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Mach’s dir selbst: mit Flixel

Flixel!

Wieso nicht einfach mal selbst ein Spiel bauen? Zum Beispiel mit Flixel:

A revolution in Flash game production. An amazing new way for man to interface with machine. The beginning of a new tomorrow. Never before has the world witnessed such a collection of AS3 files.

Flixel ist eine speziell für 2D-Spiele im niedrigauflösenden Retro-Look ausgelegte ActionScript-Bibliothek zum Basteln von Flash-Spielen. Ein paar damit erstellte Spiele findet ihr hier – dem einen oder anderen hier wird zumindest das dort aufgeführte Canabalt ein Begriff sein.

Das Tolle an Flixel: man muss nicht erst Geld für die Flash-Software ausgeben — es begnügt sich mit dem frei verfügbaren und quelloffenen Flex SDK. In anderen Worten: ihr könnt sofort loslegen; alles, was ihr braucht, ist das Flex SDK, Flixel selbst, ein Texteditor, und natürlich ein paar grundlegende ActionScript-Skills.

Auf der Flixel-Website und dem Wiki findet ihr alle Informationen, die ihr zum Loslegen benötigt. Außerdem kann ich euch noch dieses schöne Rundum-Tutorial empfehlen. Viel Spaß!

6 Kommentare Autor: Hendrik
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Die Sache mit dem Apfel

Lecker Äpfel. Mit Schale essen, da sie wichtige Nährstoffe und Vitamine enthält.

Ratet mal, welches Spiel Hendrik derzeit am meisten spielt! Battlefield: Bad Company 2? Nope! Darksiders? Fehlanzeige! Just Cause 2? Nein, und verdammt nochmal, ich wünschte, ich würde das olle Spiel irgendwo finden! Aber das ist eine andere Geschichte.

Nein, das Spiel, das ich zur Zeit am meisten Spiele, ist ganz klar Bejeweled Blitz. Das kann man auf Facebook spielen, aber auch auf dem iPhone. Die Facebook-Version ist dank zusätzlicher Features besser, kann man aber nicht auf dem stillen Örtchen spielen. So, jetzt wisst ihr bescheid.

Tatsächlich hat sich das iPhone in den letzten 12 Monaten zu meiner Spielekonsole Nummero Uno entwickelt (auch außerhalb des… ach, ihr wisst schon). Selbstverständlich hat es nicht die Power einer Xbox, aber verdammt nochmal, mit meiner in der Ecke einsam vor sich hin einstaubenden PSP kann es (zumindest gefühlt) locker mithalten, und mit meinem Nintendo DS wischt es mühelos den Touchscreen-Boden auf.

I, for one, welcome our new overlords

Als alter Mac-Fanboi war ich immer etwas traurig, dass “unsere” Plattform von der Spielebranche eher stiefmütterlich behandelt wurde — und enttäuscht von den eher halbherzigen Bemühungen Apples, dies zu ändern.

Und auch, wenn Valve inzwischen Steam für OS X angekündigt hat, glaube ich nicht, dass es jemals als ein Spiele-Betriebssystem wahrgenommen wird.

Auf Apples mobilen Geräten sieht das jedoch anders aus. Ich bin inzwischen felsenfest davon überzeugt, dass iPhone OS, welches nicht nur auf den unzähligen bisher verkauften iPhones läuft, sondern auch auf allen iPod Touch sowie dem neuen, großartigen iPad, die wichtigste Spieleplattform der kommenden Jahre darstellt.

Ach ja, das iPad. Vergesst die ganzen ollen Rennspiele, bei denen man zum Lenken das Gerät kippt. Wenn ich nur daran denke, eine große, hochauflösende Version von Harbor Master spielen zu können, wird mir ganz anders! Godfinger! Und stellt euch nur mal vor, was für grenzgeniale Echtzeit-Strategie-Spiele man vielleicht bald darauf spielen wird! Mmmmmomnomnom.

Spaß für alle (und Umsatz für Apple)

Wenn man sich irgendwann darüber fertig aufgeregt hat, dass es sich bei iPhone OS um eine geschlossene Plattform handelt — sind Xbox, PS3 usw. übrigens auch — ist es einfach durch und durch lecker:

Als Spieler freut man sich über die unzähligen im App Store erhältlichen Spiele. Von (überwiegend brauchbaren!) Portierungen bekannter AAA-Titel, über solide bis extrem supere Spiele von Indie-Entwicklern, bis hin zu verrückten, kleinen Gameplay-Experimenten ist alles dabei, was Spaß macht. (Von den ganzen Nicht-Spiele-Apps ganz zu schweigen. Alleine die vielen coolen Musik-Tools!)

Entwickler können aufgrund der wirklich sehr einfach zu nutzenden (und überdurchschnittlich gut dokumentierten) Programmierschnittstellen voll durchstarten; vieles, was sonst mit einem nicht zu unterschätzenden Arbeitsaufwand verbunden wäre, wird ihnen bereits abgenommen. So fügt das im Sommer erscheinende iPhone OS 4.0 dem bereits sehr beeindruckenden Featureset für Entwickler noch ein komplettes Matchmaking-Netzwerk namens GameCenter sowie eine Bibliothek an zum “Stromsparen” optimierten Standard-Algorithmen hinzu.

So, und jetzt zu euch. Wie steht ihr zu iPad und iPhone? Freut ihr euch auf alles, was da kommen mag, oder haltet ihr Apple für das neue personifizierte Böse? Spielt ihr gerne damit? Entwickelt ihr sogar dafür? Oder meidet ihr das ganze Zeugs wie eine Wurzelspitzenresektion und haltet mich für einen assimilierten Casual-Gaming-Loser? Ich bin mir sicher, die Meinungen hier werden ziemlich auseinander gehen. Discuss!

20 Kommentare Autor: Hendrik
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Notizen für 2008

Huch! 2007, ein wirklich spannendes Jahr für Leute, die gerne mal was spielen, ist auf einmal vorbei. Einfach so. Höchste Zeit, sich Gedanken über seine guten Vorsätze für 2008 zu machen! Keine Angst, ich werde euch nicht mit Krams wie “mal wieder 5 Kilo abnehmen”, “weniger gemein zur Freundin sein” und “öfters Mama anrufen” langweilen, sondern nur mit all den kleinen, schönen, Spiele-bezogenen Dingen!

Hendriks gute Spiele-Vorsätze für 2008:

» mehr von den gekauften Spielen auch wirklich ausgiebig spielen (bzw. durchspielen). Viele teuer eingekaufte Spiele landen nach wenigen Tagen, manchmal sogar schon wenigen Stunden im Regal und werden dort erst wieder in tausendundfünf Jahren von den außerirdischen Invasoren ausgegraben, die in den Ruinen der menschlichen Zivilisation nach Spuren unserer Unterhaltungsgewohnheiten suchen und sich über Sims 2 mit allen Addons (sogar das mit den Tierchen!) wundern.

» weniger Spiele kaufen, mehr Spiele ausleihen! Als frischer Brightonian werde ich mich bald bei lovefilm.com anmelden, wo man nicht nur Film-DVDs, sondern auch Videospiele ausleihen kann. Ideal für solche “meh, aber vielleicht macht’s ja doch Spaß”-Machwerke wie Sk8te oder die nächsten fünf Needs for Speeds. Falls doch eine Perle dabei sein sollte, kann ich sie immer noch kaufen. Dafür kostet mich der ganze Rest sehr viel weniger als bisher.

» die PS3 wirklich nur dann kaufen, wenn es ein echt wahnsinniges, exklusives Super-Spiel dafür gibt. Bei der PS2 war es damals für mich GTA3. Bei der PS3 sehe ich da aktuell nichts am Horizont, nicht mal Little Big Planet macht mich seit der GC-Enttäuschung noch groß an. Ich muss der Versuchung widerstehen, mir das doofe Teil einfach trotzdem zu kaufen. Gna!

» mehr World of Warcraft spielen. Nicht zu viel, immerhin habe ich ein echtes Leben, mit tollen Freunden, die mich ständig besuchen kommen, und einem Facebook-Foto, auf dem ich viel besser aussehe als in echt. Hmm; okay. Streicht das alles. Ich sollte World of Warcraft spielen, und zwar viel davon. Meine Gilde braucht mich.

» öfters mal Leute zum Spielen einladen! Spiele machen, wie so ziemlich jede andere Aktivität, in der Gruppe einfach mehr Spaß. Und wozu hab ich sonst Wii Sports und ein Wohnzimmer mit verhältnismäßig viel Platz? Auf Xbox Live von dummen Amerikanern als Nazi beschimpft zu werden ist doof. Hier machen das intelligente Engländer!

» mal wieder in die Spieleentwicklung reinschnuppern. XNA soll ja geile Scheiße sein und wär mir fast genug wert, um meinen armen Mac durch eine Bootcamp-Windows-Partition zu verschändeln. Die Tools gibt es inzwischen alle kostenlos — eigentlich gute Zeiten für Hobby-Entwickler. Viele werden sicherlich frustriert sein, dass nach ein paar durchhackten Nächten mit Chips und Cola kein Sims 2 mit allen Addons (sogar das mit den Tierchen!) entsteht, mit dem man die außerirdischen Invasoren beeindrucken kann, aber irgendwie müssen die Kids es ja lernen, und Platz für ein paar coole Indie-Casual-Titel gibt es immer. Oder Spiele im Web? Flash ist inzwischen eine ernstzunehmende Plattform für Spiele und Spielchen aller Art, und Microsofts Konkurrent Silverlight wird da auch noch ein Wörtchen mitreden wollen.

Wünsche euch allen auf diesem Weg ein gemütliches Weihnachtsfest und einen großartigen Rutsch ins neue Jahr. Ich freu mich drauf.

52 Kommentare Autor: Hendrik
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ESC-ESC-ESC-ESC!!

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Man kann ja über Prey sagen was man will – ich zum Beispiel sage, es ist totaler Mist – aber eins macht es richtig. Wenn man es startet, landet man direkt im Hauptmenü. Wenn man andere Spiele startet, muss man erstmal ca. 50 Renderlogos ertragen und dann wahrscheinlich noch zwei bis drei Renderintros abbrechen, bevor man auch nur daran denken darf, mit dem Spielen anzufangen.

Geht euch das auch auf den Keks? Jedes mal wenn man ein Spiel startet, muss man erstmal dabei zuschauen, wie sich diverse Firmen selbst beweihräuchern. Da ist das Logo des Publishers, das Logo des Entwicklers, das Logo des Studios, welches das Spiel auf die Plattform eurer Wahl portiert hat, dann das Logo des Entwicklers vom Multiplayer-Teil, das Logo vom Hersteller des Videocodecs, das Logo von Herstellers der Grafikengine, des Soundsystems, vielleicht noch ein kleines THX Logo, das ewig nervige ENN-Fiddi-AHHHH! Logo, dass mich dazu gebracht hat auf ATI umzusteigen und am Schluss noch das Logo vom Pizzaservice, bei dem die Entwickler immer bestellt haben.

Renderlogo, Renderlogo, Renderlogo, ARGH!

Wie nervig das ist, ist mir gestern Abend wieder aufgefallen. Da musste ich nämlich ständig Dark Messiah neu starten, denn eine Runde mit dem Spiel ist ein ausgedehnter Besuch in Absturzhausen. Jeder neu geladene Level führt bei mir grundsätzlich zu einem Absturz. Grundsätzlich. Und weil das Spiel auf der Source-Engine basiert, gibt es natürlich alle zwei Minuten einen neuer Level und somit auch einen neuen Absturz. Da kommt Freude auf.

Man kann dann das Spiel neu starten, sein Glück noch mal versuchen und beim vierten oder fünften Versuch lädt er dann vielleicht den Level oder spielt die Zwischensequenz ab. Wobei es immer schlecht ist, wenn er eine Zwischensequenz abspielt, denn danach kommt ja direkt wieder ein neuer Ladevorgang uuuuund Rumms! Zu schade, dass man nicht während der Zwischensequenz speichern kann.

Wenn man das Spiel dann an einem Abend ca. 20 Mal gestartet hat, lernt man flott, ganz schnell hintereinander Escape zu drücken, um die ganzen Logos und Intros abzubrechen, mit denen man beim Spielstart genervt wird. Meine Güte. Als müsste man bei den ewig langen Ladezeiten nicht sowieso schon genug warten, bis Dark Messiah wieder auswürfelt, ob es abstürzen möchte, oder nicht.

Ich bin der Meinung ein Entwicklungsstudio darf ab sofort nur noch dann ein Renderlogo haben, wenn es schon mindestens drei Spiele entwickelt hat, ohne dabei pleite gegangen oder von Take 2 gekauft worden zu sein. Ich meine, normalerweise lohnt sich das Logo doch gar nicht. Welches mit viel Enthusiasmus gegründete Studio überlebt denn heute noch das erste Spiel?

Die Geschichte ist doch immer die gleiche. Studio wird gegründet, Studio entwickelt erstes Spiel, Spiel verkauft sich unter Erwartungen, Studio wird von Electronic Arts gekauft, in EA Bottrop-Kirchhellen umbenannt, darf dann 12 Monate lang irgendwelchen Lizenzdreck entwickeln, bevor es eingestampft und den Angestellten angeboten wird, sie könnten ihre Jobs gerne behalten, wenn sie bereit sind innerhalb von 24 Stunden nach Alaska zu ziehen und bei EA Kotzebue an Catwoman 2 zu arbeiten. Fürs halbe Gehalt natürlich. Und auch nur, wenn man sich angemessen dankbar zeigt und die nächsten drei Jahre lang 80-Stunden-Wochen schiebt.

Ganz geschickt stellt sich bei der Renderlogo-Thematik übrigens Sid Meier’s Railroads an. Wenn man da am Anfang mehrfach hintereinander Escape drückt, dann bricht das Spiel nicht nur die Renderlogos ab, sondern schmeißt einen auch gleich auf den Desktop zurück.

Die Nachricht ist klar: “Du wirst dir unsere Renderlogos anschauen. Und du wirst sie mögen, Bitch!”

35 Kommentare Autor: Richard
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AntiBeta-Abenteuer Folge 2: “Quenya verspätet sich”

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Liebes Tagebuch,

es dauert noch ein wenig, bis ich meine Abenteuer in Kalimdor und den Östlichen Königreichen antreten kann. Es gilt, auf einige Mitstreiter zu warten, denn schließlich kann Gesellschaft nie schaden. Um mir die Wartezeit etwas zu versüßen, möchte ich dir, liebes Tagebuch, von einem Magier der Blutelfen names Quentaris erzählen. Quentaris? Kann diese Ähnlichkeit unserer Namen ein Zufall sein? Egal, ich schweife ab.

Jedenfalls ist besagter Magier im Immersangwald nördlich der Pestländer beheimatet und hat dort schon so einiges erlebt. Er hat Manawyrms, Großkatzen und Untote gejagt, verseuchte Erdproben gesammelt, um ein Mittel gegen die Brennende Legion zu finden und er hat sich dem neu erschlossenen Berufskreis der Juwelenschleifer angeschlossen. Wo wir gerade bei den Juwelenschleifern sind: die können viele tolle Dinge anfertigen, welche das Leben eines Abenteurers enorm erleichtern. Dazu gehören neben kleinen Puppen, welche den Benutzer heilen oder ihn verstärken, nachdem man sie aufgestellt hat, auch diverse Ringe.

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Das Interessante bei den Blutelfen ist neben ihrer komischen Ohren vor allem ihre Fähigkeit, anderen Kreaturen Mana abzusaugen. Auch die Schurken unter den Blutelfen freuen sich über diese Fähigkeit. Diese könnten mit dem abgesaugten Mana zwar nichts anfangen, jedoch gelingt es den finsteren Zeitgenossen, das gestohlene Mana in Energie umzuwandeln, welche sie für ihre verheerenden Attacken benötigen! Gleiches gilt, so habe ich mir sagen lassen, auch für die Krieger, welches es möglich ist, dadurch mehr Wut zu erlangen. Blutelfen sind schon ein faszinierendes Volk. Seltsamerweise gibt es nur sehr wenige männliche Exemplare…

Worum ich die Langohren allerdings am meisten beneide, ist neben ihrer gigantischen Hauptstadt Silbermond, einer magischen Metropole, die Ihresgleichen sucht, der Immersangwald. Bäume mit roten und goldenen Blättern, hohe Wasserfälle unzählige kleine Siedlungen am Wegesrand. Herrlich anzusehen!

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Liebes Tagebuch, ich hoffe, dass ich bald in die Welt ziehen kann. Es gibt noch viel zu erledigen da draußen!

Mit diesen Worten, liebes Tagebuch, möchte ich den heutigen Tag abschließen.

Bis morgen,
deine Quenya

12 Kommentare Autor: Michl
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AntiBeta-Abenteuer Folge 1: “Aller Anfang ist schwer”

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Liebes Tagebuch,

ich bin traurig. Traurig, weil ich mir für den heutigen Abend viel vorgenommen, jedoch nichts erreicht habe. Schuld daran ist der schreckliche “Blizzard Downloader”. Was für ein übler Bösewicht! Anstatt auf die Jagd nach Manawürmern und anderem Getier zu gehen, vegetiere ich nun schon eine – mir ewig scheinende – Zeit des Wartens vor mich hin und träume von den wundervollen Stunden, in denen ich wieder durch Azeroth ziehen werde. Doch sollte Geduld nicht zu den höchsten Tugenden eines jeden Helden in der Welt von Warcraft gehören? Ja! Mal sehen, was der nächste Tag so mit sich bringt.

Mit diesen Worten, liebes Tagebuch, möchte ich den heutigen Tag abschließen.

Bis morgen,
deine Quenya

8 Kommentare Autor: Michl
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Quenya kommt!!1

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Für alle, die sich fragen, wer der komische Typ ist, der die Zeilen geschrieben hat, welche ihr eben lest: ich bin Michl und ja, ich lebe noch. Nach über einem Jahr der Schreibfaulheit melde ich mich hiermit offiziell zurück; und zwar so unfassbar aktuell und spektakulär, dass… da fällt mir jetzt echt nix mehr zu ein!

Schön und gut, aber wer oder was zur Hölle ist Quenya? Quenya ist meine Draenei-Priesterin, welche ab dem heutigen Abend auf die Betawelt von Warcraft losgelassen wird. Das möchte ich der Antination selbstverständlich nicht vorenthalten und habe der guten Quenya den Auftrag gegeben, immer schön Tagebuch zu führen… heute Abend dazu mehr, wenn ich endlich den 2GB dicken Beta-Client auf dem heimischen Rechner installiert habe.

5 Kommentare Autor: Michl
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Antigames geht mit der Zeit

Seien wir mal ehrlich, Artikel schreiben ist doof und kostet Zeit. Und da uns die Konkurrenz mit futuristischen Wertungskästen so langsam die Show stiehlt haben wir beschlossen, ab jetzt nur noch Bausteinreviews abzuliefern. Also dann, Vorhang auf für den neuen Look von Antigames.

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48 Kommentare Autor: Stefan
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Ist das noch ein Spiel?

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Genau die Frage kam mir vor ein paar Tagen in den Sinn, als ich gelesen habe, dass Baito Hell 2000 demnächst in Europa veröffentlicht wird. Genauer gesagt als ich mich daran erinnerte, dass ich schon vor einiger Zeit etwas darüber gelesen habe, und zwar hier.

Um es mal kurz zusammenzufassen: In der Nebenjob-Hölle 2000 erledigt man kleine Spielchen, für die man meistens nur ein oder zwei Knöpfe braucht, und kriegt Geld dafür. Von der Belohnung kann man dann weitere Minispiele kaufen. So weit, so bekannt/geklaut. Aber! Im Gegensatz zum offensichtlichen Vorbild Wario Ware gibt es kein Zeitlimit und keine Leben. Man spielt eben so lange wie man Lust hat, und hört dann irgendwann auf. Wie die im Link beschriebene Kugelschreiber-Fabrik etwa; die Stifte kommen vor einem statischen Hintergrund reingescrollt, und wenn sie in der Mitte des Bildschirms sind setzt man per Knopfdruck eine Kappe drauf. Ab und zu ist ein Kugelschreiber verkehrt herum, dann muss man erst einen anderen Knopf drücken. Das wars. Für jeden zusammengesetzten Stift kriegt man einen Yen. Die Geldleiste am unteren Bildschirmrand hat 24 Stellen.

Ist es das, das fehlende Bindeglied zwischen Videospielen und (in Ermangelung eines besseren Begriffes) elektronischer Unterhaltung? Nach oben hin sind Videospiele ja inzwischen ziemlich gut ausgelotet. Titel wie Virtua Fighter, Baldur’s Gate oder F355 Challenge sind sowohl von ihrer Bildsprache als auch ihrer Spielmechanik her so komplex, dass man ohne einen soliden Spielhintergrund keinen grossen Gefallen an ihnen haben dürfte. Besonders in den letzten paar Jahren scheint es aber zunehmend abstraktere Spiele zu geben, die selbst die simpelsten Anforderungen an ein “Spiel” zu ignorieren scheinen. Und damit meine ich nicht nur “einfach zugängliche” Spiele wie etwa Wario Ware.

Nehmen wir mal Electroplankton für das DS. In diesem, nun ja, Softwarepaket erzeugt und variiert man durch einfache Eingaben Klangmuster. Man agiert und bekommt ein audiovisuelles Feedback, wie bei jedem Spiel. Allerdings werden andere grundlegende Konzepte einfach über den Haufen geworfen, nämlich Können und Belohnung. Klar, könnte man jetzt sagen, das ist ja auch kein Videospiel im eigentlichen Sinne. Aber schauen wir uns mal ein anderes Beispiel an: Katamari Damacy. Das einzige, was Katamari Damacy von Elektroplankton unterscheidet ist das Zeitlimit. Glaubt ihr nicht? Na dann schaltet mal den Eternal Modus frei und rollt ein wenig ohne Zeitdruck durch die Gegend. Der Unterschied ist verblüffend. Wo man vorher krampfhaft nach dem nächstgrösseren Stück für seinen Klebeball gesucht hat, kann man jetzt völlig unbekümmert die Gegend erkunden und sich eigene Ziele setzen, wie etwa auf diesen grossen Hügel rauf zu kommen.

Natürlich gab es solche Grenzgänger auch schon früher. Man denke nur mal an Little Computer People auf dem guten alten C64. Dann gab es die berühmt-berüchtigten Tamagotchis und heute eben Nintendogs. Aber das ist eben nur ein Aspekt abstrakter Unterhaltung. In der Zwischenzeit haben wir ausserdem noch so Sachen wie The Endless Forest, Second Life, Façade oder aber den Klassiker Alter Ego dazu bekommen, die sich geschickt jeder Klassifizierung entziehen. Und scheinbar werden es von Jahr zu Jahr mehr. Keine Herausforderung, keine Belohnung, kein Ziel. Einfach nur – ja was eigentlich… Spiel? Spass? Faszination? *seufz* Es ist einfach zu warm für so schwierige Fragen.

34 Kommentare Autor: Stefan
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Kugelhagel in der Hosentasche

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Interessante Spiele haben interessante Spieler. Und interessante Spieler machen interessante Sachen. Wie zum Beispiel BulletGBA. BulletGBA ist ein Trainings-Tool für Bosse in Bullet Hell Shootern. Wer schon mal ein solches Shmup wie etwa Giga Wing 2 auf dem Dreamcast gespielt hat wird wissen, dass das gar nicht mal so eine blöde Idee ist. Schliesslich sind diese Shooter zwar so oder so barbarisch schwer, doch unterliegen die Schussmuster der Bosse mehr oder weniger komplexen Mustern, und die kann man üben.

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20 Kommentare Autor: Stefan
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