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Richard S. an mich

Sorry, Paperschreibstress. Das Ding ist in der Queue. Vielleicht schaffe ich es heute abend.

R!

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Stefan Koch wrote:

Richard!

Deine Reaktionszeit laesst zu wuenschen uebrig.

S

Soso, Richard kann anscheinend gerade nicht. Muss ich wohl mal wieder selber zum Keyboard greifen. Was ich ihm in der vorangegangenen Email versucht habe klar zu machen ist, dass Trials 2 Spiel des Jahres 2001-2012 ist. Und um diesem Statement mal die nötige Gravitas zu verleihen, hier mal kurz der Kontext. Ich halte PC-Spiele für Unterhaltung, die zu lange in der Sonne gelegen hat, nach Portal habe ich verzweifelt den “Geld zurück”-Knopf auf meiner Tastatur gesucht, und ich würde eher eine Naturkatastrophe auf meine Festplatte lassen als eine Spieledemo. Wenn ich also ein PC-Spiel empfehle, sollte das übrige Spielervolk schon mal die Kreditkarte in Stellung bringen.

Was macht man in Trials 2? Motorrad fahren. Mit ganzen vier Tasten, Gas, Bremse, vorwärts lehnen, rückwarts lehnen. Wobei um ehrlich zu sein, die Bremse braucht man meistens nicht, schliesslich wird auf den meisten Kursen auf Zeit gefahren. Klingt furchtbar simpel, und ist es im Prinzip auch, nur sind die Wege zum Ziel natürlich entsprechend anspruchsvoll. Dank prächtig funktionierender Physik wird jeder noch so kleiner Huppel zur tödlichen Bedrohung, und bis man selbst die einfachen Kurse fehlerfrei absolviert, dürfte eine Weile vergehen.

Das Geniale ist, alle Replays und Ghosts sämtlicher (mit dem Internet verbundenen) Spieler sind nur einen Knopfdruck entfernt, so dass man sich jederzeit den perfekten Sparringpartner herunterladen kann. Mich zum Beispiel (auch wenn ich im internationalen Vergleich gerade mal auf Platz 160 herumdümpele). Die Replays der Top-Spieler sind übrigens zum fürchten, intelligente Maschinen weilen bereits unter uns! Ausserdem kann man Teams gründen und sich dann untereinander messen *hint hint*

Was solltet ihr sonst noch wissen? Ach ja, $20 für die Vollversion! Das sind derzeit etwa €3! Die späteren Kurse sind das bisschen Kohle echt wert. 360 Controller funktioniert einwandfrei und bietet Bonus-Rumble. Und mit 80er Jahre Musik fährt es sich gleich doppelt so gut. Van Halen’s Jump auf 12 drehen und ab die Post! Brumm brumm!

Edit 1: Kieron Gillen mag es auch.

Edit 2: Ich habe einfach mal ein neues Team gegründet. Name und Passwort ist *surprise* Antigames. Leider kann man mit einem Profil nicht mehreren Teams beitreten. Ich habe daher einfach mal ein Zweitprofil erstellt und ein paar Zeiten vorgelegt.

26 Kommentare Autor: Stefan
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RAW DANGER!

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RAAAAAAAWWW DANGER! Ein wahrhaftiges Katastrophenspiel, zu dem es eine Menge zu schreiben gibt. Fangen wir einfach mal bei der Verpackung an. Was zur Hölle ist in Agetec gefahren, das wirklich hübsche Cover des japanischen Originals von Zettai Zetsumei Toshi 2 zu verwerfen und mit sowas zu ersetzen? Zuviel Schnaps gesoffen oder was? Dagegen nimmt sich die europäische Version fast schon professionell aus, wobei wir allerdings gleich schon bei der nächsten Katastrophe sind.

Denn zu allem Unglück ist der europäische Publisher von Raw Danger (RRRRAAAAAAWWWWWWW DANGER!) ausgerechnet 505 Games. Stammlesern könnten bei diesem Namen die Ohren klingeln. Hat der Stefan 505 Games damals nicht lobend erwähnt? Schon richtig, aber inzwischen ist dieser Publisher zu einer Art Elefantenfriedhof interessanter Spiele verkommen. Ar Tonelico – angeblich schon erschienen, de facto aber praktisch unmöglich zu bekommen. Raiden III – bei Ebay Italien (ein echter Geheimtipp für 505 Titel) fliegt gerade ein einsames Exemplar rum, schnell zugreifen! Und Raw Danger (RAW DANGER!) – ist seit Mai erhältlich, in den feuchten Träumen der 505-Pfeifen. Laut Kristan von Eurogamer ist das Spiel wohl auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben worden. Inzwischen gehen sogar Gerüchte rum, dass es in Europa gar nicht erst erscheint. Na Prost Mahlzeit.

Zum Spiel selber kann ich im Moment nicht so wirklich viel sagen, da meine PS2 gerade ein paar tausend Kilometer weit weg ist. Nur soviel, nicht nur die Packung ist eine totale Katastrophe, sondern laut amerikanischen Onlinemagazinen offenbar auch die Grafik. Dass Irem nicht gerade mit Geld um sich werfen kann ist schon klar, aber die Screenshots lassen auf eine Optik unter Steambot Chronicles-Niveau schliessen. Um mal den Klappentext zu zitieren, “Epic visuals capture the intensity of a natural disaster”. Und passend zum Katastrophenthema hat Agetec wohl auch noch mit dem Spiel selbst rumgepfuscht. Kommentar eines Spielers:

Hopefully a few more people get their copies soon so we can have a good old complain about the alterations they’ve put into the port. Making lots of the characters look like ganguros by blonding them up is unintentionally hilarious at least. Some of censored parts have messed up the story a little though.

Warum versuchen diese Säcke bloss, ein absolut nicht massenmarkttaugliches Spiel auf Teufel komm raus massenmarkttauglich zu machen, was im Endeffekt nur den informierten Spieler ärgert? Es ist ja durchaus lobenswert, einen solchen Nischentitel überhaupt zu lokalisieren, aber wer sich für so ein Spiel begeistern kann hätte es gerne im unveränderten Original.

Immerhin ist das Spiel günstig zu kriegen (so man denn was mit US-Importen anfangen kann), und der ESRB-Sticker verspricht “Language” und “Use of Alcohol and Tobacco”. Eines muss man Agetec/505 Games ausserdem lassen; das Katastrophenfeeling des Spiels haben sie schonmal perfekt eingefangen.

10 Kommentare Autor: Stefan
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Zufallsbekanntschaft

Im Moment bin ich froh, doch noch einen Windows-PC zu haben. Denn ich bin über FastCrawl gestolpert, eine Art Mini-Roguelike mit Grafik und Sound, oh my! Und es rockt. Wer sich unter dem Begriff “Mini-Roguelike” etwas vorstellen kann, braucht nicht weiter zu lesen und sollte sich stattdessen die Demo downloaden.

In FastCrawl steuert ihr eine zu Spielbeginn zufällig ausgewürfelte Heldentruppe durch ein zufällige generiertes Dungeon, tötet zufällig platzierte Monsterhorden und sammelt zufällig generierte Schätze ein. In der untersten Etage des Dungeons sitzt irgendwo der (natürlich zufällig ausgewählte) Oberbösewicht und wartet darauf, von euch verkloppt zu werden. Das ist nach höchstens einer knappen Stunde geschafft — danach geht es wieder von vorne los, mit einer neuen Party, einem neuen Dungeon, und neuen Gegnern.

Das Regelwerk fällt im Vergleich zu einem ausgewachsenen Rollenspiel eher mickrig aus; so gibt es zum Beispiel nur zwei Charakterattribute (Angriff und Verteidigung) und zwei Magie-Schulen (Feuer und Eis, mit jeweiligen Resistenzwerten, die man durch verschiedene Ausrüstungsgegenstände erhöhen kann). Charakterklassen gibt es lediglich vier: der Krieger ist der typische “Tank” und kann auf Angriff oder Verteidigung spezialisiert werden, der Magier wirft mit Feuerbällen oder Eiszapfen um sich, der Kleriker heilt in erster Linie, kann aber durch entsprechende Spezialisierungen auch als Ersatz-Krieger oder Offensivmagier eingesetzt werden, der Dieb entschärft Fallen und knackt Schlösser. Das klingt erst einmal ziemlich simpel, doch die verschiedenen Spezialisierungsmöglichkeiten bieten einiges an taktischer Tiefe. Was gerade in höheren Schwierigkeitsgraden wichtig ist — da bekommt man nämlich gerne mal etwas bizarre Party-Konfigurationen ausgewürfelt. Ein Kleriker und drei Magier? Oh my!

Zur Belohnung für das Monsterkloppen gibt es haufenweise ph4t l3wt. Je tiefer man ins Dungeon vordringt, desto besser wird die gefundene Ausrüstung. FastCrawl ist sich nicht mal zu schade, die Namen der Gegenstände je nach Seltenheits- und Coolness-Faktor grau, grün, blau, lila und gold einzufärben — hm, das kennen wir doch irgendwo her. Daneben gibt’s natürlich auch die üblichen Mana- und Health-Tränke, Zaubersprüche und Rationspakete. Letztere sind immer gerne gesehen, weil man mit jedem Zug eine Ration verbraucht und, sollten sie jemals aufgebraucht sein, einen plötzlichen und fiesen Hungertod stirbt.

Ein verdammt cooles Spiel, das seinen Preis von knapp $20 auf jeden Fall wert ist — trotz der streckenweise schäbigen Shareware-Optik. Lieber Weihnachtsmann: lass irgendeinen Publisher das Teil kaufen und auf Xbox Live Arcade portieren. Ich will Achievements und Leaderboards!

39 Kommentare Autor: Hendrik
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Auf den Flügeln der Freiheit

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So eine Diplomarbeit hält einen gegen Ende ziemlich auf Trab. Da bleibt wenig Zeit zum Spielen übrig, was einen irgendwann auf seltsame Gedanken bringt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Spiel, das sich quasi selber spielt?

Ja, ich weiß. Doofe Idee. Das ist wie ein Sportwagen mit Automatik oder wie Cola ohne Zucker. So was könnte man höchstens an Frauen verkaufen. Seid ehrlich, wäre eure Freundin nicht auch manchmal froh, wenn sich eure Spiele selbst spielen könnten, und ihr mehr Zeit mit ihr und weniger mit Jade, Lara oder Princess Peach verbringen würdet?

Natsume hat jetzt die Lösung für Leute, die mit Diplomarbeiten oder Freundinnen geschlagen sind, und sie nennen sie „Freedom Wings“. Auf den ersten Blick wirkt Freedom Wings wie eine Art Crimson Skies fürs Nintendo DS. Die Screenshots zeigen altmodische Propellerflugzeuge wie sie in etwas schwachbrüstiger 3D-Grafik Luftkämpfe ausfechten. Auch das Cover mit seinem lässigen Pilotenhelden, inklusive Lederhelm, Pilotenbrille und Seidenschal deutet irgendwie ziemlich auf 3D-Luftkampf-Action hin.

Deshalb habe ich es auch gekauft. War natürlich so ein Spontankauf, ich habe nicht richtig recherchiert. War günstig, sah putzig aus, gekauft. Wenn ich aber genau hinschaut hätte, dann wäre mir wahrscheinlich auf der Rückseite der Packung das Kürzel „RPG“ aufgefallen.

Wie bitte? Ein Rollenspiel?

Jawohl, ein Rollenspiel. Mit indirekter Steuerung. In Freedom Wings steuert man sein Flugzeug nämlich nicht direkt, sondern wählt sein gewünschtes Ziel mit dem Stylus auf einer Karte im unteren Bildschirm an. Daneben gibt es noch zwei Regler für Flughöhe und Geschwindigkeit und das war es dann auch schon.

Ziele können dabei beliebige Orte auf der Landkarte, aber auch gegnerische Flugzeuge sein. Wählt man diese aus, so greift das eigene Flugzeug automatisch an. Das macht es allerdings nicht sonderlich geschickt. Ein Angriff besteht immer darin, dass der direkteste Weg zum Gegner genommen und die Kanone abgefeuert wird, sobald man in Reichweite ist. Da die Gegner genauso doof sind, läuft es immer auf Lanzenstechen hinaus. Wer die dickere Wumme hat, gewinnt.

Apropos dickere Wumme. Die kann man natürlich ausbauen. Genauso wie den Motor, die Flügel, die Panzerung und noch einen ganzen Haufen anderer Sachen, die man gegen bare Münze verbessern kann. Wie in jedem ordentlichen Rollenspiel gibt es natürlich auch Erfahrungspunkte, die zu Level-ups führen, die einen ebenfalls stärker machen.

So ganz so blöd ist das Konzept ja eigentlich nicht. Mit der indirekten Steuerung könnte man strategisch einiges machen und so ein Luftpiratenrollenspiel ist ja auch immer eine Sache für die ich mich begeistern könnte. Leider ist die Story so dünn wie die Luft in der Stratosphäre und auch ordentliche Quests gibt es so gut wie nie. Eigentlich muss man nur diverse Inseln von der dortigen Piratenpräsenz befreien und gut.

Dennoch blitzt hin und wieder ein brauchbares Spiel durch. Die Grafik ist hübscher, als sie auf Screenshots aussieht, die Musik angemessen piratig und wenn mal eine Eskortmission auftaucht, kommt sogar ein Hauch von Spaß ins Spiel. Da muss man nämlich wirklich überlegen, welchen Gegner man zuerst angreift, wo das zu beschützende Flugzeug danach sein wird und ob man dann noch rechtzeitig zum nächsten Gegner kommt.

Praktisch sind solche Momente aber sehr selten. Praktisch spielt sich Freedom Wings von selbst. Man startet, klickt auf der Karte seinen Zielflughafen an und gut. Man fliegt dann automatisch dort hin, schaltet unterwegs automatisch die Gegner auf, bekämpft diese automatisch und landet dann, für den Fall dass einem keine Gegner mit zu dicker Wumme begegnet sind, automatisch am Ziel.

Kurzum: So aufregend wie ein Opel Zafira. Außer ihr müsst gerade eine Diplomarbeit schreiben oder eure Freundin nervt. Dann könnte Freedom Wings was für euch sein.

23 Kommentare Autor: Richard
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Über Dinosaurier, Piraten, Ninjas, Aston Martins, Baggerfahren und das Bürgeramt

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Ich war bei Karstadt. Eigentlich war ich in der Stadt, weil ich zum Bürgeramt musste, aber draußen ist es so warm, dass ich als erst mal ein Geschäft mit Klimaanlage aufgesucht habe. Karstadt halt.

Als erstes war ich in der Spielwarenabteilung. Für meinen Geschmack gibt es da im Moment nicht genug Dinosaurier. Es gibt noch die Legodinosaurier, aber das war’s! Ziemlich erschreckend, ehrlich gesagt. Das blöde Autopimpen hat übrigens auch vor Modell- und ferngesteuerten Autos keinen Halt gemacht. Mindestens die Hälfte aller Wagen kommen jetzt mit Spinning Rims oder gar austauschbaren Tuningteilen. Furchtbar. Außerdem ein Problem: Nicht genug Aston Martins. Trotzdem war es nicht so einfach, da wieder rauszugehen ohne was zu kaufen. Es gibt ein paar Sachen, die relativ teuer sind (z.B. Legodinosaurier), aber die meisten Sachen sind überraschend günstig. Man glaubt gar nicht, für wie wenig Geld man inzwischen ein ferngesteuertes Auto bekommt.

Sehr interessant auch, dass Nintendo seine eigene kleine Ecke in der Spielzeugabteilung hat. Allerdings auch nur Nintendo. Spiele und Hardware von Sony und Microsoft gibt es nur in der Videospieleabteilung. Nintendo haben sie da natürlich ebenfalls, aber wer will, der kann seine DS oder Gamecube Spiele auch noch bei den Spielzeugen kaufen.

Am besten aber war das Piratenspielset, das direkt neben dem Ninjaspielset hing. Pirates vs. Ninjas! Zu dumm, dass ich keine Kamera dabei hatte.

Dann natürlich ab in die Videospieleabteilung. Da war eine Mutter mit ihren zwei kleinen Töchtern, die das neue Pirates of the Carribean Spiel für den GBA haben wollten. Ich zitiere die Mutter: “Gämmboi Ättvantz? Ey spinnt ihr? Das kriegen wir in der Türkei für acht Euro, ey!”. Frisch importiert aus China, schätze ich.

Karstadt (in Münster) hat übrigens Project Rub für 15€. Kaufen! Die Collector’s Edition von Driv3r kostet da auch 15€. Davon würde ich aber die Finger lassen, selbst wenn der Packung ein echtes Auto beliegt.

Auf der Packung von Rush for Berlin steht hinten übrigens drauf: “Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!”. Sehr geschmackvoll.

Nintendo hat ein Gewinnspiel für Tetris DS gemacht. Dabei muss man Aufkleber in Form von Tetrisklötzen (ich weigere mich sie “Tetrominos” zu nennen!) so auf eine Fläche kleben, dass nichts frei bleibt. Ganz witzig gemacht, zumal es tatsächlich eine Minute Gehirnschmalz erfordert. Das Beste aber ist der Preis, den man dabei gewinnen kann: Einmal Baggerfahren lernen für die ganze Familie!

In der Warteschlange auf dem Bürgeramt habe ich dann die Warpkanone zu Welt 5 gefunden. Alles in allem also ein produktiver Vormittag, auch wenn ich nicht weiß, ob ich die richtige Art von Führungszeugnis bestellt habe. Anscheinend gibt es die in Vanille und Erdbeere. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Vanille brauchte, aber die freundliche Dame vom Amt hat darauf bestanden, es müsste Erdbeere sein. Wir werden sehen…

35 Kommentare Autor: Richard
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Günstige PSP-Spiele – Missing in Action

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So, jetzt wo ich eine PSP habe und ja ich mag sie wirklich danke der Nachfrage brauche ich natürlich ein paar mehr Spiele. Daxter und Wipeout Pure sind zwar schon sehr gut, aber ein wenig Abwechslung wäre auf die Dauer schon nett und LocoRoco sowie Valkyrie Profile Lenneth lassen bekanntlich noch ein paar Tage auf sich warten. Kein Problem, dachte ich mir, schliesslich hast du während der E3 doch mal was über eine PSP Platinumserie gelesen, bei der analog zur gleichnamigen Reihe für die stationären Playstations ab Juni ältere Spiele für wenig Geld vertickt werden sollen. Nun haben wir Mitte Juni, und von günstigen Platinumspielen ist immer noch nichts zu sehen. Da sich Sony bisher noch nicht dazu geäussert hat, ist die Verwirrung bei den diversen Onlinehändlern natürlich ebenso gross wie bei mir. Ich habe dann mal ein wenig rumgeschmökert und bin dabei auf diesen Thread gestossen. Offenbar gibt’s die Billigspiele erst Ende Juli, so dass ich mit dem Hosentaschengolf noch ein wenig warten muss. Sehr ärgerlich.

Aber zum Glück gibt es ja noch Ubisoft! Die feiern dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum und bringen aus gegebenem Anlass ab sofort einen Haufen Handheld-Spiele für sparsame 20€ unters Volk, darunter auch die Habenwollen!-Kandidaten Exit und Lumines. Gross Werbung machen sie für die Aktion allerdings nicht, wenn es Gamefront nicht gäbe, wäre ich wohl niemals über diese Seite gestolpert. Der Teil mit “Weitere Informationen gibt es bei dem Fachhändler deiner Wahl” scheint allerdings noch nicht bis zum Saturn vorgedrungen zu sein, zumindest wollten sie gestern noch erstaunlich unverschämte 50 Scheine für Exit. Aber na gut, dankenswerterweise gibt es ja noch andere Fachhändler meiner Wahl, die ihren Katalog etwas fixer auf den neusten Stand bringen. Lange Rede kurzer Sinn, Handheld-Besitzer sollten in nächster Zeit mal die Augen offen halten, es gibt da im Moment ein paar recht nette Schnäppchen. So man sie denn findet im Spieleparadies Deutschland.

44 Kommentare Autor: Stefan
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Pretty shippy…

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Das Schöne am PC ist ja, dass dort auch absolute Nischenspiele ein kleines Biotop mit akzeptablen Lebensbedingungen finden. So zum Beispiel der Ship Simulator 2006. Wolltet ihr nicht schon immer mal mit einem Schlepperschiff den Rotterdamer Hafen unsicher machen? Tja, ich auch nicht. Aber ich wette es gibt eine angemessene Anzahl von Leuten, die davon total begeistert wären. Nicht genügend um ein Konsolenspiel zu rechtfertigen, aber auf dem PC sollte das schon passen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich solche Exoten ja doch immer ganz interessant. Allein dass man keine Terroristen erschießen muss, macht so ein Spiel ja heutzutage fast schon ganz von alleine reizvoll. Also habe ich mir mal die Demo gezogen.

Erster Eindruck: Meine Güte, das sind aber lange Ladezeiten. Zweiter Eindruck: Himmel, das ruckelt ja gewaltig. Dritter Eindruck: Gott, das sieht aber scheußlich aus. Vierter Eindruck: Du liebe Zeit, ist das langweilig.

Arbeiten wir diese Eindrücke mal der Reihe nach ab. Normalerweise haben solche Nischenspiele erfrischend niedrige Systemanforderungen. Der durchschnittliche Käufer eines Spiels wie Ship Simulator 2006, hat einfach keine X1900XT Supermega eXtreme Hyperedition SLI im Rechner stecken. Dummerweise scheinen das die Entwickler hier vergessen zu haben. Bei mir ruckelt das Spiel jedenfalls unerträglich und das erst nachdem es sich von einer verdammt langen Ladezeit erholt hat. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht so recht, woran da so lange geladen und gerechnet wird. An der Grafik sicher nicht. Häuser bestehen in der Regel aus fünf Polygonen und überhaupt ist die Küste recht spärlich besiedelt. Vor allem dafür, dass es sich dabei um den Hafen von Rotterdam handeln soll. Die Schiffe sind etwas liebevoller modelliert, leiden aber – wie alles andere auch – an brutal matschigen Texturen. Wenn es überhaupt welche gibt.

Und was macht man in der Demo so, fragt ihr? Tja wer jetzt erwartet, dass er sich Captain Smiths Mütze aufsetzen und Titanic vs. Eisberg nachspielen darf, der wird enttäuscht. Wer sich heiße Schnellboot-Action erhofft hatte auch. Stattdessen darf man mit einem Tuckerboot ein paar Wegmarken abfahren. Da kriegt man dann spannende Infos von der Sorte “das da drüben ist Hollands höchstes Haus”. Schade nur dass das höchste Haus in einem Land in dem die Leute alle in Hundehütten wohnen, eben nicht besonders hoch ist. Wenn es dann auch noch mit fünf Polygonen modelliert und mit maximal zwei matschigen Texturen ausgestattet wurde, kommt man halt nicht so recht ins Staunen.

Außerdem gibt es da noch ein Problem. Boote sind langsam. Scharping-langsam. Da es zwischen den einzelnen Wegstationen nichts zu tun gibt (selbst das Wasser ist immer spiegelglatt, bloß keine Aufregung), kommt da doch häufiger mal immer gepflegte Langeweile auf. Also macht man das, was alle machen werden. Man nimmt Kurs auf den nächsten Gastanker, gibt Vollgas und freut sich auf die Explosion.

Denkste. Selbst wenn man sich mit seinem kleinen Schiffchen quer vor ein riesiges Containerschiff stellt, das mit Volldampf unterwegs ist, wird man bloß zur Seite geschubst. Es wird zwar akribisch aufgelistet wie viel Schaden man bei sich und bei anderen angerichtet hat, aber es gibt nicht mal Dellen im Bug, und ein Sinken scheint auch nicht drin zu sein. Was ist das bitte für ein Schiffssimulator, in dem man nicht sinken kann?

Dafür gibt es einen kleinen Wackelhebel der absolut nichts zu tun scheint. Aufregend! Zusammengefasst ist Ship Simulator 2006 also in etwa so spannend wie Nasepopeln in Zeitlupe. Obwohl, stimmt nicht. Beim Nasepopeln gibt es immerhin noch ein Verletzungsrisiko.

19 Kommentare Autor: Richard
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Im Land der verschollenen Spiele – Teil 2

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(Teil 1)

Gestern abend hat ein Leser angefragt, wo es denn wohl Stella Deus zu kaufen gäbe. Zur Erinnerung, Stella Deus: The Gate of Eternity ist ein strategisches Japan-Rollenspiel für die PS2 im Stil von Vandal Hearts, mit schicker Grafik und solidem Kampfsystem. Letzten Freitag ist es endlich in Europa erschienen, was aber wohl in dem Trubel um die Veröffentlichung von Oblivion untergegangen ist. Erfreuliche Nachricht am Rande: im Gegensatz zu Atelier Iris hat Stella Deus wohl einen 60 Hz Modus, so dass dem Balken- und ruckelfreien Spielgenuss nichts im Wege steht. Gute Arbeit, 505 Game Street.

Jetzt aber zurück zur ursprünglichen Frage: die PAL-Version von Stella Deus gibt es zum Beispiel bei

Play.com (40€)
oder Video&Game (38€)

Auch hier sollte man wohl nicht zu lange mit dem Kauf warten, da das Spiel mit Sicherheit nur in einer kleinen Auflage ausgeliefert wurde.

1 Kommentar Autor: Stefan
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Morrowind!

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Da ich mich erstmal gegen den Spontankauf einer 360 entschieden habe, und Oblivion somit erstmal eine ganze Weile warten muss, habe ich meine Collector’s Edition von Morrowind wieder aus dem Schrank geholt. Mir ist nämlich aufgefallen, dass es dafür ja inzwischen eine ganze Menge von Mods geben müsste. Die offiziellen Erweiterungen ja wohl leider eher etwas gurkig gewesen und ch habe sie ehrlich gesagt nicht gespielt, weil sie wohl sie Add-ins waren, ich meinen Charakter nicht mehr hatte und keine Charaktere mitgeliefert wurden, mit denen man den neuen Content direkt hätte spielen können. Also wäre es nötig gewesen erstmal drei Abende hüpfend Cliffracer zu vermöbeln, um in den Genuss der neuen Inhalte zu kommen. Nein, danke.

Wenn also jemand Tipps für tolle Morrowind Mods hat, dann solle er sich doch mal bitte in den Kommentaren zu Wort melden. Ich suche dabei allerdings eher nichts, was ein erneutes Durchspielen des Spiels erfordert. Ideal wäre natürlich eine tolle Total Conversion, aber ich vermute mal von denen ist wie üblich keine einzige fertig geworden. Vielleicht gibt es irgendwelche coolen Questlines, die man auch als Anfängercharakter spielen kann, oder so? Überrascht mich! Und wenn ich was finden sollte, werde ich mich auch melden.

Und zum Schluß noch ein paar meiner alten Screenhots von Morrowind. Vorgestern hat nämlich jemand gesagt, dass Oblivion quasi Morrowind in schön wäre und dem möchte ich doch vehement widersprechen. Morrowind war nämlich auch sehr schön. Ist es sogar heute noch. Beweise siehe unten.
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29 Kommentare Autor: Richard
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Gestern beim Saturn. Und heute beim Karstadt.

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Ich war mal wieder in den Spieleabteilungen von Saturn und Karstadt und habe dabei folgende Beobachtungen gemacht.

  • Zunächst mal gibt es keine 360 Flaute mehr. Sowohl bei Saturn, als auch bei Karstadt stehen die Premium System stapelweise rum.
  • Ich habe bei Saturn Oblivion in die Hand genommen, mich vor den Stapel mit den 360s gestellt und fünf Minuten gewartet. Leider ist nichts passiert, also bin ich ohne was zu kaufen wieder gegangen. Ich schätze ich warte einfach ein paar Monate.
  • Der Saturn in Münster hat jetzt übrigens ein Bücherregal. Nicht nur nur mit Lösungsbüchern (das Oblivion Lösungsbuch macht durchaus was her), sondern auch mit Romanen zu Spielen wie Splinter Cell und Diablo usw. Ich wette die sie alle absolut furchtbar.
  • Warum hat Nintendo sich eigentlich die Mühe gemacht einen guten deutschen Titel für Partners in Time zu finden, den dann aber nicht auf die Packung geschrieben? Im Eingangsbereich vom Saturn ist der DS-Demo Stand seit einiger Zeit im “Zusammen durch die Zeit”-Look, aber das eigentliche Spiel wird hier mit einem “Partners in Time” Cover verkauft. Wollen die die Kunden absichtlich verwirren?
  • Braucht noch jemand Grandia 2 oder Turok Evolution oder Half-Life? Karstadt in Münster hat davon nämlich jeweils ca. 100 Stück rumliegen. Jeweils für 2€. Irgendwie habe ich noch keinen Laden gesehen, der nicht zu irgendeinem Zeitpunkt Turok Evolution zum Ramschpreis rausgeworfen hat. 2€ ist allerdings sicher der Negativrekord. Davon muss wohl damals jeder Einkäufer eine riesige Menge genommen haben. Dabei wird das Spiel nicht mal durch die Dinosaurier wesentlich aufgewertet.
  • Für den PC gibt es Oblivion übrigens für unter 40€. Das ist geradezu lächerlich günstig, insbesondere im Vergleich mit der 360 Version. Allerdings scheint niemand die Collector’s Edition zu haben, egal für welches System. Schon überall ausverkauft?
  • Bei Karstadt hatten sie Oblivion im Demosystem stecken! Bei Saturn ein ziemlich langweiliges Spiel namens “No connection, please check cable.”. Karstadt FTW! Ich habe natürlich gleich gespielt und war vom Anfangsdungeon erstaunlich angetan,vor allem wenn man bedenkt dass es ein schrecklich klassisches Kellergemäuer war und ich Ratten vermöbeln musste. Als Service für die Allgemeinheit habe ich das Anfangsdungeon übrigens durchgespielt und dann gespeichert. Somit kann sich jetzt jeder bei Karstadt einen Eindruck von der Oberwelt machen. Ich muss allerdings auch sagen, dass sie bei der Oberwelt die Bodentexturen in der Distanz komplett vergurkt haben. Das trübt den Gesamteindruck doch erheblich. Ist das bei der PC Version besser?
21 Kommentare Autor: Richard
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