
Schon erstaunlich, was man so alles durchspielt, wenn man gerade nicht hinschaut. Warhammer 40k: Dawn of War zum Beispiel. Wie konnte es dazu kommen? Schuld ist hauptsächlich die Demo zu Company of Heroes, dem aktuellen Spiel vom Dawn of War-Entwickler Relic. Klar, das abgelutschte und irgendwie immer leicht geschmacklose WW2-Szenario macht einem das Spiel auf den ersten Blick nicht gerade schmackhaft, und wenn der Entwickler offen zugibt, dass man sich schämen würde das Spiel einem Veteranen vorzusetzen, aber gleichzeitig einen anheuert um das Spiel zu bewerben, der dann aber wiederum selber offen zugibt, dass er keine Ahnung von dem Spiel hat, dann weiß man, dass es sich dabei nicht wirklich um künstlerisch wertvolle Aufarbeitung von Weltgeschichte handelt. Trotzem, wenn man darüber hinweg schauen kann (und wenn man Videospiele liebt, dann lernt man über so einiges hinweg zu schauen), macht das Ding erstaunlich viel Laune. Hauptgrund: Sie haben es tatsächlich irgendwie geschafft, ein bisschen Strategy in die Real-Time-Strategy zu packen.
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