Archiv für Schlagwort: Xbox

Psychonauts!!!

Gute Neuigkeiten bezüglich Psychonauts!

  1. Entgegen meiner ursprünglichen Befürchtung bzw. Annahme aufgrund des dicken “KOMPLETT IN DEUTSCH!”-Logos auf der Packung befindet sich auf der deutschen Version des Spiels auch die komplette englische Ausgabe. Man muss lediglich die Sprachversion der Xbox auf Englisch umstellen, aber das ist ja eh klar. Ich hatte meinen Dealer schon beauftragt, eine UK-Version zu importieren, da rief er mich eines Tages an: “Wir haben es ausprobiert! Psychonauts läuft auch auf Englisch! THE CALL IS COMING FROM INSIDE YOUR PANTS!”
  2. Es rockt. Unendlich. Richard schrieb das bereits. Aber ich war noch skeptisch. Ich dachte: okay, lustig ist es bestimmt. Aber das Spiel selbst ist bestimmt langweilig. Sieht doof aus. Klingt ätzend. Riecht komisch. Was auch immer. Aber nein! Selten habe ich so ein rundes Spiel gesehen! Da stimmt einfach so gut wie alles; Gameplay, Präsentation, Story, Humor… ganz ehrlich, damit mir ein echter Kritikpunkt einfällt, müsste ich so sehr mein Hirn anstrengen, dass es implodiert! Und das beste: man muss sich bei diesem Spiel nichtmal — wie sonst oft, gerade bei Jump’n'Runs — damit rausreden, dass das Spiel das Kind in einem anspricht. Das tut es nämlich nicht! Psychonauts ist ein Spiel für Erwachsene. Sollen Tom Clancy, der zweite Weltkrieg und Gordon Freeman doch sehen, wo sie bleiben. Für sowas sind wir einfach zu alt!
33 Kommentare Autor: Hendrik
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Nicht ganz so beige wie befürchtet

Vor ein paar Wochen habe ich mich ja so ein bißchen über ein geplantes Spiel von Volvo lustig gemacht. Inzwischen hat mir unser Spionagenetzwerk das kostenlose Werbeprodukt in die Hände gespielt und ich muss sagen, dass es eigentlich ganz nett gemacht ist. Es ist wenig umfangreich, aber die Produktionswerte stimmen. Es ist jedenfalls besser gemacht als die kostenpflichtige Rennspielserie von Ford.

Insgesamt gibt es drei Autos und drei Rennstrecken. Bevor man auf die Rennstrecke selber darf, muss man auf einer Teststrecke einen kleinen Test absolvieren. Das mag das Fahren auf nasser Fahrbahn sein oder auch ein Elchtest. Das Spiel ist dabei so angelegt, dass man erst ohne TKSCMANSGEXPC (oder wie auch immer Volvo ihr ESP abkürzen) fahren muss, was natürlich köstlich in die Hose geht. Danach darf man das System einschalten und dann kommt man weiter. Okay, ich glaube kaum dass ein Volvo so schlecht gebaut ist, dass er ohne dieses System tatsächlich so stark schlingert wie ein Volltrunkener bei schwerem Seegang, und genauso wenig glaube ich, dass man mit dem System so extrem wie auf Schienen fahren kann wie das Spiel behauptet, aber immerhin wird hier versucht mit Gameplay ein Produkt zu verkaufen. Das ist doch mal was. Danach darf man dann entweder eine Art Rallyestrecke durch eine schwedische Eislandschaft fahren, eine amerikanische Küstenstraße entlang düsen oder durch einen klassischen Grand Prix Kurs kurven. Je nach Strecke fährt man dabei gegen die Zeit, versucht rechtzeitig Checkpoints zu erreichen oder muss Computergegner besiegen.

Für umsonst ist das alles sehr professionell und spaßig gemacht. Das liegt wohl auch daran, dass sie keine Werbefirma mit eingeschränkten Flashkenntnissen mit dem Spiel beauftragt haben, sondern Climax, den Entwickler der MotoGP Reihe. Daumen nach oben! Ich habe mal eine Mail in Richtung Volvo geschickt, ob sie vorhaben das Spiel auch in Deutschland zu verteilen. Ich melde mich, wenn ich was weiß.

8 Kommentare Autor: Richard
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Psychonauts ist raus!

Hallo zusammen. Ich war eben beim Saturn und konnte feststellen: Psychonauts ist jetzt in Deutschland raus! Ich habe sowohl die PC als auch die Xbox Version gesichtet. Beide für 39€. Das ist ein mehr als guter Deal. Wenn ihr das Spiel nicht kauft, mag ich euch nicht mehr. Und ihr habt doofe Ohren.

Nur damit ihr Bescheid wisst. Das Spiel ist interessanterweise ab 12, was mich leicht erstaunt. Das macht nämlich irgendwie Sinn und deutet darauf hin, dass sich die Leute bei der USK tatsächlich mit dem Inhalt des Spiel beschäftigt haben, und nicht bloß geschaut haben, ob Blut oder so drin vorkommt.

Trotzdem gilt jünger als 12 sein nicht als Ausrede das Spiel nicht zu kaufen. Schickt einfach euren großen Bruder zu Saturn oder so. Auf geht’s! Dann könnt ihr auch bald durch Lungfishopolis stapfen, herausfinden wer der Milkman ist und euch von einem Endgegner mit vernichtender Kritik jagen lassen.

29 Kommentare Autor: Richard
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Bonusmaterialmuseum

Obwohl es Dinosaurier hat, habe ich hier noch nichts über King Kong geschrieben. (Zumindest nichts nach seine Veröffentlichung.) Dabei ist es ohne Frage das beste Lizenzspiel des Jahres. Es bleibt dabei aber ein Lizenzspiel, eine wirklich eigenständige Adaption des Quellmaterials wie “Escape from Butcher Bay” ist es sicherlich nicht. Aber “Bestes Lizenzspiel” und “Beste Dinosaurier” sind ja auch schon Preise die man sich gerne auf dem Kaminsims stellt.

King Kong bekommt von der Antigames Academy™ aber noch einen dritten Preis verliehen. Nämlich “Beste Präsentation von Bonusmaterial”. Eigentlich hält sich das Bonusmaterial bei dem Spiel in Grenzen. Es gibt einen coolen schwarz-weiß Filter, ein Interview mit Peter Jackson und einen Bonuslevel (den ich aber noch nicht frei gespielt habe). Ansonsten werden freizügig Konzeptbilder verteilt.

Normalerweise haut mich das nicht vom Hocker. Ich schaue mir solche Bilder zwar ganz gerne an, aber auf der niedrigen Auflösung des Fernsehers kommt das irgendwie nicht richtig rüber. Und King Kong hat genau für dieses Problem eine sehr coole Lösung in der Tasche.

Die Bilder werden nämlich nicht einfach angezeigt, nein, sie sind in ihre eigenen kleinen Museen eingebettet. Man bekommt also bei der Auswahl der Bilder selbige nicht schmucklos vorgesetzt vor die Füße geworfen, sondern es wird extra ein kleiner Level geladen. Dieser besteht aus einem dunklen Raum im Höhlenlook, wo hinter Absperrgitter die Konzeptzeichnung auf die Wand gemalt sind, angestrahlt von Scheinwerferlicht. In der Mitte des Raumes steht dann noch eine Statue von einem der Monster des Spiels. Man kann sich also auch die ganzen Dinosaurier noch mal ganz in Ruhe und von Nahem anschauen. Sehr cool.

Liebe Spieleentwickler: Bitte diese Idee freizügig klauen. Danke schön.

1 Kommentar Autor: Richard
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Project Gotham Racing 3 (Xbox 360)

Offensichtlich wurde vor einigen Tagen eine neue Konsole veröffentlicht, auf der man alle bereits vorhandenen Halo Titel spielen kann. Für mich und viele andere wohl der wichtigste Kaufgrund für die Xbox 360. Aber wie sieht es mit den anderen Launchtiteln aus, die nicht Halo sind? Den Anfang in meiner Xbox 360 Artikelfolge macht Project Gotham Racing 3.

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22 Kommentare Autor: Marc
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Sometimes you eat bear…

…and sometimes bear eats you Amazon fucks you over!

Na nur gut, daß ich erst am 18. August bestellt hatte. Der Tag an dem die 360 bei Amazon gelistet wurde. Auch gut, daß ich vor 3 Wochen sicherheitshalber noch eine Vorbestellung bei Mediamarkt getätigt habe, welche ich heute Nacht um 0:00 abholen kann. Or else.

21 Kommentare Autor: Marc
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Coming soon

Drei 360 Spiele und Halo 2

15 Kommentare Autor: Marc
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Gun: kurz und gut

Gestern habe ich etwas getan, was ich schon lange nicht mehr zustande gebracht habe. Ich habe ein Spiel an einem einzigen Tag durchgespielt. Welches?

Gun.

Nun hatte ich ja schon erwähnt, dass ich ein Spiel mit zwei Wummen und einem Totenschädel auf der Packung niemals beim Saturn zur Kasse tragen würde. Nachher treffe ich in der Schlange jemanden den ich kenne. Für Videotheken gilt diese Regelung aber nicht. In einem Laden in dem die Hälfte der Artikel verdächtig klebrig zurückgebracht wird, sind Wummen und Totenschädel irgendwie nicht sonderlich schämenswert. Und da ich mal wieder Lust auf einen Western hatte, habe ich es mir also ausgeliehen.

Natürlich ändert das nichts daran, dass das Spiel ruhig ein ordentliches Cover hätte kriegen können. Eins das tatsächlich nach einem Western aussieht. Stattdessen hat man sich leider für eins entschieden, das 14-jährigen Hauptschülern suggerieren soll, sie seien total männlich wenn sie diese Packung zur Kasse schleppen. Ist natürlich auch eine Option.

Ähnliches gilt übrigens für Namen des Spiels. “Gun”? Was Besseres ist euch nicht eingefallen? Der Name sagt nun wirklich gar nichts über das Spiel aus. Okay, klar, man hat eine Pistole und schießt damit. Aber seien wir mal ehrlich, diese Beschreibung passt zu 73% aller Videospiele.

Ich schweife ab. Zurück zum Spiel. Aus der Tatsache dass ich es an einem Tag durchgespielt habe, kann man nun zwei Dinge schließen. Entweder ist sehr kurz. Oder ist es ist sehr gut.

Da ich es nicht zu spannend machen will: Es ist beides.

Zunächst mal zum Thema “kurz”. Ich habe das Spiel so gegen 10 Uhr angefangen und war damit so gegen 2 Uhr nachts fertig. (Hui, was habe ich geflucht als heute Morgen um 7 Uhr der Wecker geklingelt hat. Aber das nur nebenbei.) Ich habe das Spiel nicht nur durchgespielt, sondern auch alle optionalen Missionen gemacht und fast alles Gold gefunden. Trotzdem habe ich noch Zeit gehabt zu lernen, Kekse zu backen und zwei herzhafte Mahlzeiten zu mir zu nehmen. Wie gesagt, es ist nicht sonderlich lang. Insofern war die Videothek nicht nur aus Gründen des Selbstwertgefühls sicher die richtige Entscheidung.

Kommen wir jetzt zu “gut”. Ehrlich gesagt hatte ich für das Spiel wenig Hoffnung. Die Pressemitteilung zur Veröffentlichung teilte mir nämlich mit, dass es von Neversoft und dem Drehbuchautor Randall Jahnson sei. Neversoft ist verantwortlich für die Tony Hawk’s Reihe, die vor ein paar Spielen mal ziemlich gut war, inzwischen aber hoffnungslos degeneriert ist, und…sonst nichts. Jawohl, die Herren haben eigentlich noch nichts gemacht, in dem man nicht Skateboard fahren musste. Und Herr Jahnson hat angeblich “The Mask of Zorro” geschrieben. Wer sich aber ein bisschen mit dem vertrackten Creditsystem Hollywoods auskennt, der weiß dass er zwar ein Drehbuch für den Film geschrieben hat, aber der weiß auch dass es nicht verwendet wurde. Wirklich geschrieben haben den Film Ted Elliott und Terry Rossio, die auch für die Piraten der Karibik verantwortlich zeichnen. Und wie bei Neversoft war es das dann auch eigentlich schon wieder. Viel hat der Herr noch nicht ins Kino bekommen.

Also nicht die beste Ausgangssituation. Vor allem wenn man bedenkt, dass “Outlaws” der letzte gute Videospiel-Western war. Der letzte? Eher der einzige.

Nicht mehr. Denn Gun ist gut. Ich glaube der Hauptgrund dafür ist das Pferd. Die Steuerung des Gauls ist nämlich einfach perfekt. Die Geschwindigkeit stimmt, es legt sich cool in die Kurve, wenn man in vollem Galopp durch enge Canyons rast, es wirbelt massiv Staub auf wenn man über die Prärie peitscht und vom lässigen Trott in der Stadt bis zum Trampelangriff auf Wegelagerer ist einfach alles perfekt umgesetzt. Es fühlt sich einfach “richtig” an.

Die eigentlichen Pistolengefechte, inklusive der unausweichlichen Bullettime (hier “Quickdraw” genannt) sind eher von durchschnittlicher Qualität, werden aber ebenfalls vom Pferd massiv aufgewertet. Wer mal einen Powerslide durch einen Haufen von Banditen gemacht, der wird verstehen was ich meine.

Die Hauptmissionen welche die Geschichte vorantreiben sind außerdem meist sehr gut umgesetzte Setpieces. Vom Überfall auf einen Flussdampfer, über den unausweichlichen Zugraub bis hin zum Sturm auf ein Fort ist alles dabei was das Herz begehrt. Und auch Herr Jahnson blamiert sich nicht, denn Geschichte kann durchaus überzeugen, zumal die Zwischensequenzen sehr ordentlich inszeniert sind und das Spiel perfekt besetzt ist. Dabei verschwinden die Schauspieler wirklich in ihren Rollen. Man hat hier nie das Gefühl, es wäre das inzwischen doch recht beliebte Stuntcasting betrieben worden und die Darsteller hätten mal eben in der Mittagspause lustlos ein paar Zeilen ins Mikro gesprochen, um schnell Geld zu machen.

Sehr gelungen ist auch die allgemeine Atmosphäre des Spiels. Die Spielwelt setzt nahezu jeden Look des Wilden Westen um, den man sich denken kann. Von den schneebedeckten Bergen und weiten grünen Ebenen, wie man sie in “Open Range” oder “Spirit” gesehen hat, bis hin zu den staubtrockenen Wüsten aus diversen Italo-Western kriegt man alles zu sehen, was das Herz begehrt. Einziger Nachteil: Die Welt ist nicht so groß, wie man sie sich manchmal wünscht. Das führt auch dazu, dass grüne Ebene und staubtrockene Wüste ein bisschen zu nah aneinander legen um noch wirklich realistisch zu wirken.

Es gibt auch noch andere Probleme. Zum Beispiel ist die eigentlich ganz gelungene Musik viel zu leise gemischt. Was mich jedoch vor allem stört ist der unnötig hohe Gewaltfaktor. In den Zwischensequenzen irritiert es mich nicht so sehr, weil es von der Geschichte motiviert ist. Aber warum muss im eigentlichen Spiel immer so verdammt viel Blut spritzen? Das wirkt wenig realistisch und zerstört eher Atmosphäre, als dass es welche aufbaut. Und endgültig zu weit geht das Spiel dann mit dem Skalpmesser. Das kann man kaufen und es erfüllt nur einen Zweck. Nämlich seinen noch nicht ganz toten Gegnern unter massivem (wenn auch etwas lächerlich wirkendem) Blutverlust die Kopfhaut abzuschneiden. Das führt meistens auch noch zu ziemlich fiesem Geschrei dieser Leute. Das Ganze hat spielerisch absolut keinen Sinn und wurde anscheinend nur eingebaut, damit das Spiel mehr Blut hat. Geschmacklos, unnötig und äußerst bedauerlich.

Immerhin ist es völlig optional. Mein Tipp also, spart euch die 25$ für das Messer und kauft euch lieber etwas, das euer Pferd schneller macht. Damit könnt ihr dann nämlich die coolen und meist völlig gewaltfreien Seitenmissionen für den Pony Express und den Rancher machen. Beim Pony Express kriegt ihr die Chance euer Pferd mal richtig auszureiten und mit irrwitziger Geschwindigkeit durch Devil’s Canyon zu fetzen, während die Pfeile der Apachen an eurem Kopf vorbei sausen. Und für den Rancher treibt ihr zum Beispiel bei Sonnenuntergang die Herde in Richtung Dodge City.

Das hat schon was von Marlboro Country. Nur ohne den Lungenkrebs.

20 Kommentare Autor: Richard
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Beige – Das Spiel

Ihr wollt auf der Xbox Autofahren? Aber Burnout 3 ist euch zu schnell? Die Autos in Project Gotham Racing zu aufregend? Forza hat zu viele Strecken? Burnout Revenge ist euch nicht beige genug? Schon in Rente? Lehramtstudent? CDU-Wähler?

Na, dann habe ich hier was für euch.

Das offizielle Volvo Spiel.

Kein Scherz. Und ich dachte, dedizierte Ford Spiele seien seltsam. Aber keine Angst, liebe Volvo-Fahrer. Es wird keiner auf die Idee kommen mit euren fahrbaren Schachteln Rennen zu fahren, oder so. Bei dem Spiel geht es nämlich nicht darum besonders schnell zu fahren (wie auch: Volvo!), sondern besonders sicher.

Auch bei der Anzahl der Fahrzeuge und Strecken geht man Volvo-typisch sehr konservativ vor. Es gibt sechs. Aber nur wenn man beides zusammen zählt.

Nur beim Preis überrascht man. Anders als ein 50.000€ teurer XC90, kostet das Spiel nämlich gar nichts. Werbung halt. Davon könnte sich Ford mal eine Scheibe abschneiden.

8 Kommentare Autor: Richard
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Xbox-Taxi

Ich weiß zwar nicht, warum, aber René hat Besuch vom Xbox 360-Taxi bekommen. Und Fotos gemacht. Schaust du hier.

7 Kommentare Autor: Hendrik
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