irrelevante Informationen, wie z.B. die letzten Begriffe, nach denen von anderen Usern gesucht wurden (wow!), oder vollkommen zusammenhangslos präsentierte Tag Clouds (“Spiele Termin Ubisoft USK Verkauf Video”, yeah).

Und wenn ich etwas hasse, dann gut sichtbare Faulheit. Auf (deutschen) Spielesites macht sich das oft in Form vorzeitig abgehackter Teaser-Texte bemerkbar. Da stehen dann so Sachen wie “Jetzt neu: tolle Sc…”. Und vom User wird erwartet, dass er drauf klickt, um mehr zu erfahren. Ne, sowas geht auch intelligenter, Leute.

Ich könnte jetzt noch total viel über eine wirklich mies wirkende technische Umsetzung, bergeweise fehlerhafte Seiten, kaputte RSS-Feeds, Sicherheitslöcher, die sagenhaft schreckliche neue Navigation und noch so einiges andere lamentieren, aber das erspare ich euch. Lasst mich stattdessen ein wenig über die unfreiwillig komische “2.0ifizierung” der Site meckern. Denn… neben besagten Tag Clouds gibt es jetzt auch eine Blog-Funktion für die User. Oh mein Gott! Blogs!

Blogs!

Bei IDG muss jemand eines Tages also gesagt haben: “Scheiße! Da draußen ist gerade was ganz groß im Kommen!” — “Oh, was denn?” — “Diese ‘Weblogs’!” — “Stimmt, stand auch in der letzten Tomorrow!” — “Und beim DLD sagten sie ja auch, User Generated Content sei jetzt total angesagt!” — “Richtig!” — “Wir brauchen Blogs, Blogs, Blogs! Was gibt’s noch aus der Ecke?” — “…Tag Clouds?” — “Und Tag Clouds!”

Da ist also dieser Verlag, der eigentlich über die nötigen Ressourcen verfügen sollte, um etwas richtig wunderbar Cooles und Neues zu bauen. Seit Monaten (Jahren?) siechen ihm die Print-Leser davon, also überlegt er sehr, sehr ausgiebig, wie er sein Online-Angebot ausbauen und für die düstere Zukunft rüsten kann — möglicherweise hängt davon ja die Rettung des eigenen Hinterns ab — und das ist das beste, was den Jungs einfällt?

srsly.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass mir durchaus bewusst ist (nicht zuletzt aus eigener Erfahrung), dass gerade Projekte dieser Größenordnung am Ende nicht immer so rauskommen, wie sie ursprünglich geplant waren. Wenn nur noch auf Basis vermutlich busgroßer Pflichtenhefte entwickelt wird, gehen hier und da schnell die feineren Punkte verloren. Ich bin mir (trotz des angenehmen Kribbelns in meinem Bauch, wenn ich es mir vorstelle) sicher, dass weder bei IDG noch bei den beteiligten Agenturen nbsp und Studio Balboa Leute sitzen, die das Medium Web einfach grundlegend missverstehen.

Was ist also passiert?

Update: bevor ihr mich beschimpft, lest bitte noch das hier. Danke!

40 Kommentare Autor: Hendrik
Tags: , ,

40 Kommentare

  1. 22 Reiter auf der Startseite! 22! Sogar in Sachen Kästen kann es den ewigen Vorreiter 1Up.com mit 16:12 niederringen. Applaus Gamestar! *FATALITY*

  2. Und wer mit NoScript und damit nur selektiv aktiviertem JavaScript unterwegs ist, kriegt vollendet Augenkrebs beim ersten Besuch. Komplett zerpflücktes Layout, könnte aber durchaus als moderne Kunst durchgehen… mit viel gutem Willen.

    Wenige Seiten sehen ohne JavaScript so komplett nach schon-mal-gegessen aus, durchaus als Leistung zu verbuchen ;)

  3. Was, es gibt immer noch Leute, die JavaScript/Cookies/usw. abschalten?

  4. _Selektiv_ abschalten mittels der NoScript Firefox Extension ;)

  5. _Wieder_ abschalten, früher war mal alles an.
    Aber nein, so geht das nicht – wie man eine Seite so zerhauen kann, dass sie ohne JS nicht mal anzusehen ist (muss ja nicht schön sein, oder Links funktionieren) – das ist mir noch nie passiert.
    *anschalt*
    Das Design ist sogar ganz hübsch, aber bei der Umsetzung sag ich +1

  6. Frozen Mr. Toastbrot

    Irgendwer mochte da wohl zufällig gewählte Zeitintervalle. Anders kann ich mir nicht erklären, warum die Titelstoryblase ca. alle 1 bis 4 Sekunden das nächste Thema zeigt. Und dabei frisst die Blase scheinbar auch noch sämtliche dem Browser zugängliche Resourcen.

  7. Immerhin scheint es größtenteils ein CSS-Layout zu sein.

  8. Tja, das kommt dabei raus, wenn sich en scheinbar mittelmäßiger Webdesigner auch noch an Suchmaschinenoptimierung versucht. erstmal Tag-Clouds und nen Weblog reinhauen, soll ja angeblich sehr von Google gemocht werden, aber die Verlinkung machen wir liber noch schlechter als früher. Usability? Brauchen wir nicht. Ist eh alles nur Gerede, dass mehr als die Hälfte aller verkauften Monitore und Notebooks eine 16:10-Auflösung haben. Bleiben wir lieber bei der festen Seitengröße, Prozentrechnung war uns eh immer zu hoch. Ist doch auch schön, wenn man dem Besucher zeigt, dass er mit den riesen Lücken links und rechts noch gleich ne zweite Seite theoretisch neben unserer darstellen könnte.
    Naja, wenigstens haben sie ne Breadcrumb-Leiste, die man hier auch bitter nötig haben wird.

  9. sowas passiert meist, wenn unfähige und ahnungslose chefs ständig die konzeption umwerfen und alles immer nach ihrer pfeife tanzen lassen – obwohl sie von der materie null ahnung haben.

  10. Geht das nur mir so, oder ist die neue Seite wirklich ein Hardwarefresser? Zumindest mein (zugegebenermaßen mittlerweile etwas betagtes) Notebook geht da zum Teil ganz schön in die Knie…

  11. Nachdem ich jetzt nochmal darüber geschlafen habe (und IDG mir eine Abmahnung hat zukommen lassen — nein, nur ein Scherz), möchte ich noch ein paar lose Gedanken loswerden.

    Es ist wahnsinnig, unglaublich schwierig, ein Projekt dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen. Ich habe selber bei mehreren mitgewirkt und habe bei jedem beobachten können, wie mit nahendem Launchdatum die Ansprüche immer weiter über Bord geworfen worden — xyz funktioniert noch nicht? Egal! Hauptsache, der Launch klappt!

    Ich kann sowas nicht einmal verteufeln, stecken doch hinter so einem Projekt noch andere Absichten als einfach nur eine tolle Website zu bauen. Und Hand aufs Herz — die meiste Zeit reicht auch etwas, das nicht perfekt ist, völlig aus.

    Insofern: Gratulation an alle Beteiligten, das waren sicher ein paar harte Monate, und immerhin haben sie etwas online gebracht — sowas ist immer ein Kraftakt.

    Was ich nur nicht nachvollziehen kann ist, wie mindestens 5 Jahre Weiterentwicklung der Online-Welt an ihnen vorbei gegangen zu sein scheinen. Das Thema “Web 2.0″ (und ich will hier bitte keine Diskussion über den Begriff als solchen — danke) bedeutet keineswegs: macht alles so wie vorher, aber gebt euren Usern Blogs!

    Seit Jahren reden clevere Web-Denker davon, wie weniger mehr ist. Keep it simple, stupid. Seit Jahren werden Angebote wie Flickr, del.icio.us, Blogger, die dieses Prinzip implementieren, gefeiert. Seit Jahren strömen täglich zehntausende neue User zu Community-Angeboten wie Facebook, MySpace und LiveJournal, obwohl — …weil? — sie verhältnismäßig einfach gehalten sind.

    Und auch im Spielebereich kann man das beobachten: Eurogamer hat (schon seit langer Zeit!) eine Website, die dem neuen gamestar.de locker eine komplette Netzgeneration voraus ist. Und die haben nicht mal User-Blogs!

    Versteh mal einer IDG.

  12. Ganz schlimm an dieser Titelgeschichtenblase: da klickt man in Erwartung des sofortigen Aufrufens des entsprechenden Artikels links auf dieses schwarze Kästchen mit dem Titel und was passiert? Man muss – ob der verdammt kurzen Anzeigephasen – ruckzuck flugs unten zu diesem dummen kleinen, zerhackten Teasertext navigieren und rechtzeitig draufklicken, um den Artikel wirklich lesen zu dürfen. Oder einen ganz anderen, je nachdem wie schnell mal war. Was soll das werden? Reaktionstraining für Ego-Shooter????
    Außerdem hasse ich Newsseiten, auf denen ich laufen hin und her navigieren muss, um von einer News zur nächsten zu kommen bzw. um News zu überspringen, die mich nicht die Bohne interessieren. Selbst wenn ich jede News in einem neuen Tab aufzurufen gedenke, brauche ich erst einmal ein paar Klicks,um zur Übersicht zu gelangen. Gnh!

    Das generelle Design finde ich aber eigentlich ganz schön, das alte war mir viel zu bieder und roch schon lange nach Verwesung. Aber das Navigations-Layout… Urgs!

  13. Übrigens droht das Studio Balboa auch schon ein Re-Design von Gamepro auf seiner Seite an. Hilfe!

  14. Ich habe mich beim Studium der neuen Seite sehr gefreut, als ich festgestellt habe, dass jetzt jeder Leser sein eigenes Wertungskastendesaster zusammenklicken kann. Dummerweise war die Seite kaputt, und so hat jeder Link zum gleichen Leserreview von Medieval 2 geführt. Großes Kino!

  15. genau das hab ich auch gedacht als ich die neue Gamestar gesehen habe, einfach nur grauenhaft überladen und unübersichtlich. Gerade Youtube zeigt doch wie einfach es ist viel Content einfach zu steuern. Was ich aber besonders an der alten Seite mochte war nicht etwa das sie so klar zu lesen war sondern das ich sofort alle News des Tages auf einen Blick hatte bei der Gamestar. Jetzt muss ich erstmal einen klick machen und einmal am Mausrad scrollen bis ich nen Überblick habe.

  16. Webseiten, die ruckeln (!!) werden von mir rigoros ignoriert. Wenns n Egoshooter ist, seh ichs ja ein, aber eine Webseite an den Grenzen der Hardware ist mir zu albern.

    Navigierbar ist der Mist übrigens auch nicht. Gott, ich hasse diese Portalseitenrotze :( Das wirklich schlimme ist: Auch private Videospieleportale orientieren sich an dem System. Grausig.

  17. Hmmm, auf meinem alten iBook ist die Gamestar-Seite trotz deaktivierter Flashspässchen unbenutzbar langsam. Und ich meine wirklich unbenutzbar langsam. Ich kann nicht mal scrollen und selbst das Schliessen hat mehrere Minuten gedauert. Klar, 4 Jahre alte Hardware und so, aber es ist ne Webseite, und keine 2GB Photoshopdatei mit 100 Ebenen.

  18. Wenn man direkt http://www.gamestar.de/news/ als persönlichen Bookmark benutzt, erspart man sich die Portalseite und hat wie bisher eine gute Übersicht der Newsmeldungen.

  19. Die Internetseiten vieler Spielezeitschriften, Gamestar inbegriffen, setzen auf ColdFusion anstatt z.B. auf PHP. Ich konnte mich bisher mangels nötigen Kleingeldes nur oberflächlich mit CF beschäftigen, doch mir sind schon dort einige Dinge unangenehm aufgefallen. Von dem Standpunkt aus betrachtet ist die neue Gamestar-Site gelungen, zumindest hätte es nie einen so guten Vorgänger gegeben. Im Vergleich dazu ist der neue Aufbau katastrophal.

    Ich befürchte dass aus Gamestar.de und GamePro.de irgendwann ein großes Portal für beides wird. So wie es bei Cynamite.de damals zur Cypress-Zeit gesehen ist – Cynamite.de und Gamestar.de stammen vom gleichen Dienstleister. Für meine These spricht dieser Kommentar aus dem sich viele Dinge meiner Meinung nach ableiten lassen, oder eben auch nicht.

  20. Ich befürchte dass aus Gamestar.de und GamePro.de irgendwann ein großes Portal für beides wird. So wie es bei Cynamite.de damals zur Cypress-Zeit gesehen ist – Cynamite.de und Gamestar.de stammen vom gleichen Dienstleister.

    Hmm, Cynamite war früher CyPress und ist nun Computec, Gamestar und Gamepro sind bei IDG. Wo ist das der gleiche Dienstleister?
    Sieht momentan auch nicht so aus, als sollten beide Portale so schnell in einem aufgehen. Aber die gegenseitige Verlinkung der Seiten scheint wichtig, offenbar hat man erkannt, dass PCs alleine nicht mehr genügend Leute interessieren und deshalb direkt in die oberste Navigationsleiste bei Gamestar einen Reiter “Konsolen” eingebaut, der ohne Umschweife auf Gamepro.de verlinkt.
    Von daher könnte ich mir eher vorstellen, dass die Gamepro sich designtechnisch zwar etwas stärker auf die GS zubewegen wird, ansonsten aber relativ eigenständig bleibt. Ein Überarbeitung hat sie aber in jedem Fall dringend nötig.
    Ansonsten scheint man im Hause IDG nach wie vor sehr auf eigenständige Marken zu setzen, ansonsten spräche ja auch nichts dagegen, pcwelt.de auch noch mit ins Boot zu holen, dann könnten sie direkt mal eine Hardware-Redaktion streichen (wobei sie ja jetzt schon gegenseitig Artikel tauschen).

  21. Ich glaube er meinte die Firma, die die Webseiten entworfen hat und nicht die Firma denen die Seiten gehören.

  22. Über die vielen Fehler und Performance-Probleme beim Wechsel will ich mal nicht meckern, auch das Design an sich ist recht gut. Modem-tauglich ist der Auftritt aber nicht mehr wirklich und diese Portalseiten sind absolut überladen (z.B. auch die Userprofil-Seite! Die kann man nicht mal richtig entschlacken bzw. die eigenen Benutzerdetails kann man nur ausblenden, wenn man sein Geburtsdatum eingibt…).

  23. Leute, es ist eine Scheiss-Seite unter Scheiss-Seiten.
    Einfach unwichtig. Sie hat kein Alleinstellungsmerkmal, weder technisch noch inhaltlich.

  24. Ach komm, so schlecht ist Antigames auch wieder nicht!

  25. Ich glaube er meinte die Firma, die die Webseiten entworfen hat und nicht die Firma denen die Seiten gehören.

    Genau so ist es, mich würde es zudem nicht wundern wenn sogar auf das gleiche oder ein sehr ähnliches CMS gesetzt wird. Immerhin gibt es mehrere Servervariablen die mit denen von Cynamite identisch sind.

    Eines muss man der neuen Version von gamestar.de lassen, sie ist immer noch besser als pcgames.de nach dem Relaunch.

  26. Bin auch sicher das da noch im Hintergrund an der GameStar weitergewerkelt wird, immerhin sind ja die Webdesigner sonst alle schnell arbeitslos.

  27. Im auch oben verlinkten GS-Artikel zum neuen Design fand ich folgendes besonders nett:

    “Ladezeitenoptimierung mit Ajax” und vor allem “So wie GameStar.de müssen moderne Webseiten aussehen”.

  28. Mal eine frage:

    Kommt den irgendwann noch der Bioshock Artikel…?

  29. die idee hinter der ganzen gamestar site ist leider schon müll. was soll da noch großartig dabei rauskommen?
    gamestar ist doch ein printmagazin. gut.
    wozu ist die seite dann da?

    1.) um die community zusammen zu halten und interaktivität dieser zu fördern.
    2.) das printmagazin zu bewerben.

    äh das wars leider auch schon. ob jetzt punkt 1 oder punkt 2 mehr wert hat weiß nur gamestar.
    wenn ich auf die seite gehe bombardieren mich 100te optische eindrücke mit denen ich nichts anzufangen weiß.
    mal ganz abgesehen davon, dass die webdesigner bei gamestar mit gestaltungsregeln spielen wie ein 5 jähriges kind mit murmeln. klar kann man diese brechen, aber zuerst sollte man wissen welche das sind.
    was auch noch nett wäre, ist eine kurze warnung mit den systemanforderungn für diese website.

    aber ok, deshalb gibts die kleinen blogger oder?

  30. Ein Musterbeispiel an Unübersichtlichkeit. Da kriegt man echt Augenkrebs von. Und dann erst die Ladezeiten…

    Wenn man sich mal die Gamestar.de-User-Comments zum neuen Design durchliest, dann scheint wohl nur eine an zwei Händen abzählbare Minderheit davon angetan zu sein. Ob die mit so viel negativen Wortmeldungen gerechnet haben? Ich glaub’s fast, da man dieses Gekröse wohl nur nach dem Einwurf diverser bunter Pillen töfte finden kann. Aber wie hier ja schon angemerkt wurde – da wird wohl noch viel Feinarbeit folgen…hoffentlich.

  31. Einfach absolut grauenhaft!

    Auf meinem (etwas älteren) Rechner geht gar nix mehr.

    Für mich ist damit die Konsequenz klar:
    1. GameStar-Seite aus Linkliste entfernen
    2. GameStar-Abo kündigen

    Volltreffer, IDG-Verlag! Ihr habt’s wirklich geschafft!

  32. Kündigst du etwa auch die ADAC-Mitgliedschaft falls die Internetseite einen komischen Gelb-Stich hat?

    Über manche Leute kann man sich echt nur wundern!

  33. Interessantübrigens auch, was der Herr Siegismund in seinem Privat-Blog über das neue Gamestar.de schreibt:

    “GameStar hat ne neue Homepage. Die geht mir bislang ehrlich gesagt furchtbar auf den Sack. Nix klappt da, dabei könnte die unheimlich super sein. Große Peinlichkeit. Aber gerade konnte ich (nach drei Tagen vergeblicher Versuche) tatsächlich Bilder hochladen! Alles wird gut!”

    Wahrscheinlich gibts deshalb seit dem Relaunch so vergleichsweise wenige aktuelle News auf der Seite

  34. @Rauschi:
    Die Überlegung, ob ich mein Abo kündigen sollte, stand schon länger im Raum. Mit der allgemeinen Tendenz, Egoshooter andere gewaltorientierte Programme hochzujubeln, konnte ich mich immer weniger anfreunden. Aber immerhin habe ich parallel zur Heftlektüre die aktuellen News online verfolgt. Nun nicht mehr.

    Und was die da gemacht haben, ist nicht einfach nur mit der Wahl einer neuen Hintergrundfarbe vergleichbar. Die neue Grundstruktur, die Unübersichtlichkeit, die Umständlichkeit der Bedienung und der Hardwarehunger vermiesen mir die Seite.

  35. Wirklich schlimm finde ich wie stumpf bei 1up.com abgekupfert wurde!
    Ich bleibe beim Original, die haben eh bessere Podcasts!

  36. Railo 2.0.0.043 Error (Java.lang.exceptionininitializererror)
    Message java.lang.ExceptionInInitializerError
    Stacktrace The Error Occurred in
    /opt/idg/railo/customtags/sitefusionmx/publish/sfmx_displayobjects_call.cfm: line 467

    usw … kompletter stacktrace usw. also aus dem debug modus sind die noch nicht ;)

  37. Der Beitrag trifft es sehr gut, und leider sind fast alle deutschen Gaming-Websiten so…

    Aber bei so viel Kritik hier im Blog wäre doch mal ein Beitrag schön der die gut gemachten Webseiten rund um das Thema Videospiele zeigt ;-)

  38. Dann müsste es aber Progames heissen!

  39. Runde Ecken?
    Finde ich auch schön ^^

    Tatsächlich. Ich war schon lange nicht mehr auf deren Site und war doch enorm erschrocken wie das da jetzt auschaut. Da sind ja etliche “nicht-professionelle” Seiten, die wesentlich ansprechender und intuitiver sind als das. Aber ich denke das ist immer ein Problem wenn man von sich so überzeugt ist. Ich hoffe mal, dass sie die massive Kritik der Öffentlichekeit beherzigen und ein Redesign versuchen.

    Eins finde ich aber positiv: Immerhin wagen sie es mal etwas “unkonventionelles” zu unternehmen. Nur funktionieren sollte es schon.

  40. Das auf alle Fälle, aber zurzeit geht einiges noch nicht. Mal werden News nicht angezeigt, dann dauernd ausgeloggt, diverse Links funktionieren immer noch nicht.

    Ich erwarte ja nicht, dass sie das Design von jetzt auf gleich wieder ändern, aber funktionieren dürfte es nach einigen Wochen schon gescheit. Die eigentliche Bedienung kann man ja noch im Laufe der Monate etwas entschlacken, den Wünschen der Besucher entsprechend, aber ohne das Gesicht zu verlieren. Aber so buggy wie die mometnan ist, macht es echt keinen Spaß.