Über antigames

Das Antiteam

Richard

Die FAZ nennt Richard einen ‘Gewaltglücksspielpophorrorbildwelt-Hermeneuten, dem zu jeder elektroblutigen Reizreaktionsdrecksdroge sofort wie auf Mausklick ein ästhetisches Zitat und ein kultursemiotischer Scharfsinnsgedanke einfällt’. Als kleines Kind hatte er eine Lederhose. Er mag Dinosaurier.

Stefan

Stefan wurde in einer Zeit an sein Hobby herangeführt, als Spiele noch rein deskriptive Titel wie “Bobby geht nach Hause” oder “Wachroboter jagt Jupy” trugen. Selbst dejustierte Kassettenleseköpfe und mickrige Schwarz-Weiss-Fernseher konnten ihn später nicht davon abhalten, diverse VC20s, C64s, C128s und Competition Pros zu Tode zu spielen. Nach einem kurzen Halt auf dem Atari 1040ST, einem noch kürzeren auf dem Amiga 1200 und einem wirklich verdammt kurzen Zwischenstopp auf einem alten 386 PC musste fürs Studium erstmal ein Mac LCIII mit sagenhaften 20 MB Ram herhalten. Den 16 MB-Riegel mit dem 899 DM Aufkleber gibt es übrigens immer noch.

Zum passionierten Konsolenspieler wurde Stefan erst vor knapp zehn Jahren, als Sonys neues Wundergerät in jeder noch so kurzen Wehrdienstpause angeworfen wurde. Spind aufräumen? Tekken. Waffe reinigen? Street Fighter Alpha. Stube putzen? Wipeout. Und das Studentenleben liess sich mit Final Fantasy und Konsorten ebenfalls viel besser ertragen. Kein Wunder also, dass sich heute Dreamcast, PS2, Cube und Xbox unter dem Fernseher stapeln.

Neben seiner Leidenschaft für Rollenspiele und Beat-em-Ups mag Stefan alles mit Ninjas drin. Ausserdem hat er einen pathologischen Hang zu Old-School Shootern wie Contra oder Gradius, obwohl er es selten weiter als bis in den zweiten Level schafft. Und wenn er gerade mal nicht spielt? Dann hängt er in Spieleforen rum, schreibt belanglose Blogbeiträge oder schläft. Ein Leben voller Spannung und Abenteuer!

Hendrik

Hendrik (besucht sein Weblog Mornography, da freut er sich) betreibt den Laden hier. 29 Jahre, ursprünglich aus Wiesbaden, lebt jetzt im tollen München. Baut Websites und so. Hat als Kind und Jugendlicher viel mehr gespielt als heute. Viel, viel mehr. Deswegen hat er 1999 auch das Krawall Gaming Network ins Leben gerufen. Danach folgte eine lange Pause, in der er sich voll und ganz auf Softwareentwicklung konzentrierte. Mit Antigames kehrt er in die bizarre Welt der Spielewebsites zurück. Und hat dabei viel Spaß!

Denis

Einer der wenigen Menschen, die ihr Homecomputerinitiation vor einem Schneider CPC 664 erfahren haben, einem klassischen Schnellschuss, der nur ein einziges Jahr auf dem Markt war. Zu diesem Zeitpunkt war ihm nicht bewusst, dass Disketten vor der Benutzung formatiert werden müssen. Erst auf dem bald folgenden Commodore 64 wurde diese unglückselige Fehlinformation korrigiert, und die zwischenmenschliche Entwicklung um Jahre einer mehr oder weniger lichtscheuen Stagnation unterworfen. Übrigens hatte er nie einen Competition Pro, sondern einen Sonix Speedking. Jahre später auf der PC/MSDOS-Plattform angekommen, versank er tief in seinem Lieblingssgenre, den Rollenspielen. Und taucht bis heute nur gelegentlich auf, um gnadenlos zu lästern: über junge Leute, diesen Lärm, den sie als Musik verstehen und diese komischen Fußwärmer, die sie “Konsolen” nennen und denken, darauf könnte man richtig spielen. Hahahaha! Und über Spieleveteranen.

Denis schreibt neben seinem eigenen Weblog Gorgmorg auch schon seit Ewigkeiten für das Rollenspielnetzwerk Mystics.de und einige seiner Subseiten. Er mag Bier.

Michl

Der Michl spielt, seit er denken kann. Seinen ersten Gameboy im stattlichen Alter von sechs Jahren bekommen, zockt er seit nunmehr 15 Jahren alles, was in einen Monitor passt. Von “Sonic the Hedgehog” zum “Train Simulator”, vom SEGA Mastersystem II, weiter über SNES, PS 1, PS2 und Nintendo Gamecube, bis hin zur Xbox war irgendwie alles dabei. Wurden schon N-64 und diverse PCs sowie Handhelds erwähnt?

Michl ist ziemlich schreibfaul. Tatsächlich ist dieser Text der erste, der von ihm zu dieser Seite beigetragen wurde. Das liegt daran, dass der Michl ziemlich oft und lang in Azeroth rumlungert und allerlei Problemchen mit seiner Xbox hat.

Seit dem sechsten Lebensjahr fährt der Michl auch auf alles ab, was sich mit Dinosauriern befasst. Er kannte sie alle. Wollte sogar mal Paläontologe werden. Blieb letztendlich aber bei der Programmiererei hängen. Lebt heute von Pizza, Cola, Zocken und seinem Weblog.