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Dinosaurier zum tippen

mechatasta2

klickerklickerklick… klack. Klick. Klickklickerklik-klack.

Erinnert ihr euch an das Geräusch, liebe Spieler gereifter Sorte? Für mich war es der Soundtrack langer Wartezeiten auf dem ziemlich ausgeleierten schwarzen Ledersofa meiner Zahnärztin. Die Sprechstundenhilfe war damit beschäftigt, auf der Tastatur ihres Compaq-PC wichtige Sachen einzuhacken. Das hallte über den ganzen Flur. Schrecklich einerseits, andererseits schlief ich auf diese Weise nicht ein. Die Tastatur ihres Rechners war enorm. Sie sah aus, als könne man mit ihr eine kleinere Horde mongolischer Krieger aufhalten – lange genug, bis Hilfe eintraf.

Mongolische Horden werden heute nicht mehr hergestellt. Mechanische Tastaturen mit Klick sind auch aus der Mode gekommen, vor allem weil sie so verdammt teuer herzustellen waren und noch dazu… schwer genug waren, um mit einem einzigen Hieb einen barbarischen Schädel zu knacken.

Einige Jahre später tippe ich mehr oder weniger fleißig Daten ab. Ich benutze ein IBM-Terminal und meine Hände liegen auf einer Tastatur desselben Herstellers. Sie ist schwer und außerordentlich laut, wie die der Sprechstundenhilfe. Irgendwie macht es richtig Spaß darauf zu schreiben. Ein sanfter Druck auf eine beliebige Taste, sogleich ein freudiges Zurückfedern – es war… nein, es war ganz sicher nicht wie Sex.

Danach: Geschätzte 20 Jahre mit seelenlosen, harten elektronischen Tastaturen. Einige davon hatten sogar Displays (über diese Dinge reden wir besser nicht mehr).

Nun habe ich seit einigen Stunden wieder ein echtes Keyboard. Eine Tastatur mit Mikroschaltern wie damals. Eine Tastatur mit teuren Mikroschaltern. Meine Güte, ist die schwer. Meine Güte, ist die laut – klingt wie ein bescheidenes Maschinengewehr. Ich bin wieder einmal froh, alleine zu wohnen – trotzdem sollte ich morgen einmal meine Nachbarn ansprechen und mich erkundigen, ob sie aufgrund des MP-Feuers in der Nachbarschaft die Polizei gerufen haben.

Ich bin nämlich nicht sicher, ob ich aufhören kann zu tippen. Es ist ein wenig wie die diese gefürchtete Verpackungsfolie mit den Luftbläschen darin, die man so schön kaputtpoppen kann. Man kann nicht aufhören. Ich muss auf Tasten drücken, irgend etwas schreiben. Dazu kommt dieses lustvolle klickern und klackern, es sagt mir: Danke, das du mich gedrückt hast – du Finger, du! (Oh, bitte. Gern geschehen.) Und dann damit zu spielen! Allein das freudige Stöhnen meiner Freunde im TeamSpeak, die sich über die ganz neue, aber auch irgendwie heimelig-nostalgische Geräuschkulisse freuen. Vielleicht reagiert man auch ein wenig flotter als mit einer billigen moderne Elektroniktastatur. Aber ist das wichtig? Natürlich nicht.

Inzwischen weiß ich Bescheid über die verschiedenen Mikroschalter der Firma Cherry und ihren Klang, wie sie sich anfühlen – MX Black und MX Red und MX Brown und so weiter. Sachen, die ich gar nicht wissen wollte. Ich weiß, es ist zu spät für mich. Ich beginne wieder etwas zu tippen. Es könnte ein Artikel für antigames.de werden…

Klickklickklickklackklack… klackklackklack…

4 Kommentare Autor: Denis
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Wiimonster

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Als ich die Wiimote das erste Mal in der Hand hatte, war ich absolut beeindruckt. Irgendwie hatte Nintendo es geschafft einen Controller zu entwickeln, der nicht nur toll aussah, sondern auch super in der Hand lag. Das schlicht-elegante Design in Kombination mit den überraschend kleinen Dimensionen hatte mich einfach überzeugt.

Inzwischen ist aus der hübschen kleinen Wiimote, leider ein hässliches großes Wiimonster geworden.

Zuerst kam das Band fürs Handgelenk dazu. Gut, das kann ich noch verstehen. Mir persönlich ist die Wiimote noch nie aus der Hand geflogen, aber wenn ich anstatt eines Projektors einen 5.000€ teuren Plasmafernseher zum Spielen nutzen würde, dann wäre ich dafür auch dankbar.

Dann kam der Nunchuk. Zugeben, den braucht man für die meisten Spiele. So ein bisschen Analogstick muss eben doch sein, Wackeldetection hin oder her. Aber so richtig hübsch ist der nicht. Und jedes Mal wenn ich bei Red Steel eine bestimmte Combo ausgeführt habe, hat mir die Schnur auf die Nase gehauen. Aua. Insgesamt steht das Kabel einer entspannten Wedelei definitiv im Weg.

Dann kam das Gummikondom. Ich muss sagen, dass sich mir der Sinn und Zweck dieses Dings völlig entzieht. Nintendo findet die Dinger allerdings so wichtig, dass sie sogar umsonst verteilt werden. Ich persönlich habe mir trotzdem keine geholt. Warum auch? Wozu sind die gut? Wie gesagt, mir ist die Wiimote noch nie aus der Hand gerutscht. Sie ist also offensichtlich nicht flutschig, und selbst wenn sie flutschig wäre…ist dafür nicht das Band fürs Handgelenk da?

So, und jetzt gibt es noch das Megawiimoteactionmotionplus…ding. Das könnte eigentlich nicht schlecht sein, denn es sorgt wohl dafür, dass die Wiimote endlich so präzise wird, wie wir uns das ursprünglich vorgestellt hatten. Aber das ändert nichts daran, dass unserer einst schnuckelig-kleinen Wiimote bald noch ein Tumor am Hintern wachsen wird.

Außerdem kann man anscheinend nie genug Eingabegeräte haben, und so dürfen wir uns für Family Ski unsere kondomisierte Nunchuk-XXL-Wiimote ans Handgelenk schnallen und damit auf das Wackelbrett von Wii Fit steigen.

Sorry, aber irgendwie scheint mir da ein altmodischer Controller fast die einfachere Lösung zu sein. Einsteigerfreundlich ist das jedenfalls sicher nicht, zumal Nintendo die ganzen Add-on sehr konsequent in der Werbung zeigt.

Seit sie das Handgelenksband vorgestellt haben, sieht man kein offizielles Foto mehr ohne vorschriftsmäßig festgezurrte Wiimote. Seit sie das Kondom eingeführt haben, gibt es kein offizielles Video mehr in dem unsafe Wiimoting betrieben wird. Und seit heute wird es garantiert kein Bild mehr ohne Arschtumor geben.

Irgendwie scheint mir das alles etwas kontraproduktiv. Wenn man da so steht, nacktfüßig auf dem Balance Board (mit Socken oder Schuhen ist das ja laut Nintendo nicht zulässig!), rechts eine einen Controller mit Gummi, Sicherheitsband und „WiiMotion Plus, links einen Controller, in der Mitte die Schnur um den Hals geknotet, dann sagt es sich nicht mehr so leicht: „Guck mal Oma, das ist ganz einfach…“

46 Kommentare Autor: Richard
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Hochauflösende Probleme

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Wisst ihr was mich irritiert? Also außer der Gamestar natürlich. Nein? Na gut, dann sage ich es euch. Mich irritiert, dass die 360 so teuer ist.

Das verwirrende dabei ist allerdings, dass sie ja eigentlich gar nicht so teuer ist. Ich könnte ohne mit der Wimper zu zucken nach der Arbeit bei Saturn vorbei schauen und mit einer 360 unter dem Arm nach Hause gehen. Kostet nur knapp 400€ und man bekommt sogar noch zwei Spiele oben drauf. Man braucht nicht mal mehr eine blöde Memory Card.

Das Ganze hat aber ein Problem: ich habe keinen HDTV. Und so ein Ding kostet immer noch ordentlich Kohle. Ich habe nicht ausführlich recherchiert, aber für ein vernünftiges Gerät zahlt man bestimmt noch einen Tausender. Tja, und dann ist der Preis der Konsole plötzlich von 400€ auf 1400€ gestiegen und dabei hat man noch gar nicht die sonstigen Folgekosten betrachten. Es gibt ja inzwischen einen ganzen Haufen von Spielen, die ich für die Kiste haben will. Xbox Live braucht man auch noch und so ein Zweitcontroller ist auch immer ganz praktisch.

Das wäre aber alles zu verschmerzen, wenn da nicht dieser Tausender für den Fernseher wäre. Eigentlich hätte ich ja sogar viel lieber einen Projektor. Der kostet dann so ca. 1200€, von einer vernünftigen Leinwand ganz zu schweigen, die auch noch mal einen dreistelligen Betrag verschlingt.

Da landet man bei einem Gesamtpreis von 2000€ oder so. Meine Güte! Wo soll ich das hernehmen? Soviel zahle ich nicht mal für einen PC. Für mich persönlich wird die Problematik zusätzlich dadurch verschlimmert, dass mir noch ein cooles Sofa fehlt, auf dem ich lässig abhängen kann, während ich 360 spiele. Aber das rechne ich jetzt mal nicht mit ein.

Ich vermute hinter dieser Problematik auch den Hauptgrund für die etwas zähe Adoption der Next-Gen-Konsolen. Dass die PS3 kein Mensch so richtig haben will, mag an verschiedenen Gründen liegen, nicht zuletzt dem hohen Eigenpreis und der peinlich-arroganten Attitüde der Playstation-Führungsriege. Aber auch die 360 hinkt im direkten Vergleich mit den damaligen Verkaufszahlen der ersten Xbox ein Stück hinterher und die ist damals immer noch der PS2 hinterher gelaufen.

Ich wette es gibt einen Haufen von Leuten, die gerne eine Next-Gen-Konsole hätten und auch über die Kohle für das Gerät selber verfügen, denen es aber einfach noch an einem entsprechenden Wiedergabegerät mangelt.

Wie regelt ihr das? Seid ihr schon Mitglieder im HDTV-Club? TV oder Projektor? Schließt ihr die 360 einfach an euren SDTV an oder macht ihr es wie ich und wartet mit dem Kauf eurer HDTV-Konsole bis ihr auch einen hochauflösenden Bildschirm im Wohnzimmer stehen habt?

72 Kommentare Autor: Richard
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This is Werbung

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Kann mir mal jemand erklären, was Sony sich bei der europäischen Werbekampagne für die PS3 gedacht hat? Was in aller Welt hat der Spruch “This is living” mit Videospielen zu tun? Oder zumindest mit Unterhaltungselektronik? Und warum ist das irgendwie in einem Schriftsatz geschrieben, der so aussieht als wäre den 50er Jahren nur knapp entkommen? Meistens kann man bei völlig mißglückten Kampagnen immerhin noch nachvollziehen, was sie sich dabei gedacht haben, egal wie falsch gedacht es am Ende war. Aber “This is living”? Ganz ehrlich, ich weiß nicht was sie da von uns wollen.

Am besten sind aber die Werbespots der Kampagne, deren Hauptaufgabe darin zu bestehen scheint, uns so sehr zu verwirren, dass wir aus Versehen eine Playstation 3 kaufen, obwohl wir eigentlich nur einen neuen Toaster wollten.

Das Grundkonzept scheint so festgelegt worden zu sein:
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53 Kommentare Autor: Richard
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PC-User haben es schwerer.

Schrott

Manche Leute scheinen ja ernsthaft zu glauben, dass es uns PC-Usern Spass machen würde, uns alle paar Jahre neue Hardware anzuschaffen. Natürlich haben sie als Außenstehende nur verstanden, dass wir uns hin und wieder neue, funkelnde, unfassbar schnelle Spielzeuge anschaffen, die im Moment der Kaufentscheidung alles in den Schatten stellen was Konsolenbesitzer in ihrer Verblendung für State of the Art halten. Das sollte doch ein Anlass zu großem Frohlocken sein, ja ein Grund für mehrtägige staatlich verordnete Feierlichkeiten.

Selbstverständlich liegen sie beklagenswert falsch.

Natürlich ist es beglückend, mehr Power zu haben als die anderen. Es hat durchaus etwas, eine mit einem ehrfurchtgebietenden, V8-Motorblöcken nicht unähnlichen Prozessorkühler verschönerte CPU herumzuzeigen und dann die neueste 3D Mark Version fast gar nicht so schlimm ruckelnd auf diesem System zu demonstrieren. Alles nur begleitet vom ehrfürchtigen Luftschnappen der Zuschauer und dem fast (aber nicht ganz) unhörbaren Summen aus dem fast (aber nicht ganz) stilvollen Aluminiumgehäuse. Kenner wissen: Sie lauschen dem unverkennbaren Geräusch von Real Ultimate Power.

Diesem glorreichen Augenblick gehen enorme Anstrengungen voraus. Monatelange Überlegungen, Gespräche mit weisen Hardware-Gelehrten, Testbericht-Lesestunden, Forendiskussionen, Beziehungskrisen, ernste Gespräche mit Oma/Freundin/Frau/Eltern/Kredithai, Shopvergleiche, Warten auf neue Technologie – bis ein echter PC-Fan nach dem ersten Kaufwunsch bereit ist, sich zu entschließen können durchaus Monate vergehen. Silberne oder vergoldete Rändelschrauben für das Gehäuse? Solche Fragen können schwache Persönlichkeiten in wochenlange Krisen stürzen. Aber irgendwann ist es soweit: Es wird bestellt. Bei Zeus! Hört ihr sie nicht, die Fanfaren, die Pauken, die vieltausendköpfigen Engelschöre? Seht ihr das Glänzen seiner verzückten Augen? Es ist ein großer Moment.

Natürlich ist nicht alles sofort lieferbar. Die nun folgende qualvolle Wartezeit wird nicht einfacher dadurch, dass der andere CPU-Hersteller aus purer Bosheit spontan die Preise halbiert und der andere Grafikchiphersteller endlich das immer wieder verschobene, bahnbrechendes neues Produkt auf den Markt bringt, das man eigentlich haben wollte. Das Gehäuse ist zwar lieferbar, aber nur in giftgrün. Das würde genauso gut kühlen, behauptet der Händler kühn.

Und nun… Sauregurkenzeit. Die Schuldgefühle lassen nicht lange auf sich warten (tu bloss nicht so, als wäre es bei Dir nicht so!). Brauche ich dieses… Monster eigentlich? Kann ich nicht mit dem alten genauso gut meine Texte schreiben? Hätte es nicht die kleinere Alternative auch getan? Kann ich mir das überhaupt leisten? Ich hätte lieber etwas spenden sollen! Oh, dieser mehrwöchige Hawaii Urlaub, den ich für eine neue Grafikkarte geopfert habe.. der wäre auch schön gewesen… und das feine Essen, das ich mal mit der Ex geplant hatte… vielleicht wäre sie dann nicht die Ex und eine Festplatte weniger hätte es am Ende auch getan? Warum? Warum?!

Klar, ihr Mac-User und Konsoleros könnt das nicht verstehen. Die einen von euch spenden aus Überzeugung für die Gute Sache an den Tempel in Cupertino, die anderen haben schlicht keine Wahl, wenn ihre alte Daddelkiste einer neuen Generation weicht. PC Leute haben die Wahl. Immer. In jedem noch so kleinen Detail. Sie sind sowieso an allem selber schuld. Vermutlich werden sie deswegen so regelmäßig mit Windows gestraft.

Üblicherweise bekommt man in diesem Moment Nachricht: Man bedankt sich für die pünktliche Zahlung und die Kiste wäre fertig – und giftgrün ist doch auch eine schöne Farbe, oder? Hat halt nicht jeder.

Das bringt uns fast genau zu dem weiter oben erwähnten Moment. Das wertige Summen edler Hardware – ihr erinnert euch? Spätestens am nächsten Tag wird das Nachbarskind sein neues Quadcore/Geforce 8800-SLI System zum ersten Mal anwerfen und später jedem, aber auch jedem an der S-Bahn Haltestelle lautstark berichten, dass man damit nun Gothic 3 ruckelfrei spielen kann. Im Gegensatz zu dir, der du still danebenstehst und versuchst, wegzuhören. Wenn du nach Hause kommst, wirst du damit anfangen, die Entwicklung der Hardwarepreise zu beobachten…

50 Kommentare Autor: Denis
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Aufgetrocknet

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Ich habe mir Deep Labyrinth aus Kanada schicken lassen. Ich hätte auch Starfox Command kaufen können, aber nein, ich muss ja immer die komischen Spiele haben. Jedenfalls habe ich noch nicht genug gespielt, um irgendwie eine Kritik formulieren zu können, freut euch also nicht zu früh. Zumindest eine kleine Anekdote muss ich aber dringend loswerden. Hauptsächlich weil ich selber nicht so recht glaube, dass mir das gerade tatsächlich passiert ist. Achtung, festhalten:

Ich habe eben eine Tür aufgefönt.

Ihr habt mich schon richtig verstanden. Aber zur Klärung des Sachverhaltes: Die Tür war virtuell (in Deep Labyrinth), der Fön aber echt (in meinem Badezimmer). Seht ihr, wie irgendwie in jedem Nintendo DS Spiel muss man in Deep Labyrinth nämlich hin und wieder ins Mikrofon pusten. (Ich freue mich schon auf das erste Rennspiel, das damit eine Alkoholkontrolle simuliert. Autobahnraser DS vielleicht?) Jedenfalls kann man damit alte Steintafeln von Staub befreien, usw. Der übliche Kram. Als ich eine Tür partout nicht aufgekriegt habe, dachte ich mir also “Du könntest ja mal pusten.Vielleicht bringt das was”. Und siehe da: Es brachte. Die Tür ging auf. Allerdings nur einen winzig kleinen Spalt und egal wie sehr ich meine asthmageplagten Kümmerlungen auch angestrengt habe, mehr als ein Spalt war nicht drin.

Tja, und dann bin ich halt ins Badezimmer gegangen, habe den Fön gezückt und die verdammte Tür aufgefönt. Wenn bei euch also mal wieder ein Tür klemmt, lautet der Antigames™ Protipp™: Nehmt einen Braun Professional 1800 Haartrockner des Türenöffnens +2.

Klappt super.

26 Kommentare Autor: Richard
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Er ist da! (Tag 2)

08:21: Da bin ich wieder. Interessant ist jetzt die Frage, ob ich es schaffe genügend Willenskraft aufzubringen, um heute zur Arbeit zu fahren, oder ob ich das auf morgen verschiebe. Mir ist auch gerade aufgefallen, dass der Rechner im ausgeschalteten Zustand ein hochfrequentes Fiepen von sich gibt. Hat jemand eine Idee wo das her kommt und was man dagegen machen kann?

09:31: Bisher bin ich noch Zuhause und nicht im Büro. Kein gutes Zeichen. Oder ein sehr gutes, je nachdem wie man das so sieht. Ich habe noch keine weitergehende Fiepanalyse gemacht, aber gleich mache ich mal alles aus und schaue ob ich die Quelle analysieren kann. Mozbackup ist jedenfalls ein sehr praktisches Programm. Ich überlege jetzt was ich als nächstes mache. Entweder den Rechner Diplomarbeitskompatibel machen (Word + Visual Studio) oder endlich mal ein Spiel testen. Ich schätze mal es läuf auf “erst die Arbeit, dann das Vergnügen” hinaus. Mal schauen, ob der neue Rechner die Installation von VS beschleunigen kann. Wahrscheinlich nicht.

09:42: Mal kurz die Spezifikation, für alle die mitgeholfen haben und jetzt neugierig sind, was ich genommen habe: Athlon 64 X2 4200+, MSI K8N Neo4-F Board, 2GB Corsair Valueselect Speicher, Connect3D X1800XT 512MB, 250GB Samsung Festplatte, Aerocool T40 Gehäuse. Ich habe mich also für Dual Core entschieden und nicht die teure Grafikkarte genommen.

11:08: Alle Daten sind rüber kopiert und Word ist installiert. Jetzt nur noch Visual Studio installieren und dann kann ich guten Gewissens einen ersten Spieletest machen.

11:51: Jetzt wo der Rechner links steht, ist mein Mauskabel irgendwie zu kurz. Hmmm. Jedenfalls ist Visual Studio auch installiert. Jetzt stellt sich nur die Frage, mit welchem Spiel ich den Rechner mal teste. Ich schätze ich scrolle mal durch die Demos auf 4players.de.

13:08: Ich bin gerade dabei 4players.de leerzusaugen und habe inzwischen die ersten beiden Spiele laufen lassen. Test 1 war Ghost Recon Advanced Warfighter. Ein Spiel wo man TEH BESTEST OF TEH BESTEST spielt, schien mir für mich und meinen neuen Rechner genau richtig. Hauptsächlich habe ich es gewählt, weil ich es mir ausgeliehen habe und somit nicht auf den Abschluss irgendeines Downloads warten musste. Ich war jetzt allerdings nicht so richtig beeindruckt von der Grafik. War superflüssig, aber eben nicht superbeeindruckend, zumal ich kein AA bekommen habe. Test 2 war die Rolling Demo von X3. Hui, die macht ja richtig was her! Taugt das Spiel was? Da habe ich ja glatt Lust drauf bekommen. Lief auch flüssig und der Rechner ist nicht geschmolzen. Weitere Test folgen.

14:34: Ich kann an meinem Mainboard einen militärischen Rang geben. Das ist kein Scherz. Man kann im BIOS dem Mainboard mitteilen, dass es ab sofort ein Private, Sergeant, Captain, Colonel, General oder ein Commander ist. Na das ist doch mal ein nützliches Feature.

15:20: Titan Quest Demo gespielt. Ohne Ruckeln sieht es nicht nur hübscher aus, es spielt sich sogar besser. Ich kann die gnadenlos niederbrennende Sonne geradezu spüren. Moment, das liegt daran dass draußen die Sonne gnadenlos niederbrennt. Egal, jetzt wird Oblivion installiert.

16:14: Südkorea schafft den Ausgleich gegen Togo. Ich mache mir Sorgen um die Temperaturen in meinem neuen Rechner.

16:37: OK, ich habe ein Problem. Angeblich hat mein Prozessor eine Maximaltemperatur von 65°. Da komme ich Ratzfatz drüber(!), sobald ein Spiel läuft. Im Normalbetrieb habe ich eine CPU-Temperatur von 50°, das System hat 45°. Letzteres dürfte nicht wesentlich über der Raumtemperatur liegen. Die Frage ist, was ich jetzt mache. Ich traue mich nicht mal mehr Oblivion zu starten.

17:16: Gute Nachrichten. Das komische Fiepen ist weg. Anscheinend kam das noch von meinem alten Rechner. War mir nur vorher nie aufgefallen, weil der ja sowieso immer rumort hat wie ein betrunkener Zwerg beim Äxteschmieden. Die Temperaturprobleme scheine ich auch nicht wirklich zu haben. Das System fühlt sich ihnen prima kühl an, ich habe tollen Airflow und Softwaretools liefern mir bei Vollast eine Maximaltemperatur von 50°C. Vielleicht ist die Anzeige vom Gehäuse an die Grafikkarte angeschlossen?

18:17: Es scheint jetzt soweit alles in Ordnung zu sein. Das bedeutet, jetzt wird Oblivion gespielt. Ich kann somit keine weiteren Updates mehr garantieren.

44 Kommentare Autor: Richard
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Er ist da! (Tag 1)

18:30: Mein neuer Rechner ist da. Erstmal ein Dank an alle Antigamer, die mir geholfen haben ihn zusammenzustellen. Den Rest des Tages werde ich live bloggen, was damit so passiert. Ihr könnt ja schon mal Wetten annehmen, ob er heute noch laufen wird.

Ich melde mich wieder, wenn ich die erste Herausforderung bewältigt habe: Das verdammte Ding aus der Kiste raus zu kriegen.

18:45: Okay, der Rechner ist befreit. Der Look des Gehäuses gefällt mir ziemlich gut, auch wenn man durch das seitliche Gitter etwas mehr vom Inneren des Rechers sieht, als mir lieb ist. Ich hoffe da leuchtet innen nichts. Da das Scharnier der Klappe links ist, muss der Rechner von jetzt an auch auf der linken Seite meines Schreibtisches stehen. Bisher war der Rechner immer rechts. Wetten ich brauche ein paar Wochen, bis mich daran gewöhnt habe ihn mit der linken Hand anzumachen?

18:47: Jetzt muss ich erstmal den DVD Brenner aus dem alten Rechner in den neuen einbauen. Wenn ich mich in 30 Minuten nicht wieder gemeldet habe, ist etwas furchtbar schief gelaufen.

19:12: Okay, das DVD-Laufwerk ist installiert. Die nächsten Schritte sind Verkabelung, der erste Start und Windows-Installation. Im Gehäuse werden mir übrigens noch zu viele Schrauben verwendet und das eben erwähnte Seitengitter ist innen arg scharfkantig. Da bin ich knapp am ersten Blutvergießen vorbei geschrammt. Am coolsten sieht innen übrigens das BeQuiet! Netzteil aus, in leicht glänzendem Schwarz und vergoldeten Lüftergittern. Zusammengebaut hat Atelco ihn sehr ordentlich. Nur die ca. fünftausend Kabel die aus dem Netzteil rauskommen waren in bisschen arg zusammengeknüllt. Fairerweise an der Stelle im Gehäuse auch nur sehr wenig Platz. Das hat die Verkabelung des Laufwerks aber nicht gerade einfacher gemacht. Drückt mir die Daumen, dass alles klappt Aber erstmal werfe ich mich unter die Dusche. Bei den Temperaturen riecht man nach zwei Stunden in einem Auto ohne Klimaanlage nämlich schnell wie ein ebgames.

19:37: Tschechien führt gegen die USA mit 3:0.

21:03: Da bin ich wieder. Zwischenzeitlich noch was gegessen, daher die Verzögerung. Es hat auch nicht geholfen, dass ich zuerst das falsche Stromkabel ins DVD-Laufwerk gesteckt habe. Leider leuchten bleide Gehäuselüfter ziemlich blau, was man durchs Gitter auch sehen kann. Das muss ich denen noch austreiben. Das blaue Leuchtpanel am Gehäuse kommt allerdings sehr stylish rüber. Jetzt habe ich allerdings das Problem, dass die XP Installation behauptet meine Platte wäre nur 130GB groß. Sollte aber 250GB sein. Fehlt mir ein Treiber? Mal schauen…

21:08: Uh oh. Mein blaues Leuchtpanel zeigt gerade einen Alarm an und piepst wie blöd. Anscheinend wird der neue Rechner gerade mehr als 55 Grad heiß. Ich glaube da sollte ich die Temperatur ab der gewarnt wird mal hochstellen.

21:14: OK, jetzt weiß ich wie man die Leuchtanzeige bedient. Zurück zur Festplattenproblematik.

22:27: Ich berichte live aus dem Hauptspeicher meines neuen Rechners!

22:29: Allerdings immer noch mit einer zu kleinen Festplatte. Irgendwelche kreativen Vorschläge? Ich kann nicht groß weiter installieren, ohne dieses Problem gelöst zu haben.

22:39: Pauls Empfehlung aus den Kommentaren folgend, starte ich jetzt die Installation von Service Pack 2.

22:40: Oder auch nicht. Bei der Überprüfung, ob mein Windows “Genuine” ist, hat Microsoft einen “unbekannten Fehler” produziert. Na, vielen Dank. (Bevor Fragen aufkommen, ja ist es. Und ich hatte damit auch noch nie Probleme.)

22:46: Dann ziehe ich SP2 halt auf die altmodische Art…

23:29: Neustart, Neustart, Neustart… (Ich glaube die 55° war die CPU. Das ist jedenfalls von den drei Werten im Display die höchste Temperatur. Die Gehäusetemperatur ist wohl nur 34°.)

23:56: Irgendwie habe ich immer noch keinen Treiber für meinen USB Controller gefunden und im Device Manager schwirrt noch so ein “unknown device” herum.

00:22: Ich habe das Festplattenproblem hiermit gelöst. Lunix FTW! Da ich morgen zur Arbeit muss, mache ich mal Schluß für heute Abend. Die Saga geht morgen weiter, dann hoffentlich auch mit Bildern.

00:49: Aha! Der USB Controller brauchte nur einen kleinen Schubs. Die Treiber waren schon da, nur nicht installiert. War wohl bei der Installation nicht aktiviert worden, weil mindestens Service Pack 1 gefragt war. Das unbekannte Gerät stellte sich als irgendein Treiber heraus, den die Grafikkarte noch zusätzlich brauchte. Jetzt habe ich keine Fehler mehr im Device Manager und alles hat einen Treiber. Wenn es nicht schon auf 1 Uhr zugehen würde, dann wäre es jetzt Zeit den Sound zu testen und dann den ersten Spieletest zu machen. Stattdessen verschiebe ich das auf morgen heute nachmittag und gehe jetzt wirklich ins Bett.

20 Kommentare Autor: Richard
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Elektroschrott?

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Nachdem ich Anfang der Woche total viel über brandneue Hardware geredet habe, wird es jetzt mal Zeit über ganz alte Platinen zu reden. Ich bin nämlich dabei meinen Schrank auszumisten und es ist erstaunlich was ich darin alles finde. Neben einer Menge Kabel für Geräte die es gar nicht mehr gibt, habe ich unter anderem eine ganze Batterie von Grafikkarten entdeckt. Es gibt Speicherriegel für Boards die ich nicht mehr habe, Boards für die ich keine Speicherriegel mehr habe und manchmal sogar Boards mit Speicherriegeln drin. Jede Menge alte Soundkarten, Netzwerkkarten, Fritz! ISDN-Karten und Karten von denen wahrscheinlich nicht mal mehr der Hersteller weiß, was sie mal gemacht hat. Falls der Hersteller überhaupt noch existiert. Es gibt noch das RF-Anschlusskabel meines N64 (das habe ich dem Nachbesitzer wohl nicht beigelegt, sorry) diverse kaputte CPU-Lüfter und 80MB (ja, Megabyte) Festplatten. Glaubt mir, ihr wollt nicht wissen wie viele IDE-Kabel ich besitze. Von Brillenputztüchern aus dem Jahre 1992 ganz zu schweigen.

Es gab wohl mal Zeiten, wo ein einziger Anschluss für eine Maus (nix USB, nix PS/2, sondern wie auch immer der Anschluss hieß der davor kam) tatsächlich eine eigene Steckkarte gerechtfertigt hat. Warum habe ich eigentlich die Standfüße eines Gehäuses aufbewahrt, das ich schon lange nicht mehr habe? Und dann zwischen dem ganzen Technikschrott plötzlich etwas ganz Überraschendes. Ein großes blaues Tuch voller phosphoreszierender Leuchtsterne, das mir vor vielen, vielen Jahren mal meine damalige gebastelt hat. Das Tuch hing damals lange an der Decke über meinem Bett. Bis diese Freundin nicht mehr meine Freundin war. Da steht man dann irgendwie dreißig Sekunden lang mit diesem staubigen alten Tuch ganz still in der Ecke und das Gehirn spult im Schnellvorlauf plötzlich jede Menge Erinnerungen ab. Momente von denen nicht nur die Details verblasst waren, sondern die man komplett vergessen hatte.

Danach schaut man auch die Hardware irgendwie mit anderen Augen an. Meine Originalverpackte Adlib-Karte steht bei mir schon lange als Sammlerstück im Regal. Aber jetzt stehe ich hier vor jeder Menge alter Technik, die ich eben noch wegschmeißen wollte, mich inzwischen aber an die guten alten Zeiten erinnert. Mal abgesehen vom Gehäuse habe ich tatsächlich noch den vollständigen 386-SX16 Rechner von ca. 1990 rekonstruieren können. Selbst die Anleitung für den Koprozessor ist noch da. Oder das handgeschriebene Datenblatt für die Festplatte. Jetzt nimmt mein Vater das alles an sich. Ich weiß nicht genau was er damit vor hat (mal abgesehen davon dass es technisch gesehen immer noch ihm gehört), aber ich irgendwie total froh, dass es nicht weggeworfen wird.

Aber da ist noch mehr. Mein Soundblaster 16. Ein gemeinsames Geschenk meiner Eltern und meiner Oma zu Weihnachten. Meine erste 3D-Beschleunigerkarte (eine Diamond Monster 3D). Ihr Nachfolger eine Voodoo 2 Karte von Creative. Behalten oder wegwerfen? Die Festplatten kommen wohl alle in den Müll, aber ich frage mich schon, was für Datenjuwelen da noch magnetisch festgehalten sind, die jetzt nie wieder jemand anschauen wird.

Es gibt auch so harmlose Kleinigkeiten, wie das cool designte und batteriebetriebene Mikrofon einer alten Sun Workstation, aus Zeiten als eine Sun Workstation noch absolute Traumhardware war und mich mein Vater manchmal mit zur Uni genommen hat, damit ich dort auf genau solchen Maschinen ins Internet konnte. Damals hatten die meisten Leute noch nie vom Netz gehört und Mosaic war der Browser der Wahl.

Na ja, das meiste wird wohl im Müll landen. Aber eins behalte ich auf jeden Fall. Den 486-DX33 Prozessor aus meinem ersten komplett selbstgekauften Rechner. Quadratisch, praktisch, gut.

29 Kommentare Autor: Richard
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Hardwaresaga – Episode 2

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Zunächst mal ein Dankeschön an die AntiNation. Ihr rockt. Die Kommentare zu meinem Beitrag am Montag waren jedenfalls extrem hilfreich. Ich habe jetzt mal eure gesammelte Weisheit genommen und sie versucht in ein System zu gießen. Dieses System ist sollte nur als ein erster Entwurf gewertet werden, also meckert ruhig rum. Noch kann ich alles ändern.

Die Preise habe ich aus verschiedenen Onlineshops übernommen, hauptsächlich bei Alternate und ichbinleise.de. Das sind sicher keine optimalen Werte, aber ich habe auch noch nicht wirklich herausgefunden, wo ich das Gerät denn nun kaufen will.

Prozessor

Günstige Variante: Athlon 64 X2 3800+. Teure Variante: Athlon 64 X2 4200+. Ich denke ich habe mich inzwischen für einen Dual Core entschieden. Scheint mir im Spielebereich etwas zukunftssicherer und im Anwendungsbereich mit meinen zwei Visual Studios jetzt schon sinnvoller zu sein.

Kosten: 289€ oder 364€.

Grafikkarte

Günstige Variante: Sapphire Radeon X1800XT Vivo 256MB. Teure Variante: Sapphire Radeon X1900XT 512MB. Die Sapphires habe ich gewählt, weil sie bei Alternate jeweils die günstigsten Varianten waren. War jetzt keine sonderlich bewußte Wahl. Für Tipps welcher Hersteller da das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet, wäre ich aber trotzdem dankbar. Lautstärke des Lüfters ist da wohl auch noch ein relevantes Kriterium.

Kosten: 269€ oder 444€

Speicher

2x OCZ DIMM 1 GB DDR2-533 Kit Premier. Der Konsens schien zu sein, dass die diversen technischen Werte eher egal sind und dass es wichtig sei Markenware (möglicherweise mit Kupferkühlkörper) zu kaufen. Also habe ich die günstigsten Markenriegel mit Kühlung genommen, die ich gefunden habe. Akzeptabel?

Preis: 174€

Board

Asus A8N-E. Die Asus A8-Boards wurden immer wieder genannt. Mein Instinkt scheint sich jedenfalls bestätigt zu haben, SLI ist eher Mumpitz, also habe ich mir das gespart.

Preis: 89€

Festplatte(n)

Günstige Variante: Samsung SP2504C SpinPoint P120 mit 250GB. Teure Variante: Zwei davon und RAID0. Die Samsung Platten wurden immer wieder als preiswert und leise empfohlen. Die RAID Variante ist etwas umstrittener. Auf jeden Fall ist aber das Preisdelta zu den Topplatten von WD zu groß um die ins Auge zu fassen.

Preis: 79€ oder 158€

Laufwerk

Wie gesagt, ich behalte mein altgedientes TEAC-Laufwerk. Sparen leicht gemacht.

Gehäuse

Thermaltake Soprano in silber ohne Fenster. Die Front ist mir vielleicht einen Hauch zu geschwungen, aber es scheint ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis zu bieten, ohne dabei billig oder scheußlich auszusehen. Und wer kann dem Werbespruch “Curve is the same charming as music” widerstehen? Die Antec Gehäuse gefallen mir auch sehr gut, sind aber einfach zu teuer. Ansonsten sind auch die SilverStones sehr hübsch, aber auch hier scheint mir der Preis zu hoch.

Kosten: 64€

Netzteil

Be Quiet! P5-420Watt. Die Be Quiet! Serie wurde mir schon von mehreren Seiten empfohlen. Hat der genug auf der 12V Leitung? Reicht 420 Watt für das System, auch wenn man später noch ein paar mehr Laufwerke reinschraubt, oder muss ich ein größeres nehmen?

80€

Prozessorkühler

Thermalright XP 120. Wohl allein schon aus Geräuschgründen ist es nötig den Standardkühler zu kicken. Natürlich habe ich wenig Spaß daran für einen Lüfter 50€ abzudrücken, aber was soll’s.

Kosten: 52€

So. Das macht dann zusammen in der günstigen Variante 1.096€ und in der 1.452€ in der teuren. Womit die eine Variante das Budget ordentlich unterschreitet und die andere es ordentlich überschreitet. Also muss ich den Mittelweg finden. Sparen kann ich eigentlich nur an drei Stellen. CPU, Grafikkarte und Festplatte. Ich kann entweder bei CPU und Festplatte die günstigere Variante nehmen und die dickere Grafikkarte nehmen oder ich kann auf die dickerere Grafikkarte verzichten und dafür CPU und Festplatten etwas dicker nehmen. Oder ich nehme erstmal nur die CPU dicker und spare noch ein bisschen Geld extra. Was soll ich machen? Gebt mir weise Ratschläge!

Schließlich bleibt da noch die Frage wo ich das Gerät denn nun kaufe. Ich könnte natürlich die Hardcorevariante nehmen und alle Komponenten online separat da kaufen, wo ich sie am günstigsten kriege und dann das Gerät selber zusammenbauen. Zutrauen würde ich mir das schon, wäre nicht das erste mal. Lust habe ich darauf ganz sicher nicht, zumal der zeitliche Aufwand auch nicht unerheblich wäre. Hmmm.

Kommentare?

43 Kommentare Autor: Richard
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