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Ganbatte, 360-kun!

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Also eins steht bei näherer Betrachtung mal fest: wenn die Xbox 360 in Japan endgültig scheitern sollte, dann liegt das mehr an der Apathie der Konsumenten als am Ehrgeiz der dortigen Entwickler. In den letzten Wochen bin ich jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen, als ich die angekündigten Spiele für Microsoft Maschine gesehen habe. Lassen wir die altbekannten Kandidaten wie etwa Mistwalkers Rollenspiel-Epos Blue Dragon mal kurz ausser acht und wenden uns lieber den etwas exotischeren Titeln zu, auf die geneigte Importierer einen Blick werfen sollten. Wofür sind Blogs schliesslich sonst da.

bulletw.jpgDer erste Kandidat in der Reihe “altbackenes Spielprinzip mit hübscher Hauptdarstellerin” ist Bullet Witch von AQ Interactive, von dem der ein oder andere vielleicht schon mal was gehört hat. So wie ich das sehe ist Bullet Witch ein ziemlich stumpfer Run&Gun-Shooter Marke Gungrave mit zumindest in den Trailern auffälligen Framerate-Problemen und scheinbar akuter Ideenlosigkeit. Aber hey was soll’s, das Design ist gelungen, und immerhin hat das Spiel Hexen und Kanonen. Das ist allemal besser als die sonst üblichen grimmigen Machomacker. Leute mit locker sitzender Kreditkarte sollten allerdings erstmal abwarten, ob das Spiel auch auf PAL-Konsolen läuft. Da es gestern in Japan rausgekommen ist sollten die ersten Erfahrungsberichte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Einen Termin für eine US- oder Europa-Veröffentlichung gibt es jedenfalls noch nicht.

Während Bullet Witch locker auch den Geschmack der westlichen Welt treffen sollte, dürfte The Oneechanbara X – The Devil Evolution Human (einfach den linken Button klicken, es sei denn ihr seid gerade bei der Arbeit) bei den meisten europäischen Spielern nur heftiges Stirnrunzeln verursachen. Gut gebautes Bikinigirl verdrischt Zombies (siehe oben) scheint der Grundtenor dieses Spiels zu sein. Nun gut, wer’s mag. Es gibt durchaus doofere Spielkonzepte, wie etwa “grau-in-braun gehaltener WW2-Shooter mit Huha-Musik und Realismusanspruch – Nr. 245″. Ich war übrigens erstaunt zu lesen, dass The Oneechanbara wohl eine ganze Serie von Spielen ist, deren letzter Teil neben so illustren Kandidaten wie GTA 3 in Japan auf dem Index gelandet ist. Wer jetzt immer noch Interesse an dem Spiel hat, kann sich ja mal ein Video der PS2-Version ansehen und schon mal auf eine japanische 360 sparen. Die Chancen eines Amerika- oder gar Europa-Releases liegen garantiert im einstelligen Promille-Bereich, und aus irgendeinem perfiden Grund sind die meisten asiatischen 360-Titel mit Region Lock versehen.

idolm2.jpgGut festhalten, wir betreten jetzt zuckersüsses Territorium. Mit The Idolmaster spendiert uns Namco ein 360-Spiel, wie es japanischer nicht sein könnte. Wobei “uns” natürlich ein Euphemismus erster Klasse ist, denn wenn es nicht gerade um Tekken&Co geht wird der Rest der Welt von Namco normalerweise wie ein Aussätziger behandelt. Sei’s drum, das Interesse an einer Popsternchen Aufzucht-Simulation dürfte im Westen eh nicht allzu gross sein. Es sei denn es hat vor kurzem eine Kulturrevolution gegeben, von der ich nichts bemerkt habe. Und weil Youtube so prima ist, gibt es natürlich auch zu diesem Spiel haufenweise Videos. HAPPY DAY GO! Na ja, Rockstar Ate my Hamster hat mir irgendwie besser gefallen.

Auch Squenix kümmert sich nach dem umwerfenden Erfolg von Final Fantasy XI weiterhin mit Begeisterung um die Xbox 360 (war gar nicht so einfach das zu schreiben, ohne dabei laut zu lachen). Project Sylpheed vom “lasst uns die Fans beleidigen“-Team GameArts sieht aus wie ein stinknormales Weltraum-Ballerspiel, nur eben in hübsch. Der erste Teil hat die Kritiker ja schon nicht gerade vom Stuhl gehauen, aber warten wir’s mal ab, vielleicht ist GameArts ja noch zu einer Steigerung fähig. Ahahaha!

senkonor.jpgZu guter letzt gibt es da noch Senko no Ronde Rev.X, zu dem ich an anderer Stelle ja schonmal ein paar Worte verloren habe. Auch auf der Xbox beharken sich zwei Spieler in einer bizarren Mischung aus Prügelspiel und Kugelhagel-Shmup, und wechseln bei Bedarf in eine Bildschirm-füllende Bossform für massiven Schaden. Erste Spielberichte klingen sehr positiv, auch wenn ich persönlich vom hohen Projektilaufkommen etwas überfordert bin. Am besten seht ihr es euch selbst mal an. Ach ja, auch dieses Spiel läuft nur auf japanischen Konsolen, und ein Erscheinen in Europa halte ich doch für ziemlich unwahrscheinlich.

Aber bevor jetzt die ersten Tränen der Bitterkeit fliessen möchte ich nur mal kurz darauf hinweisen, dass auch in Asien nicht alles Eitel Sonnenschein ist. Gerade heute habe ich gelesen, dass japanische Xbox-Besitzer eine Petition ins Leben gerufen haben, um auch endlich Oblivion in die Finger zu bekommen. Das Leben ist eben überall scheisse.

28 Kommentare Autor: Stefan
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Guck mal! Wie süüüüüß!

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Ach wie niedlich, denke ich mir. Mein Charakter ist ein kleines glupschäugiges Mädchen namens Flingy. Ich stehe in einem schnuffigen kleinen Dorf wo ganz viele andere glupschäugige Leute rumlaufen und dabei niedliche Geräusche machen. Ein kleines Knuddeltierchen leistet mir Gesellschaft und alles ist so wunderbar rund und bunt. Eine heile Welt eben, mit extra viel Glow-Effekt. Selbst die Monster die man hier für XP und Cash vermöbelt, sind einfach putzig. In anderem Spielen kauft man sich Todeswaffen bei diversen NPCs, aber hier gibt es einen Laden für neue Frisuren! Und für drollige Brillen! Ach wie goldig. Und da drüben ist ein herzallerliebster Beate Use Sexshop.

Moment mal. Ein was?

Tja, das passiert wohl, wenn man seinen Benutzern erlaubt, ihre eigenen Shops aufzumachen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was der Charakter mit dem adretten Namen “DerZuhaelter” in seinem Laden so alles verkauft, aber ich will es auch nicht wirklich wissen.

Flyff will übrigens damit aus der Masse der MMOs herausstechen, dass es dem Spieler erlaubt zu fliegen. Klingt doch nicht schlecht, oder? Dummerweise muss man sehr schnell feststellen, dass Fliegen erst ab Level 16 geht. Nach meinen Berechnungen muss man bis Level 16 ungefähr 750 putzige Monster geplättet haben. Durch Dauerklicken. Nix Autokampf.

Nein, danke. Da hilft auch ein Sexshop nicht.

21 Kommentare Autor: Richard
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Respect the Kha’ak!

Und der Preis für den “unfreiwillig komischsten Namen einer Alienrasse” geht an:

X3: Reunion von Egosoft.

Aber seht selbst…

13 Kommentare Autor: Stefan
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I (heart) MMOG!

Gebt es zu! Ihr Geeks! Eigentlich wollt ihr doch nicht nicht immer nur auf die arme, ungeliebte Horde einschlagen. Oder auch auf die schleimige Allianz. Ist mir jetzt auch egal. Im Grunde ist das nur eine oberflächliche Äußerung lang verleugneter Bedürfnisse. Ihr wollt keine Gewalt. Ihr wollt… Liebe. Oder… Körperkontakt mit einem weiblichen Humanoiden sexueller Art. Leider hat WOW dafür noch keine Erweiterung. Also, was tun? Wir wollen doch nicht etwa das Haus verlassen!

Keine Sorge, ich als MMO Veteran, Sozialarbeiter und Guru weiß natürlich Rat. Überweist mir pünktlich eure Spenden und ich lasse euch an meiner Weisheit teilhaben.

Natürlich reagiert der Markt auf solche offensichtlichen Defizite – schwächliche Angebote wie lächerliche Webchats und mehr oder weniger gute Datingseiten (und natürlich fantastische Datingseiten.. jawoll, Boss!) zeigen es. Aber wir sind Gamer. Wir wollen das alles in feiner 3D-Grafik. Und… hey, das coolste wäre, wenn das richtige (echte!) weibliche Spieler wären, die genau das wollen, was auch wir einsamen Gamer suchen. Sex. Oder besser: Eine angenehme Simulation von Sex minus die peinlichen bis kostspieligen Risiken, die ein abenteuer in der freien Wildbahn nach sich ziehen kann. Sex. Mit Leuten die so aussehen, wie eigentlich sollten. Ich kann so aussehen wie ich sollte – also, 10 cm größer, 30% mehr Muskelmasse, 20% dichteres Haar. Nebst einigen anderen Detailverbesserungen, die wir hier nicht diskutieren müssen. Ahem.

Diesseits von den virtuellen, scheinbar recht profitablen Puffs in Second Life scheinen die ersten spezialisieren Projekte für diese ganz andere Sorte von “Spielen ab 18″ zu erscheinen – einer der ersten Vertreter sollte wohl Spend the Night von Republik Games werden, eine Art Sim-Abschleppladen mit einer gewissen Luxusnote. Und ja! In STN wird alles in 3D realisiert. Auch die privateren Momente. Da das MMO noch nicht erschienen ist, und noch nicht einmal Screenshots zu bekommen sind, kann ich auch noch nichts über die Unterstützung von Force Feedback Controllern sagen.

“We have found, just in talking to people and focus tests, that women respond better to our concept than men. That’s not so say that men aren’t interested but women are truly intrigued by this idea because it’s geared towards them and it involves them.” [Next Generation]

Nun, natürlich kann man sich über solche Spiele ziemlich leicht lustigmachen – ich finde es ziemlich interessant, wenn leute, die sich als Ork verkleiden über andere herziehen, die so tun als ob sie ein wildes Liebesleben hätten. Ich bin sehr gespannt, wie weit die Käuferschaft diese Angebote ernst nehmen wird, insbesondere weil STN und andere angebote nicht nur einsame Geek-Hengste ansprechen, sondern auch “ganz normale” Männer ganz gezielt auch Frauen. Discuss!

179 Kommentare Autor: Denis
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Xtreme Bälle hüpfen lassen, die Zweite

Gestern hat Tomonobu Itagaki von Tecmos Team Ninja verlauten lassen, dass Teil zwei von Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball in Arbeit ist. Genauer gesagt rendern sie gerade fleissig an Vor- und Abspann. Irgendwie bewundere ich die Unverschämtheit dieser Typen. War das Haupt-Verkaufsargument ihrer Prügelspielserie schon die offen beworbene Brustphysik, so haben sie es in dem Sportspiel-Ableger echt auf die Spitze getrieben. Ein Haufen leichtbekleidete Mädels, die Boob-Cam für detaillierte Nahaufnahmen, für Bedienung mit einer Hand optimierte Steuerung, haufenweise superknappe Bikinis – das Spiel ist schon wieder so politisch unkorrekt, dass ich es ihnen nicht wirklich übel nehmen kann.

Da wird nicht etwa ein albernes Sexspielchen mit bekleideten Darstellern irgendwo verschämt auf der Scheibe versteckt, sondern offen auf der Packung mit dicken Titten geworben. Insofern spielt Team Ninja mit offenen Karten, und lacht den üblichen Moralaposteln frech ins Gesicht. Es ist ja nicht so, als würden die Leute das Spiel trotz seiner Softporno-Aufmachung kaufen, und wer lediglich ein gutes Volleyball-Spiel sucht, ist mit Beach Spikers sicherlich besser bedient. Nein, wer sich DoAX zulegt will halbnackte Polygon-Mädels sehen, woran es meiner Meinung nach überhaupt nichts auszusetzen gibt. Es soll ja schliesslich auch Leute geben, die den Playboy lesen, aber kein Interesse an den Interviews haben.

Und mal ehrlich, mir ist ein Spiel mit wogenden Oberweiten mindestens genauso lieb wie eines, in dem Menschen Gewalt gegen andere Menchen ausüben. Den ganzen Buhei über die nackten Brüste in God of War kann ich daher nicht wirklich nachvollziehen. Im Gegenteil, von mir aus kann es gerne mehr nackte Tatsachen und dafür weniger Gewalt in Videospielen geben. Wenn abgetrennte Gliedmassen und literweise spritzendes Blut die Jugend nicht verderben, dann wird ein blanker Busen oder ein königlicher Schwengel das sicherlich auch nicht tun.

Letztens habe ich übrigens gelesen, dass es bei Tecmo einen Grafiker gibt, dessen einzige Aufgabe es ist, Brüste zu modellieren. Ob das nun der Wahrheit entspricht oder einfach nur ein von Schlitzohr Itagaki gestreutes Gerücht ist sei mal dahingestellt, amüsant ist es allemal. Zumal der Mann mit der Sonnenbrille ja auch nicht müde wird zu erzählen, wie attraktiv die Kämpferinnen in Dead or Alive sind. Und seine Frau gibt ihm auch noch recht. Also nochmal zum mitschreiben: Tomonobu Itagaki ist bekloppt, trägt alberne Klamotten, ist unverschämt und macht dabei verdammt coole Sachen. Wenn das kein Rock’n'Roll ist, dann weiss ich auch nicht.

Ach übrigens: ich habe mir DoAX nach reiflicher Überlegung dann doch nicht gekauft. Ein bisschen mehr Gameplay hätte ich dann schon gerne in meinen Spielen…

17 Kommentare Autor: Stefan
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Bizarres vom Planeten Japania

Als grosser Fan des vom Aussterben bedrohten Genres der 2D Prügelspiele stosse ich bei meinen Recherchen mitunter auf die abstrusesten Sachen. Vergesst Street Fighter und Guilty Gear, die wahren “Perlen” des Genres findet man bei kleinen Doujin-Gruppen und obskuren Entwicklern, von denen man hoffentlich nie wieder etwas hören wird. Hier mal ein paar Beispiele.
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11 Kommentare Autor: Stefan
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Kistenkunst

Vampire
Als ich letztens mal meine Spielesammlung aufgeräumt habe ist mir aufgefallen, dass auf den meisten Packungen entweder ein grimmig guckender bewaffneter Mann oder eine Frau mit dicken Titten drauf ist. Das ist einer dieser seltenen Momente in denen einem auffällt, wie kindisch das eigene Hobby auf Aussenstehende wirken muss. Nehmen wir nur mal das oben abgebildete Beispiel, das übrigens von der Packung von Vampire: The Masquerade: Bloodlines stammt. Eine dunkle Skyline, und davor ein blonder Bimbo mit hypertrophen Mammae und Arschgeweih. Mal ehrlich, wer denkt sich denn so einen Mist aus? Und wer kauft sowas bloss, wenn er es im Spielehandel am Regal hängen sieht? Mir jedenfalls war es peinlich mit dem Spiel an die Kasse zu gehen, und ich habe es ungelogen zweimal wieder zurück an den Haken gehängt, weil ich mit sowas in der Hand eigentlich nicht gesehen werden wollte.

Oder ein weiteres PC-Spiel, Far Cry. Vorne auf der Packung ist ein Mickey Rourke-artiger Typ mit Drei-Tage-Bart und dicker Knarre zu sehen, der gerade lässig im brusthohen Pazifikwasser rumstapft, während hinter ihm irgendwas explodiert. Wenn man das Spiel so sieht könnte man denken, dass in die Entwicklung etwa 3,50€ geflossen sind. Von seinem Informationsgehalt her ist das Artwork übrigens nicht zu verachten, denn es geht in Farcry tatsächlich nur um wüstes Geballere und Explodiere vor Südseekulisse, aber dennoch… schadet sowas nicht den Abverkäufen? Oder verstehe ich da gerade was total falsch und die angepeilte Klientel erwartet so ein Box Art?

Um eines mal eben klarzustellen. Ich mag Frauen, und Frauen mit grossen Hupen sind nunmal besonders nett anzusehen. Ausserdem wäre ich der letzte, der sich über die Abbildung von Schusswaffen auf Videospielen aufregen würde. Aber muss es fast immer so stillos sein? Gehen tatsächlich Leute ohne Peilung in einen Laden, sehen Contra Shattered Soldiers im Regal hängen und denken sich “boah, grimmiger Typ, heisses Babe, dicke Wummen -> best game EVAH!” oder was? Wobei mit dem Spiel noch zugute halten könnte, dass zumindest die Farbgebung geschmackvoll ist. Und was müssen Eltern denken, wenn ihr Koten nach Unreal Championship 2 fragt und ihnen der Verkäufer dann die Packung in die Hand drückt? Ernsthaft, so oft die Videospielbranche auch mit Hollywood verglichen wird, aus der Direct-to-Video Ecke scheint sie bisher noch nicht herausgekommen zu sein.

Aber es gibt ja zum Glück auch Lichtblicke. Gerade Capcom und Squenix sind in letzten Jahren zu ansprechenden, schlichten Artworks zurückgekehrt, obwohl hier ein direkter Zusammenhang zwischen dem Bekanntheitsgrad der Serie und der Eleganz der Verpackung zu bestehen scheint. Final Fantasy X, Resident Evil 4 und Gran Turismo 4 schmücken sich mit geradezu spartanischen Covern, was sie gleich doppelt so edel wirken lässt. Meiner Meinung nach jedenfalls. Also was ist nun, hyperventiliere ich nur und kaufe schlichtweg die falschen Spiele, oder ist der Durchschnittsspieler wirklich noch so dicht vor Höhlenmensch-Niveau, dass simple Triggerreize die Verkäufe ankurbeln? Ich jedenfalls bin ziemlich ratlos.

22 Kommentare Autor: Stefan
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Fünf (komplett kostenlose und euch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bekannte) Dinge, die man tun kann, während World of Warcraft nicht erreichbar ist

  1. Kingdom of Loathing spielen. Geniales web-basiertes Onlinerollenspiel mit, äh, famoser Grafik und, äh, so. Und lustig ist es. Sehr. Nur Englisch sollte man können. Und zwar gut. Sonst verpasst man die Hälfte.
  2. Enemy Territory Fortress ausprobieren. Soll gar nicht mal so schlecht sein. Basiert größtenteils auf Quake 3 Fortress. Das wurde aber kaum gespielt. Da Enemy Territory im Gegensatz zu Quake 3 ein kostenloses, frei downloadbares Spiel ist, sieht es da womöglich anders aus.
  3. Ein paar Freunde und einen Webserver zusammentrommeln, Skrupel installieren, und sich untereinander um die Galaxie kloppen. Ja! Zugbasierte Weltraumstrategie im Stil von VGA Planets, Stars, Galactic Civilizations. Wem der Server fehlt, der kann sich im Skrupel Network nach von anderen Spielern betriebenen Partien umsehen.
  4. In Subspace “Leute aus aller Welt kennenlernen… und sie abknallen”. Subspace ist ein altes, altes, altes 2D-Spielchen (ja, Spiele waren mal zweidimensional!!1!!1!), in dem man Asteroids-like ein Raumschiffschen steuert und mit selbigem andere Spieler abknallt. Der Witz: man befindet sich mit bis zu 150 anderen Spielern in ein und der selben Arena und spielt durchgeknallte Teamspielchen. Denkt an Domination und Bombing Run aus UT. Ja, genau sowas. Kostet nix und läuft garantiert auf jedem Windows-PC.
  5. In Second Life die Sau rauslassen. Sieht wie ein Onlinerollenspiel aus, ist aber viel mehr ein riesiger, virtueller Spielplatz, auf dem so ziemlich alles möglich ist, denn die komplette Welt wurde und wird von den Spielern gestaltet. Die meiste Zeit verbringt man damit, seinem Avatar eine möglichst anregende weibliche Form zu geben und diese dann mit teurer Reizwäsche und Tattoos einzudecken. Danach geht’s in eine Disco, wo man mit anderen Spielern MP3-Streams hört und dazu tanzt. Oder in Sex-Clubs, wo man… äh, ja. Hey! Ich denke mir das nicht aus. Ratet mal, woraus das Bild oben stammt. (Achtung: für Second Life benötigt man eine Kreditkarte, die wird aber erst nach einer Woche belastet — wenn man nicht vorher kündigt. Aber hey, das Ding kostet nur einmalig $9.99. Eine Monatsgebühr muss man nur zahlen, wenn man ein regelmäßiges Taschengeld beziehen und/oder eigenes Land besitzen will, also haut rein.)
6 Kommentare Autor: Hendrik
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