Archiv für Schlagwort: Dinosaurier

Wow! Dinosaurier!!!

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Als ich vor fast vier Jahren das erste mal einen Troll auf einem Dinosaurier an mir vorbei reiten sah, da wusste ich dass ich mit einem Ork nicht unbedingt das optimale WoW-Volk gewählt hatte. Klar, ich liebe meinen Ork, aber Trolle dürfen Dinosaurier reiten. DINOSAURIER!

Zum Glück habe ich einen Hunter und so blieb mir mein eigener Dinosaurier nicht lange verwehrt. Trotzdem, ein Dino-Mount blieb lange ein großer Wunschtraum. Ein Wunschtraum den ich mir gestern Abend endlich erfüllt habe. Mit Level 70 macht man allein durch Questen nämlich ausreichend Kohle um mittelfristig ausreichend Runecloth zu kaufen um die notwendige Reputation bei den Trollen zu erreichen. Kein Grinden notwendig, Gott sei Dank.

So, und als ich dann gestern Abend beim Dino-Händler stand und er mir die verschiedenen Modelle vorgeführt hat, blieb mir quasi nichts anderes übrig als gleich mehrere zu nehmen. In blau (siehe oben), in orange (siehe unten) und in nicht-episch-grün (siehe ganz unten). Nicht-Episch-Dinosaurier-Grün(tm) wird übrigens bald auch für alle Audi-Modelle verfügbar sein. Als kostenpflichtiges Extra versteht sich.

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PS: Nein, WoW hat nichts mit dem aktuellen Mangel an Beiträgen zu tun. Danke für die Nachfrage.

42 Kommentare Autor: Richard
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Mit Siebzig, da hört das Leben auf?

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Mein Erstkontakt mit Burning Crusade lief eher nicht so gut. Zum einen fand ich die Hellfire Peninsula visuell wenig prickelnd, zum anderen bin ich ständig gestorben. Wenn ich nicht von normalen Gegnern umgebracht wurde, hat mich irgendein Gigantomonster von seinem Stiefel gekratzt. Das war ein eher ungewöhnliches Gefühl, denn ich spiele einen Hunter.

Wer mal einen gespielt hat, weiß dass die im Allgemeinen ziemlich untötbar sind. Nicht so in Outland. Zumindest nicht bei mir. Ich bin tatsächlich so oft gestorben, dass ich mehr für Reparaturen und Tiernahrung ausgegeben habe, als durch abgelieferte Quests wieder rein kamen.

Kurz, der Frustfaktor war hoch. Also habe ich meinen Hunter liegen gelassen und erstmal einen Draenei Warrior erstellt. Der spielte sich deutlich entspannter, was auch daran lag, dass er ständig von einem Heiler begleitet wurde. So eine Warrior/Priest-Kombo ist auch mehr oder weniger untötbar, also habe ich mich gleich wie Zuhause gefühlt.

Im Laufe der Zeit wuchs die Gruppe dann auf vier bis fünf Leute an und wir begannen die ganzen Instanzen zu spielen. Leute ich sage euch, so muss World of Warcraft gespielt werden: Ein großer Tisch, ein paar nette Leute, massenweise ungesundes Essen und eine handvoll Laptops. Das ist fast wie in den guten alten Pen-und-Paper-Zeiten.

So ganz langsam nähern wir uns mit diesen Charakteren inzwischen Level 60. Daraus folgt, dass wir spätestens diesen Sommer die Burning Crusade Instanzen spielen werden. Das hat mich wiederum motiviert, mir den „Single-Player“-Anteil der Erweiterung noch mal anzuschauen.

Also habe ich die Zähne zusammengebissen und mich so lange durch die Hellfire Peninsula gestorben, bis ich eine neue Ausrüstung hatte. Außerdem habe ich auf Beastmaster umgeskilled, was mir das Leben zusätzlich vereinfacht hat. Inzwischen ist Grontarr wieder eine unaufhaltsame, untötbare Questmaschine geworden und ich habe in Outland doch noch eine Menge Spaß gehabt. Insbesondere der Zangarmarsh und Nagrand haben es mir angetan.

Es gibt allerdings ein kleines Problem: Ich bin gerade Level 69 geworden.

Normalerweise ist das ja eher ein Grund zur Freude („Ding!“ „Grats!“), in diesem Fall überrascht es mich allerdings etwas. Ich stecke nämlich zurzeit in den Blade’s Edge Mountains und werde lässig 70 sein, bevor ich da wieder raus komme. Dabei habe ich weder Shadowmoon Valley noch den Netherstorm überhaupt betreten! Ich habe keine einzige Instanz gemacht und im Terrokar Forest bisher alle Gruppenquests übersprungen.

Das scheint mir irgendwie nicht so recht austariert zu sein. Wie kann es passieren, dass man bei einer Erweiterung schon nach zwei Dritteln des Inhalts an der Levelgrenze angekommen ist?

Zugegeben, ich habe immer mit blauem Balken gespielt, also für alle Monster doppelte XP kassiert. Allerdings braucht das Leveln in BC auch so lange, dass es nahezu unmöglich ist, nicht permanent „ausgeruht“ zu sein. Ich habe in den letzten Wochen ziemlich intensiv gespielt, trotzdem aber nie auch nur das Ende des blauen Balkens gesehen, geschweige denn die lila Variante.

Insofern frage ich mich was ich machen soll, wenn ich Ende der Woche Level 70 bin? Vom Spieltyp her bin ich eigentlich eher der Explorer, insofern will ich auf jeden Fall noch die anderen Gebiete sehen. Gleichzeitig ist es schon irgendwie Verschwendung, wenn ich für all die Monster und Quests keine XP mehr einsacke. Ich habe nicht unendlich viel Spielzeit, da muss man schon optimierend denken.

Ich könnte durchaus pausieren bis Wrath of the Lich King raus kommt, und erst dann weiter spielen. Damit hätte ich kein Problem. Einmal die Woche WoW reicht. So würde ich den ganzen Inhalt sehen und Erfahrungspunkte dafür bekommen. Allerdings wäre das nur eine Verschiebung der Problematik. Am Ende bin ich Level 80 und habe erst die Hälfte von Wrath of the Lich King durch!

Hm, schwierig. Es lohnt sich jedenfalls nicht weiterzuspielen, um coole Gegenstände einzusammeln. Es wurde ja bereits angekündigt, dass in der nächsten Erweiterung grün wieder das neue lila sein wird.

Woran ich allerdings arbeite, ist mein Ruf bei den Trollen. Ich will endlich einen Dinosaurier zum Reiten haben! Tatsächlich habe ich gestern eine kleine Weltreise durch Azeroth gemacht und fast 40 der 50 Elder aufgesucht. Jeder davon bringt nämlich 75 Reputationspunkte bei der kompletten Horde, was auch die Trolle mit einschließt. Ansonsten kaufe ich permanent Runecloth, was leider nur in geringen Mengen zur Verfügung steht. Das will jedenfalls bezahlt werden, was wiederum das Questen doch sinnvoll machen würde. Wäre schon nett, auf einem Raptor in Northrend aufzutauchen.

Ein episches Flugmount hingegen dürfte finanziell bis Wrath of the Lich King eher nicht drin sein. Selbst mein normales episches Mount konnte ich mir erst mit Level 65 leisten. Außerdem wird man in Northrend erstmal nicht fliegen können, und sobald man es dann darf, wird dort genug Geld dafür abgefallen sein.

Also, was ratet ihr mir? Weiterspielen oder abwarten?

52 Kommentare Autor: Richard
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Woo!

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Stranglehold ist schlicht gestrickt. Du bist Inspector Tequila aus Hard Boiled und musst sie alle erschießen. Warum? Wen kümmert’s. Das Spiel jedenfalls nicht. Mehr als ein „Careful, this is a rough neighbourhood.“ gibt es nicht und schon stürzen sich die ersten Schergen auf einen.

Wie gesagt, du bist Inspector Tequila und musst sie alle erschießen. Wenn du sie nicht alle erschießt, geht die Tür zum nächsten Raum nicht auf. Oder die Brücke zur Insel geht nicht runter. Und so weiter. Ihr kennt das Spielchen.

Jedes Gebiet ist eine kleine Arena. In der Arena sind Schergen. Die Schergen müssen alle erschossen werden. Von dir. Denn du bist Inspector Tequlia.

Das funktioniert erstaunlich gut, vor allem da die Arenen herrlich zerstörbar sind. Wenn auf einem Marktplatz oder in einer Bar erstmal alle Schergen erschossen sind, dann bietet sich ein Bild der Zerstörung wie man es so noch nicht gesehen hat. Next-Gen in Aktion.

Spielerisch ist Stranglehold allerdings eher Last-Gen. Magisch verschlossene Türen, aus dem Nichts reinspawnende Gegner und nichts anderes zu tun als Schergen zu erschießen. Tja, das hatten wir alles schon mal. Man könnte sogar sagen, es ist eigentlich nicht mehr ganz zeitgemäß.

Auch die „Tequila-Time“-Slow-Motion-Nummer gab es schon. In Max Payne. Vor sechs Jahren. Nichts Neues im Osten also.

Trotzdem, das Ganze funktioniert. Die Level sind nicht nur wunderbar kaputtbar, sondern sehen auch toll aus. In Slow-Motion am Kronleuchter zu baumeln und durch das Erschießen von Schergen Stylepunkte zu sammeln, das hat einfach was.

Außerdem, und das ist ganz wichtig: Stranglehold hat Dinosaurier. In der Mitte des Spiels muss man als Inspector Tequila nämlich im Fields Museum von Chicago Schergen erschießen. Inmitten von riesigen Dinosaurierskeletten. Dass man für deren Zerstörung ein Achievement bekommt, ignoriere ich jetzt mal. Denn so was würdet ihr ja nie tun, oder?

Kurz: Wer John-Woo-Style als Inspector Tequila Schergen erschießen möchte, der ist mit Stranglehold nicht schlecht bedient. Es ist nicht schrecklich lang, hat aber gleichzeitig genau die richtige Länge. Es ist nicht schrecklich großartig, macht aber viel Laune. Es ist nicht schrecklich abwechslungsreich, aber hui! Alles geht kaputt!

Und es gibt Tauben.

53 Kommentare Autor: Richard
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Endlich wieder Dinosaurier!

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Die Zukunft. Die Menschheit hat sich einen uralten Traum erfüllt und endlich eine Zeitmaschine erfunden. Dieser Triumph der Wissenschaft wirft allerdings auch Fragen auf. Wozu soll die Maschine eingesetzt werden? Wer darf sie verwenden? Und verhindert man Manipulationen an der Zeitlinie? Nach langen Beratungen der weisesten Menschen der Welt, wurden diese Fragen wie folgt beantwortet:

a) Um Dinosaurier in die Gegenwart zu entführen und sie dort gegeneinander kämpfen zu lassen.
b) Jeder der mindestens 12 Jahre alt ist.
c) Durch die Einführung eines Zeitreisedinosaurierkampfführerscheins namens “Dino Battle License”.

Leute, die Menschen aus der Zukunft gefallen mir. Vielleicht besteht doch noch Hoffnung für uns.

Sollte man noch in der Gegenwart (oder schlimmer: in Dortmund) wohnen, so kann man sich die Zeit bis zur Erfindung der Zeitmaschine mit dem wunderbar redundant benannten “Fossil League: Dino Tournament Championship” vertreiben. Ich vermute, dass die Menschen der Future™ dieses Spiel absichtlich per Zeitmaschine in der Gegenwart platziert haben, damit wir uns mental schon einmal auf unsere glorreiche Zukunft vorbereiten können.

In FL:DTC spielt man nämlich einen 12-jährigen mit Dino Battle License namens Taiga. Wie in jedem japanischen Videospiel hat er spitze Haare und einen Vater, der vor ein paar Jahren verstorben ist. Dessen Tod war anscheinend primär ein Problem für Taiga, weil so seine Hauptquelle für wichtige Infos über Dinos versiegte. (Sterbebettszene aus dem Intro: “Nein Vater, du darfst noch nicht sterben. Ich muss noch mehr über Dinosaurier erfahren!”) Man muss halt Prioritäten haben.

Ach ja, Taigas Vater war übrigens Paläontologe. Ich frage mich jetzt zwar, welchen Bedarf eine Gesellschaft, in der der Import von Dinosauriern per Zeitmaschine zur Routine geworden ist, noch an Paläontologen hat, aber gut. Wir wollen nicht kleinlich sein.

Um mal auf den Punkte zu kommen, spielerisch ist Fossil League genau das, was man erwarten würde. Ein Pokemon-style “Gotta catch’em all!”-Spiel, nur dass man halt keine Pupsiluff sammelt um mit ihnen gegen irgendwelche Putschiwutschis anzutreten, sondern eben Dinosaurier. Leider ist die ganze Veranstaltung extrem öde. Es sieht scheiße aus, die Musik nervt und spielerisch ist es so dünn, dass einem der DS quasi unter den Fingern zerbröselt. Vielleicht wird es später spannender, aber nach dem 20ten Kampf gegen einen Scelidosaurier, der exakt genau so ablief wie die ersten 19 Kämpfe gegen einen Scelidosaurier, habe ich erstmal aufgegeben.

Zusammengefasst: Dinosaurier = gut, Spiel = schlecht.

Die Welt ist halt ungerecht. Aber das macht nichts, denn die Zukunft verspricht großartig zu werden.

19 Kommentare Autor: Richard
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Rückblick 2006 – Teil 2 (Tomb Raider: Legend, Defcon, Wii Sports)

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Schnell noch den Jahresrückblick durchprügeln, bevor 2007 anfängt interessante Spiele in die Läden zu bringen. Zack, zack!

Tomb Raider Legend

Die peinliche Hysterie, die Videospiele in gewissen Kreisen immer noch auslösen, sind ein klares Zeichen dafür, dass es sich bei ihnen noch um ein relativ junges Medium handelt. Sooo jung sind sie dann allerdings auch nicht mehr. Das merkt man schon daran, dass es inzwischen echte Comebacks gibt. Das Comeback des Jahres 2006 hat jedenfalls definitiv Lara Croft geschafft. Tomb Raider: Legend hat zwar nichts brilliant gemacht, aber fast alles mehr oder weniger richtig. Damit hat es Tomb Raider aus dem tiefen Loch herausgeholt in das Core Design es langsam aber sicher, ein Spiel nach dem anderen hineingeschaufelt hatte. Nachdem man lange Zeit über neue Tomb Raider Teile nur noch müde lächeln könnte, freue ich mich jetzt nicht nur auf den nächsten Teil, sondern auch auf Tomb Raider Anniversary, ein Remake von Teil eins. Denn das hat das einzige was Tomb Raider: Legend wirklich noch gefehlt hat: Dinosaurier!

Defcon

Defcon war das Indie-Spiel des Jahres 2006. Egal was man davon gehalten hat – ich habe viel davon gehalten, Hendrik weniger – allein deswegen hat es schon einen Platz auf dieser Liste verdient. Das Spiel mag durchaus mehr von seiner bedrückenden und spannenden Atmosphäre gezehrt haben, als von einem hochgradig ausgeglichenen Spielprinzip, wenn die Atmosphäre aber so dicht ist wie bei Defcon, dann bin ich persönlich gerne bereit solche Mängel zu verzeihen. Ich glaube heute Abend werde ich mal wieder eine Runde spielen.

Wii Sports

Wii Sports war der definierende Titel des Wii Launches und wird auch noch lange der definierende Titel der Konsole bleiben. Damit hat es sich seinen Platz auf der Liste redlich verdient. Es gibt nur ein Problem: Mein Vater hat mich in Golf geschlagen. Mein Vater! In Golf! Ich weiß immer noch nicht so recht, wie ich mit dieser Schande leben soll. Drogen, schätze ich. Oder ich schlage Marc nochmal vernichtend in Mario Kart DS. Das könnte mein fragiles Ego auch heilen.

15 Kommentare Autor: Richard
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Rückblick 2006 – Teil 1 (Paraworld, Elite Beat Agents, Sam & Max)

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Ich weiß, ich weiß, es ist schon Februar. Fast zu spät für einen Jahresrückblick. Aber eben nur fast. Außerdem muss man den ganzen Kram ja auch gespielt haben, bevor man sich darüber auslassen kann. Hier sind also die meiner Meinung nach (bzw. unserer Meinung nach, denn auch die anderen Antigamer werde noch zu Wort kommen) interessantesten, coolsten und wichtigsten Spiele des Jahres 2006.

Paraworld

Die Spieletragödie des Jahres. Paraworld hatte fast alles was sich ein Antigamerherz wünscht. Tolle Grafik, super Musik, ein paar frische Ideen, jede Menge Feinschliff und…Dinosaurier! Dummerweise hat es trotzdem keiner gekauft, das Studio (SEK Ost) ist geschlossen, es wird keinen zweiten Teil geben und ich bin sauer. Woran lag es? Sicher nicht an den Dinosauriern, denn richtig vermarktet sind die bewiesenermaßen immer noch ihr Gewicht in Gold wert. Und Dinosaurier wiegen eine Menge! Es lag wohl eher daran, dass dieses Jahr keiner so recht ein RTS haben wollte. Selbst das Überwertungen sammelnde Company of Heroes hat sich zäh verkauft. Außerdem brauchte Paraworld so ca. bis zum vierten Level, bevor es richtig in Fahrt kam. Bis dahin hatten die meisten halt aufgegeben, zumal die Demo eben nur bis Level drei ging. Drecksmist.

Sam & Max – Culture Shock

Es ist noch nicht klar, ob Sam & Max 2 endlich das erste Spiel ist, das es schafft episodisch zu sein ohne schnell eingestellt zu werden oder schlicht ranzig zu riechen. Selbst die Macher von S&M2 (Telltale Games) sind mit Bone schon mal am ersten Kriterium gescheitert und haben nach Folge zwei das Handtuch geworfen. Folge zwei von Sam & Max litt jedenfalls schon zu einem gewissen Maße an Szenario- sowie Charakterrecycling und Folge drei wird dafür auch ganz gerne kritisiert. Unabhängig davon ist Folge eins aber einfach super. Den Comic-Look von Sam & Max hat Telltale großartig in 3D eingefangen, etwas das noch kaum jemanden gelungen ist. Zudem ist es verdammt gut geschrieben. Ich war nie ein großer Fan von Sam & Max Hit the Road, insofern ist es eine besondere Leistung von Telltale, mich mit Culture Shock zu einem Sam & Max Fan gemacht zu haben. 2006 war das Jahr an dem ich wieder Spaß an Adventures gefunden habe und Sam & Max war einer der Gründe dafür. Allerdings nicht der Hauptgrund. Zu dem kommen wir dann in einer späteren Ausgabe des Rückblicks 2006.

Elite Beat Agents

Ja, ja, Elite Beat Agents ist nur die verwestweichlichte Version des japanischen Spiels “Osu! Tatakae! Ouendan” und die echten L33tz0rs unter euch haben schon lange das Original aus Japan importiert. Trotzdem ist EBA das beste DS-Spiel des Jahres. Vermutlich war das Original noch schrulliger und abgefahrener, aber die Westversion ist schrullig und abgefahren genug um seine Japangene eindeutig zu zeigen und jedem, der kein Herz aus Beton hat, ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Eins ist Elite Beat Agents allerdings nicht: nämlich das beste Rhythmus-Spiel des Jahres. Da war nämlich noch so ein PS2-Spiel mit einer Plastikgitarre. Aber dazu kommen wir auch später.

13 Kommentare Autor: Richard
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Anti-Nation im Freudentaumel!

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Der Dino aus der Final Fantasy XII Demo hat es ins fertige Spiel geschafft. Top-Wertungen offensichtlich gerechtfertigt.

57 Kommentare Autor: Stefan
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Ich hasse euch alle

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Ihr habt mich schon richtig verstanden. Warum kauft keine Sau von euch Paraworld? 15.000 Stück? Platz 18 in den Charts, runter von Platz 16? Das könnt ihr doch nicht ernst meinen?

Hallo, das Spiel hat DINOSAURIER! Und zwar massenweise und überall. In der eigenen Armee, in der Armee des Gegners, als Nahrungsquelle, als Nahrungssenke, in groß, in klein, zu Wasser, zu Lande und in der Luft, fleischfressend, pflanzenfressend, ausgewachsen und als Baby, mit Rüstung, ohne Rüstung, mit Lasten, Reitern und Kanonen auf dem Rücken und in jeder denkbaren Farbe. Überall Dinosaurier!

Außerdem sind die Produktionswerte toll. Das Spiel sieht zum Beispiel super aus. So richtig super. Noch ein gutes Stück besser, als ich nach der Demo dachte. Und die Musik ist phantastisch. Hier wird nicht versucht mit einem Orchester zu vertuschen, dass man das mit dem Komponieren noch ein bisschen üben muss (Hallo Gothic 3!), sondern da haben sie echt jemanden gefragt, der sich mit so was auskennt. Generell ist die Atmosphäre des Spiels großartig. Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, einfach nur über die Karte zu scrollen und die wunderbare Welt aufzusaugen. Einfach toll gemacht.

Man kriegt auch richtig was für sein Geld. Es gibt ganze 16 Missionen, die allesamt nicht nur sehr umfangreich, sondern auch sehr abwechslungsreich gestaltet sind. Es gibt keine Ecke auf den riesengroßen Karten, die nicht liebevoll von Hand gestaltet worden ist. Überhaupt steckt ganz offensichtlich eine große Menge Herzblut in dem Spiel. Der fühlbare Enthusiasmus der Entwickler ist extrem ansteckend. Man kann nach einer Weile eigentlich gar nicht mehr anders, als Paraworld ins Herz zu schließen. Außerdem ist es wirklich poliert. Da gibt es nirgendwo raue Ecken und Kanten und mir ist im ganzen Spiel kein Bug aufgefallen. Da können gewisse Damen und Herren mit einem Fisch im Firmennamen noch einiges von lernen.

Haken gibt es eigentlich kaum welche. Das Spiel ist amateurhaft geschrieben, okay. Aber was soll’s. Es ist Pulp. Das muss keinen Sinn machen. Die miesen Dialoge ignoriert man halt. Was nicht heißt, dass sie da nächstes Mal nicht jemanden fragen sollten, der sich mit so was auskennt, aber es macht das Spiel jetzt nicht wirklich kaputt. Außerdem ist es am Ende des Tages halt ein stinkgewöhnliches RTS. Wer das Genre überhaupt nicht mag, dem verzeihe ich somit vielleicht einen Nichtkauf des Spiels. Aber nur dem! Der Rest von euch hat sich gefälligst in den Kommentaren zu rechtfertigen.

Also, Paraworld sieht toll aus, klingt toll, spielt sich prima, ist super atmosphärisch und verdammt viel Spiel fürs Geld, warum kauft keine Sau das Ding? An den Spielzeitschrift-Wertungen kann es nicht liegen. Die sind alle ziemlich prima. Am Spiel selber liegt es offensichtlich auch nicht. Siehe oben.

Meiner Meinung nach gibt es für die schwachen Verkaufszahlen zwei Gründe.

Grund 1: Ihr seid alle doof. Nein, wirklich. Ich hasse euch. Ihr habt doofe Ohren und riecht schlecht. Sonst würdet ihr nicht so was wie das hier schreiben. Mal jenseits solcher frustgetriebener Allgemeinbeleidigungen ist es leider wirklich so, dass Paraworld halt Pulp ist und keiner Pulp haben will. Sei es Crimson Skies oder Sky Captain, solche Sachen floppen immer. Das ist nahezu garantiert. Bitter, aber wahr.

Grund 2: Bei Sunflowers sind alle doof. Irgendein verkaufsstrategisches Genie hat es doch tatsächlich geschafft, Paraworld in etwa zum gleichen Zeitpunkt rauszubringen wie Company of Heroes. Wer auf die Idee gekommen ist, ein deutsches Dinosaurier-RTS parallel zum WW2-RTS des 2-Tonnen-RTS-Gorillas Relic auf den Markt zu bringen, gehört dringend aus dem Genpool entfernt. Was hilft eine 87% Wertung, wenn direkt daneben im Regal ein Spiel gleichen Genres mit einem 91%-Sticker steht, noch dazu von einem respektierten Entwickler und mit einem bewiesenermaßen verkaufsförderndem Szenario?

Es ist zum Haareraufen.

Deshalb der offizielle Aufruf an die Antination: Kauft euch gefälligst Paraworld, ihr Säcke! Sofort. Ich will nämlich Teil 2.

101 Kommentare Autor: Richard
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Random Dinosaur Screenshot fünf!

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Noch ein letzter Versuch. Aus welchem Spiel ist der Dino? Und wehe Alanar hat das wieder nach zwei Minuten raus.

25 Kommentare Autor: Richard
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Random Dinosaur Screenshot Vier!

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So. Löst das. Bonusfrage: Warum guckt der Dino so glücklich?

10 Kommentare Autor: Richard
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