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Dino-App-Wochen bei Antigames: Dragon Rush

Der Plan für diese Woche: (fast) jeden Tag ein ausführliches Review eines Dinosaurier-Spiels vom Google Play App Store. Und mit ausführlich meine ich knapp. Heute: Dragon Rush.

Dragon Rush? Moment, werdet ihr da rufen! Erst bemäkelt der blöde Antigames-Dino-Nerd, dass es sich bei Flugsauriern oder diversen Schwimmosauriern(*) gar nicht wirklich um Dinosaurier handelt, und dann lässt er einen Drachen als Dino durchgehen? Aber halt, liebe Freude der ludistischen Paläontologie! Dragon Rush enthält tatsächlich einen Dino. Ich würde das auch gerne beweisen, aber dummerweise ist der immer nur so kurz im Bild, dass es mir nicht gelingt einen Screenshot davon zu machen. Immerhin herrscht hier das Gegenteil vom Etikettenschwindel. Es steht nicht Dino drauf, aber es ist Dino drin!

Aber erst zum Spielprinzip, dann zum Dino. Dazu muss ich zunächst sagen, dass ich grundsätzlich unfähig bin Spiele mit dem Bewegungssensor zu steuern. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass der Sensor meines Handys nichts taugt, oder ob dass ich einfach nichts tauge. Jedenfalls scheitere ich prinzipiell an allem was darauf basiert das Gerät hin und her zu wackeln. Also auch an Dragon Rush, denn hier wird ein putziger Drache damit nach rechts und links bewegt. Er läuft dabei nach oben und sammelt goldene Münzen ein. Wenn er eine Weile keine Münzen mehr gesammelt hat: Game Over. Wenn er dabei einen Stein trifft: Game Over. Wenn er dabei einen Dino trifft: der Dino dann so “om nom nom”. Dabei ist der Dino(**) ziemlich fett, und müsste den armen Drachen nicht wirklich futtern. Aber so ist das Leben in der späten Kreidezeit. Wer nicht aufpasst, ist eine T-Rex-Mahlzeit.

Zurück zum Spiel. Wenn ich es steuern könnte (was ich nicht kann, siehe oben) dann wäre Dragon Rush eigentlich ganz okay. Es ist nicht hässlich, es macht zufriedenstellend BLINGBLINGBLING wenn man die Münzen aufsammelt und es hat einen Dino. Man könnte es schlimmer haben. Zum Beispiel wenn man die bisherigen Dino-Apps des Tages spielen müsste.

* nein, “Schwimmosaurier” ist keine offizielle monophyletische Gruppe oder gar ein wissenschaftlicher Begriff, ich bin bloß zu faul “Mosasaurier, Ichtyosaurier und Plesiosaurier” auszuschreiben. Außerdem vertippe ich mich bei dem Wort Itchyo…Ichtoy…Icktyo…verflixt.

** ein T-Rex, was sonst?(***)

*** wie wäre es mal mit einem Giganotosaurus? Dafür dass er ziemlich bad-ass ist, kriegt er erstaunlich wenig Respekt.

1 Kommentar Autor: Richard
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Dino-App-Wochen bei Antigames: Caveman 2

caveman2

Der Plan für diese Woche: jeden Tag ein ausführliches Review eines Dinosaurier-Spiels vom Google Play App Store. Und mit ausführlich meine ich knapp. Heute: Caveman 2.

Wie wir ja alle wissen, haben Höhlenmenschen mit Dinosaurier zusammen gelebt. Wir lernen dieses wichtige Faktum in Museen und bringen es unseren Kindern mit Hilfe von Spielzeug bei. Caveman 2 (bei dem es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den heiß erwarteten Nachfolger zu Caveman 1 handelt) nutzt diesen historisch eindeutig belegten Umstand* um daraus ein Endless-Running Spiel der Marke Canabalt oder Temple Run zu machen.

Das funktioniert so: Der kleine Höhlenmensch läuft von links, die Dinosaurier kommen von rechts. Von Dinosauriern gefressen werden ist schlecht und in Löcher fallen auch. Glücklicherweise kann der kleine Höhlenmensch mit einer Axt hauen und springen. Große Kunst ist das nicht. Auch wenn der Google-Play Rezensent “Sachin” sehr prägnant feststellt, dass es “Gud game Ful time pass” ist, so muss man doch gewissen Schwächen feststellen. Zum einen macht es wenig Spaß. Zum anderen, na ja, siehe: zum einen.

Man muss aber auch “Shoeb” recht geben, der schreibt “its fuulllyyy time pass”. Mit diesem tiefschichtigen Essay ist es Shoeb gelungen die klaren Stärken des Titels hervorzuheben: er hat knuffige Dinosaurier! Und man kann einen Triceratops reiten! Oder wie Google Play sagen würde: 4.4 von 5 Sternen!

* (Umstand nicht eindeutig historisch belegt. Oder überhaupt belegt. Nicht mal mit Salami.)

8 Kommentare Autor: Richard
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