Archiv für Schlagwort: Demos

Keine Zeit

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Wenn ich im Moment auch nur 30 Sekunden freie Zeit hätte, dann würde ich Kritiken zu Bus Driver und zu Peacemaker schreiben. So muss ich mich damit begnügen, festzustellen dass ich beide Spiele ganz cool finde.

Wenn ich ca. 60 Sekunden frei hätte, würde ich auch noch über die Bedeutung der Indie-Szene philosophieren. Stattdessen muss ich mich damit begnügen, festzustellen dass mir ein so breit gefächertes Kontrastprogramm zu den Spielen die üblicherweise aufs Gamestar-Cover kommen, wirklich große Freude bereitet.

Habe ich aber nicht. Wer also dringend Antigames-Content braucht, der kann sich die Spiele ja anschauen (es gibt Demos) und die Kommentare mit eloquenten und aufschlussreichen Rezensionen selbiger füllen.

42 Kommentare Autor: Richard
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PSP Demobakel

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Es gibt so Tage (oder besser Wochen), da hat man einfach nicht so viel Bock auf Videospiele. Angeschlagene Gesundheit, haufenweise Arbeit, Terminstress und nicht zuletzt das Gears of War Post-Hype Gekeife haben mich in letzter Zeit etwas von meinem Lieblingshobby abgebracht. Klar, für eine schnelle Runde God Hand oder einen erneuten Speed Run von Resident Evil 4, diesmal nur mit Infinite Launcher und Pistole ist immer Zeit; aber dass ich seit einer Woche Final Fantasy XII nicht mehr angefasst habe, ist laut Bibel eigentlich ein sicheres Zeichen für den baldigen Weltuntergang.

In solchen Momenten gibt es an und für sich nichts besseres als ein Demo oder zwei, um einfach mal wieder den Spielekompass zu norden. Schliesslich gibt einem so eine Demo die Möglichkeit zu einem Blick über den Tellerrand, und begeistert mich im besten Fall für völlig neue Spielekonzepte, die ich sonst nichtmal mit der Kneifzange angepackt hätte. Daher bin ich nach langer Zeit mal wieder bei YourPSP vorbeigesurft um zu schauen, was es auf Sonys offizieller PSP-Seite so Neues gibt. Und bevor ihr fragt, mein Computer ist zu alt für alle in den vergangenen Jahren erschienenen Demos, wie ich neulich bei DMoM&MOMGWTF mal wieder schmerzlich feststellen musste. PSP-Demos müssen es also sein. Aber was soll ich sagen, eine so lahmarschige Seite wie YourPSP findet man im weltweiten Netz zum Glück nur selten. Seit meinem letzten Besuch sind sage und schreibe drei neue Demos hinzugekommen. Damit erhöht sich die Zahl von Spielen, von denen es eine Probeversion gibt, auf drei. Eine der Neuerscheinungen ist nämlich noch eine Demo von Loco Roco. Aber sei’s drum, der eigentliche Grund, weswegen ich dies schreibe, ist Ridge Racers 2.

Meine erste und einzige Erfahrung mit Ridge Racer habe ich damals mit dem allerersten Teil auf der Playstation gesammelt. Einzige deshalb, weil ich Checkpoint-Racer noch nie sonderlich mochte, und weil eine Kollision mit einem Konkurrenten den eigenen Karren fast bis zum Stillstand abgebremst hat. Aber ich dachte mir eben, nach so langer Zeit könnte ich der Serie eigentlich mal wieder eine Chance geben. Also die Firmware auf den neusten Stand gebracht (was auch ein ziemlicher Akt war), die 10 MB grosse Demo gezogen und losgedüst. Fahrphysik aus der Hölle! Na gut, sich bei Ridge Racer über einen Mangel an Realismus zu beschweren ist ungefähr so müssig als wenn man Unreal Tournament eine wirklichkeitsferne Darstellung von Feuergefechten ankreidet. Aber wenn der eigene Bolide ein ähnliches Kurvenverhalten wie die Murmel aus Marble Madness aufweist, dann landet der Spielspass in Sekundenschnelle im Strassengraben. Um es etwas überspitzt auszudrücken, 90% der Zeit befindet sich der Wagen in einer ausgedehnten Seitwärtsbewegung. Und weil dafür null Talent erforderlich ist, habe ich die Demo gleich beim ersten Versuch geschafft. Motivation, eine bessere Rundenzeit herauszuschliddern: null. Wahrscheinlichkeit, dass ich mir das Spiel zulege: ebenfalls null. Zumal die Demo ohne Musik und Kommentator kommt, weil das ja noch einen halben MB mehr Platz gebraucht hätte. Uuuh, schlimm.

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen, YourPSP ist gruseliger als das Schreckenskabinett von Dr. Phibes, die Ridge Racers 2 Demo ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten und meine Stimmung, insbesondere was Videospiele angeht, ist auf einem Rekordtief. Was ein Glück, dass das genau die richtige Einstellung für einen echten Antigamer ist.

48 Kommentare Autor: Stefan
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Massendemonstration

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Wochen-, ja monatelang hat so gut wie keine neuen Spiele mehr gegeben, aber kaum wird es Herbst, kommen ca. 5000 Sachen pro Tag auf den Markt. Das ganze wirkt wie eine gezielte Verschwörung der Spieleindustrie zur Verkaufszahlenminimierung. Jetzt mal ehrlich Jungs, wie viele Echtzeitstrategiespiele kann ich wohl gleichzeitig spielen? Noch besser gefragt, wie viele will ich gleichzeitig spielen? Und wie viele Spiele kann ich mir wohl pro Monat leisten? Kleiner Tipp: Die Antwort auf alle diese Fragen lautet „sehr wenige“.

Egal, darüber rege ich mich später mal auf. Schließlich ist es noch gar nicht September. Trotzdem kann man die Vorbeben des Weihnachtsgeschäftes schon spüren, denn im Moment kommen jeden Tag zwei bis fünf Demos raus. Zu viele um über alle ausführlich zu schreiben. Deshalb gibt es hier einen kleinen Überblick mit Kurzkritiken der vielleicht dabei helfen kann herauszufinden ob es sich lohnt bei irgendeinem Downloadanbieter 26 Minuten in der Schlange zu stehen, nur um dann doch entnervt abzubrechen, weil man die 1,6GB große Demo nur 15K/s geliefert bekommt.
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31 Kommentare Autor: Richard
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Antigames Dinosaurier Newsflash!

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Die Multiplayer-Demo zu Paraworld ist raus! Zieht sie euch! Oder auch nicht, denn der Download-Server von 4players ist gerade randvoll. Wer andere Links zur Demo hat, bitte in den Kommentaren posten. Danke.

16 Kommentare Autor: Richard
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Klick! Laber, laber. Klick! Laber, laber. Klick! Laber, laber.

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Stell dir vor du wachst morgens auf und musst zu einem Termin. Wie sich aber herausstellt, hat deine Frau aus irgendwelchen Gründen deinen Kleiderschrank abgeschlossen und den Schlüssel versteckt. Natürlich ist der Kleiderschrank einbruchssicher. Man will ja seine teuren Seidenkrawatten schützen. Außerdem ist dein Auto in der Werkstatt und dummerweise hat deine Stadt anscheinend weder Busse, noch Straßenbahnen, noch Taxen und du hast auch kein Fahrrad. Um deinen Termin wahrnehmen zu können, musst du als den Schlüssel zum Kleiderschrank suchen und den Automechaniker anrufen. Wie das Anrufen des Automechanikers dein Auto herbeizaubern soll, ist auch nicht ganz klar, aber trotzdem musst du ihn anrufen. Du weißt einfach, dass du musst.

Ärgerlicherweise hast du die Nummer vergessen. Die Welt in der du lebst, hat leider auch keine Telefonbücher, gelbe Seiten oder gar eine Auskunft, die man anrufen könnte, also musst du deine Wohnung nach dem Zettel durchsuchen, auf dem du die Nummer aufgeschrieben hast. Auch da kommt leider wieder deine Frau ins Spiel. Die hat diesen Zettel nämlich genommen, zerrissen, andere Sachen drauf geschrieben und die Teile quer durch deine Wohnung verteilt.

Wenn dir das passiert, dann heißt du Adam Quinn und du bist in der Demo zu “Das Eulemberg-Experiement” gefangen. In diesem Fall solltest du dich auf eine lange Suche einstellen. Dein komischer Diener ist jedenfalls nicht willig bei der Suche zu helfen, sondern steht nur in der Ecke und grunzt ein Regal an. (Das könnte daran liegen, dass er ein Neanderthaler ist, den du mal in einer Höhle in der Mongolei gefunden hast. Es ist heutzutage halt verdammt schwierig gutes Personal zu kriegen.) Schlimmer noch, dein Haus ist randvoll mit geschmacklosem Tand aus aller Welt, von dem auch wirklich noch das letzte Stück einen Hotspot darstellt. Schon ein gründliches Absuchen des Wohnzimmers dauert so mal fröhlich eine Viertelstunde. Pixeljagd vom Feinsten, zumal einem Herr Quinn zu jedem Gegenstand erstmal ein bis zwei Lebensgeschichten an die Backe labert.

Durch Umbenennung des Spiels von “Martin Mystère” in “Das Eulemberg-Experiment” und des Protagonisten von (ebenfalls) “Martin Mystère” in “Adam Quinn” versucht der deutsche Vertrieb Most Wanted Games zu vertuschen, dass sie uns hier einen zwei Jahre alten italienischen Titel als brandneues Spiel andrehen wollen. Der Titel basiert wohl auf einem Comic, der interessanterweise in Deutschland Allan Dark heißt. Insofern hat MWG es nicht mal geschafft den Namen richtig zu ändern. Gute Arbeit, Jungs!

Am Ende bleibt bei Herrn Mystère/Quinn/Dark nicht viel übrig als die hübsch gezeichneten und ordentlich bunten Hintergrundbilder. Spielen möchte man es nicht. Außer man leidet an akuter Klickitis.

48 Kommentare Autor: Richard
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Oh wie ist das (nicht so) schön

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Das letzte Mal als ich einen Fußballmanager gespielt habe, war das der Bundesliga Manager Professional von Software 2000. Am Namen der Firma kann man schon ganz gut erkennen, dass ich damals noch ein gutes Stück jünger gewesen sein muss. Ich war dann aber doch etwas geschockt, als eine kleine Überprüfung bei Mobygames ergeben hat, dass dieses Spiel doch tatsächlich schon erstaunliche 15 Jahre auf dem Buckel hat. Spätestens der BMW auf dem Cover hat das Spiel dann eindeutig datiert.

Also dringend Zeit sich mal wieder so ein Spiel anzuschauen, zumal Ascaron uns gerade mit einer Demo zu Anstoss 2007 beglückt hat. Zunächst mal muss ich aber ein Zeitspiel pfeifen. Nach Download und Installation macht sich die Demo nämlich daran, diverse Minuten lang irgendwelche Prozentbalken anzuzeigen. Gähn. Keine Ahnung was da abgeht, aber ich schätze er muss wohl nachzählen, ob nach alle Daten da sind, oder so.

Okay, auf geht’s! Na ja, nicht wirklich. Erstmal darf man sich durch ein halbes dutzend Menüs wühlen, in denen man diverse Einstellungen für sein Spiel vornehmen muss. Name und Geburtsdatum kriege ich ja noch hin, aber spätestens bei der Abfrage meiner Lieblingstaktik wird es für mich schwierig. Als Fußballlaie habe ich nämlich absolut keine Ahnung was kryptische Zahlen- und Strichkombinationen wie 4-4-2 oder 1-2-3 überhaupt bedeuten, geschweige denn was da die richtige Wahl ist.

Die nächste Enttäuschung folgt gleich auf dem Fuße. Bei der Auswahl der Mannschaft darf man nämlich keine richtigen Teams wählen, sondern bloß Städte. Wer Schalke sucht, der wird nur Gelsenkirchen finden und von wegen “blau und weiß wie lieb ich dich”, das Logo der Mannschaft ist weiß-grün. Grün? Jungs, ich habe ja null Ahnung von Fußball, aber da stimmt was nicht.

Okay, auf geht’s! Na ja, nicht wirklich. Der Weg zum ersten Spiel ist lang und steinig. Budgetverhandlungen, Marketingverhandlungen, diese Statistik, jene Statistik, spannende Wahlen zum Mannschaftsrat und jede Menge andere Dinge, die ein BWLer mit Fußballfieber wahrscheinlich total aufregend findet, mich dann aber doch eher anöden.

Zwischenzeitlich versucht sich das Spiel übrigens mit Humor. Und zwar Humor der ganz besonders deutschen Gattung. Das äußert sich unter anderem in einem Nacktposter an der Wand des Managerbüros, das Stöhngeräusche von sich gibt, wenn man mit der Maus drüber fährt. Egal, ist wahrscheinlich zielgruppengerecht (die Sport Bild ist ein Sponsor) und man kann ja die Finger vom Poster lassen. Schlimmer sind schon die Sprachsamples, die man zum Beispiel bei den Budgetverhandlungen ertragen muss. Lehnt man zum Beispiel die Angebote des Vorstandes ab, dann lässt ein Sprecher (der so klingt als hätten sie einen der Programmierer vors Mikro gezerrt) irgendwelche Sprüche über seine Ex-Frau los, die wohl total witzig sein sollen, bei mir aber nur zu akutem Fremdschämen geführt haben.

Nach dem man dann endlich aus den Menüs fürs Training schlau geworden ist, klickt man auf “Go!” und … nichts geht. Zumindest nicht für diverse Wochen, denn genauso lang ist das erste Spiel noch weg. Also immer wieder auf Go! klicken, jeden Tag ein halbes Dutzend Transferangebote für seine Starspieler ablehnen, dämliche Zufallsereignisse ignorieren und dann endlich (endlich!) beginnt das erste Spiel.

Tja, und das wird doch tatsächlich komplett als Text dargestellt, mit einer Dramatik die einfach nicht zu unterbieten ist. Hallo Ascaron, das soll Anstoss 2007 sein, nicht Anstoss 1987. Kann man so was heutzutage noch ernst meinen? Ich verlange ja keine edle 3D Darstellung oder so, ist halt eine Wirtschaftssimulation. Aber ein bisschen mehr als eine öde Textwüste, dürfte es dann schon sein.

Ach ja, ich habe gewonnen. 3:0 gegen Hamburg. Gefreut habe ich mich nicht.

Ich schätze bis zum nächsten Ausprobieren eines Fußballmanagers dürften noch mal 15 Jahre vergehen.

26 Kommentare Autor: Richard
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I AM TOMMY!

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Ein First-person-shooter mit einem amerikanischen Ureinwohner (sprich: Indianer) als Spielercharakter! Das hat es seit dem altehrwürdigen Turok nicht mehr gegeben. Nachdem ich dieses Interview bei Eurogamer gelesen hatte, musste ich mir jedenfalls erstmal die Demo besorgen. Der ganze Quatsch mit dem Spirit Totem und dem Death Walk hat nämlich eine Menge Potential für Peinlichkeit, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen kann. Viel Spass mit Tommys kleinem Reiseführer, den ich im Laufe der nächsten Tage noch etwas erweitern werde.

27.6. – Neue Bilder!

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59 Kommentare Autor: Stefan
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Sehr Loco und Roco!

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Entschuldigt bitte den grässlichen Titel, aber ich habe gerade zum dritten Mal die LocoRoco Demo gespielt und kriege nun die absolut schräge Musik nicht mehr aus dem Kopf. Um es kurz zu machen, das Spiel rockt. Es sieht gut aus, klingt gut, ist einfach zu bedienen und führt unweigerlich zu guter Laune. Worum geht es? Nun, man spielt einen Planeten und muss den namensgebenden gelben Blob zum Levelende lotsen. Dazu tiltet man die Spielwelt mit den Schultertasten nach links oder rechts und lässt ihn durch Drücken beider Tasten hüpfen. Ausserdem kann man den Grinseball auf Knopfdruck in mehrere kleinere Blobs aufteilen und wieder zusammenfügen. Das wär’s eigentlich.

Klingt unglaublich primitiv, und ist es auch in gewisser Weise. Mehr als durch die Gegend rollen, Monstern aufs Haupt hüpfen und Blumen für mehr kleine Blobs aufsammeln gibt es in der Demo eigentlich nicht zu tun. Wenn da nicht die Präsentation wäre. Die in Pastellfarben gehaltene Welt wimmelt nur so vor knuffigen Kreaturen, die allesamt zuckersüsse Geräusche von sich geben. Zudem singt der gelbe Lachsack die ganze Zeit über in einer Kauderwelsch-Sprache, was sehr zum psychodelischen Gesamteindruck des Spiels beiträgt. Und weil ich gerade feststelle, dass sich das Ganze nur furchtbar schwer beschreiben lässt, gibt es hier gleich mal ein Video und einen Testbericht von LocoRoco. So, jetzt muss ich erstmal die restlichen Muimuis finden.

56 Kommentare Autor: Stefan
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DINOSAURIER!!!!!1

Die King Kong Demo ist raus. Und eins weiß ich jetzt schon: Ich kaufe die Xbox Version. Es ruckelt auf meinem PC doch gewaltig. Das soll keine Kritik sein, mein PC ist halt einfach schon etwas betagt.

Aber ob ich die Xbox Version kaufen werde ist auch noch nicht zu hundert Prozent sicher.

Kommen wir erstmal zum Positiven. Die Atmosphäre des Spiels ist sehr dicht. Das finde ich immer schön. Und es hat Dinosaurier! Das ist großartig. Es nervt auch nicht mit blöden Munitionsanzeigen oder einem Fadenkreuz auf dem Bildschirm. Diesen Unsinn habe ich mir schon länger weg gewünscht. Auch technisch sieht es sehr ordentlich aus. Kongs Haare sind nicht ganz so überzeugend, aber er ist sehr geschmeidig animiert und das Spiel hat die besten Echtzeitdinosaurier aller Zeiten.

Okay, ich kaufe es doch mit Sicherheit.

Aber ob es wirklich großartig wird, muss sich noch zeigen. Die Steuerung an sich hat mich nämlich nicht so recht überzeugt. Mit Jack Driscoll lag das an der niedrigen Framerate, das wird kein Problem sein. Aber mit Kong zu spielen war weniger prickelnd. Die Jump and Run Einlage war eher so eine interaktive Zwischensequenz. Am Anfang habe ich mich geärgert, dass man nie so recht einschätzen konnte, ob man einen Sprung schaffen kann oder nicht. Bis mir dann klar wurde, dass man jeden Sprung immer schafft, egal was man macht. Das qualifiziert sich kaum als Spiel.

Und der Kampf hatte dann zwar ordentlich Rumms!!, aber ich war eigentlich die meiste Zeit mit wildem und ziellosem Geklicke beschäftigt. Das Kampfsystem scheint mir doch arg schlicht gestrickt zu sein. Nur einen coolen Moment gab es. Ich bin die Wand hochgeklettert und dem T-Rex auf den Kopf gesprungen. Krachwumm! Einer weniger!

Ich habe den Verdacht, dass es sich auf der Xbox besser steuern lassen wird. Aber mehr Spieltiefe wird das der Prügelei auch nicht verpassen. Ich hoffe ehrlich gesagt, dass der Großteil des Spiels aus Jack Driscolls Perspektive ablaufen wird und man nur hin und wieder zu Kong wechselt um mal ordentlich die Sau raus zu lassen.

Dann wird es ein prima Spiel.

12 Kommentare Autor: Richard
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Demo: Serious Sam 2

Was zum Teufel? Diese Demo verwirrt mich sehr. Serious Sam 1 fand ich damals ganz nett. Es war ein einfach gestrickter Shooter, der gar nicht erst versuchte, intelligent zu sein. Genau das richtige also für mich. Serious Sam 2 scheint diese Tradition fortsetzen zu wollen. Ob es das schafft, weiß ich nach Spielen der Demo noch nicht so genau. Aber die Grafik, die ist geil. Um mal ein furchtbares Klischee zu bemühen: als das erste Mal der Level geladen war, wollte ich das Gesehene erst gar nicht als Spielgrafik begreifen. Ehrlich! Lag bestimmt nicht an der Technik, denn in dem Punkt ist die Engine wahrscheinlich auch nicht mächtiger als die aktuelle id-Generation. Aber die Entwickler scheinen sich zur Abwechslung mal Gedanken über eine stimmige, bunte Spielwelt gemacht zu haben. Serious Sam 2 fühlt sich einfach nicht wie ein typischer PC-Shooter an; die spielen nämlich sonst immer in dunklen Gängen, im Dschungel, oder auf Omaha Beach. Dafür gibt’s also einen dicken Pluspunkt.

Aber sonst? Keine Ahnung! Ich raffe die Demo nicht. Ich weiß nicht, was man tun soll. Klar, es geht darum, Zeugs abzuschießen. Finde ich okay. Mache ich gern. Nicht so gern warte ich vor komischen Laserbarrieren, die sich erst automatisch abschalten, wenn ich alle in dem jeweiligen Abschnitt vorgegebenen Gegner gekillt habe. Das finde ich ätzend und langweilig. Vor allem, wenn nur noch in irgendeiner von mir nicht zwingend einsehbaren Ecke irgendein kleiner Putzelgegner hockt. Würg. Ach ja, und dann waren da ja noch die Hüpfeinlagen. Auf die habe ich auch keine Lust. Fehlt eigentlich nur noch ein wenig Stealth-Kram, dann wäre die Katastrophe perfekt.

Sollte das eigentlich ein Level aus dem fertigen Spiel sein, oder wurde der nur für die Demo gebaut? Die vielen Serious Sam 2-Werbeschilder, die an den Wänden hängen, lassen auf letzteres schließen. Dann wiederum würde ich den Verrückten von Croteam zutrauen, dass das mit zum Weltdesign gehört. Hmm.

Fazit: überraschend gute Optik, der Rest ist eher meh. Streicht die Hüpfeinlagen und die komische Laserbarrierenmechanik, und das Spiel könnte noch als gute Schießbudensimulation durchgehen. Aber falls die Vollversion so ist wie die Demo, dann bleibt Serious Sam 2 eher ein verrückter, kleiner Shooter, für den ich mir keine richtige Zielgruppe vorstellen kann: für Casual-Walmart-Spielekäufer zu verwirrend, für 1337 sk1ll0rz zu wenig wie Counterstrike, für uns dauermotzende Spielegenießer zu verkorkst.

Downloaden könnt ihr die Demo u.A. bei unseren Freunden von 4players.de.

7 Kommentare Autor: Hendrik
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