Archiv für Schlagwort: PS3

Leihgespielt: 20 Minuten Heavy Rain

heavyrain

Denis hat eine neue Playstation 3 und leiht sich bei seinen Freunden Spiele aus, die er entweder nur mal kurz anspielt oder nicht mehr von ihnen lassen kann. Dies sind seine Abenteuer.

Nun nun. Das ist es also, der groß angekündigte spielbare Krimi um den Origamikiller. Das sieht ja doch eher etwas steif aus, was die Animation angeht, so schießt mir der erste Eindruck durch den Kopf. Ich bin auch auch nicht sicher, warum ich nun aufstehen muss – immerhin ist das so eine Sache die ich auch im Real Life nur höchst ungern erledige. Warum kann mein bislang namenloser Charakter nicht einfach in seiner scheinbar direkt aus Unhappy Hipsters geklauten Wohnung bleiben und sich einfach auf die andere Seite drehen… um noch eine vielleicht unverdiente, aber doch sehr angenehme Runde zu pennen? Das wäre doch mal die vielgewünschte Handlungsfreiheit, die ich endlich mal in modernen Spielen umgesetzt sehen möchte verlange!

Verdammt noch mal, das musste mal gesagt werden.

Dann kommt die Frau nach Hause und ich verhampel es, ihr die Einkäufe abzunehmen und fühle mich sehr realitätsnah wie ein nutzloser Trampel – nichts gearbeitet und dann noch nichtmal ein halbwegs nützlicher Einkaufstütenabnehmer. Hmm-hmm. Ich habe dann Heavy Rain erst einmal liegen gelassen und weiter Uncharted 2 gespielt – das fängt ungleich dramatischer an und man kann nicht schon im Tutorial so schmählich versagen.

Ein Film muss den Zuschauer in 10 Minuten packen; Heavy Rain schafft es bei aller Filmnähe nicht einmal, die einfachsten Gesetze eines Krimidrehbuchs zu befolgen. Ich gebe das Spiel trotzdem noch nicht auf.

Aber ich denke schon noch daran, was da noch auf mich warten könnte – eventuell muss ich Rührei machen? Die Küche wischen? Meine lieben Antigamer, ich spüre mein Herz gerade ganz heftig pochen. Meine Hände zittern beim tippen, so dass ich besser den Beitrag schnell beende. Ich kann es nämlich kaum erwarten.

12 Kommentare Autor: Denis
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Die Konsolidierung des Leihspielers: Von PC zu PS

Atari 2600

Wenn ich mal ganz ehrlich bin, dann hat meine Spielerkarriere damals an einer Konsole begonnen; damals als man die Spiele noch auf kleinen schwarzen Kistchen transportierte, die man wie alle Datenträger “Kassetten” nannte, jedenfalls taten wir Kinder das. Die Konsole war eine Atari 2600, noch im klassischen “Eiche rustikal” Design, welches so hervorragend in die trügerisch sichere Wohnung des so dicken wie coolen Nachbarsjungen passte – cool, weil er nicht nur eine Atari 2600 besaß und fiese Spiele wie Chopper Command, sondern auch weil er jedes Mal Captain Future im Fernsehen anschauen durfte. Außerdem lebte er bei seinen bereits prä-atari schwerhörigen Großeltern, was es entschieden leichter machte, die Spiele richtig – ungestört und in voller Lautstärke nämlich – zu genießen.

Das war dann aber auch mit Konsolen, niemals hätten meine Eltern so ein … Ding angeschafft, das nur für Spiele gedacht war und nicht etwa – so wie ein Commodore 64 – auch ein unglaublich lehrreiches Gerät, welches dann auch angeschafft wurde. “Aber da kommen uns keine Spiele drauf, ist da klar?.” Klar doch. Niemals.

Nun, das war vor – Du meine unsterbliche Güte! – eindeutig mehr als 20 Jahren mein letzter Kontakt zur Spielkonsole, dem unheiligen Feind des anspruchsvollen Computerspielers. Irgendwann war da der PC und nach ein paar Jahren brauchte man nicht einmal mehr einen Joystick. Bis vor wenigen Wochen. Da steht jetzt also diese windschnittige, ungemaserte Plastikkiste aus dem Hause Sony und natürlich spielt sie ganz freundlich Videos aus dem WLAN ab und frisst glücklich alle möglichen Filmschillerscheiben. Eigentlich war das ihre Aufgabe. Spielen? Auf einer Konsole? Nie-mals.

Natürlich bin ich nicht so weit, mir Spiele zu kaufen, so viel Stolz ist mir (noch) geblieben – aber zum Glück gibt es gute Freunde, die mir gelegentlich in unterirdischen Bielefelder Kaschemmen eine Tasche voll aktueller, flugs durchgespielter Toptitel unterschieben können.

Die probiere ich nun der Reihe nach durch und stelle fest: Da fehlt doch etwas an der sonst wundervollen PS was sich am ollen Atari so gut gemacht hat – vielleicht habt ihr es auch bemerkt: Der Joystick. Wie soll man denn sonst ein Spiel steuern, mit diesen vielen kleinen Knubbeln auf diesem… Controller etwa? Das geht? Ich habe meine wohlbegründeten Zweifel, auf dem Sofa zu spielen, das war schon schockierend genug für mich und nun auch noch weder Tasten noch Knüppel, das ist fast schon zu viel für mich. Meine Klauen sind einfach zu dick und zu gichtig und bewegungseingeschränkt für sowas, oder? So schnell gebe ich nicht auf. Aber ich leide in Zukunft nicht länger allein. (Eigentlich leide ich gar nicht, die PS3 macht mir nämlich eine Menge Spaß, aber ich brauche ja wohl eine wenig Drama, oder?)

Nach einer grausigen Demütigung im Multiplayer – WipeOut HD gegen angeblich “schrecklich schlechte” Freunde – ich kürze das Geschehen sinnwährend auf “Denis trifft auf Mauer – Bumm!” – werde ich weitere Erschütterungen meines Gamer-Egos hier vor aller Antigamer Augen dokumentieren. Ich, der Leihspieler.

Auch wenn Sony einfach keinen Joystick herausbringen will. (Warum nicht? Schamlos.)

16 Kommentare Autor: Denis
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Lair hat es schwair

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Aua. Das muss weh tun. Vor kurzem war Lair noch eines der meisterwarteten Spiele des Jahres, ein ganz wichtiger Titel für die PS3 und das erstes Spiel von Factor 5 seit vier Jahren, und kaum ist es raus, wird es der Prügelknabe der Stunde.

“Whatever you want from this game, it will proudly and haughtily give you the opposite. It’s almost as if the game has some kind of deep-seated hatred for gamers and its opportunity to wreak unholy vengeance on all of us has finally arrived.”

Gamespy vergibt erbärmliche 1,5 Sterne und nennt das Spiel “ein Verbrechen gegen die Videospielgemeinschaft”. Greg Miller von IGN findet dafür nicht mehr als 4,9 Punkte und fragt sich, ob nicht Lucifer persönlich dieses Spiel auf die Blu-Ray Disk grepresst hat. Gamespot hat 4,5 Punkte für Lair übrig und macht gleich mit dem ersten Satz klar: “Sie sollten Lair nicht spielen.” Selbst das offizielle englische Playstation Magazin traut sich nicht mehr als 60 Punkte zu verteilen. Ein Metascore von 55 und ein Diss auf Penny-Arcade sprechen für sich: Lair ist ein Desaster.

“You might think I’m being too hard on Lair, but if you do, you clearly haven’t played this game.”

Armes Sony. Da freut man sich endlich mal über einen ordentlichen Exlusivtitel und dann man muss man gleich wieder das Schadensbegrenzungsspiel spielen. Dave Karraker von SCEA versucht es so:

“At the end of the day, I’ll be interested in the consumers’ response, because the consumer awareness for this title was so huge. I’ve spoken to any number of people who really like it, and there’s other people that find it a challenge. What really matters is whether or not the consumers are having a good experience, because they’ll tell us on the blog.”

Na wenn Dave Karraker ein paar Leute kennt, die Lair mögen, dann kann es ja nicht schlecht sein, oder? Sag mal Dave, die Leute heißen nicht vielleicht Ken oder Julian mit Vornamen, oder? Aber stimmt schon, am Ende zählt ob die Spieler das Spiel mögen. Wenn die Steuerung so schlecht ist wie alle sagen, werden die zwar kaum über das Tutorial hinaus kommen, aber hey, das Intro ist mehrere Minuten lang und soll richtig geil sein! Ich wette das werden sie euch dann auch über das Playstation Blog mitteilen. Zu dumm, dass es nahezu völlig frei von Beiträgen über Lair ist. Absicht? Auch mit dem Poll auf der rechten Seite kommt man nicht sonderlich weit. Wer es irgendwie schafft mit Hilfe der Antworten “Piano Black”, “Ice Silver”, “Ceramic White” die Qualität von Lair an Sony zu kommunizieren, der möge sich mal bitte melden.

Auch Julian Eggebrecht von Lair versucht die Problem des Spiels wegzureden:

“The Sixaxis motion control itself feels a lot more organic and free-form than the rigid controls of other flight games and does much better for casual players, as we saw in focus tests. It does seem to alienate some reviewers who are at the top of the hardcore crowd and seem to have a passionate hate for all things motion.”

Ach so ist das. Für solche Hardcore-Spieler haben die Lair gar nicht gemacht! Das ist eher so für die Casual-Games-Omi entwickelt worden. Macht auch Sinn. Wenn ich mir überlege was für ein Spiel so ein Casual-Gamer gerne haben möchte, dann fällt mir auch immer zuerst ein episches Fantasy-Action-Spiel mit Drachen ein! Mit der PS3 habt ihr da auch exakt die richtige Plattform gewählt, denn nichts riecht mehr nach “Casual” als ein schwarzer Kasten vom Preis und der Größe eines Liebherr T282. (“That’s not a moon…”)

Klar, die gleichen Bewegungs-hassenden-Hardcore-Reviewer haben Metroid Prime Corruption gerade einen Metascore von 91 Punkte verpasst, aber Ausnahmen bestätigen halt die Regel. Gell, Julian? Obwohl, vielleicht hat er bereits gemerkt, dass die Ausrede nicht ganz passt, denn inzwischen hat Herr Eggebrecht noch einen besseren Grund gefunden, warum Lair so scheiße geworden ist.

Geister.

“I am not a believer in ghosts, but this one was haunted.”

Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

44 Kommentare Autor: Richard
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Konsolen-Schock: Sony macht was richtig!

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Mal ganz ehrlich, so langsam war es schon nicht mehr witzig. Erst war es ja echt amüsant sich über Sony lustig zu machen. Aber dann machten sie immer mehr falsch, bis sie schließlich so ziemlich alles falsch machten, was man nur falsch machen konnte. Und dann machten sie noch ein paar Sachen falsch, die man eigentlich gar nicht falsch machen konnte. Dieses inhaltliche Versagen wurde dann noch mal von dem unglaublichen Gebaren der Führungsriege verstärkt, die – mit einer erstaunlichen Realitätsferne ausgestattet – so auftraten als wollten sie, dass man sie hasst.

Jenseits der abwechselnd witzigen und peinlichen Kommentare von Phil Harrison und Co. war es aber immer die Konsole selber, die wirklich zählte. Was interessiert uns das Geschwätz von ein paar Anzügen, wenn das Gerät selber rockt. Dummerweise hat genau dieses Gerät leider nie ein ernsthaftes Feature geboten, dass die Konkurrenz nicht auch hatte. Nur halt in fertig. Und im Laden zu kaufen. Sony klammerte sich zwar immer wieder an Pseudo-Features wie 1080p und Blu-Ray, aber ersteres schob Microsoft mal lässig per Firmware-Update nach und zum Leidwesen von Sony merkten die meisten Leute, dass Blu-Ray nicht als Spielehardware gedacht war, sondern schlicht dazu dienen soll die PS3-Kunden für die Vorherrschaft eine Sony-Videoformates zahlen zu lassen.

Schlimmer noch, in vielerlei Hinsicht wirkte man, als hinke man der Konkurrenz hinterher. Die 360 gibt es seit geschätzten drei Ewigkeiten, aber in Europa ist die PS3 immer noch nicht raus. Dem zum zweiten Mal recycelten PS1-Controller nach der Vorstellung von Nintendos Wiimote noch hastig ein paar Bewegungsmelder einzubauen, war auch nicht gerade ein Zeichen von riesig viel Vision in Hause Sony.

Ach ja, und dann war da noch der Preis. Autsch.

Während sich die 360 also langsam aber sicher einen ordentlichen Next-Gen-Vorsprung erarbeitete und die Wii gar einen kleinen Begeisterungssturm auslöste, blieb außer akuter Fanboyitis eigentlich kein ernsthafter Grund sich für die PS3 zu begeistern. Klar, irgendwann werden interessante Exklusivspiele kommen und dann holt man sich das Ding halt. Sonys alte Werbekampagne schien plötzlich dennoch prophetisch zu sein: The Third Place indeed.

Hatte man sich am Anfang noch mit “massive damage”- und “Riiiiidge Racer”-Witzen amüsieren können, war die Beobachtung von Sony in letzter Zeit fast so, als hätte man einen Fisch auf dem Trockenen erwischt. Sein hilfloses Zappeln mag Anfangs noch ganz lustig gewesen sein, aber irgendwann hat man Mitleid und will ihn zurück ins Wasser werfen.

Zu dumm, dass es sich bei Sony um einen 68 Milliarden Dollar schweren Fisch handelt, dem einfach nicht zu helfen ist, wenn er sich nicht selbst zu helfen weiß.

Tja, und heute mussten wir dann gewaltig staunen. Der Fisch ist noch nicht wieder im Wasser, aber irgendwie hat er sich näher ans Ufer gezappelt. Wie hat der das gemacht?

Mit Home.

Tatsächlich hat die PS3 jetzt ein ernstzunehmendes Feature, dass die Konkurrenz nicht hat. Wir hatten uns alle ja schon lange gefragt, wie die Onlinestrategie der PS3 aussehen würde. Nachdem man in der letzten Generation quasi so getan hatte, als wäre “online” eine ansteckende Krankheit, und zum Launch der Konsole immer noch nichts zu vernehmen war, sah es zunächst nicht so gut aus. Das Beste auf das wir gehofft hatten, war eine zweitklassige und unausgereifte Nachprogrammierung von Microsofts exzellentem Live-Service.

Aber nix da. Die komplette Benutzeroberfläche der Konsole in ein MMO zu verwandeln, inspiriert von den Sims und Second Life, das ist mutig. Das hat Vision. Das macht uns leuchtende Augen. Sony mögen intern die zwar die Augen hauptsächlich leuchten, weil sie über all die neuen “revenue streams” nachdenken (glaubt ja nicht, dass die coolen Klamotten für euren Avatar umsonst sein werden), aber wir freuen uns einfach weil es neu und shiny ist.

“Neu” übrigens nicht im Sinne von “jetzt hat Sony endlich auch mal was gemacht”, sondern “neu” im Sinne von “endlich hat Sony bewiesen, dass dort zumindest noch die eine oder andere Person mit Vision sitzt”. Gott sei Dank. Wurde auch Zeit.

Also: Herzlichen Willkommen zurück im Spiel, Sony. Jetzt habt ihr unsere Aufmerksamkeit. Zum allerersten mal seit einer gewissen E3 mit historisch korrekten Riesengegnerkrabben. Wenn ihr diese Aufmerksamkeit weiterhin für Ankündigungen wie “Little Big Planet” nutzt und gewisse Leute einfach mal die Klappe halten und einen Hauch von Demut und gesundem Menschenverstand zeigen, dann können wir vielleicht wieder Freunde werden.

Vielleicht.

PS: Microsoft flattern schon die Hosen. Boris Schneider versucht auf seinem Blog gerade verzweifelt, Sony Home schlecht zu reden. So nach dem Motto “das ist doch eh alles scheiße und überhaupt, die kriegen das bestimmt nie fertig”. (Wann ist aus dem coolen Boris von damals eigentlich dieser Unsympath geworden? Echt Schade.)

101 Kommentare Autor: Richard
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Hochauflösende Probleme

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Wisst ihr was mich irritiert? Also außer der Gamestar natürlich. Nein? Na gut, dann sage ich es euch. Mich irritiert, dass die 360 so teuer ist.

Das verwirrende dabei ist allerdings, dass sie ja eigentlich gar nicht so teuer ist. Ich könnte ohne mit der Wimper zu zucken nach der Arbeit bei Saturn vorbei schauen und mit einer 360 unter dem Arm nach Hause gehen. Kostet nur knapp 400€ und man bekommt sogar noch zwei Spiele oben drauf. Man braucht nicht mal mehr eine blöde Memory Card.

Das Ganze hat aber ein Problem: ich habe keinen HDTV. Und so ein Ding kostet immer noch ordentlich Kohle. Ich habe nicht ausführlich recherchiert, aber für ein vernünftiges Gerät zahlt man bestimmt noch einen Tausender. Tja, und dann ist der Preis der Konsole plötzlich von 400€ auf 1400€ gestiegen und dabei hat man noch gar nicht die sonstigen Folgekosten betrachten. Es gibt ja inzwischen einen ganzen Haufen von Spielen, die ich für die Kiste haben will. Xbox Live braucht man auch noch und so ein Zweitcontroller ist auch immer ganz praktisch.

Das wäre aber alles zu verschmerzen, wenn da nicht dieser Tausender für den Fernseher wäre. Eigentlich hätte ich ja sogar viel lieber einen Projektor. Der kostet dann so ca. 1200€, von einer vernünftigen Leinwand ganz zu schweigen, die auch noch mal einen dreistelligen Betrag verschlingt.

Da landet man bei einem Gesamtpreis von 2000€ oder so. Meine Güte! Wo soll ich das hernehmen? Soviel zahle ich nicht mal für einen PC. Für mich persönlich wird die Problematik zusätzlich dadurch verschlimmert, dass mir noch ein cooles Sofa fehlt, auf dem ich lässig abhängen kann, während ich 360 spiele. Aber das rechne ich jetzt mal nicht mit ein.

Ich vermute hinter dieser Problematik auch den Hauptgrund für die etwas zähe Adoption der Next-Gen-Konsolen. Dass die PS3 kein Mensch so richtig haben will, mag an verschiedenen Gründen liegen, nicht zuletzt dem hohen Eigenpreis und der peinlich-arroganten Attitüde der Playstation-Führungsriege. Aber auch die 360 hinkt im direkten Vergleich mit den damaligen Verkaufszahlen der ersten Xbox ein Stück hinterher und die ist damals immer noch der PS2 hinterher gelaufen.

Ich wette es gibt einen Haufen von Leuten, die gerne eine Next-Gen-Konsole hätten und auch über die Kohle für das Gerät selber verfügen, denen es aber einfach noch an einem entsprechenden Wiedergabegerät mangelt.

Wie regelt ihr das? Seid ihr schon Mitglieder im HDTV-Club? TV oder Projektor? Schließt ihr die 360 einfach an euren SDTV an oder macht ihr es wie ich und wartet mit dem Kauf eurer HDTV-Konsole bis ihr auch einen hochauflösenden Bildschirm im Wohnzimmer stehen habt?

72 Kommentare Autor: Richard
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This is Werbung

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Kann mir mal jemand erklären, was Sony sich bei der europäischen Werbekampagne für die PS3 gedacht hat? Was in aller Welt hat der Spruch “This is living” mit Videospielen zu tun? Oder zumindest mit Unterhaltungselektronik? Und warum ist das irgendwie in einem Schriftsatz geschrieben, der so aussieht als wäre den 50er Jahren nur knapp entkommen? Meistens kann man bei völlig mißglückten Kampagnen immerhin noch nachvollziehen, was sie sich dabei gedacht haben, egal wie falsch gedacht es am Ende war. Aber “This is living”? Ganz ehrlich, ich weiß nicht was sie da von uns wollen.

Am besten sind aber die Werbespots der Kampagne, deren Hauptaufgabe darin zu bestehen scheint, uns so sehr zu verwirren, dass wir aus Versehen eine Playstation 3 kaufen, obwohl wir eigentlich nur einen neuen Toaster wollten.

Das Grundkonzept scheint so festgelegt worden zu sein:
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53 Kommentare Autor: Richard
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Der Ehrliche ist wie üblich der Dumme

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Vor einer ganzen Weile habe ich schon mal kurz Sonys Downloadservice für PS1-Spiele erwähnt. Damals verkündete ein britisches Playstation-Magazin, dass geneigte PSP-Besitzer in diesem Jahr ein wahres Füllhorn an alten Spielen angeboten bekommen würden, darunter zahlreiche von vielen geliebte Klassiker. Nun, wie es jetzt aussieht, war meine Skepsis berechtigt. Statt das anämische PSP-Portfolio mit einem Schlag um dutzende Triple-A Titel zu erweitern, verkommt das Angebot zu einer zynischen Abzocke, die Xbox Live Arcade und Nintendos Virtual Console im direkten Vergleich richtig gut aussehen lässt. Zunächst mal muss sich jeder, der PS1-Spiele auf seiner PSP laufen lassen will, eine PS3 zulegen. Denn nur damit lassen sich im Moment Sachen aus dem Onlineladen kaufen. Klar, laut Sony soll man das später auch direkt mit dem PC oder der PSP erledigen können, aber derzeit ist das Retroreservoir noch ein verdammt exklusiver Club. Besonders in Europa, denn mangels 600€ teurer Zusatzhardware hierzulande kann ich mir natürlich auch noch kein 10€ PS1-Spiel auf den Memory Stick ziehen. Nicht dass ich das ob dieser Mondpreise machen würde, aber ich habe bisher ja noch nicht mal eine Wahl.

Apropos Wahl. Selbst wenn ich mein Geld selber drucken würde und die Oberen bei Sony mir endlich erlauben würden, ihre Spiele zu kaufen, ja selbst dann würde mir das bisherige Angebot nur ein müdes Stirnrunzeln entlocken. Wer zum Teufel ist bloss auf die Idee gekommen, Tekken 2 und Hot Shots Golf in das anfängliche Aufgebot zu packen? Von beiden Serien gibt es schon ein ganze Zeit lang bessere Versionen auf der PSP, so dass wohl nur Leute mit akuter Geldnot auf die schwächeren PS1-Teile zurückgreifen würden. Aber Leute mit akuter Geldnot würden sich wohl kaum eine PSP und eine PS3 kaufen. Argh, der Schwachsinn bereitet mir körperliche Schmerzen! Den Rest des Lineups habe ich schon wieder vergessen, war aber dezent unspektakulär.

Und jetzt der Clou an der Sache. Die bösen bösen Softwarebastler sind natürlich schon wieder drei Schritte weiter. Während treudoofe Idioten wie ich brav die leeren Versprechungen der Hersteller schlucken und auf bessere Zeiten warten, haben findige Tüftler ihr Handheld schon längst in eine tragbare Playstation verwandelt, so wie es anfangs auch offiziell angedacht war. Mit Hilfe einer modifizierten Firmware und einem Blanko-Emulator (beides nicht wirklich koscher) steht den Retrofreuden selbst mit einer heimischen PSP nichts mehr im Weg. Noch besser, mit entsprechenden Tools ist es inzwischen möglich, beliebige PS1-Spiele von CD zu rippen und auf seinem Handheld abzuspielen, und das sogar in komprimierter Form, für mehr Spiel pro Karte. Als ehrlicher Kunde stehe ich also mit nett gemeinten Zusagen, aber doch eher leeren Händen da, während clevere Spieler bereits daheim und unterwegs Symphony of the Night zocken, und dass ohne einen Cent dafür zu bezahlen.

Daher mein dringender Appell an Sony: Leute, die Katze ist aus dem Sack! Wer entsprechendes Know-how besitzt, kann schon jetzt für lau PS1-Spiele auf seine PSP schaufeln, und das ohne PS3! Also vergesst den ganzen DRM-Scheiss -dafür ist es jetzt zu spät-, einigt euch pronto mit den Lizenzinhabern und bietet mir möglichst viele alte Spiele zum Kauf an – und zwar im Doppeltempo. Als jahrelanger treuer Kunde fühle ich mich gelinde gesagt veräppelt. Es macht mir überhaupt nichts aus, für den Bonus der Mobilität selbst Geld für Spiele hinzublättern, die schon längst als Original bei mir im Regal stehen; aber ihr müsst sie mir auch anbieten! Nicht so olle Kamellen wie Tekken 2, sondern eine solide Auswahl aus allen Genres. Sonst kaufe ich mir doch noch eine zweite PSP, nur zum modden. Und dann seht ihr von mir keinen Euro mehr.

65 Kommentare Autor: Stefan
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Wohin mit dem Zaster?

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Sony ist immer wieder für Überraschungen gut. Nach dem peinlichen E3-Auftritt und dem Glänzen durch Abwesenheit vor ein paar Tagen in Leipzig gab der Unterhaltungsriese heute bekannt, dass die Playstation 3 in Europa erst im März nächsten Jahres erscheint. Auch in den USA und Japan sieht es wohl düster aus, vor Weihnachten sollen wohl nur ein paar Hunderttausend Konsolen zum Verkauf bereit stehen. Schuld sind wohl eine äusserst magere Ausbeute an blauen Lasern und Probleme mit dem europäischen Onlinenetzwerk. Wie dem auch sei, Fakt ist dass jetzt ein Haufen unverbesserlicher Konsumjunkies im November auf einem Sack voll Geld sitzt und wahrscheinlich vor lauter Entzugserscheinungen schon in kalten Schweiss ausbricht.

Leute, euch kann geholfen werden! Exklusiv für euch hat Antigames eine schöne Liste von Sachen aufgestellt, die man für 599€ kaufen kann. Wer noch weitere gute Ideen hat, möge die bitte in den Kommentaren mit uns teilen.

reise.jpgZwei Wochen Erholungsurlaub in Ägypten, davon eine Woche Luxuskreuzfahrt auf dem Nil, die andere in einem Vier Sterne All Inclusive Hotel in Hurghada. Besucht einzigartige Sehenswürdigkeiten, bratet bei garantierter Turbostrahlung unter der afrikanischen Sonne und lasst euch von exotischen Schönheiten in die Geheimnisse des Bauchtanzes einweihen. Die paar ebenso exotischen Reisekrankheiten und die mehr oder weniger berechtigte Sorge vor Terroranschlägen sollten einen echten Videospieler nicht von der Reise abhalten. Ab 598€.

ps3gorilla.jpgTut was Gutes und werdet Tierpate. Mal ehrlich, wolltet ihr nicht schon immer einen Gorilla zum Freund haben? Kein Thema, für 30€ im Monat kriegt ihr eine schicke Urkunde und das wohlige Gefühl, die Welt ein Stück weit gerettet zu haben. Statt allerdings fast zwei Jahre lang nur immer Zwischenberichte von ein und dem selben Affen zu bekommen, könnt ihr euer Geld auch aufteilen und für einen Monat einen kompletten Zoo inklusive passendem Regenwald anmieten mit eurer Patenschaft beglücken. Oder einen Panda gegen einen Sibirischen Tiger antreten lassen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

ps3wein.jpgIhr wolltet vor euren Freunden schon immer mal die dekadente Sau raushängen lassen? Kein Problem! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Armagnac, Baron de Lustrac, Hk aus dem Jahre 1906 für geschmeidige 605€? Bonuspunkte gibt es, wenn ihr nach dem ersten Schluck das Gesicht verzieht und verkündet, dass der Fusel höchstens zum Kochen taugt. Oder zum Weinbrand einfach Currywurst und Pommes rot-weiss serviert. Tja, wenn man reich ist gehört ein gewisser Spleen einfach dazu.

ps3ringe.jpgBastelt die grösste Kettenrüstung der Welt und werdet gleichzeitig persona non grata der Deutschen Post AG mit 60.000 Kettenringen. Da ich selbst schon mal so ein Tausender-Säckchen in der Hand hatte weiss ich, dass die Dinger verteufelt schwer sind. Aber was soll’s, sie werden ja schliesslich bis an die Haustür geliefert. Mit so vielen Ringen könnt ihr Kettenhemden für die ganze Familie häkeln, und habt noch welche über für den ultimativen DS-Protektor. Weihnachten ist gerettet!

152 Kommentare Autor: Stefan
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Vorwärts in die Vergangenheit

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Die Konsolenmacher scheinen eine neue Goldgrube gefunden zu haben: olle Kamellen. Klar, schon zur Regierungszeit der Pharaonen packten Publisher ein paar “Klassiker” mit fragwürdiger Spielbarkeit in einen schicken neuen Karton und verlangten königliche Unsummen für den Spass. Während das Geschäft mit den Antiquitäten der Softwaregeschichte bisher allerdings nur ein nettes Zubrot war, scheint es sich in der kommenden Konsolengeneration zum essentiellen Standbein zu mausern. Sowohl Microsoft als auch Sony und Nintendo versprechen exquisites Retro-Vergnügen für ihre Konsolen. Dabei gibt es die Spiele der jeweils letzten Generation dank Abwärts-Kompatibilität bei allen dreien umsonst. Microsoft versucht sich bereits mehr oder weniger erfolgreich an einer Softwarelösung (August 05: “Xbox 360 will be backward compatible with the top-selling games on Xbox“; Juni 06: “nobody is concerned anymore about backward compatibility“; ein paar Tage später “We’re going to get darn close to that stated goal of every title done“), Sony verspricht wie üblich das Blaue vom Himmel (“Sony is very concerned about quality and backward compatibility. They want to get this right“) und Nintendo hat ohne grosses Mediengetöse Anschlüsse für Cube-Zubehör in sein Wii eingebaut.

Diese positive Seite der Retromanie ist durchaus Applaus wert, schliesslich zwingt niemand die Konsolenmacher, kostenlos für ein grösseres Portfolio zu sorgen. Ausserdem sieht man ja am Beispiel der 360, dass man bei halbherziger Arbeit eher Undank als Lob erntet. Kritisch finde ich es allerdings, wenn gerade für die ganz alten Klamotten plötzlich Geld auf den Tisch gelegt werden soll. Man sehe sich zum Beispiel einmal das Xbox Live Arcade Aufgebot von Midway an: Gauntlet, Joust, Robotron und Smash TV bringen die 80er auch in dein Wohnzimmer, für geschmeidige 4,65€ pro Stück. Beziehungsweise 400 “Points”, diese gestaltlose neue Währung, die man nur in furchtbar ungeraden Blöcken kaufen kann. Was man mit den überzähligen Punkten anstellen soll? Blöde Frage, mehr kaufen natürlich bis es wieder passt. Nicht verwechseln sollte man die Punkte übrigens mit den Punkten, will sagen dem noch viel nutzloseren Gamer Score. Ernsthaft, ich dachte anfangs wirklich, man könnte mit Erfolgen in den Spielen anschliessend Sachen vom Xbox-Marktplatz kaufen. So ein bisschen wie die Nintendo STARS eben. Pustekuchen.

Aber genug des Microsoft-Gebashes; was macht derweil die Konkurrenz? Wenn man den Versprechungen von Sony glauben schenkt, dann kann ihr eigenes Live-Derivat Kaffee kochen, Krebs heilen und die nächste Bundestagswahl gewinnen. Sprich, was Genaues ist noch nicht bekannt. Da die Playstation-Macher allerdings Meister des Strg-C/Strg-V sind, rechne ich fest mit einem Multiplattform-Release von Frogger et al. Konkreteres weiss man dagegen zum Thema PSP trifft PSone. Nach Angaben eines britischen Magazins sollen bis Ende nächsten Jahres etwa 7.000 PS1-Spiele zum Download bereitstehen, was Sony bisher allerdings mit einem “na ja, schauen wir mal” kommentiert. Angeblich sollen die Oberkracher Final Fantasy VII und VIII, Silent Hill und Castlevania zu den ersten neuerdings portablen Spielen gehören. Das klingt doch fast schon zu schön, um wahr zu sein.

Ähnliches hört man von Nintendo. Dank Virtual Console sollen auf dem Wii tonnenweise alte Spiele laufen, von Miyamotos gesammelten Mariospielen seit den seligen 8-bit Zeiten über Mega Drive-Spiele bis hin zu PC-Engine Klassikern. Im Einzelnen wird es natürlich von den jeweiligen Rechteinhabern abhängen, was wir uns legal runterladen dürfen und was als lieblos aufgemotzte Neuauflage zum Vollpreis ins Regal gehängt wird. Auf den ersten Blick prima klingt das Angebot aber allemal.

Trotzdem bin ich neulich ins Grübeln geraten. Machen wir als Kunden bei der Sache wirklich so ein gutes Geschäft? Zwar kennt noch niemand die Preise für den PSP-Download-Service und die Virtual Console, aber wenn man Live Aracde als Massstab anlegt, dann wird die Vergangenheit so richtig teuer. Wenn ein Spiel aus der Zeit unserer Ahnen schon 4 1/2 Eypos kostet, was sollen wir dann für “neuere” Sache anlegen? 10€? 15€? Wer weiss, aber demnächst kommt ja Street Fighter 2 für Live raus, dann sehen wir weiter. Apropos SF2, fällt da jemandem was auf? Richtig, das Spiel gibt es schon für die alte Xbox. Als Hyper Version (quasi ein “Best of” Street Fighter 2), mit SFIII: 3rd Strike, Live-Unterstützung für beide Spiele und dem passenden Animé. Und das im Ausverkauf für ungefähr 600 Points. Problem nur, die Anniversary Collection gehörte bei weitem nicht zu den “top-selling games on the Xbox”, daher gibt es auch keinen Patch, damit es auch auf der 360 läuft. Lieber nehmen Microsoft und Capcom einen noch nicht genauer definierten Geldberg für den nicht mehr ganz frischen Urahn aller Prügelspiele, und hauen wie nichts Gutes auf die Hypepauke. Nicht dass ich den Leuten Absicht unterstellen würde, ich impliziere sie nur. Oh, ich vergass übrigens zu erwähnen, dass man mit seinen überzähligen Points auch klitzekleine Bilderchen kaufen kann, zum Preis von etwa 30 Cent pro 64×64-Jpeg. Okay!

Für die Publisher ist so ein Retro-Downloadservice jedenfalls eine Lizenz zum Geld drucken. Wenn die Emulation erstmal steht, braucht man nur noch einen Server mit fetter Bandbreite, der Rest passiert von alleine. Entwicklung und Vertrieb fallen raus, Überkapazitäten und Händlermargen sind Schnee von gestern. Kein Vergleich zu den von allen Seiten beklagten irrsinnigen Entwicklungskosten für die neuen Konsolen. Und das Beste daran, der Kunde zahlt freiwillig für Onlinegebühren und Speichermedien. Ein Schlaraffenland. Und was springt für uns dabei raus? Was unterscheidet so ein Stück runtergeladener Software von der bisher üblichen Emulation, wenn man die offensichtlichen rechtlichen Unterschiede mal für einen Moment beiseite lässt? Wohin mit den so erworbenen Spielen, wenn man die Konsolen irgendwann einmal auf dem Dachboden einlagert? Wieviel darf man für so alte Sachen denn heute noch verlangen? Fragen über Fragen. Gewöhnt euch aber schon mal dran, dass die Vergangenheit in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen wird als bisher.

49 Kommentare Autor: Stefan
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Next Gen Old School

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Ich kämpfe gerade mit mir, ob ich New Super Mario Bros. kaufen soll. Die Kritiken sind jedenfalls exzellent und mein DS könnte mal wieder neues Futter gebrauchen. Allerdings habe ich mit Spielen die den Stylus nicht verwenden eher schlechte Erfahrungen gemacht. Andererseits bin nach der E3 sowieso auf einem kleinen Nintendo-Trip und die Versuchung ist ziemlich groß.

Beim Grübeln über diese gewichtige Entscheidung ist mir allerdings aufgefallen, dass ich eigentlich noch nie ein klassisches Mario Jump’n'Run gespielt habe. Zwar habe ich gewisse Erinnerung an ausgiebige Mario Sessions mit einem geliehenen Gameboy, weiß dabei allerdings nicht mehr um welches Spiel es sich dabei gehandelt hat. Außerdem habe ich eine Menge Mario 64 gespielt, aber wenn wir ehrlich sind, zählt das beides nicht so recht. Die klassischen Titel für das NES und SNES habe ich tatsächlich nie gespielt.

Als diese Spiele raus kamen, haben Konsolen für mich nämlich einfach nicht existiert. Ich habe damals komplett auf dem Computer gespielt. Konsolen waren völlig außerhalb meiner Wahrnehmung. Ich kann nicht mal jemanden, der eine hatte und habe sie wohl generell als Kinderspielzeug abgetan. Die konnte man ja nicht mal selber programmieren!

So ist es gekommen, dass ein großer Haufen von Videospieklassikern völlig an mir vorbei gegangen ist, obwohl ich alt genug bin um einen Großteil der Computer- und Videospielgeschichte bewußt miterlebt haben zu können und auch mein ganzes Leben lang gespielt habe. Ich spiele tatsächlich schon so lange, dass ich nicht einmal mehr weiß, was mein erstes Spiel war.

Trotzdem habe ich keins der klassischen Marios oder Sonics oder Zeldas gespielt. Was ist das coolste Mario Spiel? Der schlechteste 2D Sonic Teil? War Zelda 2 besser als Zelda 1? War Teil 3 eine Enttäuschung oder ein Superhit?

Keine Ahnung.

Um so mehr freue ich mich deshalb auf Xbox Live Arcade und auf die Nintendo Virtual Console und auf (wie auch immer Sony das entsprechende Ding nennen wird). Nicht jedes dieser “Klassiker” wird den Titel wirklich verdienen und auch heute noch Spaß machen, aber ich wette ich werde so manches Juwel entdecken. Auf teuren Next-Gen-Konsolen Spiele mit 16 Farben zu spielen, ist ein bißchen wie “Die Sieben Samurai” auf einem 16:9 HDTV-Fernseher zu gucken. Ein bißchen Overkill, macht aber einen Riesenspaß. Ich freue mich drauf.

Empfehlungen werden übrigens jetzt schon entgegen genommen.

47 Kommentare Autor: Richard
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