Leihgespielt: 20 Minuten Heavy Rain

heavyrain

Denis hat eine neue Playstation 3 und leiht sich bei seinen Freunden Spiele aus, die er entweder nur mal kurz anspielt oder nicht mehr von ihnen lassen kann. Dies sind seine Abenteuer.

Nun nun. Das ist es also, der groß angekündigte spielbare Krimi um den Origamikiller. Das sieht ja doch eher etwas steif aus, was die Animation angeht, so schießt mir der erste Eindruck durch den Kopf. Ich bin auch auch nicht sicher, warum ich nun aufstehen muss – immerhin ist das so eine Sache die ich auch im Real Life nur höchst ungern erledige. Warum kann mein bislang namenloser Charakter nicht einfach in seiner scheinbar direkt aus Unhappy Hipsters geklauten Wohnung bleiben und sich einfach auf die andere Seite drehen… um noch eine vielleicht unverdiente, aber doch sehr angenehme Runde zu pennen? Das wäre doch mal die vielgewünschte Handlungsfreiheit, die ich endlich mal in modernen Spielen umgesetzt sehen möchte verlange!

Verdammt noch mal, das musste mal gesagt werden.

Dann kommt die Frau nach Hause und ich verhampel es, ihr die Einkäufe abzunehmen und fühle mich sehr realitätsnah wie ein nutzloser Trampel – nichts gearbeitet und dann noch nichtmal ein halbwegs nützlicher Einkaufstütenabnehmer. Hmm-hmm. Ich habe dann Heavy Rain erst einmal liegen gelassen und weiter Uncharted 2 gespielt – das fängt ungleich dramatischer an und man kann nicht schon im Tutorial so schmählich versagen.

Ein Film muss den Zuschauer in 10 Minuten packen; Heavy Rain schafft es bei aller Filmnähe nicht einmal, die einfachsten Gesetze eines Krimidrehbuchs zu befolgen. Ich gebe das Spiel trotzdem noch nicht auf.

Aber ich denke schon noch daran, was da noch auf mich warten könnte – eventuell muss ich Rührei machen? Die Küche wischen? Meine lieben Antigamer, ich spüre mein Herz gerade ganz heftig pochen. Meine Hände zittern beim tippen, so dass ich besser den Beitrag schnell beende. Ich kann es nämlich kaum erwarten.

12 Kommentare Autor: Denis
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Die Konsolidierung des Leihspielers: Von PC zu PS

Atari 2600

Wenn ich mal ganz ehrlich bin, dann hat meine Spielerkarriere damals an einer Konsole begonnen; damals als man die Spiele noch auf kleinen schwarzen Kistchen transportierte, die man wie alle Datenträger “Kassetten” nannte, jedenfalls taten wir Kinder das. Die Konsole war eine Atari 2600, noch im klassischen “Eiche rustikal” Design, welches so hervorragend in die trügerisch sichere Wohnung des so dicken wie coolen Nachbarsjungen passte – cool, weil er nicht nur eine Atari 2600 besaß und fiese Spiele wie Chopper Command, sondern auch weil er jedes Mal Captain Future im Fernsehen anschauen durfte. Außerdem lebte er bei seinen bereits prä-atari schwerhörigen Großeltern, was es entschieden leichter machte, die Spiele richtig – ungestört und in voller Lautstärke nämlich – zu genießen.

Das war dann aber auch mit Konsolen, niemals hätten meine Eltern so ein … Ding angeschafft, das nur für Spiele gedacht war und nicht etwa – so wie ein Commodore 64 – auch ein unglaublich lehrreiches Gerät, welches dann auch angeschafft wurde. “Aber da kommen uns keine Spiele drauf, ist da klar?.” Klar doch. Niemals.

Nun, das war vor – Du meine unsterbliche Güte! – eindeutig mehr als 20 Jahren mein letzter Kontakt zur Spielkonsole, dem unheiligen Feind des anspruchsvollen Computerspielers. Irgendwann war da der PC und nach ein paar Jahren brauchte man nicht einmal mehr einen Joystick. Bis vor wenigen Wochen. Da steht jetzt also diese windschnittige, ungemaserte Plastikkiste aus dem Hause Sony und natürlich spielt sie ganz freundlich Videos aus dem WLAN ab und frisst glücklich alle möglichen Filmschillerscheiben. Eigentlich war das ihre Aufgabe. Spielen? Auf einer Konsole? Nie-mals.

Natürlich bin ich nicht so weit, mir Spiele zu kaufen, so viel Stolz ist mir (noch) geblieben – aber zum Glück gibt es gute Freunde, die mir gelegentlich in unterirdischen Bielefelder Kaschemmen eine Tasche voll aktueller, flugs durchgespielter Toptitel unterschieben können.

Die probiere ich nun der Reihe nach durch und stelle fest: Da fehlt doch etwas an der sonst wundervollen PS was sich am ollen Atari so gut gemacht hat – vielleicht habt ihr es auch bemerkt: Der Joystick. Wie soll man denn sonst ein Spiel steuern, mit diesen vielen kleinen Knubbeln auf diesem… Controller etwa? Das geht? Ich habe meine wohlbegründeten Zweifel, auf dem Sofa zu spielen, das war schon schockierend genug für mich und nun auch noch weder Tasten noch Knüppel, das ist fast schon zu viel für mich. Meine Klauen sind einfach zu dick und zu gichtig und bewegungseingeschränkt für sowas, oder? So schnell gebe ich nicht auf. Aber ich leide in Zukunft nicht länger allein. (Eigentlich leide ich gar nicht, die PS3 macht mir nämlich eine Menge Spaß, aber ich brauche ja wohl eine wenig Drama, oder?)

Nach einer grausigen Demütigung im Multiplayer – WipeOut HD gegen angeblich “schrecklich schlechte” Freunde – ich kürze das Geschehen sinnwährend auf “Denis trifft auf Mauer – Bumm!” – werde ich weitere Erschütterungen meines Gamer-Egos hier vor aller Antigamer Augen dokumentieren. Ich, der Leihspieler.

Auch wenn Sony einfach keinen Joystick herausbringen will. (Warum nicht? Schamlos.)

16 Kommentare Autor: Denis
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Mach’s dir selbst: mit Flixel

Flixel!

Wieso nicht einfach mal selbst ein Spiel bauen? Zum Beispiel mit Flixel:

A revolution in Flash game production. An amazing new way for man to interface with machine. The beginning of a new tomorrow. Never before has the world witnessed such a collection of AS3 files.

Flixel ist eine speziell für 2D-Spiele im niedrigauflösenden Retro-Look ausgelegte ActionScript-Bibliothek zum Basteln von Flash-Spielen. Ein paar damit erstellte Spiele findet ihr hier – dem einen oder anderen hier wird zumindest das dort aufgeführte Canabalt ein Begriff sein.

Das Tolle an Flixel: man muss nicht erst Geld für die Flash-Software ausgeben — es begnügt sich mit dem frei verfügbaren und quelloffenen Flex SDK. In anderen Worten: ihr könnt sofort loslegen; alles, was ihr braucht, ist das Flex SDK, Flixel selbst, ein Texteditor, und natürlich ein paar grundlegende ActionScript-Skills.

Auf der Flixel-Website und dem Wiki findet ihr alle Informationen, die ihr zum Loslegen benötigt. Außerdem kann ich euch noch dieses schöne Rundum-Tutorial empfehlen. Viel Spaß!

6 Kommentare Autor: Hendrik
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Die Sache mit dem Apfel

Lecker Äpfel. Mit Schale essen, da sie wichtige Nährstoffe und Vitamine enthält.

Ratet mal, welches Spiel Hendrik derzeit am meisten spielt! Battlefield: Bad Company 2? Nope! Darksiders? Fehlanzeige! Just Cause 2? Nein, und verdammt nochmal, ich wünschte, ich würde das olle Spiel irgendwo finden! Aber das ist eine andere Geschichte.

Nein, das Spiel, das ich zur Zeit am meisten Spiele, ist ganz klar Bejeweled Blitz. Das kann man auf Facebook spielen, aber auch auf dem iPhone. Die Facebook-Version ist dank zusätzlicher Features besser, kann man aber nicht auf dem stillen Örtchen spielen. So, jetzt wisst ihr bescheid.

Tatsächlich hat sich das iPhone in den letzten 12 Monaten zu meiner Spielekonsole Nummero Uno entwickelt (auch außerhalb des… ach, ihr wisst schon). Selbstverständlich hat es nicht die Power einer Xbox, aber verdammt nochmal, mit meiner in der Ecke einsam vor sich hin einstaubenden PSP kann es (zumindest gefühlt) locker mithalten, und mit meinem Nintendo DS wischt es mühelos den Touchscreen-Boden auf.

I, for one, welcome our new overlords

Als alter Mac-Fanboi war ich immer etwas traurig, dass “unsere” Plattform von der Spielebranche eher stiefmütterlich behandelt wurde — und enttäuscht von den eher halbherzigen Bemühungen Apples, dies zu ändern.

Und auch, wenn Valve inzwischen Steam für OS X angekündigt hat, glaube ich nicht, dass es jemals als ein Spiele-Betriebssystem wahrgenommen wird.

Auf Apples mobilen Geräten sieht das jedoch anders aus. Ich bin inzwischen felsenfest davon überzeugt, dass iPhone OS, welches nicht nur auf den unzähligen bisher verkauften iPhones läuft, sondern auch auf allen iPod Touch sowie dem neuen, großartigen iPad, die wichtigste Spieleplattform der kommenden Jahre darstellt.

Ach ja, das iPad. Vergesst die ganzen ollen Rennspiele, bei denen man zum Lenken das Gerät kippt. Wenn ich nur daran denke, eine große, hochauflösende Version von Harbor Master spielen zu können, wird mir ganz anders! Godfinger! Und stellt euch nur mal vor, was für grenzgeniale Echtzeit-Strategie-Spiele man vielleicht bald darauf spielen wird! Mmmmmomnomnom.

Spaß für alle (und Umsatz für Apple)

Wenn man sich irgendwann darüber fertig aufgeregt hat, dass es sich bei iPhone OS um eine geschlossene Plattform handelt — sind Xbox, PS3 usw. übrigens auch — ist es einfach durch und durch lecker:

Als Spieler freut man sich über die unzähligen im App Store erhältlichen Spiele. Von (überwiegend brauchbaren!) Portierungen bekannter AAA-Titel, über solide bis extrem supere Spiele von Indie-Entwicklern, bis hin zu verrückten, kleinen Gameplay-Experimenten ist alles dabei, was Spaß macht. (Von den ganzen Nicht-Spiele-Apps ganz zu schweigen. Alleine die vielen coolen Musik-Tools!)

Entwickler können aufgrund der wirklich sehr einfach zu nutzenden (und überdurchschnittlich gut dokumentierten) Programmierschnittstellen voll durchstarten; vieles, was sonst mit einem nicht zu unterschätzenden Arbeitsaufwand verbunden wäre, wird ihnen bereits abgenommen. So fügt das im Sommer erscheinende iPhone OS 4.0 dem bereits sehr beeindruckenden Featureset für Entwickler noch ein komplettes Matchmaking-Netzwerk namens GameCenter sowie eine Bibliothek an zum “Stromsparen” optimierten Standard-Algorithmen hinzu.

So, und jetzt zu euch. Wie steht ihr zu iPad und iPhone? Freut ihr euch auf alles, was da kommen mag, oder haltet ihr Apple für das neue personifizierte Böse? Spielt ihr gerne damit? Entwickelt ihr sogar dafür? Oder meidet ihr das ganze Zeugs wie eine Wurzelspitzenresektion und haltet mich für einen assimilierten Casual-Gaming-Loser? Ich bin mir sicher, die Meinungen hier werden ziemlich auseinander gehen. Discuss!

20 Kommentare Autor: Hendrik
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Die Mütze

Warm. Grau. Schützend.

Also, 2008 war das also, als hier das letzte Mal etwas von mir zu lesen war. Seitdem habe ich mir eine Mütze gekauft und war – mit von original irischer Wolle gewärmtem Kopf – gelangweilt von der Spieleszene. Oh, ich war auch gelangweilt von den Spielen selbst und tat genau das, was man da eben so macht: Sich einen Mac zulegen, wieder mit World of Warcraft anfangen und dann damit aufhören und dann gar nichts mehr spielen.

Alte Rapper kaufen sich auch öfter mal Mützen, habe ich gehört, spielen dann nur noch mit Band und werden vom Jungvolk nicht mehr gewürdigt. Bei alten Spielern hat das mit einer gewissen Säuerlichkeit und backsteinhaften Reflexen zu tun. Wir wissen natürlich, was passiert ist: Das GamerBiotop verträgt Bitterkeit nicht, es ist chemisch umgekippt und man kann die stinkende Brühe eigentlich nur noch wegschütten. Eine Schande!

Ebenso wie bei den Musikern hat bei mir die Bemützung natürlich auf gar keinen Fall mit knapper werdendem Frisurenrohstoff zu tun, sondern eher mit Kopfexpansion. Das Gehirn wird immer größer, weil sich grandiose Gedanken darin zusammenballen, die nur noch mit Mütze einigermaßen unter Kontrolle zu halten sind; in schlimmen Fällen ist es ein Fall für Hut. Wenn Hut kommt, dann ist der Moment für Großtaten gekommen.

Wie zum Beispiel für Antigames. Da passen Gedanken rein, die sonst nur die Kopfbedeckung unnötig ausbeulen. Zum Beispiel Gedanken über Spiele. Spiele sind rein therapeutisch gesehen total gut, um das Hirn schrumpfen zu lassen. Und was für Gedanken das sind!

Wie MMO mich traurig machen. Wie ich es geschafft habe, eine Konsole zu haben und wie man sich dazu selbst überreden muss.

Was das entscheidende Argument für Konsolen ist.

Warum sie mich in den Wahnsinn treiben.

Warum ich MMO immer noch mag. Obwohl die doof werden, wenn man sie spielen will.

Warum jedes gute Rollenspiel einen Hund braucht.

(Die Mütze behalte ich trotzdem.)

10 Kommentare Autor: Denis
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Der Hut

Ich sage euch, dieser Hut... der ist... total gut. Haha! Hm.

Vor wenigen Wochen habe ich mir einen Hut gekauft. Das ist wahrscheinlich das Aufregendste, was mir seit September 2008 passiert ist.

Selbstverständlich könnte ich an dieser Stelle auch schreiben, dass es schön ist, endlich mal wieder für Antigames einen Artikel zu verfassen. Ich könnte mich dafür entschuldigen, dass hier seit nunmehr eineinhalb Jahren nichts mehr erschienen ist. Ich könnte Dinge tippen wie: “In diesem Blog wird es nach wie vor primär um Spiele gehen, aber wahrscheinlich auch andere Themen, die uns inzwischen genau so sehr interessieren”. Ich könnte ein bisschen über das alte Team schreiben und mich fragen, ob wir wohl genau so viel schreiben werden wie früher.

Ich könnte mich ein bisschen aufs Thema konzentrieren und berichten, wie sehr sich die Spielelandschaft in den letzten eineinhalb Jahren verändert hat. Wie befremdlich ich es finde, dass inzwischen wirklich jeder auf Facebook ist und es für jemanden wie mich immer schwieriger wird, eine Lücke im Netz zu finden, in der man noch so richtig rumnerden kann. Ich könnte erklären, wieso ich auf meinem iPhone inzwischen viel mehr spiele als auf meiner Xbox 360 und warum ich das iPad für die wichtigste Spielehardware der letzten 10 Jahre halte. Ich könnte ein paar Worte darüber verlieren, wie irrwitzig erfolgreich Free-to-Play und Item-Selling inzwischen sind, und dass ich das zu allem Überfluss auch noch begrüße. Ganze Romane könnte ich darüber verfassen, wie unglaublich, unfassbar, unvergleichlich super Bejeweled Blitz ist.

Ich könnte auch über Privates schreiben, zum Beispiel, wie ich nach einem knappen Jahr in England wieder zurück nach Deutschland gezogen bin, wo ich mich zu meiner eigenen Überraschung sehr viel wohler fühle, trotz Killerspiele-Diskussion und Abmahngefahr. Ich könnte ein bisschen melancholisch werden und davon erzählen, wie ich mit meinen inzwischen 33 Jahren immer mehr darüber nachdenke, irgendwann (= bald) ein paar kleine Hendriks zu machen, und immer weniger darüber, ob ich meinen einzigen ernstzunehmenden World of Warcraft-Character endlich mal auf Level 80 bringen soll. Verdammt nochmal, ich könnte euch sogar die spannende Geschichte erzählen, wie ich gelernt habe, was Liebe wirklich ist.

Ihr seht schon: dass der Kauf dieses Huts das Aufregendste ist, was mir seit September 2008 passiert ist, ist glatt gelogen. Aber irgendwo muss man ja anfangen. Und dieser Hut, lasst euch das gesagt sein, ist echt geil.

24 Kommentare Autor: Hendrik
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Große Verwirrung

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Ja, dass wir hier seit September 2008 nichts mehr geschrieben haben, ist doof. Aber die Tatsache, dass sich seitdem die Zahl unserer RSS-Feed-Abonnenten beinahe verdreifacht hat, können wir uns erst recht nicht erklären. Hallo, ihr da draußen — seid ihr tatsächliche, echte Leser? Oder nur eine Armee von Spam-Robotern? Meldet euch doch mal in den Kommentaren.

75 Kommentare Autor: Hendrik
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Handarbeit

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Drakensang ist die gute Art von ambitionslosem Spiel. Die Macher hatten sich vorgenommen ein deutsches Baldur’s Gate zu machen, spielerisch identisch, aber mit dem Schwarzen Auge anstatt Dungeons & Dragons. Genau das ist ihnen auch gelungen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Drakensang ist pure Konvention, aber seine Konventionen wurden mit Liebe ausgewählt und sorgfältig kultiviert. Drakensang ist gut gemacht, aber nicht zu gut. Niemand hat es mit einer Überdosis Professionalität steril poliert. Es riecht nach frischen Holzspänen, altem Leder und Omas Apfelkuchen.

Handarbeit halt.

Mit seinen holperig benannten Zaubersprüchen und seiner Welt voller Hexen und Räuberhauptmännern strahlt das Spiel zudem eine authentisch deutsche Atmosphäre aus. Drakensang kann so wie es ist nur hierzulande entstanden sein und nirgendwo anders. Wer gemein sein will, der mag es als bäuerlich, plump und träge bezeichnen. Aber das wäre halt gemein. Ihr lästert ja auch nicht über Omas Apfelkuchen, nur weil der Rand mal ein bisschen dunkel geraten ist.

In die Welt von Drakensang kann man sich einwickeln, wie in eine kuschelig vorgewärmte Decke. Es ist ein tolles Spiel für die kommenden Herbstabende, wenn es draußen regnet und man einfach nur faul sein will.

Drakensang ist einfach nett. Manchmal reicht das nicht nur, manchmal ist das genau das was man braucht.

88 Kommentare Autor: Richard
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Wow! Dinosaurier!!!

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Als ich vor fast vier Jahren das erste mal einen Troll auf einem Dinosaurier an mir vorbei reiten sah, da wusste ich dass ich mit einem Ork nicht unbedingt das optimale WoW-Volk gewählt hatte. Klar, ich liebe meinen Ork, aber Trolle dürfen Dinosaurier reiten. DINOSAURIER!

Zum Glück habe ich einen Hunter und so blieb mir mein eigener Dinosaurier nicht lange verwehrt. Trotzdem, ein Dino-Mount blieb lange ein großer Wunschtraum. Ein Wunschtraum den ich mir gestern Abend endlich erfüllt habe. Mit Level 70 macht man allein durch Questen nämlich ausreichend Kohle um mittelfristig ausreichend Runecloth zu kaufen um die notwendige Reputation bei den Trollen zu erreichen. Kein Grinden notwendig, Gott sei Dank.

So, und als ich dann gestern Abend beim Dino-Händler stand und er mir die verschiedenen Modelle vorgeführt hat, blieb mir quasi nichts anderes übrig als gleich mehrere zu nehmen. In blau (siehe oben), in orange (siehe unten) und in nicht-episch-grün (siehe ganz unten). Nicht-Episch-Dinosaurier-Grün(tm) wird übrigens bald auch für alle Audi-Modelle verfügbar sein. Als kostenpflichtiges Extra versteht sich.

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PS: Nein, WoW hat nichts mit dem aktuellen Mangel an Beiträgen zu tun. Danke für die Nachfrage.

42 Kommentare Autor: Richard
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Die Menge Macht’s

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Wahrlich, ich sage euch: Borderlands wird der beste Shooter aller Zeiten. Moment, sagt ihr jetzt. Das Spiel ist doch noch lange nicht fertig, sagt ihr jetzt. So richtig viel weiß man darüber doch noch gar nicht, sagt ihr jetzt.

Ich kann eure Skepsis verstehen, aber hört mich an, gute Leute! Ich kann meine Aussage beweisen. Jawohl, beweisen. Passt auf.

Lemma: Die Qualität eines Shooters wird von der Anzahlder im Spiel vorhandenen Waffen bestimmt. 1.367 Rückseiten von Spielepackungen können nicht irren.

Beweis: Borderlands hat über 500.000 Waffen.

Q.E.D.

Also, freuet euch ihr Antigamer, denn der Heiland kommt und sein Name ist Borderlands!

44 Kommentare Autor: Richard
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